Börsen in Fernost - Nur Japan tanzt aus der Reihe

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag mehrheitlich zugelegt. Für positive Stimmung sorgten zuletzt weltweit Anzeichen für ein Anziehen der Wirtschaft. Der japanische Nikkei verliert gegen den Trend 0,3 Prozent.
21.03.2017 08:17
Die Aktien von Hyundai legen 9 Prozent zu.
Die Aktien von Hyundai legen 9 Prozent zu.

Überschattet wurde dies aber von der Sorge über einen sich ausbreitenden Protektionismus. Gegen den Trend gab die Börse in Tokio nach, nachdem sie am Montag wegen eines Feiertags geschlossen war. Unter Druck standen hier insbesondere Finanzwerte. Hintergrund sind Erwartungen, dass die US-Notenbank (Fed) das Tempo ihrer Zinserhöhungen in diesem Jahr nicht forcieren wird.

Der Nikkei-Index ging 0,34 Prozent niedriger mit 19.455 Punkten aus dem Handel. Der im Vergleich zum Dollar festere Yen belastete vor allem Exportfirmen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte 0,4 Prozent zu und erreichte damit den höchsten Stand seit 21 Monaten. Deutliche Kursgewinne gab es vor allem in Seoul, wo der Leitindex ein Prozent nach oben kletterte.

In Tokio standen bei den Einzelwerten die Papiere des japanischen Mobilfunkunternehmens Softbank im Fokus, dessen Kurs rund zwei Prozent einbüsste. Hintergrund waren Berichte über ein abgeblasenes Investment in ein Smartphone-Startup. In Seoul trieb die Aussicht auf einen Konzernumbau die Aktien von Hyundai Motor um fast neun Prozent nach oben.

Am Devisenmarkt stieg der Euro auf 1,0766 Dollar. Zur japanischen Währung notierte der Dollar bei 112,72 Yen.

(Reuters)