Alpiq will Gas-Kombikraftwerk in Ungarn verkaufen

Der Energiekonzern Alpiq plant im Rahmen der laufenden Portfoliobereinigung die Veräusserung des Gas-Kombikraftwerks Csepel in Budapest.
22.09.2016 18:50
Alpiq Holding st ein international tätiger Schweizer Energiekonzern mit Sitz in Lausanne.
Alpiq Holding st ein international tätiger Schweizer Energiekonzern mit Sitz in Lausanne.
Bild: ZVG

Man habe sich mit dem staatlichen Energieversorgungsunternehmen Ungarns MVM auf die Bedingungen eines Aktienkaufvertrags geeinigt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Die Vertragsunterzeichnung und der anschliessende Vollzug der Transaktion seien noch von mehreren Entscheiden und regulatorischen Genehmigungen abhängig.

Alpiq will den Verkauf bis Ende des Jahres abzuwickeln, und mit dem Erlös soll die Nettoverschuldung weiter reduziert werden. In diesem Zusammenhang prüft Alpiq seit längerem den Verkauf "nicht strategischer Beteiligungen". Zum Verkaufspreis wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

Csepel hat den Angaben nach eine elektrische Leistung von 403 Megawatt und gehört seit 2002 zu 100% zur Alpiq Gruppe. Die Anlage wurde im Jahr 2000 erbaut und produziert neben Strom auch Fernwärme zu Heizzwecken und für industrielle Prozesse.

(AWP)