+++Börsen-Ticker+++ - Apple beschert US-Börse Rekord

Die Wall Street ist mit neuen Höchstständen aus dem Handel am Mittwoch gegangen. Hintergrund war der Kursanstieg bei Apple, der den Börsenwert des US-Technologiekonzerns erstmals über 900 Milliarden Dollar hievte.
08.11.2017 23:37
Das Apple-Logo an einem Store in New York.
Das Apple-Logo an einem Store in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nahezu unverändert bei 23.563 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,1 Prozent auf 2594 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,3 Prozent auf 6789 Stellen zu.

Bei den Einzelwerten standen auch Snap-Aktien im Mittelpunkt des Interesses. Die Papiere brachen über 14 Prozent ein. Das Unternehmen veröffentlichte für Anleger enttäuschende Quartalszahlen.

Im Allgemeinen herrschte jedoch Unsicherheit über die von US-Präsident Donald Trump groß angekündigte Steuerreform. Neben der Senkung des Unternehmenssatzes sollen zahlreiche Vergünstigungen abgeschafft werden. Daher wird mit Widerstand von Lobbygruppen gerechnet. Die Republikaner deuteten am Mittwoch an, dass sie sich eine spätere Senkung der Unternehmenssteuern vorstellen könnten. "Eine Steuerreform durchzukriegen ist kompliziert und chaotisch", sagte Tim Dreiling, Analyst bei Private Health Management. "Es wird noch einige Kompromisse auf beiden Seiten geben müssen, bevor es ein Gesetz gibt, über das man abstimmen kann."

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18:23

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch im Plus beendet. Der Leitindex SMI konnte sich im Verlauf des Nachmittags von einer schwächeren Entwicklung am Morgen erholen. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,50% höher auf 9'265,82 Punkten (Tagestief 9'202). Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewann 0,44% auf 1'507,22 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,43% auf 10'631,21.

Die Papiere von Swiss Life (+2,2%) rangierten unter den 30 Blue Chips an der Spitze. Der Lebensversicherer ist gewachsen und tut dies strategiekonform mit "kapitalschonenden" Produkten und gebührenbasierten Dienstleistungen. Für Rückenwind sorgte die Bestätigung der Ziele für 2018. Wie es bei Baader Helvea heisst, deuten die Trends im dritten Quartal auf eine Verbesserung hin.

Bei den übrigen Assekuranzen zeigten sich auch Bâloise (+1,0%), Swiss Re (+0,6%) und Zürich (+0,8%) freundlich.

Die drei Schwergewichte Nestlé (+0,6%), Novartis (+0,4%) und Roche (unv.) gaben in Summe eher Stütze für den SMI. Novartis hatte am Morgen über einen Studienerfolg mit seinem Krebsmittel Kisqali berichtet. Die ersten Analysten-Kommentare fielen wohlwollend aus.

Die Grossbanken UBS und CS (je +0,1%) drehten zum Handelsschluss noch leicht ins Plus.

Den ausführlichen SMI-Schlussbericht lesen Sie hier.

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17:10

Nach dem überraschenden Anstieg der Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche gehen die Ölpreise tiefer in die Knie: Brent verliert 1,2 Prozent auf unter 63 Dollar, WTI notiert mit 56,45 Dollar 1,3 Prozent niedriger. Am Dienstag hatten Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran den Brent-Preis auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch von über 64 Dollar getrieben.

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16:58

Die Rohölbestände in den USA sind in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Sie kletterten um 2,2 Millionen Barrel auf 457,1 Millionen Barrel, wie das Energieministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang um 2,2 Millionen Barrel gerechnet.

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15:45

Die US-Börsen haben am Mittwoch kaum verändert eröffnet. Investoren blickten mit Spannung auf die Bemühungen der Republikaner, ihre vergangene Woche präsentierten Steuerpläne umzusetzen.  Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel um 0,1 Prozent auf 23.540 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab ebenfalls 0,1 Prozent auf 2588 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte unverändert bei 6766 Punkten.

