Aktien SchweizDer SMI tendiert in den roten Bereich

Die Schweizer Börse präsentierte sich am Freitag zum Start wenig verändert. Im Verlaufe des Morgens zeichnet sich eine negative Tendenz ab.
17.02.2017 10:40
Keine klare Signale an der Schweizer Börse vom Freitagmorgen.

Die Vorgaben aus den USA, wo sich die Wall Street eine Verschnaufpause gönnte, seien nicht richtungsweisend und Impulse von Konjunkturzahlen und Firmenergebnissen seien dünn gesät. Auch die Gewinnmitnahmen in Fernost oder der kleine Verfall an der Eurex beeinflussten das Geschehen bisher kaum, sagen Händler.

Der SMI notiert um 10.40 Uhr um 0,3 Prozent tiefer mit 8439 Punkten. Am Donnerstag war der Leitindex um 0,2 Prozent gesunken.

Die Verlierer haben bei den Bluechips mittlerweile die Oberhand. Die Kursausschläge betragen allerdings mehrheitlich weniger als ein halbes Prozent. Einzig die Aktien der Credit Suisse fallen mit einem Kursplus von knapp 0,5 Prozent auf. Morgan Stanley und Merrill Lynch haben den Titel mit einem Kursziel von jeweils 18,50 Franken zum Kauf empfohlen.

Die Anteile der Mitbewerberin UBS geben 0,9 Prozent nach. Die Aktien der Vermögensverwalter Julius BärGAM Holding, EFG International und Vontobel geben im ähnlichen Rahmen nach. Die Anteile der Versicherer geben bis zu einem halben Prozent nach.

Nestlé weiter unter Verkaufsdruck

Die Aktien von Nestlé schwächen sich leicht ab. Analysten haben das Kursziel für den Titel des Nahrungsmittelriesen nach Veröffentlichung des Jahresabschlusses meist leicht nach unten angepasst. Das Ergebnis hatte die Analysten zumeist enttäuscht. Die Papiere der Pharmakonzerns Novartis und Roche verlieren 0,3 Prozent.

Uneinheitlich zeigen sich die Aktien zyklischer Firmen: Der Elektrotechnikkonzern ABB und der Zementriese Lafarge-Holcim verlieren 0,6 und 0,8 Prozent, der Prüfkonzern SGS legt 0,2 Prozent zu und die Chemiekonzerne Clariant und Givaudan gar gegen ein halbes Prozent.

Am breiten Markt setzen die Aktien von Evolva den volatilen Kursverlauf fort und sind um 5,3 Prozent höher.

Gewinnmitnahmen drücken die Anteile von Aryzta um 2,1 Prozent. Der Titel des Tiefkühlbackwarenherstellers war nach dem jüngst angekündigten Rücktritt der Firmenführung in die Höhe geschossen.

(Reuters)