Asiatische Märkte finden keine gemeinsame Richtung

Die Fernost-Börsen haben am Donnerstag nach der Zinserhöhung der Fed keine einheitliche Richtung eingeschlagen.
15.12.2016 08:36
Der japanische Nikkei geht praktisch unverändert aus dem Handel.
Der japanische Nikkei geht praktisch unverändert aus dem Handel.
Bild: Bloomberg

Die Ankündigung der US-Notenbank, im nächsten Jahr die Zügel weiter anziehen zu wollen, sorgte etwa in Tokio zunächst für Kursgewinne. Danach drehte die Börse aber wieder ins Minus. Der Leitindex Nikkei ging schliesslich kaum verändert mit 19.273 Punkten aus dem Handel. Der Dollar verbuchte Gewinne zum Yen. Das hilft japanischen Exportwerten. So legten die Aktien von Toyota 1,8 Prozent zu, die von Honda 1,4 Prozent.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans tendierte mit 1,48 Prozent im Minus. Auch in China dominierten die negativen Vorzeichen. In Shanghai lag das Minus bei 0,7 Prozent, in Hongkong wurden Abschlägen von knapp zwei Prozent verbucht. Die Börsen in Taiwan und Südkorea tendierten kaum verändert. Der Euro tendierte zum Dollar etwas schwächer bei 1,0494 Dollar.

(Reuters)