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Tipps zum Aktienkauf - So vermeiden Sie unnötige Bankgebühren

Wer die Bankgebühren vergleicht und so seine Kosten tief hält, hat schon einen entscheidenden Vorsprung erwirtschaftet. Beim Online-Trading bestehen in der Schweiz riesige Preisdifferenzen.
11.01.2021 07:35
Setzen Sie im Jahr 2021 aufs richtige Pferd. Quelle: Pexels
Setzen Sie im Jahr 2021 aufs richtige Pferd. Quelle: Pexels

Machen Sie sich nichts vor. Auch an den Aktienmärkten wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Darüber sollten weder das aussergewöhnlich turbulente Jahr 2020 noch die Erfolgsgeschichten berühmter Investoren hinwegtäuschen. Im Durchschnitt der letzten 20 Jahre belief sich die nominale Rendite – also vor Teuerung – von Schweizer Aktien auf 4 Prozent. Mit Franken-Anleihen konnten 3 Prozent verdient werden, wie die Genfer Privatbank Pictet ausgerechnet hat.

Damit bestätigt sich, dass Wertschriften – vor allem Aktien – wesentlich höhere Renditen abwerfen, als das Sparkonto oder ein Privatkonto mit 0% Zins. Doch dauerhaft zweistellige Renditen erwirtschaftet kaum jemand.

Online-Trading-Gebühren sind entscheidend
Wer vor 20 Jahren 100'000 Franken in ein Portfolio aus Schweizer Aktien und Schweizer Obligationen investiert und damit pro Jahr durchschnittlich 3,5 Prozent erwirtschaftet hat, hat sein Investment theoretisch auf knapp 200'000 Franken verdoppelt – wären da nicht die Kosten.

Bei jährlichen Gebühren von 2 Prozent des investierten Kapitals bleiben dem Anleger noch fast 135'000 Franken. Gelingt es, die Gebühren auf 0,3 Prozent zu reduzieren, sind es dagegen knapp 188'000 Franken. Die Differenz beträgt also satte 53'000 Franken.

Beeinflussen lässt sich diese vor allem mit der Wahl des Online-Trading-Anbieters respektive des Zwischenhändlers. Eine wichtige Rolle spielen zudem die Art und Anzahl der getätigten Transaktionen. Viel-Trader kommen je nach Bank rasch einmal auf Gebühren von 10 Prozent des investierten Vermögens.

Sparen Sie Courtagen
Wo können Sie im Online-Trading Kosten einsparen? Klar bei den Courtagen, der Trading-Gebühr, die beim Kauf oder beim Verkauf von Wertpapieren anfällt. In der Regel gilt: Je höher der Transaktionswert, umso höher die Courtagen – was eigentlich ein Unsinn ist. Für die Bank macht es kaum einen Unterschied, ob Sie Nestlé-Aktien für 5'000 Franken oder für eine halbe Million kaufen.

Erst einige wenige Anbieter arbeiten mit einer Einheits-Courtage. Ein Beispiel: Bei cash – banking by bank zweiplus kostet der Kauf von Aktien über das Online-Trading-Portal cash.ch stets 29 Franken Courtage – unabhängig von der Transaktionsgrösse. Auf den E-Banking Portalen der Grossbanken schlägt bereits eine Transaktion über 10'000 Franken mit bis zu 90 Franken zu Buche. Bei einem Transaktionswert von 50'000 Franken können Courtagen von bis zu 500 Franken anfallen. Noch teurer kann es bei ausländischen Aktien werden.

Courtagenvergleich Schweiz
Einen Überblick über Courtagen der wichtigsten Online-Trading-Anbieter in der Schweiz finden Sie im Courtagenvergleich von cash.

Tiefe Depotgebühren wählen
Sparen lässt sich auch bei den Depotgebühren für die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren. Die Preise sind in der Regel von der Depotgrösse – manchmal zusätzlich von der Wertschriftenkategorie und vom Herkunftsland – abhängig, wobei gewisse Anbieter Minima und Maxima festlegen. Einzelne Anbieter erheben zudem sogenannte Postengebühren, womit vor allem Kleinanleger bestraft werden, die ihr Vermögen auf mehrere kleinere Positionen aufteilen (was grundsätzlich aus Risikoüberlegungen ratsam ist).

Vergleiche von cash und von Moneyland zeigen, dass sich die Preisdifferenz zwischen den verschiedenen Anbietern in der Schweiz bereits bei einem Vermögen von 100‘000 Franken auf einige hundert Franken jährlich belaufen kann. Als Faustregel gilt, dass die reinen Online-Trading Portale günstiger sind als die klassischen Banken. 

 

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Weitere Kosten
Für Abschlüsse in der Schweiz ist die Eidgenössische Umsatzabgabe nicht zu umgehen. Diese sogenannte Stempelsteuer beträgt 0.075 Prozent des Transaktionswertes für inländische und 0.15 Prozent für ausländische Wertpapiere. Ferner belasten die Börsen den Banken und Brokern Börsengebühren. Die meisten Anbieter verrechnen Umsatzabgabe und Börsengebühren den Anlagekunden weiter. Nur bei ganz wenigen sind diese bereits in der Courtage enthalten. Pauschal kann festgehalten werden, dass diese beiden Gebühren in der Regel kaum ins Gewicht fallen.

Wer regelmässig Wertpapiere in Fremdwährung handelt, darf auch die Kosten für die damit verbundenen Devisengeschäfte nicht vernachlässigen. Auch in diesem Bereich gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Wer viel in Fremdwährungen handelt, sollte in Betracht ziehen, Konti in Dollar und/oder Euro zu führen.

Was auch noch ins Gewicht fallen kann, sind Aufträge via Telefon, Beratung, Aktienkurse in Echtzeit oder aktuelle Finanznachrichten. Bei Banken gehört dies in der Regel zum Standard-Angebot. Online-Trading-Broker haben zum Teil grössere Lücken. Eine Ausnahmestellung nimmt cash ein. Mit einer bestens informierten Finanzredaktion und einem professionellen Banking-Team von cash – banking by bank zweiplus zeigt cash, dass sich ein preiswertes Trading-Angebot sowie umfassende Finanz- und Kursinformation nicht ausschliessen müssen.

Fazit: Überlegen Sie auch im Jahr 2021 zuerst, was Sie handeln möchten und nicht, wie Sie den Markt schlagen könnten. Ihr Anlageerfolg beginnt damit, dass Sie unnötige Gebühren sparen. Erfahren Sie mehr auf cash.ch

 

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel beinhaltet Werbung. Sofern es sich auf ein Finanzinstrument bezieht für das ein Prospekt und/oder Basisinformationsblatt existiert, kann dieses bei der bank zweiplus ag, Buckhauserstrasse 22, 8048 Zürich bzw. dem Ersteller des Finanzinstruments bezogen werden. Dieser Artikel richtet sich ausschliesslich an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Der Artikel richtet sich nicht an Personen, denen geltende Gesetzgebung aufgrund ihres Wohnsitzes oder ihrer Nationalität den Zugang zu Informationen, wie sie in diesem Artikel enthalten sind, verbietet. Insbesondere richtet sich dieser Artikel nicht an US-Personen.