+++Börsen-Ticker+++ - China-Hoffnungen stützen SMI - Euro fällt klar unter 1,08 Franken

Die Schweizer Börse hat am Dienstag Boden gutgemacht.
14.01.2020 17:50
Der Eingang zur Schweizer Börse SIX in Zürich.
Der Eingang zur Schweizer Börse SIX in Zürich.
Bild: ZVG

17:50

Die Entscheidung der USA, China nicht länger als Währungsmanipulator einzustufen, gab Händlern zufolge Hoffnungen neue Nahrung, dass sich die beiden Länder im Handelsstreit weiter annähern könnten. Der SMI stieg um 0,3 Prozent auf 10'656 Zähler.

Die Aktien des Augenheilkonzerns Alcon setzten den Aufwärtstrend fort und gewannen weitere 2,4 Prozent. Das Bauchemieunternehmen Sika verteuerte sich um 1,7 Prozent. Dagegen schwächten sich die Titel des Pharmakonzerns Roche um 0,3 Prozent ab. Konkurrent Novartis (+0,2 Prozent) notierte etwas fester. Das Basler Unternehmen peilt bis 2024 eine Verdoppelung des Geschäfts in China an.

Bei den Nebenwerten legten Lindt&Sprüngli 1,7 Prozent zu. Der Schokoladehersteller hat den Umsatz im Jahr 2019 auch dank neuer Shops um 4,5 Prozent gesteigert und damit Marktanteile gewonnen. Der Stromkonzern BKW hat gegen Jahresende besser verdient als bislang in Aussicht gestellt. Die Aktie gewann 8,3 Prozent. Dagegen sackten Bossard 9,4 Prozent ab. Analysten erklärten, der rückläufige Umsatztrend der Schraubenhandelsfirma habe sich im vierten Quartal beschleunigt.

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17:45

Der Franken steigt gegen den Euro am Dienstag bis auf 1,0760. Ein Stand, der zuletzt im April 2017 notiert wurde.

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16:05

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete am Dienstag 0,1 Prozent fester bei 28'922 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 3280 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq lag 0,4 Prozent im Minus bei 9035 Punkten. Die erste Phase eines Handelsabkommens zwischen den beiden Staaten soll am Mittwoch unterzeichnet werden. Damit soll der seit 18 Monaten währende Handelskonflikt beigelegt werden, der die Wirtschaft weltweit bremst.

Für Gesprächsstoff sorgten vor allem erste Geschäftszahlen. Den Auftakt machten die US-Großbanken JPMorgan, Citigroup und Wells Fargo. Für JPMorgan ging es um 1,8 Prozent aufwärts: Das Geldhaus schaffte 2019 einen Rekordgewinn. Auch bei der Citigroup lief es rund, die Aktien notierten 1,7 Prozent höher. Wells Fargo leidet dagegen unter Rechtskosten, der Gewinn halbierte sich. Das drückte die Aktien um 3,2 Prozent ins Minus. Von Refinitiv befragte Analysten rechnen damit, dass im abgelaufenen Quartal die Gewinne der Firmen im S&P 500 um 0,7 Prozent zurückgegangen sind - das wäre das zweite Minus in Folge.

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15:05

Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial rund eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenauftakt mit 0,03 Prozent im Plus bei 28'916 Punkten. Das wohl bekannteste Börsenbarometer der Welt war zuletzt am Freitag auf einen neuen Rekordwert bei etwas über 29'000 Punkten geklettert, während der S&P 500 und der Nasdaq-Auswahlindex 100 am Montag weiter nach oben gelaufen waren.

"Vierundzwanzig S&P-500-Unternehmen legen in dieser Woche Zahlen vor", sagte Marktanalyst Neil Wilson von Markets.Com. Die US-Bank JPMorgan habe dabei den Auftakt gemacht und sowohl bei den Erträgen als auch den Gewinnen die Erwartungen übertroffen. Das habe auch dem leicht schwächer erwarteten Dow vorbörslich einen kleinen Kick nach oben gegeben. Dass Netflix vor dem Handelsstart um knapp 2 Prozent zulegen, scheint einem Kommentar der US-Investmentbank Goldman Sachs geschuldet zu sein.

Am Mittwoch folgen Goldman Sachs und die Bank of America mit ihren Quartalsberichten, am Donnerstag wird Morgan Stanley Zahlen veröffentlichen.

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14:50

Weitere  US-Grossbanken haben die Jahreszahlen vorgelegt. Für das Gesamtjahr wies Wells Fargo einen Überschuss von 19,55 Milliarden Dollar aus - 12,7 Prozent weniger als 2018. Die Aktie verliert vorbörslich 3,5 Prozent.

Citi profitierte im vergangenen Jahr von Zuwächsen im Kreditkarten- und Verbraucherkreditgeschäft und steigerte ihren Gewinn im Vergleich zu 2018. Die Citi-Aktie liegt im vorbörslichen Handel 0,3 Prozent im Plus.

