+++Börsen-Ticker+++ - Apple und Konjunkturdaten drücken US-Börsen tief ins Minus

Mit schwachen Umsätzen im wichtigen Weihnachtsgeschäft hat Apple am Donnerstag die Anleger weltweit verschreckt.
03.01.2019 23:20
Trader in der Börse von New York.
Trader in der Börse von New York.
Bild: Bloomberg

23:00

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 2,8 Prozent tiefer auf 22'686 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank um 2,5 Prozent auf 2447 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um drei Prozent auf 6463 Stellen. Alle drei Indizes schlossen nur knapp über ihren Tages-Tiefs.

Bei Apple blieb der Umsatz im abgelaufenen Quartal mehrere Milliarden Dollar unter dem selbstgesteckten Ziel. Grund hierfür sei unter anderem ein enttäuschender iPhone-Absatz in China. Dies passe in das Bild einer Konjunkturabschwächung in der Volksrepublik, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader. Apple-Aktien brachen zehn Prozent ein. Zudem trennten sich Investoren auch von Firmen, deren Geschäft stark von der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft abhängt. Die Titel des Airbus-Rivalen Boeing und des Baumaschinen-Herstellers Caterpillar verloren jeweils fast vier Prozent.

Die Papiere von Celgene gewannen dagegen fast 21 Prozent. Der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb will die Biotechfirma für 74 Milliarden Dollar übernehmen. Bristol-Titel brachen um rund 13 Prozent ein.

Ein Quartalsumsatz unter Markterwartungen brockte Delta Air Lines einen Kurssturz ein. Die Aktien der US-Fluggesellschaft fielen fast neun Prozent.

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18:15

Die Anleger an der Schweizer Börse hat zu Jahresbeginn die Sorge um die Robustheit der weltweiten Konjunktur umgetrieben. Deutliche Kursgewinne bei den Schwergewichten hievten den SMI 0,4 Prozent ins Plus. Er schloss bei 8466 Punkten.

Für Verunsicherung an den Börsen sorgte der iPhone-Hersteller Apple. Das Unternehmen hatte in der Nacht mitgeteilt, im abgelaufenen Quartal vor allem wegen eines schwachen Geschäfts in China sein Umsatzziel um mehrere Milliarden Dollar zu verfehlen. Diese Aussage schürte erneut Ängste vor einer Verlangsamung der Konjunktur in China und lastete auf den Aktien vieler Technologiefirmen: In der Schweiz gaben die Aktien des Apple-Zulieferers AMS gut 23 Prozent nach.

Unter Abgabedruck standen an sonsten vor allem Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsmodell stark von der Wirtschaftsentwicklung abhängt: Grösster Verlierer waren die Titel des Personalvermittlers Adecco, die gut fünf Prozent auf 43,56 Franken nachgaben. Neben Konjunktursorgen führten Händler das auf eine Empfehlung der Credit Suisse zurück, die die Titel auf Underperform von Neutral setzte und das neue Kursziel bei 40 Franken festmachte.

Auf den Verkaufszetteln waren auch die Luxusgüterwerte Swatch und Richemont zu finden, die jeweils rund drei Prozent abrutschten. Für sie ist China ein wichtiger Absatzmarkt. Auch der Sanitärtechnikhersteller Geberit, der Zementkonzern LafargeHolcim und der Elektrokonzern ABB waren schwächer.

Die als krisensicher geltenden Indexschwergewichte profitierten hingegen von diesem Trend: Roche legte 2,4 Prozent zu und Nestle 1,8 Prozent. Den Aktien des Nahrungsmittelherstellers kam auch eine Kaufempfehlung der UBS zugute. Die Titel von Novartis gaben hingegen leicht nach.

Auch Bankaktien schlossen fester: Credit Suisse legte 0,4 Prozent zu, Julius Bär 0,3 Prozent und UBS 0,1 Prozent. UBS-Verwaltungsratschef Axel Weber hat in einem Zeitungsinterview erklärt, ein Zusammenschluss mit einer anderen Bank wäre für die Schweizer Grossbank noch zu früh.

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16:25

Die zunehmenden Kursverluste an der Wall Street verstärkten den Verkaufsdruck an den europäischen Börsen. Dax und EuroStoxx50 bauen ihre Verluste auf jeweils mehr als ein Prozent aus. Die US-Indizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 verdoppeln ihre Eröffnungsverluste und verlieren bis zu 2,5 Prozent.

