+++Börsen-Ticker+++ - Aktien New York: Gute US-Daten sorgen für leichte Erholung

Positive Wirtschaftsnachrichten aus den USA haben die Anleger an der Wall Street wieder etwas zuversichtlicher gestimmt.
18.05.2017 23:07
Trader in der Börse in New York.
Trader in der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

Der Dow Jones Industrial stieg um 0,27 Prozent auf 20 663,02 Punkte. Angesichts des Politchaos im Weissen Haus hatte der US-Leitindex am Mittwoch den grössten prozentualen Tagesverlust seit September vergangenen Jahres verzeichnet.

Der marktbreite S&P-500-Index gewann am Donnerstag 0,37 Prozent auf 2365,72 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,82 Prozent auf 5626,31 Zähler nach oben.

Für etwas Beruhigung sorgten erfreuliche Konjunkturdaten. So hatte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Mai überraschend aufgehellt. Zudem war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche unerwartet gefallen.

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17:30

Die Talfahrt an der Schweizer Börse hat am Donnerstag unter dem Einfluss der innenpolitischen Querelen in den USA angehalten. Händler sagten, nach dem Rekordlauf der jüngsten Zeit wollten die Anleger einen Teil der Gewinne ins Trockene bringen. Sie seien wegen der Entwicklung in den USA verunsichert und würden zunehmend nervös.

Der SMI fiel zwischenzeitlich um mehr als ein Prozent, konnte die Verluste aber wieder eingrenzen und notierte zuletzt mit 8937 Punkten noch 0,7 Prozent tiefer. Am Mittwoch hatte der SMI 1,4 Prozent eingebüsst.

Abgesehen von politischen Störfaktoren seien aber kaum Wolken am Börsenhimmel auszumachen.  Schon bald dürften daher wieder Daten aus der Wirtschaft das Geschehen an den Märkten bestimmen.

Den stärksten Druck auf den Index löste ein Kursabschlag von 1,5 Prozent beim Schwergewicht Roche aus. Im Markt hiess es, eine Grossbank sei dabei, ihr Rating für den Pharmatitel zu überprüfen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

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16:30

DDie Wall Street hat sich am Donnerstag etwas von ihrem Kursrutsch zur Wochenmitte erholt. Dank positiver Konjunkturdaten legten die wichtigsten Aktienindizes im frühen Handel wieder etwas zu.

er Dow Jones Industrial stieg um 0,13 Prozent auf 20'634,68 Punkte. Angesichts des Politchaos im Weissen Haus hatte der US-Leitindex am Mittwoch den grössten prozentualen Tagesverlust seit September vergangenen Jahres verzeichnet.

Der marktbreite S&P-500-Index kletterte um 0,31 Prozent auf 2'364,38 Punkte. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,88 Prozent auf 5'629,43 Zähler nach oben.

Für etwas Beruhigung sorgten gute US-Wirtschaftsnachrichten. So hatte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Mai überraschend aufgehellt. Zudem war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche unerwartet gefallen.

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15:45

Neue Enthüllungen in der Russland-Affäre von US-Präsident Donald Trump hat die Wall Street auch am Donnerstag belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel im frühen Handel um 0,2 Prozent auf 20'559 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,15 Prozent auf 2354 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,2 Prozent auf 5998 Punkte.

Gefragt waren Papiere des führenden US-Einzelhändlers Wal-Mart. Dieser steigerte seinen Umsatz im zurückliegenden Quartal etwas stärker als erwartet und rechnet für das laufende Quartal mit einer weiteren Beschleunigung. Der Kurs zog um 2,5 Prozent an.

Die neusten Enthüllungen zu Donald Trump besagen, dass zwischen seinen Wahlkampfberatern und Personen mit Verbindungen zur russischen Führung hat Insidern zufolge ein engerer Austausch bestanden als bislang bekannt. Zwischen April und November 2016 habe es in mindestens 18 Fällen entsprechende Telefonate, E-Mails und Text-Botschaften gegeben, sagten ehemalige und gegenwärtige US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Bei Investoren wachsen die Zweifel, ob der in Bedrängnis geratene Republikaner seine Steuersenkungs- und Investitionspläne durchsetzen kann.

