Aromen- und Riechstoffe - Givaudan wächst im ersten Quartal leicht stärker als erwartet

Die Genfer Givaudan hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2017 einen Umsatzanstieg verzeichnet.
11.04.2017 07:04
Duftstoffen von Givaudan warten auf die weitere Verarbeitung.
Duftstoffen von Givaudan warten auf die weitere Verarbeitung.
Bild: Bloomberg

Der Umsatz stieg um 7,7% auf 1,24 Mrd CHF. Auf vergleichbarer Basis, also in Lokalwährungen sowie um Akquisitionen und Veräusserungen bereinigt, stiegen die Verkäufe um 3,5%, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag. Zukäufe von Firmen wie dem US-Aromenhersteller Spicetec steuerten gut die Hälfte zum Wachstum bei. 

Die Dynamik zum Jahresstart wird vom Konzern als gut bezeichnet. Das hohe Niveau der Projektpipeline und bei den Geschäftsabschlussraten sei beibehalten worden. Zusammen mit den Kunden würden weiterhin Preiserhöhungen durchgesetzt, um den Anstieg der Produktionskosten auszugleichen.

Der Umsatz im Bereich Riechstoffe stieg um 2,6% auf 576 Mio CHF (bereinigt +2,1%), in der Division Aromen legte der Umsatz um 12,6% auf 666 Mio zu (bereinigt +4,8%).

Mit den vorgelegten Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) durchwegs leicht übertroffen. Im Vorfeld wurde ein Gesamtumsatz von 1'227 Mio CHF prognostiziert, bei den Riechstoffen waren es 561 Mio und für die Aromen 662 Mio CHF.

Die mittelfristigen Ziele bleiben derweil unverändert. Demnach streben die Genfer im Durchschnitt über den Zeitraum 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5% an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17% liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.

(AWP)