Rechtskosten drücken Gewinn von Wells Fargo

Citi verdient Milliarden - Investmentbanking und Kreditgeschäft laufen rund

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14:30

Der Future für den S&P 500 Index liegt momentan 0,05 Prozent im Minus und liegt bei 3288 Punkten. Der Nasdaq Composite Index verliert 0,07 Prozent. Der Dow Jones gewinnt im Future-Handel 0,05 Prozent.

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14:10

Der SMI steht am frühen Nachmittag mit 0,15 Prozent im Minus. Die Sika-Aktie kann ihren Wert um 1,3 Prozent steigern und macht ihre Verluste vom Anfang Januar teilweise wett. Der breiter gefasste SPI Index verliert 0,15 Prozent, wobei die Bossard-Aktie mit minus 9,0 Prozent zu den grossen Verlierern gehört.

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13:55

Ein starkes Investmentbanking und robuste Geschäfte mit Privatkunden haben JP Morgan zu einem Rekordgewinn verholfen. Die Aktie steht vorbörslich 1,68 Prozent im Plus.

JP Morgan erzielt 2019 einen Rekordgewinn

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13:35

Vorbörse USA: Die Aktien der US-Fluggesellschaft Delta bekommen Aufwind von den jüngsten Geschäftszahlen. Sie legen im vorbörslichen US-Handel 5,8 Prozent zu. Das Unternehmen hat im vierten Quartal von den Problemen der Konkurrenten mit dem Unglücksflieger Boeing 737 MAX profitiert und mehr Gewinn erwirtschaftet als Analysten erwartet hatten.

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12:55

Die Ölpreise drehen ins Plus.  Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet aktuell 64,63 Dollar(+0,6 Prozent). Die Sorte WTI steigt um 0,53 Prozent auf 58,37 Dollar . 

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12:50

Der Frankenstärke akzentuiert sich. So verliert der Dollar gegenüber der Schweizer Währung an Wert und notiert bei 0,9669 Franken (-0,38 Prozent). Der Euro verliert 0,43 Prozent und steht neu bei 1,0762 Franken. Zuletzt notierte das Währungspaar im April 2017 auf diesem Stand.

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11:45

Der SMI weist gegen 11.10 Uhr ein Minus von 0,15 Prozent auf 10'606,03 Punkte auf. Im frühen Handel war er bis auf 10'536 Zähler durchgereicht worden. Der SLI, der die 30 wichtigsten Werte beinhaltet, fällt um 0,13 Prozent auf 1'635,23 und der breite SPI um 0,10 Prozent auf 12'844,58 Zähler. Unter den 30 SLI Titeln geben 16 nach, neun steigen und fünf sind unverändert.

Der vollständige Bericht zur Schweizer Mittagsbörse findet sich hier.

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11:15

Europäische Börsen stehen mehrheitlich im Plus: Der DAX notiert bei 13'477 Punkten (+0,2 Prozent), der französische CAC 40 liegt 0,05 Prozent im Plus. Der britische FTSE 100 erhöt sich um 0,4 Prozent auf 7647 Punkte. Von den europäischen Leitindizes liegt einzig der spanische IBEX 35 mit 0,1 Prozent leicht im Minus.

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10:55

Der SMI konnte die Verluste teilweise wettmachen und steht neu bei 10'611 Punkten (-0,1 Prozent). ABB nähert sich allmählich der Gewinnzone und liegt noch bei minus 0,2 Prozent. Zu den Gewinnern des Vormittags gehört Sika mit einem Plus von 0,6 Prozent. 

Der breiter gefasste SPI ist noch 0,05 Prozent im Minus. AMS gehört mit einem Plus von 2,8 Prozent zu den Gewinnern.

Gutes Schlussquartal? AMS-Aktie legt zu

Perfides Verwirrspiel bei den Aktien von AMS

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10:40

Zu den Währungs-Verlieren zählt das britische Pfund, das wie bereits zum Wochenauftakt im Handel mit dem US-Dollar unter Druck steht. Das Pfund notiert aktuell 0,16 Prozent tiefer bei 1,2967 Dollar

Nach zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten verdichten sich Hinweise auf eine Zinssenkung durch die britische Notenbank. Die Aussicht auf sinkende Zinsen setzt eine Währung unter Druck. "Auch wenn sich noch keine Mehrheit für einen Zinsschritt bis zur nächsten Sitzung der Bank of England Ende Januar finden sollte, sehr viel länger wird es wohl nicht dauern", kommentiert Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank.

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10:25

Der Dollar verliert gegenüber der Schweizer Währung an Wert und notiert bei 0,9694 Franken (-0,13 Prozent). Der Euro verliert 0,16 Prozent und steht neu bei 1,0794 Franken.

Marktteilnehmer verweisen auf die Tatsache, dass die USA die Schweiz wieder auf die Liste der potenziellen Währungsmanipulatoren gesetzt hat. "Die Schweizerische Nationalbank sollte sich bewusst sein, dass bei etwaigen Devisenmarktmanipulationen der Verdruss in Washington weiter zunimmt", kommentiert ein Ökonom.

