Beteiligungen - Pargesa schliesst erstes Halbjahr mit weniger Gewinn ab

Die Beteiligungsgesellschaft Pargesa weist für das erste Semester einen tieferen den Aktionären zuzurechnenden Konzerngewinn aus. Die Einnahmen aus Private Equity und Fondsaktivitäten sind markant zurückgegangen.
31.07.2018 20:35
Pargesa hat den Sitz in Genf: Blick über den «Pont du Mont-Blanc».
Pargesa hat den Sitz in Genf: Blick über den «Pont du Mont-Blanc».
Bild: Pixabay

Pargesa erwirtschaftete einen den Aktionären zuzurechnenden Konzerngewinn von 212,6 Millionen Franken aus gegenüber 252,5 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Allerdings sei der Vergleich der beiden Zeiträume nicht eins zu eins vergleichbar, betonte das Unternehmen in einer Mitteilung vom Dienstagabend. Die Zahlen müssten vor dem Hintergrund geänderter Rechnungslegungsvorschriften (IFRS 9) betrachtet werden.

Dies gelte auch für das wirtschaftliche Ergebnis aus ordentlicher Geschäftstätigkeit ("economic operarting income"). Dieses wird mit 218,2 nach 249,3 Millionen Franken ausgewiesen. Höher ausgefallen seien zum Beispiel die Dividendenzahlungen der Portfoliounternehmen, wozu etwa LafargeHolcim, SGS, Adidas oder Pernod Ricard zählen. Auf der anderen Seite seien die Einnahmen aus Private Equity und Fondsaktivitäten markant zurückgegangen.

Der innere Wert (NAV) von Pargesa lag per Ende Juni 2018 bei 127,50 Franken je Aktie gegenüber 128,20 Franken per Ende Dezember 2017. Der Aktienkurs notierte derweil zum gleichen Zeitpunkt bei 84,10 Franken.

Zum inneren Wert trugen per Mitte Jahr Imerys (Aufarbeitung von Mineralien) und Adidas (je 16%), SGS und Pernod Ricard (je 15%) sowie LafargeHolcim (13%) am meisten bei.

(AWP)