+++Börsen-Ticker+++ - Anleger an den US-Börsen bleiben optimistisch

Die US-Börsen sind am Montag mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet.
16.10.2017 22:25
Das Logo von Apple an einem Store in New York: Die Aktie war am Montag an der Wall Streetnnach einer Broker-Hochstufung stark gesucht.
Das Logo von Apple an einem Store in New York: Die Aktie war am Montag an der Wall Streetnnach einer Broker-Hochstufung stark gesucht.
Bild: Bloomberg

22:25

"Der Markt will weiter optimistisch sein", sagte Robert Pavlik, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter Boston Private Wealth. Starke Quartalsbilanzen könnten ein guter Grund sein, um Gewinne mitzunehmen. "Das ist aber nichts, was langfristig ausgerichtete Investoren beunruhigen sollte." Die meisten Firmen haben bislang mit ihren Bilanzen für das Sommerquartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. In den kommenden Tagen werden zahlreiche weitere Ergebnisse erwartet.

Der Dow-Jones-Index für die Standardwerte schliesst 0,4 Prozent höher auf 22'956 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückt um 0,2 Prozent auf 2557 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbessert sich um 0,3 Prozent auf 6624 Punkte.

Bei den Einzelwerten standen unter anderem Netflix im Blickpunkt. Die Aktien verteuern sich um 1,6 Prozent. Zahlen der Online-Videothek werden nach Börsenschluss erwartet.

Apple-Papiere gewinnen 1,8 Prozent, nachdem ein Broker die Aktie mit "übergewichten" eingestuft hatte.

Adobe lassen dagegen 2,3 Prozent Federn. Die Deutsche Bank hatte zuvor das Rating für den Softwarekonzern auf "halten" gesenkt.

Die Anteilsscheine von Freeport-McMoran steigen 3,5 Prozent. Der Bergbaukonzern profitierte von höheren Kupferpreisen. In der Hoffnung auf eine anhaltend starke Nachfrage aus China deckten sich Anleger mit Industriemetallen ein. An der führenden Börse LME stieg der Preis für Kupfer daraufhin auf ein Drei-Jahre-Hoch von 7111,50 Dollar je Tonne.

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17:45

Zudem seien die Marktteilnehmer wegen des anhaltenden Streits über die von Katalonien angestrebte Loslösung von Spanien auf der Hut. Der SMI ermässigt sich um 0,4 Prozent auf 9275 Punkte. Neben Spanien haben die Anleger auch die Bilanzsaison im Blick. Bisher habe die Mehrheit der Firmen mit die Ergebniserwartungen der Analysten übertroffen, heisst es im Markt.

Die Konjunkturaussichten sein weiterhin positiv. Das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von New York stieg im Oktober stärker als erwartet auf 30,20 Punkte. Nach Einschätzung von Eric Rosengren, Präsident des Fed-Bezirks Boston, wird die US-Notenbank nach einer Zinserhöhung im Dezember im nächsten Jahr wahrscheinlich drei oder vier Mal nachlegen. Voraussetzung sei, dass die Arbeitslosenquote weiter sinke und die Inflation steige.

In der Schweiz schwächen sich die Standardwerte überwiegend ab. Die Aktien von Lafarge-Holcim fallen um 1,5 Prozent auf 56,35 Franken. UBS hat das Kursziel auf 55 von 57,50 Franken gesenkt, die Empfehlung lautet "Neutral". Gewinnmitnahmen drücken die Lonza-Titel 1,4 Prozent ins Minus.

Mit ABB, Adecco, Geberit, SGS und Sika standen weitere zyklische Werte auf den Verkaufszetteln.

Auch Kurseinbussen der Indexschwergewichte lasten auf dem SMI. Die Roche-Genussscheine sinken nach einer Zurückstufung durch die Credit Suisse um 0,4 Prozent. Die Analysten der Grossbank nahmen die Empfehlung für den Pharmawert auf "Neutral" von "Outperform" zurück.

Die Nestlé-Aktien schwächen sich um 0,8 Prozent ab. Hershey und Ferrara Candy dürfte einem Bericht von CNBC zufolge vorläufige Angebote für das US-Süssigkeitengeschäft des Lebensmittelkonzerns vorlegen. Auch Private-Equity-Firmen hätten Interesse, hiess es in dem Bericht gestützt auf Insider. Nestlé hat das US-Süsswarengeschäft zur Disposition gestellt.