Bei den Einzelwerten standen Snap-Aktien im Mittelpunkt des Interesses. Die Papiere grenzten ihre Verluste auf neun Prozent ein, nachdem bekanntwurde, das der chinesische Internet-Gigant Tencent größer bei dem defizitären Snapchat-Betreiber einsteigt. Nach Veröffentlichung der für Anleger enttäuschend ausgefallenen Quartalszahlen nach Börsenschluss am Dienstag war die Aktie zunächst um rund 20 Prozent eingebrochen.

Auch den Asienbesuch von Donald Trump verfolgten die Anleger mit Aufmerksamkeit. Der US-Präsident traf in China ein, wo der Nordkorea-Konflikt und der Handelsstreit im Mittelpunkt der Beratungen am Donnerstag stehen dürfte.

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14:26

Grünes Licht für eine geplante Kapitalerhöhung hat die Aktien von Valora am Mittwoch kräftig angezogen.  Die Titel des Kioskbetreibers Valora stiegen an der etwas festeren Börse um 2,3 Prozent auf 327,75 Franken.

Die Aktionäre stimmten auf einer ausserordentlichen Generalversammlung der Kapitalaufnahme zu. Valora will mittels Bezugsrechtsemission rund 160 Millionen Franken einsammeln, die unter anderen für den Kauf der deutschen Firma BackWerk verwendet werden sollen. Aktionäre können für jeweils fünf Aktien einen neuen Titel zeichnen. Die Bezugsfrist läuft von 13. bis 20. November und der Ausgabepreis soll

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14:00

Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Vortagesverluste angeknüpft. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 63,41 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung fiel um 26 Cent auf 56,92 Dollar.

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12:50

Bis zum Mittag pendelt der Leitindex SMI in einer engen Spanne um seinen Vortagesschlusskurs. Ein Händler spricht mit Blick auf den Leitindex von einer Konsolidierung zwischen der 9'200er und 9'300er Marke. Dass sich der Markt nicht recht orientieren kann, liegt auch an den Vorgaben aus Übersee, die eher gemischt waren.

Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 12.05 Uhr bei 9'223,62 Punkten und somit nahezu unverändert (+0,04%). Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) ist mit +0,05% auf 1'501,39 Punkte ebenfalls kaum verändert und der breite Swiss Performance Index (SPI) steht um 0,03% tiefer bei 10'582,95 Zählern.

Der unangefochtene Spitzenreiter unter den Blue Chips ist bis zum Mittag der Aromen-Spezialist Givaudan (+1,5%). Bei den Kursgewinnen bei LafargeHolcim (+1,1%) verweisen Börsianer ebenfalls auf die Konkurrenz als Stütze.

Finanzwerte gehören zu den grössten Verlierern am Mittag. Angefangen mit den Papieren der UBS über Partners Group (beide -0,7%), die CS (-0,4) und Julius Bär (-0,3%) geben Finanzwerte nach.

Die Papiere der Swiss Life (+1,5%) bilden eine Ausnahme. Sie widersetzen sich nach gut aufgenommenen Zahlen dem Trend. Der Lebensversicherer wächst und tut dies strategiekonform mit "kapitalschonenden" Produkten und gebührenbasierten Dienstleistungen. Wie es bei Baader Helvea heisst, deuten die Trends im dritten Quartal auf eine Verbesserung hin.

Den ausführlichen SMI-Mittagsbericht lesen Sie hier.

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11:50

Europas Aktienmärkten ist zur Wochenmitte etwas die Luft ausgegangen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab gegen Mittwochmittag um 0,24 Prozent auf 3649,85 Punkte leicht nach. Die Mehrzahl der Börsenplätze meldete stagnierende oder leicht nachgebende Kurse. Weder die zahlreichen Quartalsberichte von Unternehmen, noch überraschend solide Konjunkturdaten aus Spanien konnten Anleger zu weiteren Käufe animieren.

Der EuroStoxx-50 war von Ende August bis zum zwischenzeitlichen Hoch am 1. November um fast 10 Prozent gestiegen. Seitdem hat der Index wieder etwas nachgegeben. "Auf den momentan erreichten Kursniveaus halten offenbar sowohl die Investoren der Alten, als auch der Neuen Welt momentan inne, um sich die Entscheidung, wohin ihr nächster Schritt sie führen soll, wohl zu überlegen", hiess es in einem Marktkommentar der Postbank.