Donald Trump kommentiert die Vorgänge via Twitter:

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12:45

Die Turbulenzen um die Präsidentschaft von Donald Trump lastet weiter auf den Börsen.

Der Swiss Market Index (SMI) fällt bis um 13:00 Uhr 1,1% auf 8'900 Punkte zurück. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, büsst 1,2% auf 1395 Punkte ein und der breite Swiss Performance Index (SPI) 1,2% auf 10'088 Punkte.

Stark unter Druck geraten erneut die Finanztitel. UBS verlieren 2,6 Prozent, die CS gibt 2,5 Prozent nach.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

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12:30

Das Trump-Chaos im Weissen Haus wird auch heute die US-Börsen belasten...

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12:07

Ohne erkennbaren Auslöser gehen die Öl-Futures tiefer in die Knie: Brent verliert 1,9 Prozent auf 51,20 Dollar je Barrel, WTI sackt ebenfalls um 1,9 Prozent auf 48,15 Dollar ab. Am Mittwoch hatten die Preise etwas angezogen. Händler sprachen von andauernden Zweifel an einem nachhaltigen Abbau der weltweiten Ölbestände.

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10:15

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag an die schwache Vortagesentwicklung angeknüpft und ist mit erneuten Verlusten in den Handel gestartet.  Der Swiss Market Index (SMI) fällt bis um 09.30 Uhr 0,54% auf 8'953,27 Punkte zurück. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, büsst 0,52% auf 1'405,28 Punkte ein und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,51% auf 10'157,62 Punkte.

Wie hoch die Unsicherheit derzeit ist, zeigt auch ein Blick auf den Schweizer Volatilitätsindex. Nachdem dieser am Mittwoch bereits um 14% hochgeschnellt war, legt er am Donnerstagmorgen nochmals um gute 5% zu. Der Index gilt als eine Art Angstbarometer.

Die Risikoscheu hat sich zuletzt aber auch am Devisen- und Bondmarkt bemerkbar gemacht. Hier sprechen Marktteilnehmer vor allem von einer Flucht aus dem Dollar. So notiert das USD/CHF-Währungspaar aktuell bei 0,9791 und damit so tief wie zur Wahl von Donald Trump Anfang November 2016.

Wie bereits am Vortag, verzeichnen Finanztitel und Zykliker die grössten Verluste. Dabei könnte die ausserordentliche Generalversammlung der Credit Suisse zur geplanten Kapitalerhöhung eines der spannendsten Themen am hiesigen Markt sein. Die CS-Aktien (-2,1%) verlieren zusammen mit der UBS (-1,1%) am deutlichsten. Julius Bär halten sich mit -0,5% etwas besser.

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09:15

Der Swiss Market Index erlebt am Donnerstag einen schwächeren Auftakt. Die anhaltenden politischen Wirrungen in den USA sorgen dafür, dass der Leitindex SMI an seine Vortagesverluste anschliesst und um 0,4 Prozent tiefer bei 8961 Punkten eröffnet. Die Vorgaben aus Übersee stehen ebenfalls ganz im Zeichen des Politchaos im Weissen Haus. So verzeichnete der Dow Jones Industrial den grössten prozentualen Tagesverlust seit September vergangenen Jahres und auch in Asien geben die Börsen an diesem Donnerstag nach.

Wie hoch die Unsicherheit derzeit ist, zeigt auch ein Blick auf den Schweizer Volatilitätsindex. Am Mittwoch ist dieser um 14 Prozent hochgeschnellt. Der Index gilt als eine Art Angstbarometer. Die Risikoaversion hat sich zuletzt aber auch am Devisen- und Bondmarkt bemerkbar gemacht. So war etwa der Franken auch wieder gesucht.

Die ausserordentliche Generalversammlung der Credit Suisse zur geplanten Kapitalerhöhung könnte eines der spannendsten Themen am hiesigen Markt sein. Die CS-Aktien verlieren 0,8 Prozent, die UBS-Titel 0,7 Prozent. Julius Bär hingegen legen 0,5 Prozent zu.

