Basilea bringt grosses Lizenz-Paket ins Trockene

Basilea hat verschiedene Liefer-, Vertriebs- und Lizenzabkommen für 19 Länder in Lateinamerika abgeschlossen. Im Gegenzug erhält das Biotechunternehmen eine Vorabzahlung von 11 Millionen Franken.
13.09.2016 08:33
Ronald Scott ist CEO von Basilea.
Ronald Scott ist CEO von Basilea.
Bild: ZVG

Basilea hat mit der Grupe Biotoscana SL (GBT) verschiedene Liefer-, Vertriebs- und Lizenzabkommen für 19 Länder in Lateinamerika abgeschlossen. GBT erhält demnach die Exklusivlizenzen zur Kommerzialisierung des Anti-Pilz-Medikaments Cresemba und des Breitband-Antibiotikums Zevtera (Ceftobiprol) in der Region Lateinamerika inklusive Brasilien, Mexiko, Argentinien oder Kolumbien, wie Basilea am Dienstag mitteilt.

Basilea erhält dafür im Gegenzug eine Vorabzahlung von 11 Mio CHF sowie weitere Auszahlungen abhängig von der Erreichung verschiedener Meilensteine im Zulassungs- und Kommerzialisierungsprozess. GBT ist für die Zulassung zur Vermarktung, für den Marktzugang, für die Kommerzialisierung und den Vertrieb der beiden Medikamente in der Region zuständig. Der Markt in Lateinamerika sei einer der am schnellsten wachsenden und GBT decke 90% dieses Marktes ab, so Basilea.

Basilea hat für die beiden Wirkstoffe bereits in verschiedenen anderen Ländern Lizenzabkommen abgeschlossen.

(AWP)