Der französische CAC-40-Index stand am Mittwoch 0,22 Prozent tiefer bei 5468,79 Punkten. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,07 Prozent auf 7507,93 Zähler nur leicht nach unten. Das zum US-Dollar und zum Euro schwächere Pfund, das die Exportchancen britischer Unternehmen begünstigt, sorgte für etwas Rückenwind für die Londoner Aktien.

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10:15

Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 09.30 Uhr bei 9'221,19 Punkten und somit nahezu unverändert (+0,01%). Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) ist mit -0,02% auf 1'500,22 Punkte ebenfalls kaum verändert und der breite Swiss Performance Index (SPI) steht um 0,07% höher bei 10'593,13 Zähler.

Die deutlichsten Kursbewegungen unter den Blue Chips verzeichnen die Papiere von Givaudan (+1,5%). Hier verweisen Händler auf die Zahlen des deutschen Konkurrenten Symrise, der in einem insgesamt starken dritten Quartal beim Umsatz etwas besser als erwartet abgeschnitten hat.

Bei den Kursgewinnen bei LafargeHolcim (+0,5%) verweisen Börsianer ebenfalls auf die Konkurrenz als Stütze.

Nach ihrem schwachen Abschneiden am Dienstag gehören die beiden Uhrenwerte Swatch (+0,8%) und Richemont (+0,6%) im frühen Handel zu den Favoriten.

Dagegen gehören die ohnehin volatilen Aryzta (-1,1%) erneut zu den grössten Verlieren und auch Adecco (-0,9%) fallen nach dem Minus am Vortag erneut zurück. Vor allem aber die gesamte Finanzbranche präsentiert sich schwach. Julius Bär, UBS, CS, Bâloise und Partners Group verlieren zwischen 0,9 und 0,4%.

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09:06

Die Schweizer Börse startet am Mittwoch mit knappen Gewinnen. Im Fokus stehen die Aktien von Swiss Life und AMS. Der SMI gewinnt zu Handelsbeginn 0,2 Prozent auf 9236 Puntke. Hauptverantwortlich dafür sind die drei Index-Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche, die alle rund 0,2 Prozent zulegen. Von Novartis gab es am Morgen positive Studiendaten zum Krebsmittel Kisqali.

Im Plus startet auch Swiss Life (+0,6 Prozent). Der Lebensversicherer hat in den ersten neun Monaten 2017 etwas mehr an Prämien eingenommen und die Einnahmen aus dem gebührenbasierten Geschäft weiter gesteigert. Kaum Einfluss scheinen im Fall von LafargeHolcim (+0,3 Prozent) die Zahlen des Konkurrenten Heidelbergcement zu haben, der im dritten Quartal ein Gewinnplus erzielt hat. Beim Aromenspezialisten Givaudan (+0,3 Prozent) verhält es sich mit den Zahlen des Wettbewerbers Symrise ähnlich. Das grösste Plus verzeichnen die Uhren-Aktien Richemont (+0,7 Prozent) und Swatch (+1,1 Prozent).

Überwiegend unauffällig entwickeln sich die Bankenwerte. Die Papiere von UBS (-0,2 Prozent) und Julius Bär (-0,1 Prozent) bewegen sich leicht negativ. Auch für die Aktien der Credit Suisse (-0,6 Prozent) geht es abwärts. Zu den wenigen Verlieren unter den Blue Chips zählen die Anteilsscheine von Clariant (-0,2 Prozent), nachdem die UBS das Rating auf "Neutral" gesenkt hat. Die Aktie habe seit Jahresbeginn um rund 50 Prozent zugelegt, aber die künftige Strategie des Chemiekonzerns sei nach der zuletzt geplatzten Fusion mit Huntsman unsicher.

Im breiten Markt fallen die Papiere des Halbleiterherstellers AMS (+1,3 Prozent) nach der Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms positiv auf. Die Papiere vom Schokoladenhersteller Barry Callebaut (Aktie -0,6 Prozent) reagieren negativ auf die jüngsten Nachrichten. Während der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr 2016/17 insgesamt etwas über den Erwartungen abgeschnitten hat, tritt Victor Balli, der seit Februar 2007 Finanzchef ist, per Ende Februar 2018 von seinem Amt zurück.

