BMW will verstärkt in Start-ups investieren

Um im Wettbewerb um intelligentere und energieeffizientere Fahrzeuge mit Rivalen wie Tesla mitzuhalten, will BMW künftig verstärkt in Start-ups investieren.
03.12.2016 16:14
BMW i3, ein Elektroauto des Münchner Herstellers.
BMW i3, ein Elektroauto des Münchner Herstellers.
Bild: ZVG

Dazu baut der Hersteller von Luxusautomobilen das Konzept seiner BMW iVentures-Einheit aus und setzt einen Risikokapitalfonds auf, der über einen Zeitraum von zehn Jahren bis zu 500 Millionen Euro (533 Millionen Dollar) investieren soll, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die frischen Mittel sollen es iVentures ermöglichen, in einem um autonomes Fahren und Digitalisierung erweiterten Themenspektrum aktiv zu sein.

Gleichzeitig soll der Risikokapitalgeber, der 2011 mit einer Ausstattung von 100 Millionen Dollar gegründet wurde, den Hauptsitz von New York in das Silicon Valley verlegen. Dort soll er als eigenständige Einheit von Ulrich Quay und Uwe Higgen geführt werden. Der regionale Fokus von iVentures soll auf Asien ausgedehnt und die Aktivitäten in Europa ausgebaut werden.

"Die Mobilität der Zukunft und unserer Branche wird bestimmt durch einen immer schneller werdenden technologischen Wandel. Wer erfolgreich sein will, muss diesen Wandel gestalten und Zugang zu den besten Ideen haben", so Klaus Fröhlich, Mitglied des Vorstands des BMW-Konzerns, verantwortlich für Entwicklung.

(Bloomberg)