Aktien New York - Kaum Bewegung - Fed-Sitzung wirft Schatten voraus

Die Wall Street ist am Montag geringfügig im Minus in den Handel gestartet. Wenige Tage vor der Zinsentscheidung in den USA scheuten die Anleger das Risiko.
13.03.2017 16:00
Wegweiser zur Börse in New York.
Wegweiser zur Börse in New York.
Bild: Pixabay

Entsprechend blieb es - wie schon an den vergangenen Handelstagen - bei einer insgesamt zögerlichen Kursentwicklung. Der Dow Jones Industrial stand am Ende der ersten Handelsstunde moderat mit 0,17 Prozent im Minus bei 20 867,89 Punkten. In mitteleuropäischer Zeit war der Handel an diesem Montag wegen der bereits erfolgten Zeitumstellung in den USA eine Stunde früher gestartet.

Noch weniger Bewegung war zu Wochenbeginn unter den übrigen US-Indizes zu beobachten: Der breiter gefasste S&P 500 gab knapp um 0,04 Prozent auf 2371,64 Zähler nach, während es der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 zuletzt leicht mit 0,03 Prozent ins Plus schaffte auf 5387,78 Punkte.

Wenn die Notenbank Fed am Mittwoch über ihre Geldpolitik entscheidet, gilt eine Leitzinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte unter Experten als ausgemachte Sache. "Wir werden dann feststellen, ob die Entscheidungsträger den Markt in die richtige Richtung geführt haben", sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Er sieht noch letzte Risiken, dass es sich um eine Fehlinterpretation handeln könne - mit der Gefahr einer dann hohen Volatilität.

Kursbewegende Unternehmensnachrichten waren dünn gesät. Einzige echte Nachricht war eine Übernahme im Technologiesektor: Die in den USA gelisteten Anteilsscheine von Mobileye schossen um knapp 30 auf 61,31 US-Dollar hoch, weil der Chipkonzern Intel 15,3 Milliarden Dollar für das Start-up aus Israel zahlt, das auf Kameras bei selbstfahrenden Fahrzeugen spezialisiert ist. Für die Intel-Titel hingegen ging es am Dow-Ende um rund 2 Prozent nach unten.

Ansonsten standen noch einige Analystenkommentare im Blickfeld. AIG verloren 0,32 Prozent, weil die Deutsche Bank die Papiere fortan zum Verkauf empfiehlt. Boeing wurden ausserdem von Morgan Stanley auf "Equal-weight" abgestuft. Sie gehörten daher mit 0,22 Prozent zu den Verlierern im Dow. Der Flugzeugbauer will ausserdem bald mit dem ersten Bau eines Werkes in China beginnen - trotz der protektionistischen Bestrebungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump.

(AWP)