Arbeitsmarktbericht - US-Firmen schaffen im April mehr Jobs als erwartet

Die US-Firmen haben im April etwas mehr Personal eingestellt als erwartet. Das Wachstum hat sich aber verlangsamt.
03.05.2017 14:29
Die US-Privatwirtschaft schafft mehr neue Stellen als erwartet.
Die US-Privatwirtschaft schafft mehr neue Stellen als erwartet.
Bild: Pixabay

Es entstanden 177'000 neue Jobs, wie der Personaldienstleister ADP am Mittwoch zu seiner Umfrage unter Privatunternehmen mitteilte. Von Reuters befragte Fachleute hatten mit einem Plus von 175'000 gerechnet, nachdem im März noch 255'000 Arbeitsplätze entstanden waren. Die US-Notenbank, die um 20.00 Uhr ihren Zinsentscheid bekanntgibt, hat bei einer Arbeitslosenquote von zuletzt 4,5 Prozent ihr Ziel Vollbeschäftigung praktisch erreicht. Sie hob die Leitzinsen im März auf das Niveau von 0,75 bis 1,0 Prozent an und will dieses Jahr nachlegen. Experten rechnen für Juni mit dem nächsten Schritt nach oben.

Mit Spannung blicken Experten nun auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht der Regierung, der neben Jobs in der Wirtschaft auch Stellen im Staatssektor umfasst. Fachleute erwarten für April eine Zunahme der Arbeitsplätze um 185'000. Dies wäre ein weit höheres Stellenplus als im März. 

(Reuters)