Asiatische Börsen ohne gemeinsame Richtung

Asiens Börsen haben zum Wochenauftakt keine einheitliche Richtung gefunden. Während die Kurse in Japan in dünnem Feiertagshandel nachgaben, legten sie an anderen Börsenplätzen in Fernost zu.
26.12.2016 09:08
Der Montagshandel in Asien verlief ruhig.
Der Montagshandel in Asien verlief ruhig.
Bild: Bloomberg

Während in Japan und Indien Verluste verzeichnet wurden, endete das Geschäft in Festland-China mit Gewinnen. In Hongkong und Sydney fand kein Handel statt.

In Japan beendete der Leitindex Nikkei 225 nach dem verlängerten Wochenende den Handelstag 0,16 Prozent tiefer bei 19 396,64 Punkten. Autobauer führten die Verliererliste an. Experten verwiesen auf den Kurs des Japanischen Yen, der den vierten Tag in Folge zum US-Dollar zulegte. Eine stärkere heimische Währung könnte die Exportchancen der besonders vom Auslandsgeschäft abhängigen Branche schmälern.

In China stieg der CSI 300 , der die grössten Werte an den Festlandbörsen Shanghai und Shenzhen abbildet, um 0,45 Prozent auf 3322,40 Punkte. Händler machten die Ankündigung eines öffentlichen Ausgabenprogramms für 2017 verantwortlich. Davon profitierten vor allem staatlich kontrollierte Baukonzerne.

Am indischen Aktienmarkt verlor der Sensex-Index 0,90 Prozent auf 25 807,10 Punkte. Hier lasteten Aussagen des Premierministers Narendra Modi auf der Stimmung, die von Beobachtern als Hinweis auf Steuererhöhungen für durch Aktienhandel erzielte Einkommen gewertet wurde./he

(AWP)