Banken - Hongkong hebt IPO-Verbot für UBS auf

Die Schweizer Großbank darf ab sofort wieder Börsengänge in Hongkong in federführender Rolle begleiten.
14.01.2020 10:26
Geschäftszentrum von Hongkong mit dem kuppelbekrönten «Legislative Building» aus der Kolonialzeit im Hintergrund.
Geschäftszentrum von Hongkong mit dem kuppelbekrönten «Legislative Building» aus der Kolonialzeit im Hintergrund.
Bild: cash

Die Regulierungsbehörde SFC hob das Verbot eigenen Angaben vom Dienstag nach einer zehnmonatigen Überprüfung der internen Prozesse des Instituts wieder auf, zwei Monate früher als ursprünglich geplant. Die SFC hatte Mitte März 2019 entschieden, dass die Bank und ihre lokale Tochter ein Jahr lang keine IPOs mehr organisieren dürfen, und zudem eine Busse verhängt.

Auslöser des Rechtsstreits war die Rolle der UBS bei mehreren Börsengängen. Eine der Firmen wurde nur 14 Monate nach dem Listing liquidiert. Daraufhin hatte die SFC die Banken unter die Lupe genommen, die eine Börsennotierung als sogenannter Sponsor begleitet haben. In dieser federführenden Rolle erhält eine Bank normalerweise höhere Gebühren als andere beteiligte Institute, bürgt jedoch auch für die Korrektheit der Informationen zu einem Unternehmen. Die UBS wollte sich zur Aufhebung des Verbots nicht äußern.

(Reuters)

 

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