Aussenhandel Uhrenexporte steigen im Juli weiter an

Die Schweizer Uhrenexporte haben sich im Juli weiter erholt, wenn auch das Wachstumstempo etwas hinter den letzten beiden Monaten zurückgeblieben ist.
22.08.2017 08:30
Sammlerstücke: Swatch-Uhren.
Sammlerstücke: Swatch-Uhren.
Bild: ZVG

Das Exportvolumen stieg gegenüber der Vorjahresperiode nominal um 3,6% auf 1,70 Mrd CHF, real waren es +2,5%. Arbeitstagbereinigt fallen die Zahlen gar noch etwas besser aus: nominal lag der Anstieg ebenfalls bei 3,6%, real aber bei 4,1%, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte.

Damit hat sich die Lage weiter entspannt. Im Juni und Mai hatten die Exporte nominal um 5,3% bzw. 9,0% zugenommen, real waren es +7,1% bzw. +4,1%. Im April sowie in den Monaten davor hatten zum Teil deutliche Rückgänge resultiert.

Aussenhandel erzielte im Juli Überschuss 

Der Schweizer Aussenhandel hat im Juli 2017 einen Überschuss von 3,51 Mrd CHF erwirtschaftet, dies bei Exporten von 18,35 Mrd bzw. Importen von 14,84 Mrd CHF. Die Exporte stiegen dabei nominal um 4,3%, sanken aber real um 1,0%. Einen Rückschritt erlitten die Importe: sie sanken sowohl nominal um 0,1% wie auch real um 2,0%.

Arbeitstagbereinigt wuchsen die Exporte im Juli 2017 zum Vorjahr um 4,5% (real: +0,6%), wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte. Allerdings gingen sie - nach den beiden Vormonaten auf hohem Niveau - gegenüber dem Vormonat (saisonbereinigt) um 2,0% zurück (real: -1,7%).

Die Importe nahmen arbeitstagbereinigt innert Jahresfrist leicht ab (-0,5%; real: -0,9%), saisonbereinigt (Vormonatsvergleich) sanken sie jedoch um hohe 4,8% (real: -1,0%). Damit habe der seit Jahresbeginn registrierte Aufwärtstrend einen Dämpfer erlitten, meint die EZV.

(AWP)