Banque Cantonale Vaudoise - Waadtländer Staatsbank fährt mehr Ertrag ein

Die Waadtländer Kantonalbank hat im ersten Halbjahr die Gewinnzahlen verbessert.
17.08.2017 07:42
Ufer des Genfersees in Lausanne.
Ufer des Genfersees in Lausanne.
Bild: cash

Der Geschäftserfolg erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 3 Prozent auf 203,5 Millionen CHF, wie die  Banque Cantonale Vaudoise (BCV) am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein um 5 Prozent verbesserter Reingewinn von 163,8 Millionen CHF.

Insgesamt erzielte die Kantonalbank einen um 1 Prozent höheren Ertrag von 469,7 Millionen CHF, wobei das Institut in allen Geschäftsfeldern etwas zulegen konnte. Im Zinsengeschäft erzielte die Bank trotz des anhaltend schwierigen Zinsumfelds ein um 2 Prozent höheres Nettoergebnis von 247,1 Millionen CHF. Nur leicht verbessert zeigt sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit einem Erfolg von 158,5 Millionen CHF (VJ 157,7 Millionen), während der Handelserfolg um 2 Prozent auf 69,0 Millionen zulegte.

Der Geschäftsaufwand nahm gleichzeitig mit 257,5 Millionen CHF (VJ 258,2 Millionen) leicht ab, wobei sowohl der Personalaufwand wie der Sachaufwand etwas unter dem Vorjahreswert ausfielen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende um 2 Prozent auf 45,2 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen nahmen dabei mit einem Plus von 1 Prozent auf 25,3 Mrd CHF zu. Rückläufig entwickelten sich allerdings die verwalteten Vermögen der Gruppe, die um 4 Prozent auf 82,0 Mrd CHF zurückgingen. Der Hauptgrund seien weitere Transfer von Swisscanto-Fonds, so die BCV. Insgesamt habe ein Nettoneugeldzufluss von 59 Millionen CHF resultiert.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat die Bank die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten den Geschäftsertrag im Schnitt auf 495 Millionen CHF geschätzt. Den Geschäftserfolg hatten sie bei 200 Millionen CHF prognostiziert und den Reingewinn bei 158 Millionen CHF.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Gruppe ein Jahresergebnis im Rahmen des ersten Semesters - dies falls sich die wirtschaftliche Entwicklung und die Finanzmärkte nicht "signifikant verschlechtern" würden.

(AWP)