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16:00

Verfehlte Umsatzziele von Apple lösen einen Ausverkauf an der Wall Street aus.  Die US-Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung am Donnerstag um bis zu 1,5 Prozent.

Wegen eines schwächelnden China-Absatzes seiner iPhones blieb Apple den Angaben zufolge mehrere Milliarden Dollar hinter seinem selbst gesteckten Umsatzziel für das abgelaufene Quartal zurück - erstmals seit etwa zwölf Jahren. "Dies zeigt, wie man aus einem langsameren Wachstum und einem Handelskrieg einen tödlichen Cocktail für die Anlegerstimmung mixt", sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses ThinkMarkets.

Apple-Aktien fielen um 9,1 Prozent und steuerten auf den größten Tagesverlust seit sechs Jahren zu. Der Apple-Ausblick nährte Börsianern zufolge zudem Spekulationen auf eine weitere Abkühlung der chinesischen Konjunktur. Daher trennten sich Investoren auch von Firmen, deren Geschäft stark von der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft abhängt. Die Titel des Airbus-Rivalen Boeing und des Baumaschinen-Herstellers Caterpillar verloren jeweils mehr als ein Prozent.

Die Papiere von Celgene schossen dagegen 32 Prozent in die Höhe - so stark wie noch nie. Der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb will die Biotechfirma für 74 Milliarden Dollar übernehmen. Bristol-Titel brachen dagegen um knapp acht Prozent ein und waren mit 46,45 Dollar so billig wie zuletzt vor gut fünf Jahren.

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14:46

Ein Übernahmeangebot von Bristol-Myers Squibb (BMS) hat die Aktien von Celgene am Donnerstag vorbörslich um rund ein Drittel ihres Werts auf 88,74 US-Dollar nach oben katapultiert. Der Pharmariese will den Biopharma-Spezialisten für den Gegenwert von rund 74 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die BMS-Papiere büssten daraufhin im schwach erwarteten Gesamtmarkt knapp zwölf Prozent ein.

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14:14

Ein Rückgang des Quartalsabsatzes in den USA um 2,7 Prozent macht General Motors (GM) zu schaffen. Die Aktien des Autobauers fallen im vorbörslichen US-Geschäft um 2,2 Prozent.

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13:09

Nach der ersten Umsatzwarnung seit der Einführung des iPhones laufen Apple die Aktionäre in Scharen davon. Die Aktien brechen im vorbörslichen US-Handel um 9,1 Prozent auf 143,70 Dollar ein. Die in Frankfurt gehandelten Titel weiten ihre Verluste aus und notieren 9,6 Prozent schwächer bei 126,37 Euro. Das ist der tiefste Stand seit mehr als zehn Monaten.

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12:51

Der europäische Branchenindex für Technologieaktien weitet seine Verluste aus und fällt um 4,0 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Tief von 376 Punkten. AMS-Aktien sind mit einem Minus von 19,4 Prozent mit Abstand der größte Verlierer.

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12:45

Die Ölpreise haben am Donnerstag keine Richtung gefunden. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) kostete im Mittagshandel 55,36 US-Dollar. Das waren 45 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um fünf Cent auf 46,49 Dollar.

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10:30

Die Schweizer Börse ist verhalten ins neue Jahr gestartet. Die schwache Entwicklung der anderen europäischen Börsen am Vortag sowie eine Umsatzwarnung von Apple sorgten für Zurückhaltung. Der SMI legte 0,3 Prozent auf 8452 Zähler zu. Grund dafür waren Kursgewinne beim Index-Schwergewicht Nestle.

Die Zürcher Kantonalbank erwartet für 2019 ein schwieriges Jahr mit nur bescheidenen Kursgewinnen an den Börsen. "Zudem dürfte die Volatilität, ganz so wie zuletzt zu beobachten, hoch bleiben." Bei verstärkten Anzeichen für eine "harte Landung" der Weltwirtschaft könne die Stimmung an den Finanzmärkten zudem rasch kippen. "Der Blick ins Jahr 2019 fällt alles andere als sorgenfrei aus", erklärten die Experten.

