Asiens Börsen finden keine gemeinsame Richtung

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Mittwoch vor dem mit Spannung erwarteten Treffen des Ölkartells Opec keine gemeinsame Richtung gefunden. In Tokio hielten sich die meisten Anleger zurück.
30.11.2016 08:15
Blick auf die Skyline von Shanghai in China.
Blick auf die Skyline von Shanghai in China.
Bild: Pixabay

Der Nikkei-Index ging fast unverändert bei 18.308 Punkten aus dem Handel. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans lag leicht im Plus. Dagegen büsste der Markt in Shanghai rund ein Prozent ein. Investoren befürchteten, dass angesichts der Stützungsmassnahmen für die Landeswährung Yuan zuviel Kapital aus dem Bankensystem abgezogen werde und die Kreditkosten steigen könnten.

Die Börse in Hongkong legte wie zuvor die Wall Street zu. Im Vorfeld des Verfassungsreferendums in Italien agierten jedoch die meisten Anleger vorsichtig. In den Fokus rückt nun wieder der italienische Bankensektor. Bei einer Ablehnung der Verfassungsreform am Sonntag droht eine politische Krise in dem hoch verschuldeten Land, da Ministerpräsident Matteo Renzi für den Fall eines "Neins" seinen Rücktritt angekündigt hat.

Der Ölpreis zog unterdessen vor dem Treffen der grossen Öl-Exporteure im Laufe des Tages in Wien leicht an. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob es eine Einigung auf eine konkrete Kürzung der Fördermengen geben wird.

Der Euro zeigte sich wenig verändert. Ein Euro wurde mit 1,0638 Dollar bewertet.

(Reuters)