Airlines - Geopolitische Risiken schwächen Lufthansa & Co.

Angesichts der Spannungen im Nahen und Fernen Osten haben am Mittwoch viele Anleger Aktien von Fluggesellschaften aus ihren Depots geworfen.
08.11.2017 12:53
Die Airline-Aktien fliegen am Mittwoch aus vielen Depots.
Die Airline-Aktien fliegen am Mittwoch aus vielen Depots.
Bild: Pixabay

Lufthansa verloren bis zu 5,5 Prozent auf 26,23 Euro und waren damit im Dax das Schlusslicht. Air France-KLM büssten 6,3 und die British Airways-Mutter IAG drei Prozent ein. "Wegen der Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran fürchten einige Anleger Auswirkungen auf den internationalen Luftverkehr und machen daher Kasse", sagte ein Händler. Auch die andauernde Unsicherheit über Nordkorea sei ein guter Grund für Gewinnmitnahmen.

Das Plus bei Lufthansa seit Jahresbeginn beläuft sich allerdings noch immer auf 116 Prozent. Air France-KLM haben rund 120 Prozent und IAG gut 30 Prozent gewonnen.

Die USA machen den Iran für einen Raketenangriffe auf Saudi-Arabien am Wochenende verantwortlich und fordern die Vereinten Nationen zum Handeln auf. Auf seiner Asienreise forderte Donald Trump zudem China auf, mehr Druck auf Nordkorea auszuüben.

(Reuters)