Für Verunsicherung an den Börsen sorgte der iPhone-Hersteller Apple. Das Unternehmen hatte in der Nacht mitgeteilt, im abgelaufenen Quartal vor allem wegen eines schwachen Geschäfts in China sein Umsatzziel um mehrere Milliarden Dollar zu verfehlen. Diese Aussage schürte erneut Ängste vor einer Verlangsamung der Konjunktur in China und lastete auf den Aktien vieler Technologiefirmen: In der Schweiz gaben die Aktien des Apple-Zulieferers AMS 19 Prozent nach.

Unter Abgabedruck standen zudem die Aktien des Personalvermittlers Adecco, die gut fünf Prozent auf 43,56 Franken nachgaben. Neben Konjunktursorgen führten Händler das auf eine Empfehlung der Credit Suisse zurück, die die Titel auf Underperform von Neutral setzte und das neue Kursziel bei 40 Franken festmachte.

Auf den Verkaufszetteln waren auch die Luxusgüterwerte Swatch und Richemont zu finden, die über drei und gut zwei Prozent abrutschten. Auch der Sanitärtechnikhersteller Geberit und der Zementkonzern LafargeHolcim waren schwächer.

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10:06

Die gesenkten Umsatzerwartungen von Apple haben am Donnerstag die Aktien der europäischen Zulieferer des iPhone-Herstellers ins Straucheln gebracht. Besonders steil bergab ging es für die Titel des Schweizer Chipherstellers AMS, sie brachen um bis zu 19 Prozent auf ein Fünf-Jahres-Tief von 19,12 Franken ein. Die Titel des im deutschen SDax gelisteten Konzerns Dialog Semiconductor sackten um zehn Prozent auf 19,43 Euro ab. ASM International, BE Semiconductor und STMicro gaben um bis zu 7,3 Prozent nach. Der Branchenindex verlor 2,4 Prozent.

"Das ist eine fatale Ankündigung von dem Technologieführer schlechthin", sagte ein Händler. Auch wenn die Umsatzwarnung nicht ganz überraschend komme, da sich Apple in den vergangenen Wochen öfter vorsichtig gezeigt habe. Der Smartphone- und Tablet-Hersteller verfehlte erstmals seit der Einführung des iPhones seine Umsatzprognose. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres (zum 29. Dezember) rechnet der Konzern nur noch mit einem Umsatz von 84 Milliarden Dollar statt der ursprünglich angepeilten 89 bis 93 Milliarden. Als Grund dafür nannte Apple-Chef Tim Cook eine stärkere wirtschaftliche Abwärtsbewegung in China.

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09:35

Übernahmespekulationen haben Anleger am Donnerstag bei Aktien von Zalando zugreifen lassen. Die Titel von Europas grösstem Online-Modehändler kletterten um bis zu 6,1 Prozent auf 24,36 Euro nach oben und waren in einem fallenden Gesamtmarkt einer der wenigen Gewinner im Nebenwerteindex MDax. Händler führten die Kursgewinne auf einen Bericht des "Handelsblatts" zurück. "Die Spekulationen um Zalando sind nicht ganz neu, aber durch den Zeitungsbericht haben sie neue Nahrung erhalten", sagte ein Händler.

Der Mitgründer des Startups Dongxii, das auf den Handel zwischen Deutschland und China spezialisiert ist, sagte dem "Handelsblatt", der chinesische Online-Riese Alibaba werde voraussichtlich bald in europäische Firmen investieren. Zalando sei ein Übernahmekandidat, zitierte die Zeitung den Dongxii-Manager Marcel Münch.

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09:10

Der Schweizer Aktienmarkt startet am Donnerstag schwach ins neue Handelsjahr 2019. Auslöser ist eine Umsatzwarnung des iPhone-Herstellers Apple vom Mittwochabend. Der SMI startet bei 8390 Punkten (-0,44 Prozent). Da der Technologieriese Apple vor allem das China-Geschäft als Auslöser für die schwächer erwartete Umsatzentwicklung angegeben hat, fühlen sich viele Investoren in ihren Sorgen bestätigt, dass sich die Weltwirtschaft abschwächen könnte. Aus China selbst hatte es nämlich bereits am Vortag Daten gegeben, wonach die chinesische Industrie im Dezember erstmals seit 19 Monaten geschrumpft war.

