Anlageberatung - Millennials setzen stärker auf nachhaltige Investitionen

Um bei den Jungen zu punkten, müssen Banken umdenken. Die Generation der sogenannten Millennials geht anders mit Vermögen um als jene der Babyboomer.
22.06.2017 14:00
Blick auf einen Solarpark. Millenials setzen auf nachhaltige Anlagen.
Blick auf einen Solarpark. Millenials setzen auf nachhaltige Anlagen.
Bild: Activ Solar

So setzen unter 35-Jährige etwa stärker auf nachhaltige Anlagen oder verlangen vermehrt personalisierte Online-Plattformen für die Vermögensverwaltung.

Diese Entwicklung ist auf die Automatisierung und Vernetzung zurückzuführen, wie aus einer Fallstudie hervorgeht, welche die Grossbank UBS am Donnerstag publizierte. Zu den Millennials zählt, wer zwischen 1980 und 2000 geboren wurde.

Diese Bevölkerungsgruppe dürfte bis 2020 insgesamt Vermögen im Wert von bis zu 24 Bio USD halten. Heute sind es 17 Bio. Im Vergleich zur Generation der Babyboomer starten die Millennials doppelt so oft ein eigenes Unternehmen und beginnen damit acht Jahre früher.

Sie nutzen digitale Kommunikations- und andere Dienstleistung und sind global vernetzt. Das wirkt sich auch auf die Arbeit der Finanzdienstleister aus. So seien nachhaltige Investitionen und Impact Investing, die neben einer Rendite auch eine positive messbare soziale oder ökologische Wirkung erzeugen, rasch wachsende Produktgruppen, welche Millennials nutzen. Vermögensverwalter müssten zudem vermehrt als Online-Plattform fungieren.

(AWP)