Asiens Anleger finden keine gemeinsame Richtung

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Viele Anleger warteten auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Freitag.
31.08.2016 09:22
Gefragte japanische Auto-Aktien: Strassenszene im Tokioter Stadtteil Shibuya.
Gefragte japanische Auto-Aktien: Strassenszene im Tokioter Stadtteil Shibuya.
Bild: cash

Davon erhoffen sie sich Hinweise auf den Zeitpunkt der Zinserhöhung in den USA. Die Aussicht auf steigende US-Zinsen trieb den Dollar an und schwächte den Yen. Davon profitierten an der japanischen Börse vor allem Exportfirmen. Der Nikkei -Index legte ein knappes Prozent auf 16.887 Punkte zu. Damit lag der Zuwachs im August unter dem Strich bei 1,9 Prozent. Die Börse in Shanghai tendierte etwas fester. Dagegen notierte der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans 0,4 Prozent niedriger.

In Tokio waren Aktien von Autoherstellern gefragt, etwa Mazda-Papiere, die knapp fünf Prozent zulegten. "Das Vertrauen in die Märkte wird wahrscheinlich anhalten, wenn der Dollar auf dem derzeitigen Niveau bleibt oder sich verteuert", sagte Isao Kubo von Nissay Asset Management. Am Mittwoch vorgelegte Zahlen verdeutlichten allerdings, dass die Erholung in der japanischen Industrie auf wackligen Beinen steht. Entgegen den Erwartungen konnten die Fabriken im Juli ihre Produktion nicht steigern.

Der Dollar kostete 102,89 Yen und bewegte sich damit weiter in der Nähe eines Drei-Wochen-Hochs. Der Euro präsentierte sich im fernöstlichen Devisenhandel kaum verändert bei 1,1148 Dollar.

(Reuters)