Biopharma - Basilea erhält Zustupf aus den USA

Das Biopharma-Unternehmen Basilea erhält von der US-Behörde BARDA zusätzliche 54,8 Millionen Dollar zur Finanzierung des Phase-III-Programms mit dem Antibiotikum Ceftobiprol.
13.06.2017 08:21
Mitarbeiter von Basilea im Labor.
Mitarbeiter von Basilea im Labor.
Bild: ZVG

BARDA (Biomedical Advanced Research and Development Authority), die Abteilung innerhalb des US-Gesundheitsministeriums, habe im Rahmen der bestehenden Vereinbarung mit Basilea zwei weitere Vertragsoptionen ausgeübt, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

So erhält das Biopharma-Unternehmen demnach die zusätzliche Summe. Finanziert werden sollen damit Leistungen für die klinische Phase-III-Entwicklung von Ceftobiprol. Das gesamte Vertragsvolumen beläuft sich potenziell auf bis zu rund 108 Mio USD und ermöglicht Basilea die Durchführung von zwei klinischen Phase-III-Programmen. In den Studien soll das Antibiotikum Ceftobiprol laut Mitteilung bei der Behandlung von Blutbahninfektionen (Staphylococcus-aureus-Bakteriämie) sowie akuten bakteriellen Haut- und Hautstrukturinfektionen getestet werden.

Diese sich wechselseitig unterstützenden Studien seien Teil des Phase-III-Programms, mit dem eine Marktzulassung von Ceftobiprol in den USA angestrebt werde.

(AWP)