Biotech - Molecular Partners treibt Pipeline voran - Ausblick angepasst

Das Biotechnologie-Unternehmen Molecular Partners hat im dritten Quartal seine Pipeline im Rahmen der eigenen Planung weiter entwickelt.
01.11.2018 08:00
Laborgerätschaften aus der Forschung.
Laborgerätschaften aus der Forschung.
Bild: pixabay.com

Mit den liquiden Mitteln von 110,8 Millionen Franken liegt das Unternehmen ebenfalls im Plan. Molecular Partners gibt zum dritten Quartal lediglich ein sogenanntes Management Update, in dem es über den Bestand an liquiden Mitteln und den Ausblick informiert. So seien die liquiden Mittel in den ersten drei Quartal um 30,4 Millionen Franken geschmolzen auf 110,8 Millionen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Dieser Rückgang reflektiere die Investitionen in die derzeit laufenden klinischen Versuchsreihen ebenso wie in den weiteren Ausbau der Pipeline. Dabei lege man einen speziellen Fokus auf den Bereich der Immun-Onkologie.

Für das Gesamtjahr hat Molecular Partners seine Prognose nochmals angepasst und geht nun für das Gesamtjahr von Ausgaben von 50 Millionen Franken aus. Zuletzt hatte das Management des Unternehmens noch Ausgaben am unteren Ende der angepeilten Spanne von 50 bis 60 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

Bezüglich der eigenen Onkologie-Pipeline erwartet das Unternehmen weitere Daten noch vor Jahresende zur Sicherheit und Effizienz von der Phase 2-Studie zum Wirkstoff MP0250 gegen Multiples Myelom (MM). Erste Daten würden auch von der Phase 1b/2-Studie bei Lungenkrebs (NSCLC) im laufenden Jahr erwartet.

Weiter vorangebracht werden soll die Immuno-Onkologie-Pipeline mit weiteren Forschungsdaten für MP0310. Im Bereich Ophthalmologie habe zudem der strategische Partner Allergan zuletzt vielversprechende Daten bei der Behandlung der neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) vorgelegt. Der Start für das Medikament Abicipar in dieser Indikation werde für das Jahr 2020 erwartet.

(AWP)