Autoneum mit mehr Umsatz und gesteigerter Marge

Der Autozulieferer Autoneum hat 2016 den Umsatz gesteigert. Die Analystenerwartungen konnten jedoch nicht ganz erfüllt werden.
17.01.2017 07:56
Automatische Produktion von Hitzeschildern im Werk von Autoneum in Sevelen.
Automatische Produktion von Hitzeschildern im Werk von Autoneum in Sevelen.
Bild: autoneum.com

Konkret nahmen die Verkäufe um 3,2% auf 2,15 Mrd CHF zu. In Lokalwährungen stiegen sie um 6,8%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von knapp 2,19 Mrd CHF gerechnet.

Alle Verkaufsregionen verbesserten sich organisch. Besonders ausgeprägt war das Wachstum in Asien (+20%). Aber auch die "Problemregion" Samea (Südamerika, Mittlerer Osten, Afrika), die zuletzt vor allem unter der Schwäche des brasilianischen Marktes gelitten hatte, legte um 17% zu; dies schlug sich aber wegen der Währungsturbulenzen in absoluten Zahlen nicht im Umsatz nieder (-0,9%). Nordamerika (+9,0%) und Europa (+0,8%) steigerten sich organisch ebenfalls.

In fast allen Regionen habe das Umsatzplus deutlich über dem Marktniveau gelegen, teilt das Unternehmen weiter mit. Nach einem Vorjahr mit schwachem Wachstum habe die Automobilindustrie 2016 insgesamt wieder an Fahrt aufgenommen. Konkret seien weltweit 93 Mio Fahrzeuge produziert worden, was einem Plus von 4,8% entspreche.

Die Gewinnzahlen wird das Unternehmen erst im März veröffentlichen. Das operative Ergebnis sei jedoch gesteigert worden, teilt Autoneum schon jetzt mit. Die operative Marge vor Sondereffekten werde jene des Vorjahres übertreffen.

(AWP)