Tödlicher Sturz auf Schulreise: Zwei Aargauer Lehrer freigesprochen

Zwei Aargauer Lehrer sind heute Donnerstag vom Bezirksgericht Laufenburg AG freigesprochen worden. Den beiden Lehrern hatte die Staatsanwaltschaft nach einem tödlichen Unfall auf einer Schulreise fahrlässige Tötung durch Unterlassung vorgeworfen.
16.11.2017 17:03

Der Unfall ereignete sich auf einer Schulreise im Juli 2013. Ein Schüler stürzte über eine steile Böschung mehrere Meter in die Tiefe. Eine Woche nach dem Unfall verstarb der schwer verletzte Zwölfjährige im Spital.

Angeklagt waren der 60-jährige Hauptorganisator des Heimattages und der 53-jährige Klassenlehrer des Verunfallten. Die Staatsanwaltschaft warf beiden Lehrern fahrlässige Tötung durch Unterlassen vor.

Der Organisator soll die Schüler sowie die Lehr- und Begleitpersonen zu wenig über die konkreten Gefahren der steilen Böschung informiert haben. Auch seien keine Lehrpersonen unmittelbar vor der steilen Böschung mit dem klaren Auftrag zur Überwachung postiert worden.

(SDA)