Skandal um Sex-Vorwürfe: Britischer Kabinettschef unter Druck

Im Zuge des Sexismus-Skandals gerät der britische Kabinettschef Damian Green zunehmend unter Druck. Es werde dem Vorwurf nachgegangen, dass sich auf einem seiner Computer im Parlament pornografisches Material befunden habe, sagte Innenministerin Amber Rudd am Sonntag.
05.11.2017 14:04

Bereits zuvor war Mays Stellvertreter von einer Journalistin beschuldigt worden, ihr während eines Pub-Besuchs ans Knie gefasst und später eine anzügliche Nachricht geschickt zu haben. Der 61-Jährige streitet alle Vorwürfe ab. Es handle sich um eine politische Hetzkampagne, schrieb er im Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Zeitung "The Sunday Times" hatte unter Berufung auf einen ehemaligen Scotland-Yard-Mitarbeiter berichtet, dass das pornografische Material im Jahr 2008 auf dem Computer im Abgeordnetenhaus entdeckt worden war. Der konservative Politiker konterte, dass der Ex-Polizist schon zuvor versucht habe, ihn in Verruf zu bringen. Alle Behauptungen seien unwahr, twitterte Green.

(SDA)