Auf diese Nebenwerte setzt die CS

Die Credit Suisse nimmt bei den Schweizer Nebenwerten einen grundlegenden Favoritenwechsel vor. Ausserdem sagt die Grossbank, welche zwei Aktien Anleger meiden sollten.
10.09.2014 08:23
Von Lorenz Burkhalter
Das grösste Aufwärtspotenzial macht die Credit Suisse bei der Aktie von Logitech aus.
Das grösste Aufwärtspotenzial macht die Credit Suisse bei der Aktie von Logitech aus.
Bild: Bloomberg

Mit den Aktien kleinerer und mittelgrosser Schweizer Unternehmen liess sich über die letzten 12 Monate so richtig Geld verdienen.  Der Unterindex für Nebenwerte kletterte um gut 30 Prozent nach oben und liess den Swiss Performance Index (SPI) um gut 10 Prozent hinter sich zurück.

Jeweils im Vorfeld eines neuen Quartals nennt die Credit Suisse ihre Favoriten unter den Schweizer Nebenwerten. Für die kommenden Monate sind dies die Aktien des Westschweizer Technologieunternehmens Logitech, des Dentalimplantateherstellers Nobel Biocare, des Börsenneulings SFS Group sowie jene der Zürcher Traditionsbank Vontobel. Dabei lässt man sich bei der Grossbank nicht vom Umstand abschrecken, dass die Aktie von Nobel Biocare nach Bekanntwerden von Verkaufsverhandlungen bereits stark gestiegen ist.

Im Gegenzug wird Anlegern von den Aktien des Stromkonzerns Alpiq und dem Winterthurer Industrieunternehmen Sulzer abgeraten.

Grösstes Aufwärtspotenzial bei Logitech und SFS Group

Nicht mehr auf der Liste zu finden sind die Schlüsselkaufempfehlungen Partners Group, Rieter und Straumann sowie die Verkaufsempfehlung Bâloise.

Am offiziellen Kursziel der Credit Suisse von 16,30 Franken gemessen, errechnet sich für die Aktie von Logitech mit 28 Prozent das grösste Aufwärtspotenzial. Das Anlageurteil lautet "Outperform", was einer Kaufempfehlung gleichkommt. Ähnlich gestaltet sich die Situation bei der Aktie der SFS Group. Bei ihr lässt sich vom Kursziel von 83 Franken ein Aufwärtspotenzial von immerhin 19 Prozent ableiten.

Bei Alpiq veranschlagt die Grossbank hingegen ein 55 Prozent unter dem Schlussstand vom Dienstag liegendes Kursziel von 45 Franken und bei Sulzer eines von 98 Franken, was einem Abwärtspotenzial von gut 20 Prozent entspricht. Die beiden mit "Underperform" eingestuften Aktien weisen seit Jahresbeginn bereits ein Minus von 18 respektive 13 Prozent auf.