Bankensoftware - Crealogix zurück in den schwarzen Zahlen

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 (Juli bis Dezember) wieder einen Gewinn erzielt. Die Guidance fürs Gesamtjahr wird ausserdem bestätigt.
21.03.2017 07:48
Grund zur Freude: Crealogix-CEO Thomas Avedik.
Grund zur Freude: Crealogix-CEO Thomas Avedik.

Der Umsatz legte laut Mitteilung vom Dienstag um 28% auf 35,8 Mio CHF zu und der EBITDA verbesserte sich auf 4,1 Mio CHF von 0,12 Mio in der Vorjahresperiode. Das ergibt eine EBITDA-Marge von 11,6%, was deutlich über der eigenen Minimalzielsetzung von 5% liegt. Der operative Gewinn auf Stufe EBIT belief sich derweil auf 2,56 Mio (VJ -1,52 Mio), und unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 0,74 Mio nach einem Verlust von 1,35 Mio.

In der Berichtsperiode sei die Zusammenarbeit mit Neukunden aufgenommen worden, heisst es. So sei die Zusammenarbeit mit der Privatbank Notenstein La Roche im Herbst lanciert worden. Bestehende Partnerschaften seien ausserdem auf ein "nächstes Level" gebracht worden. So hätten die Baloise Bank SoBa, die Raiffeisen und die VZ Depot Bank im vergangenen Jahr das neuste Release des Digital Banking Hubs eingeführt.

Im Ausblick hält Crealogix "trotz herausforderndem Umfeld" an den im September 2016 kommunizierten Zielen für das Geschäftsjahr 2016/2017 fest. Obwohl das Volumen des zweiten Halbjahres etwas tiefer ausfallen dürfte als dasjenige im ersten Halbjahr, erwartet Crealogix für das gesamte Geschäftsjahr ein zweistelliges Umsatzwachstum und einen im Vergleich zum Periode 2015/16 signifikant höheren EBITDA.

(AWP)