 

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08:22

Mittlerweile sind die Börsen in Asien geschlossen. An den meisten Handelsplätzen gaben die Kurse leicht nach oder stagnierten, so in Sydney, Hongkong und Taipeh. Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss mit einem Minus von 0,10 Prozent auf 22 913,82 Punkte. Damit liegt er aber immer noch denkbar nah an seinem höchsten Stand seit Anfang 1992, den er am Vortag erreicht hatte. Der breiter angelegte Topix schaffte es derweil am Mittwoch auf das höchste Niveau seit 1991.

In China rutschte der CSI 300 , der die 300 wichtigsten Werte aus Shanghai und Shenzhen umfasst, im späten Handel leicht ins Minus. Chinas Aussenhandel hatte im Oktober zwar weiter stark zugelegt, allerdings nicht mehr ganz in dem Tempo aus dem September.

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut der Bank Julius Bär vorbörslich mit einem Plus von knapp 0,1 Prozent bei 9226 Punkten gehandelt. Die Vorgaben aus Asien und den USA sorgen für wenig Fantasie.

Swiss Life legen nach Geschäftszahlen 0,5 Prozent zu. Die restlichen SMI-Einzeltitel gewinnen im Bereich von 0,1 Prozent dazu. Am breiten Markt zeigen sich AMS (+1,6 Prozent) auffällig. Der Sensorhersteller hat ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Ebenfalls zu den Gewinnern gehören Ascom (+1 Prozent), während Clariant (-0,2 Prozent) verlieren.

 

Die Anleger dürften die Lage in Saudi-Arabien weiter beobachten. Am Dienstag hatten die Ölpreise ihren Höhenflug in Folge der Unsicherheit über die weitere Entwicklung in Riad und dem Streit zwischen Saudi-Arabien und Iran unterbrochen.

An der Wall Street hatten sich die Anleger nach den jüngsten Rekordständen am Dienstag zurückgehalten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit 23.557 Punkten kaum verändert aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 stagnierte bei 2590 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 6767 Punkte. Auch in Japan machten die Investoren lieber Kasse. Der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte gab am Mittwoch 0,1 Prozent auf 22.913 Punkte nach. 

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07:28

Der Euro bewegt sich zum Schweizer Franken weiterhin unter 1,16. Das Devisenpaar notierte zuletzt in der Vorwoche über dieser Marke. Aktuell steht der Kurs bei 1,1582. Zum Dollar kostet die Gemeinschaftswährung praktisch gleich viel. Der Dollar-Franken-Kurs steht bei 0,9996 nahe an der Parität.

Konjunkturdaten stehen zur Wochenmitte nur wenige an. Starke Kursbewegungen sind von dieser Seite eher nicht zu erwarten. Anleger dürften jedoch den Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in China im Auge behalten. Das Verhältnis der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt ist durch den hohen Aussenhandelsüberschuss Chinas und die Nordkorea-Krise belastet.

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07:11

Die Preise für Rohöl stehen am Mittwochmorgen unter Druck. Die Nordseesorte Brent ist 0,4 Prozent günstiger (63,46 Dollar). WTI kostet 56,90 Dollar (-0,5 Prozent). Für Preisauftrieb hatten zuletzt Sorgen um die Stabilität Saudi-Arabiens gesorgt. Auslöser war eine Verhaftungswelle, von der zahlreiche Politiker und Mitglieder der herrschenden Saud-Familie betroffen waren.

 

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06:50

Der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte notierte am Mittwoch kurz vor Handelsschluss 0,1 Prozent schwächer bei 22'905 Punkten. Der breiter gefasste Topix tendierte kaum verändert bei 1813 Zählern. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans lag knapp 0,2 Prozent höher.

 

Ein Medienbericht über mögliche Verzögerungen bei der US-Steuerreform belastete den Dollar. Im fernöstlichen Devisenhandel verlor er zum Euro 0,1 Prozent auf 1,1597 Dollar. Der Schweizer Franken notierte zum Dollar mit 0,9985 und zum Euro mit 1,1580. 

(cash/Reuters/AWP)