Meist tiefer sind Bankaktien: UBS verliert 0,5 Prozent an Wert. Die Titel von Julius Bär und EFG International geben 0,2 und 1,3 Prozent nach. Citigroup hat die Empfehlung für die beiden Vermögensverwalter auf "Neutral" von "Buy" gesenkt. Die Aktien der Credit Suisse dagegen steigen um 0,1 Prozent.

Am breiten Markt büssen die Aktien von Kühne+Nagel 4,3 Prozent ein. Der Logistikkonzern steigerte den Gewinn in den ersten neun Monaten weniger stark als im Markt erwartet um 1,3 Prozent auf 540 Millionen Franken. Die Anteile des Rivalen Panalpina verlieren 1,3 Prozent.

Die Aktien von AMS sinken um 4,1 Prozent. Ein Händler vermutet, dass Anleger nach dem starken Kursanstieg des Chip- und Sensor-Herstellers Geld abziehen, um es in die Titel des Rivalen Largan zu investieren. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Montag.)

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16:30

Noch eine Meldung vom Rohstoffmarkt: Spannungen im Norden des Irak haben am Montag die Anleger am Ölmarkt nervös gemacht und die Preise nach oben getrieben. Nordseeöl der Sorte Brent verteuert sich um 1,4 Prozent auf 57,95 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostet aktuell mit 51,81 Dollar 0,7 Prozent mehr. "Der Ölmarkt befindet sich aktuell fest im Griff geopolitischer Risiken", erklärte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. "Die Eskalation im Norden des Irak ist der Haupttreiber. Die Öllieferungen aus der Region sind gefährdet." Auch der neu ausgebrochene Streit zwischen dem Iran und den USA erhöhe die politischen Risiken im Nahen Osten.

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15:40

Die US-Börsen starten am Montag mit Kursgewinnen in die neue Woche. "Der Markt will weiter optimistisch sein", sagt Robert Pavlik, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter Boston Private Wealth. Starke Quartalsbilanzen könnten grundsätzlich ein guter Grund sein, um Gewinne mitzunehmen. "Das ist aber nichts, was langfristig ausgerichtete Investoren beunruhigen sollte." Die grosse Mehrheit der Firmen hat bislang mit ihren Bilanzen für das Sommerquartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. In den nächsten Tagen werden zahlreiche weitere Ergebnisse erwartet.

Der Dow-Jones-Index für die Standardwerte eröffnet mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent auf 22'933 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 legt 0,2 Prozent auf 2558 Zähler zu. Beide Barometer erzielten ein neues Rekordniveau. Der Index der Technologiebörse Nasdaq steigt um 0,3 Prozent auf 6622 Stellen.

Bei den Einzelwerten stehen unter anderem Netflix im Blickpunkt. Die Aktien verteuern sich um 0,6 Prozent. Zahlen der Online-Videothek werden noch im Tagesverlauf erwartet.

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12:50

Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Montag zur Mittagszeit in einem wenig bewegten Handel leicht im Minus. Beim Leitindex SMI liegen zwischen dem bisherigen Tagestief- bzw. -hoch weniger als 30 Punkte. Marktteilnehmer geben sich denn auch entspannt und sprechen von leichten Gewinnmitnahmen nach den neuen Kurshöchstständen der vergangenen Woche. Eine leichte Korrektur auf diesem Niveau sei nicht überraschend und durchaus auch gesund für den Markt, so ein Händler.

Auch die ZKB ist weiterhin "moderat positiv gestimmt" für die Aktienmärkte, wie es in einem Kommentar heisst. Einen Grund für eine nachhaltige Eintrübung sehe man nicht, solange sich die globale Konjunktur wie gegenwärtig in einem gleichlaufenden Aufschwung befinde. Kurzfristige Korrekturen seien zwar jederzeit möglich, würden aber am mittelfristig weiterhin attraktiven Case für Aktien vorerst nichts ändern. Auch aus technischer Sicht sieht die Bank den SMI mittelfristig weiter im Aufwärtstrend.

Der SMI notiert zur Mittagszeit um 0,2% tiefer bei 9295 Punkten. Im bisherigen Tageshoch kam der Leitindex mit 9310 bis auf wenige Punkte an das am letzten Freitag erreichte Jahreshoch (9313) heran. Letztmals klar höher notierte der Leitindex im August 2015. Der 30 Aktien umfassende SLI gibt um 0,3% auf 1494 Punkte und der breite SPI 0,2% auf 10'620 Zähler nach. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 23 im Minus, 6 im Plus und 1 unverändert.