US-Grossbank nimmt bei Investitionsgüteraktien die Gewinne mit

Die drei Schwergewichte Nestlé (-0,2 Prozent), Roche (-0,7 Prozent) und Novartis (-0,9 Prozent) geben allesamt nach. Die Ankündigung von Roche, an dem Anfang Juni stattfindenden Fachkongress ASCO Daten zu einem neuen Tumor-Wirkstoff vorstellen zu wollen, wird von Händlerseite als neutral eingestuft.

Im breiten Markt legen nach Zahlen die Titel des Immobilienunternehmens Züblin mit 2,9 Prozent deutlich zu.

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08:50

Der Euro hat am Donnerstag seinen Höhenflug zum US-Dollar aus den vergangenen Handelstagen vorerst nicht weiter fortgesetzt. Am Morgen notiert die Gemeinschaftswährung mit 1,1129 USD etwas tiefer als am Vorabend mit 1,1147 USD. Zuvor hatten politische Turbulenzen in Washington den Dollar stark belastet und den Euro im Gegenzug beflügelt. Seit Beginn der Woche hat der Euro zum Dollar mehr als zwei Prozent an Wert gewonnen.

Zum Schweizer Franken notiert der Euro derweil etwas höher auf 1,0926 nach 1,0916 CHF am Vorabend. Der Dollar zum Franken geht derweil ebenfalls wieder höher um für 0,9818 nach 0,9793 CHF.

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08:20

Die grossen innenpolitischen Probleme von US-Präsident Donald Trump haben auch am Donnerstag Asiens Börsen belastet. Nach kräftigen Kursverlusten an der Wall Street war in Fernost die Stimmung ebenfalls im Keller. "Befürchtungen, dass die US-Aktien weiter fallen könnten, machen die Investoren weiter nervös", sagte Marktanalyst Masayuki Doshida vom Wertpapierhändler Rakuten Securities.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,3 Prozent im Minus bei 19.553 Punkten. Der Topix-Index gab ebenfalls 1,3 Prozent nach auf 1555 Punkte. Das überraschend starke Wirtschaftswachstum in Japan im ersten Quartal rückte in den Hintergrund. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,5 Prozent.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) gibt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,3 Prozent nach. Die Diskussion um eine Amtsenthebung des US-Präsidenten Donald Trump wird der Schweizer Börse am Donnerstag wohl weiter zu schaffen machen. Gestern sank der Leitindex um 1,4 Prozent auf 9001 Zähler.

Der mögliche Eingriff Trumps in FBI-Ermittlungen und sein angeblicher Geheimnisverrat drängen die anstehenden Konjunkturdaten in den Hintergrund. Im Tagesverlauf werden neben den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe sowie die Frühindikatoren veröffentlicht. Darüber hinaus tritt Notenbankerin Sabine Lautenschläger öffentlich auf. Von ihren Äusserungen erhoffen sich Börsianer Hinweise auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Sämtliche SMI-Titel geben vorbörslich zwischen 0,2 bis 0,4 Prozent nach. Es liegen keine grösseren Unternehmensnews vor.

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06:35

Die grossen innenpolitischen Probleme von US-Präsident Donald Trump haben auch am Donnerstag Asiens Börsen belastet. Nach kräftigen Kursverlusten an der Wall Street war auch in Fernost die Stimmung im Keller. "Befürchtungen, dass die US-Aktien weiter fallen könnten, machen die Investoren weiter nervös", sagte Marktanalyst Masayuki Doshida vom Wertpapierhändler Rakuten Securities. In den USA soll nun der frühere FBI-Chef Robert Mueller als Sonderermittler prüfen, ob es zwischen Trumps Wahlkampfteam und der Regierung in Moskau geheime Absprachen gab und ob Russland Einfluss auf die Präsidentenwahl im November nahm.

In Tokio notierte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,4 Prozent im Minus mit 19.530 Punkten. Das überraschend starke Wirtschaftswachstum in Japan im ersten Quartal rückte in den Hintergrund. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,4 Prozent.

Am Devisenmarkt in Fernost präsentierte sich der Dollar etwas erholt von seinen jüngsten Kursverlusten. Der Euro sank 0,1 Prozent auf 1,1152 Dollar. Zur japanischen Währung legte der Dollar um 0,3 Prozent zu auf 111,18 Yen. Der Schweizer Franken tendierte zum Euro mit 1,0924 und zum Dollar mit 0,9796.

(cash/AWP/Reuters)