Dabei stechen die Papiere von Adecco mit einem Abschlag von 4,7 Prozent besonders deutlich hervor. Laut Händlern hat die Credit Suisse das Rating für die Titel gesenkt. Es folgt die Swatch-Aktie (-3,1 Prozent) sowie das Schwergewicht Novartis (-1,9 Prozent), das von den JPMorgan-Experten abgestuft wurde.

Das Gegenstück bilden die Anteilsscheine von Nestlé (+1,1 Prozent), die am besten dastehen. Hier hat die UBS die Bewertung erhöht. Auch Lonza, Swisscom und Roche starten positiv ins Börsenjahr 2019. Für die beiden Grossbanken UBS und CS geht es praktisch unverändert los. Neben Problemen im italienischen Bankensektor steht die UBS mit einem Interview von Verwaltungsratspräsident Axel Weber mit den Tamedia-Zeitungen im Fokus.

Im Zuge der Apple-Warnung stehen zudem Zulieferer wie AMS (-12,2 Prozent) stark unter Druck. Weitere Technologiewerte wie Logitech (-3,7 Prozent) geben ebenfalls deutlich nach.

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08:50

Die Apple -Umsatzwarnung hat auch am Devisenmarkt deutliche Spuren hinterlassen. Der US-Dollar verliert vor allem im Vergleich zum japanischen Yen, aber auch zum Euro an Wert - zwischenzeitlich hatte es dabei im asiatischen Handel heftige Ausschläge gegeben. Händler sprechen von einem sogenannten "Flash-Crash", bei dem Kursverluste noch durch automatische Handelssysteme verstärkt werden.

Der Euro kann sich etwas von seinen Verlusten am Mittwochabend erholen. Ein Euro kostete im frühen europäischen Handel 1,1371 US-Dollar und damit etwas mehr als im New Yorker Handel. Zum Franken geht der Euro aktuell zu 1,1211 um. Im frühen asiatischen Handel war der Euro bis auf 1,1184 Franken abgerutscht. Der US-Dollar hat sich auch zum Franken klar abgeschwächt und kostet mit aktuell 0,9858 Franken klar weniger als noch am Vorabend.

Die fragile Verfassung der Devisenmärkte mit zuletzt teils heftigen Ausschlägen innerhalb weniger Stunden bezeichnet Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann in einer Studie vom Donnerstag als "Marktversagen". Er erachtet den "Flash Crash" am Devisenmarkt in der Nacht auf Donnerstag als "intensiver" als ähnliche Episoden. So waren neben den heftigen Ausschlägen beim Dollar/Yen-Verhältnis zahlreiche andere Währungen wie der australische Dollar, das britische Pfund oder die türkische Lira betroffen.

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08:40

Anleger in Asien haben sich am Donnerstag nach einer Prognosesenkung des US-Konzerns Apple zurückgezogen. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den Börsen des chinesischen Festlands fiel um 0,16 Prozent auf 2964,84 Punkte und der Hongkonger Hang-Seng-Index gab zuletzt um 0,23 Prozent auf 25 075,88 Punkte nach. Die Terminkontrakte für den Nikkei-Index sackten jedoch um 2,2 Prozent ab. Unter Druck standen Technologiewerte wie der südkoreanische Apple-Rivale Samsung Electronics oder der taiwanische iPhone-Auftragsfertiger Foxconn.

Apple hatte nach Börsenschluss an der Wall Street mitgeteilt, sein Umsatzziel im abgelaufenen Quartal vor allem wegen eines schwachen China-Geschäfts um mehrere Milliarden Dollar zu verfehlen. Diese Aussage schürte Ängste vor einer Verlangsamung der Konjunktur in China. Auch die chinesische Zentralbank warnte davor, dass die Wirtschaft der Volksrepublik weiter an Schwung verlieren könnte und es möglich sei, dass das Wachstum im vierten Quartal 2018 unter die Schwelle von 6,5 Prozent gefallen sei. Nun will die Notenbank mit Anreizen dafür sorgen, dass auch kleinere Firmen leichter an Kredite kommen. Das soll die Wirtschaft ankurbeln.

