Biotech - Molecular Partners ist plangemäss unterwegs

Das Biotechnologie-Unternehmen Molecular Partners hat im ersten Quartal finanzielle Ergebnisse im Rahmen der eigenen Erwartungen erzielt und meldet Fortschritte in der Medikamentenpipeline.
26.04.2018 08:05
Patrick Amstutz ist CEO von Molecular Partners.
Patrick Amstutz ist CEO von Molecular Partners.
Bild: ZVG

Die flüssigen Mittel verringerten sich um 11,5 Millionen Franken auf 129,5 Millionen Franken per Ende März, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Verantwortlichen zeigen sich mit den Fortschritten der Medikamentenpipeline in den ersten drei Monaten zufrieden.

Für operative Aktivitäten habe das Unternehmen im ersten Quartal 2018 insgesamt 10,4 Millionen Franken verbraucht, wobei die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wie auch die klinische Pipeline weiter ausgebaut worden sei, schreibt Molecular Partners. Aufgrund einer neuen buchhalterischen Behandlung wurden aufgeschobene Umsatzpositionen per Ende 2017 von 18,4 Millionen Franken teilweise als Kapital (8,9 Millionen) wie auch als Umsatz im ersten Quartal 2018 von 9,5 Millionen behandelt.

Weitere Daten erwartet

Bezüglich der eigenen Onkologie-Pipeline erwarte das Unternehmen weitere Daten zur Sicherheit und Effizienz von der Phase 23-Studie des Wirkstoffs MP0250 bei Multiplen Myeloms (MM) im laufenden Jahr. Erste Daten würden auch von der Phase 1b/2-Studie bei Lungenkrebs (NSCLC) im laufenden Jahr erwartet. Für MP0274 würden erste Sicherheitsdaten im Q4 2018 und erste Daten zur Wirksamkeit im 2019 erwartet.

Weiter vorangebracht werden soll die Immuno-Onkologie-Pipeline mit weiteren Forschungsdaten für MP0310. Im Bereich Ophthalmologie werde Molecular Partner den strategischen Partner Allergan weiter bei Phase-3-Studien bei der Behandlung der feuchten AMD unterstützen. Den Start für das Medikament Abicipar in dieser Indikation werde für das Jahr 2020 erwartet.

Finanziell erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2018 weiterhin Ausgaben in der Höhe von 50 bis 60 Millionen Franken. Davon würden rund 7 Millionen nicht-cashwirkame Kosten für aktienbasierte Zahlungen, Renten und Abschreibungen betreffen. Allerdings sei der Ausblick vom Fortschritt der Pipeline abhängig, heisst es. Keine Guidance wolle man zudem bezüglich dem Cash Flow abgeben - so werde der Fahrplan und potenzielle Meilensteinzahlungen bestehender und potenzieller neuer Partner nicht bekannt gegeben.

(AWP)