Klare Verlierer unter den Bluechips sind weiterhin Kühne+Nagel (-4,2%). Der Logistikkonzern hat mit den am Morgen vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analystengemeinde bezüglich Gewinnentwicklung verfehlt. Nachdem sich der Titel im bisherigen Jahresverlauf vergleichsweise stark entwickelt und Anfang Oktober ein Allzeithoch erreicht habe, würden nun Gewinne mitgenommen, heisst es im Handel.

Deutliche Verluste gibt es auch bei Lafarge-Holcim (-1,4% auf 56,40 Franken). Die UBS hat das Kursziel auf 55,00 von 57,50 Franken gesenkt, dies bei unveränderter Einstufung "Neutral". Vor dem Hintergrund weniger optimistischer Erwartungen für die Schwellenländer nahm der zuständige Analyst seine Schätzungen für den Zementhersteller etwas zurück. Deutlichere Abgaben verzeichnen ausserdem Dufry (-1,4%), Geberit (-1,0%) oder Sika (-0,9%).

Ein klares Minus verzeichnen zudem Roche (-0,4% auf 243,70 Franken). Erneut hat ein Finanzinstitut die Papiere des Basler Pharmakonzerns zurückgestuft. Dieses Mal sind es die Analysten der Credit Suisse, die den Genussschein auf "Neutral" und das Kursziel auf 260 von 300 Franken gesenkt haben. Mit dem Markteintritt der Biosimilars für Rituxan und Herceptin verschlechtere sich die strategische Positionierung, heisst es. Der Konzern wird am Donnerstag seine Umsatzzahlen für die Periode Juli bis September veröffentlichen. Novartis (+0,4%) profitieren derweil von Umschichtungen aus Roche.

Etwas aufwärts geht es für Swatch (+1,3% auf 396,90 Franken) und Richemont (+0,1% auf 89,50 Franken). Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im Rahmen einer Branchenstudie jeweils das Kursziel erhöht, allerdings lediglich in den Bereich der aktuellen Werte. Für die Luxusgüterbranche insgesamt rechnen die Analysten mit einer Fortsetzung der Normalisierung.

Im breiten Markt stossen Leclanché (+1,7%) auf ein gewisses Interesse. Der Batteriehersteller hat am späten Freitagabend noch seine Halbjahreszahlen nachgeliefert. Die grössten Gewinner sind derweil Highlight Event (+3,4%), Evolva (+3,0%) und Molecular Partners (+2,6%), während AMS (-3,6%) oder KTM (-2,3%) bei den grössten Verlierern zu finden sind. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:50

Die Schweizer Börse gibt am Montagmorgen leicht nach. Nach den jüngsten Gewinnen wollten die Anleger erst abwarten, wie es in Spanien weitergehe, sagen Händler. Dort läuft das Ultimatum der Zentralregierung in Madrid aus. Bis zum Vormittag soll der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont erklären, ob er einseitig die Unabhängigkeit Kataloniens erklärt habe oder nicht. Puigdemont hatte die Entscheidung über die Loslösung der Region von Spanien zunächst ausgesetzt.

"Die Marktteilnehmer wagen sich trotz guter Vorgaben nicht aus der Deckung", sagt ein Händler. Der SMI notiert mit 9300 Zählern um 0,1 Prozent niedriger. Am Freitag war der Leitindex um 0,2 Prozent gestiegen und hatte damit die fünfte Woche in Folge mit einem Gewinn beendet.

Am Nachmittag dürften die Marktteilnehmer ihren Blick in die USA richten, wo das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von New York veröffentlicht wird. Von den Zahlen erhoffen sie sich Rückschlüsse auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten US-Zinserhöhungen.

Gebremst wird der Aufwärtstrend durch Kurseinbussen bei dem Marktschwergewicht Roche. Der Genussschein des Pharmariesen reagiert mit einem Minus von 0,2 Prozent auf die Senkung der Empfehlung auf "Neutral" von "Outperform" durch Credit Suisse. Der Titel von Rivalin Novartis legt 0,5 Prozent zu.

