Asien-Börsen gehen uneinheitlich ins Wochenende

Die Börse in Tokio hat am Freitag nachgegeben. Die japanischen Händler warteten wie ihre Kollegen an der Wall Street auf neue Zinssignale der US-Notenbankchefin Janet Yellen.
26.08.2016 08:48
Die Aktie des japanische Autobauers Toyota fällt um mehr als 3 Prozent.
Die Aktie des japanische Autobauers Toyota fällt um mehr als 3 Prozent.
Bild: ZVG

Nach schwachen Vorgaben aus New York schloss die Tokioter Börse am Freitag im Minus, während der Handel an anderen Märkten der Region wie China besser lief. Überall zu spüren war die Nervosität der Anleger vor dem jährlichen Treffen internationaler Notenbanker im amerikanischen Jackson Hole. Von Fed-Chefin Janet Yellen erhoffen sie sich dort Hinweise auf den künftigen Kurs der US-Notenbank. Zuletzt hatten Äusserungen führender Vertretern der Federal Reserve Erwartungen verstärkt, dass die Fed die Zinsen erhöhen wird.

Der Tokioter Leitindex Nikkei mit seinen 225 führenden Werten schloss 1,2 Prozent schwächer bei 16.360 Punkten. Auf Wochensicht verlor das Börsenbarometer 1,1 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans trat am Freitag auf der Stelle. Aufwärtsging es an den Börsen in Shanghai mit einem Plus von 0,2 Prozent und in Hongkong mit Gewinnen von 0,5 Prozent.

In Japan fielen nicht zuletzt Exporttitel bei den Anlegern in Ungnade. So büsste der VW-Rivale Toyota 3,4 Prozent an Wert ein.

Doch einige Unternehmen wie der Konsumgüterhersteller KAO konnten die Anleger mit Aktienrückkäufen begeistern. KAO-Papiere verteuerten sich um 2,1 Prozent.

Der Euro legte im fernöstlichen Devisenhandel 0,2 Prozent zu und wurde mit 1,1302 Dollar bewertet. Die US-Devise notierte mit 100,44 Yen etwas schwächer. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0906 und zum Dollar mit 0,9645.

(Reuters)