Axa legt milliardenschweres Sparprogramm auf

Der künftige Axa-Chef Thomas Buberl verordnet dem französischen Versicherer auf dem Weg in die Digitalisierung ein milliardenschweres Sparprogramm.
21.06.2016 07:51
Axa hat seinen Sitz in Paris.
Axa hat seinen Sitz in Paris.
Bild: cash

Bis zum Jahr 2020 sollen die jährlichen Kosten um 2,1 Milliarden Euro vor Steuern sinken, teilte der Allianz-Rivale am Dienstag zu Beginn seines Investorentages in Paris mit. Zugleich will Axa verstärkt in digitale Angebote investieren und hohe Summen in den Kauf anderer Unternehmen stecken: Pro Jahr will der Konzern rund eine Milliarde Euro für Übernahmen ausgeben.

Für die Jahre 2016 bis 2020 peilt Buberl eine um Sondereffekte bereinigte Eigenkapitalrendite von 12 bis 14 Prozent an. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll pro Jahr um 3 bis 7 Prozent zulegen. Der vorige Axa-Deutschland-Chef Buberl war im März zum Nachfolger von Henri de Castries an der Konzernspitze berufen worden und soll die Führung im September übernehmen.

(AWP)