Nestlé, der Anteil eines weiteren Schwergewichts, schwächt sich leicht ab. Hershey und Ferrara Candy dürfte einem Bericht von CNBC zufolge vorläufige Angebote für das US-Süssigkeiten-Geschäft von Nestlé vorlegen. Auch Private-Equity-Firmen hätten Interesse, heisst es in dem Bericht gestützt auf Insider. Nestlé hat das US-Süsswarengeschäft jüngst zur Disposition gestellt.

Die Aktien der Banken büssen meist Terrain ein: Credit Suisse sinken um 0,1 Prozent und UBS um 0,3 Prozent. Möglichweise erhalte der Sektor Impulse von den Zahlen von Goldman Sachs und Morgan Stanley, die am Dienstag anstehen. Schwächer sind auch die Aktien von Julius Bär und EFG International. Citigroup hat die beiden Vermögensverwalter auf "Neutral" von "Buy" herabgestuft.

Den Zwischenbericht veröffentlicht hat Kühne+Nagel. Die Aktie büsst 3,6 Prozent ein. Der Logistikkonzern hat den Gewinn in den ersten neun Monaten 2017 um 1,3 Prozent auf 540 Millionen Franken gesteigert und damit die Erwartungen verfehlt. Der Logistikkonzern ist aber zuversichtlich, die für das Gesamtjahr gesteckten Renditeziele erreichen zu können.

Die Papiere von Rivale Panalpina, dessen Resultate am Donnerstag auf dem Programm stehen, verlieren 1,1 Prozent.

Die zyklischen Werte stimmen meist ebenfalls in den Rückzug ein: Der Titel des Sanitärtechnikkonzerns Geberit, des Personalvermittlers Adecco und des Zementherstellers Lafarge-Holcim verloren ein halbes Prozent und mehr. UBS hat das Kursziel für Lafarge-Holcim auf 55 von 57,50 Franken gesenkt. Die Aktien des Elektrotechnikkonzern ABB der Chemiefirma Clariant geben ebenfalls leicht nach.

Die Anteile von GAM legen 0,7 Prozent zu. Der Assetmanager veröffentlicht am Dienstag den Zwischenbericht.

Temenos sind am Tag vor dem Quartalsbericht eine Spur leichter.

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09:10

Der Swiss Market Index gibt unmittelbar nach Eröffnung um 0,2 Prozent auf 9291 Punkte nach. Fundamentale Impulse sind dünn gesät und auch die Wahlen vom Wochenende in Österreich kaum Thema. Höchstens ein Frühindikator der regionalen Notenbank von New York für die Stimmung in den Unternehmen im Oktober könnte am Nachmittag für etwas Bewegung sorgen, heisst es im Handel.

Im SMI sticht vor allem Roche GS (-0,7 Prozent) hervor. Erneut hat ein Finanzinstitut die Papiere des Basler Pharmakonzerns zurückgestuft. Dieses Mal sind es die Analysten der Credit Suisse, die den Genussschein auf 'Neutral' zurückgestuft und das Kursziel auf 260 von 300 Franken gesenkt haben. 

Ebenfalls im Minus notieren Nestlé (-0,4 Prozent). Die Papiere des weltgrössten Nahrungsmittel-Herstellers standen zuvor seit dem Investoren-Tag Ende September im Aufwind und haben in der vergangenen Woche erneut 2,4% zugelegt. Auch Unternehmensnews könnten bald folgen. Der US-Konzern Hershey ist offenbar am US-Süsswarengeschäft von Nestlé interessiert.

Etwas aufwärts geht es für Swatch (+0,5 Prozent) und Richemont (+0,2 Prozent). Hier hat die US-Investmentbank Goldman Sachs im Rahmen einer Branchenstudie jeweils das Kursziel erhöht, allerdings lediglich in den Bereich der aktuellen Werte. Für die Luxusgüter-Branche insgesamt rechnen die Analysten mit einer Fortsetzung der Normalisierung.

Im Fokus bei den Blue Chips stehen die Titel von Kühne+Nagel (-4,2 Prozent). Der Innerschweizer Konzern hat seine Drittquartalszahlen präsentiert und dabei gewinnmässig etwas unter den Erwartungen abgeschnitten. Die Umsatzzahlen lagen allerdings darüber, und auch der Ausblick wurde bestätigt.

Im breiten Markt stossen Leclanché auf Interesse. Der Batteriehersteller hat am späten Freitagabend noch seine Halbjahreszahlen nachgeliefert. Die Aktie legt 4,4 Prozent zu. 