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08:06

Der Swiss Market Index (SMI) wird vorbörslich von der Bank Julius Bär bei 8398 Punkten (-0,38 Prozent) berechnet. Für Unsicherheit sorgt vor allem die Prognosesenkung von Apple, die bereits die Börsen in China belastet hat. Der iPhone-Hersteller hatte nach Handelsschluss an der Wall Street mitgeteilt, im abgelaufenen Quartal vor allem wegen eines schwachen Geschäfts in China sein Umsatzziel um mehrere Milliarden Dollar zu verfehlen. Apple-Aktien büssten nachbörslich um rund acht Prozent ein.

Unter den SMI-Einzeltiteln verlieren Adecco und UBS mehr als 1 Prozent. Am besten wird das Schwergewicht Nestlé (-0,1 Prozent) gesehen. Novartis und Roche verlieren rund 0,3 Prozent. Am breiten Markt zieht es den Apple-Zulieferer AMS (-5,4 Prozent) tief in den roten Bereich.

Die Aussagen von Apple schürten Ängste vor einer weltweiten Konjunkturabkühlung. Anleger warteten daher gespannt auf die Beschäftigtenzahlen der privaten amerikanischen Arbeitsagentur ADP. Sie geben einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten der Regierung am Freitag, von denen sich Investoren Rückschlüsse auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed erhoffen.

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07:40

Der Schweizer Franken gewinnt gegenüber mehreren Währungen an Wert. Der Euro-Franken-Kurs notiert bei 1,1196. Das Devisenpaar Dollar-Franken ist auf 0,9852 gesunken (-0,38 Prozent).

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07:25

Die steigende Nervosität an den Börsen treibt Anleger verstärkt in Gold. Das Edelmetall verteuert sich am Donnerstag um ein halbes Prozent auf 1290,72 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) und erreicht den höchsten Stand seit fast sieben Monaten.

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07:20

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach dem Schub am Vortag deutlich gesunken. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) kostete am Morgen 54,25 US-Dollar. Das waren 66 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 98 Cent auf 45,56 Dollar. Am Mittwochnachmittag waren die Ölpreise ohne ersichtlichen Grund kräftig gestiegen. Marktteilnehmer hatten auf den noch dünnen Handel zu Jahresbeginn verwiesen, der oft zu stärkeren Kursausschlägen führen kann.

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06:45

Chinas Bluechip-Index CSI300 und das südkoreanische Börsenbarometer verbuchten leichte Verluste von unter einem halben Prozent, während der Index der Aktien im asiatisch-pazifischen Raum ausserhalb Japans mit knapp zwei Prozent einen grösseren Abschlag hinnehmen musste. Die Tokioter Börse blieb wegen eines Feiertags geschlossen. Kursverluste erlitten vor allem Technologiewerte wie der südkoreanische Apple-Rivale Samsung Electronics oder der taiwanische iPhone-Auftragsfertiger Foxconn.

Apple hatte nach Börsenschluss an der Wall Street mitgeteilt, sein Umsatzziel im abgelaufenen Quartal vor allem wegen eines schwachen China-Geschäfts um mehrere Milliarden Dollar zu verfehlen. Diese Aussage schürte erneut Sorgen vor einer Verlangsamung der Konjunktur in China. Auch die chinesische Zentralbank warnte davor, dass die chinesische Wirtschaft weiter an Schwung verlieren könnte und es möglich sei, dass das Wachstum im vierten Quartal 2018 unter die Schwelle von 6,5 Prozent gefallen sei.

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06:36

Der als sicherer Hafen geltende japanische Yen kletterte in einem volumenschwachen Handel innerhalb von Sekunden kräftig. Der Wechselkurs durchbrach technische Hürden und löste so in den Handelssystemen noch mehr Käufe aus. "Sieht aus, als hätten wir einen Flash Crash gehabt", sagte Ray Attrill, Währungsstratege bei der National Australia Bank. Der Dollar fiel in der Spitze um mehr als drei Prozent auf 105,25 Yen, erholte sich später aber wieder und notierte bei 180 Yen.

Nun will die chinesische Notenbank mit Anreizen dafür sorgen, dass auch kleinere Firmen leichter an Kredite kommen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Diese Massnahmen verhinderten noch grössere Verluste an der chinesischen Börse. China könne eben nicht nur die Finanzpolitik, sondern auch die Geldpolitik beeinflussen, erläuterte Nomura-Analyst Jim McCafferty. "Wenn China die Börsen beeinflussen können, dann werden sie alles Mögliche dafür tun, dass das auch geschieht."

(cash/Reuters/AWP)