Banken - Aktionäre der Credit Suise wehren sich gegen Manager-Persilschein zu Greensill

Im Vorfeld der Generalversammlung der Credit Suisse Ende April regt sich unter den Investoren Unmut bezüglich Verantwortlichkeiten zum Greensill-Debakel, wie die Financial Times berichtet.
28.03.2022 08:21
Zentrale der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich.
Zentrale der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich.
Bild: ZVG

Unter den Aktionären der Credit Suisse regt sich laut einem Bericht der "Financial Times" (FT) Widerstand gegen das Vorhaben, im Bezug auf den Greensill-Skandal die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung von der rechtlichen Verantwortung freizusprechen.

Aktionäre drängten darauf, eine entsprechende Abstimmung nicht auf die Agenda der Generalversammlung aim April zu nehmen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Gegenüber dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Axel Lehmann hätten sich Aktionäre besorgt über die Entscheidung des Verwaltungsrats geäussert, keinen Bericht über die Fehler der Credit Suisse im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Greensill zu veröffentlichen, so die FT.

Ein Aktionär habe die Frage aufgeworfen, wie man die Führungskräfte von der Verantwortung freisprechen könne, ohne alle Einzelheiten der Geschehnisse zu kennen.

Die Veröffentlichung der Agenda für die Generalsversammlung am 29. April steht in den nächsten Tagen an.

(Bloomberg)