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08:26

Gestützt auf Kursgewinne des Index-Schwergewichts Softbank ist die japanische Börse am Montag auf den höchsten Stand seit 21 Jahren gestiegen. Der Leitindex Nikkei kletterte zeitweise auf 21.347,07 Punkte und schloss letztlich 0,5 Prozent im Plus bei 21.255,56 Zählern.

Die Aktien des Telekom-Konzerns Softbank waren mit 10.110 Yen in der Spitze so teuer wie zuletzt im Frühjahr 2000. Insidern zufolge wollen seine US-Mobilfunktochter Sprint, und T-Mobile US bei Bekanntgabe ihrer Fusionspläne den Wettbewerbsbehörden nicht unmittelbar Zugeständnisse machen.

An der südkoreanischen Börse in Seoul markierte der Leitindex mit 2487,71 Punkten sogar ein Rekordhoch. Unterstützung erhielt er dabei von der Rally bei Stahlproduzenten wie Posco, deren Titel sich dank anziehender Stahlpreise um sechs Prozent verteuerten. 

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) notiert in der von Julius Bär berechneten Vorbörse unverändert. Die letzten fünf Wochen beendete der Leitindex immer mit Gewinnen, am Freitag schloss er bei 9312 Punkten.

Ihre Aufmerksamkeit richten Anleger unter anderem auf das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von New York. Von den Zahlen erhoffen sie sich Rückschlüsse auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten US-Zinserhöhungen.

Daneben blicken Börsianer gebannt in Richtung Spanien, wo ein Ultimatum der Zentralregierung in Madrid ausläuft. Bis zum Vormittag soll der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont erklären, ob er einseitig die Unabhängigkeit Kataloniens erklärt habe oder nicht. Puigdemont hatte die Entscheidung über eine Loslösung der Region von Spanien zunächst ausgesetzt.

Aus dem SMI sind vorbörslich einzig Julius Bär (-0,5 Prozent) und Roche (-0,4 Prozent) negativ. Die restlichen Titel können leicht zulegen, am stärksten im Plus sind Nestlé (+0,3 Prozent).

Etwas Bewegung könnte nach Zahlen in den Kurs von Kühne+Nagel kommen. Die Gewinnerwartungen wurden im dritten Quartal verfehlt. Vorbörslich gibt die Aktie um 0,9 Prozent nach.

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07:49

Der Euro ist am Montag gegenüber dem US-Dollar mit leichten Kursverlusten in die Woche gestartet. Am Morgen notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,1804 USD und damit etwas tiefer als am Freitagabend. Zum Franken kostet der Euro mit 1,1521 etwas mehr als noch zum Ende letzter Woche. Der Dollar notiert mit 0,9760 CHF entsprechend ebenfalls im Plus zum Franken.

Am Wochenende hatte die US-Notenbankchefin Janet Yellen gesagt, dass sie vor dem Hintergrund der robusten US-Konjunktur ein baldiges Anziehen der Inflation erwartet. Die Einschätzung der Fed-Präsidentin, dass die zuletzt ungewöhnlich schwache Preisentwicklung nicht von langer Dauer sei, bestimme am Morgen den Devisenhandel, kommentiert Experte Ray Attrill von der National Australia Bank.

Lesen Sie dazu auch: Yellen behält niedrige Inflation im Blick

Marktbeobachter sprechen insgesamt von einem eher impulsarmen Wochenauftakt am Devisenmarkt. Im Handelsverlauf stehen kaum Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Ein unerwartet schwacher Anstieg der Inflation in den USA im September konnte den Euro zuletzt am Freitag deutlich bewegen, allerdings waren die Kursgewinne nur von kurzer Dauer.

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06:40

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index kletterte im Vormittagshandel um 0,6 Prozent auf 21.347 Zähler. Das ist der höchste Stand seit Ende 1996. Sollte der Nikkei im Plus schliessen, würde die Rekordjagd bereits zehn Tage anhalten - die längste Gewinnstrecke seit Mai 2015. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,9 Prozent auf 1724 Punkte zu.

Händler sagten, die Kurse würden von der Annahme gestützt, dass die Regierungspartei die noch in diesem Monat anstehenden Parlamentswahlen gewinnen werde. Zudem gebe der schwächere Yen den exportorientierten Unternehmen zusätzlich Auftrieb. Auch Bankentitel gehörten zu den Gewinnern. Die Aktien von Mitsubishi UFJ Financial legten 1,3 Prozent zu.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,4 Prozent.

(cash/AWP/Reuters)