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10:15

Die Ölpreise geben am Dienstagvormittag leicht nach.  Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet aktuell 64,01 Dollar(-0,3 Prozent). Die Sorte WTI gibt um 0,48 Prozent auf 57,81 Dollar nach. Erdgas steigert sich hingegen um 0,4 Prozent auf 2,20 Dollar.

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10:00

Der SMI Index gibt aktuell 0,6 Prozent auf 10'557 Punkte nach. Zu den Hauptverlieren gehören ABB (-1,0 Prozent) und Roche (-0,8 Prozent). Der breiter gefasste liegt bei 12'786 Punkten. Dies ist ein Minus von 0,55 Prozent. Bossard gibt im Handel um 5,2 Prozent nach.

Bossard liegt mit Umsatzzahlen am unteren Ende der Erwartungen

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09:35

Die BKW-Aktie liegt am Dienstagmorgen 7,9 Prozent im Plus.  Das Energieunternehmen kann aufgrund des Handelsgeschäfts das vergangene Jahr mit einem höheren Gewinn abschliessen. Die Gewinnprognose wird übertroffen.

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09:20

Bitcoin setzt seinen Erholungskurs fort und steigt um 5,5 Prozent auf ein Zwei-Monats-Hoch von 8578,26 Dollar. "Anleger laufen sich für das anstehende 'Halving' warm", sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. Damit bezeichnen Experten die automatische Halbierung der Bitcoin-Menge, die in einem bestimmten Zeitraum durch "Schürfen" neu geschaffen werden kann und Inflation verhindern soll.

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09:15

Nach Handelsbeginn steht der SMI 0,2 Prozent tiefer bei 10'602 Punkten. Damit folgt der Leitindex SMI den Vorgaben aus Übersee nicht. An der Wall Street hatten der S&P 500 sowie die Technologie-Börse Nasdaq die Woche mit neuen Rekordständen begonnen und auch in Asien bewegen sich zahlreiche Märkte auf dem höchsten Stand seit gut einem halben Jahr. Hierzulande ist der SMI allerdings noch etwas mehr als 100 Punkte von seinem bisherigen Allzeithoch entfernt.

Händler begründen die Kursgewinne ausländischer Börsen weiterhin mit dem Teilabkommen zwischen den USA und China, das am morgigen Mittwoch unterschrieben werden soll. Es bedeute zwar nicht das Ende des Zollstreits zwischen den zwei Wirtschaftsmächten, sei aber ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung, sind sich Marktbeobachter einig. Als Stütze erweisen sich zudem die chinesischen Konjunkturdaten. Im Dezember stiegen nämlich die Im- und Exporte stärker als von Ökonomen erwartet. Darüber hinaus gab die US-Regierung bekannt, dass sie China nicht mehr der Währungsmanipulation bezichtige.

Am Nachmittag lohnt dann ein Blick auf den US-Markt, wo mit JPMorgan, Wells Fargo und der Citigroup drei Grossbanken Zahlen vorlegen. Sie könnten auch die Kurse von UBS (-0,2 Prozent) und CS (+0,1 Prozent) beeinflussen.

Logitech: Nichts weiter als ein «Sturm im Wasserglas»

Grössere Kursbewegungen weisen unter den Blue Chips ABB (-1,0 Prozent) und Logitech (-0,6 Prozent) auf. In beiden Fällen lösen Analystenkommentare eine gewisse Zurückhaltung bei den Investoren aus. Analysten sorgen auch im breiten Markt bei Inficon (noch kein Kurs, vorbörslich -1,8 Prozent) und Valiant (-0,2 Prozent) für Abgaben.

Zahlen haben derweil Lindt&Sprüngli (+0,68 Prozent) und Bossard (-3,0 Prozent) vorgelegt. Dabei hat der Schokoladenhersteller Lindt&Sprüngli im vergangenen Geschäftsjahr 2019 erneut mehr Lindorkugeln, Schokoladentafeln und Pralinés verkauft. Aus eigener Kraft wuchs das Unternehmen mit 6,1 Prozent, was etwas besser als von Analysten erwartet ist. Dagegen hat die Bossard-Gruppe mit ihren Zahlen eher am unteren Ende der Analysten-Erwartungen abgeschnitten.

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08:10

Julius Bär berechnet den SMI vorbörslich höher: Der Index steigt um 0,16 Prozent auf  10'639 Punkte. Im SMI steht nur ABB mit 0.26 Prozent im Minus. Der breiter gefasste Index SPI wird vorbörslich 0,29 Prozent höher berechnet und liegt damit bei 2807 Punkten. Lindt und Sprüngli steht vorbörslich 1,62 Prozent im Plus. Das berichtete Umsatzwachstum treibt die Aktie an.

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08:05

Die Ölpreise haben sich am Dienstag im frühen Handel kaum von der Stelle bewegt. Händler sprachen von fehlenden Impulsen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 64,30 Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Montag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg ebenfalls leicht um drei Cent auf 58,11 Dollar.

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06:10

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,5 Prozent höher bei 23'968 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index blieb unverändert und lag bei 1736 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,1 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,9 Prozent.

Beflügelt durch die bevorstehende Unterzeichnung eines Handelsabkommens zwischen der USA und China griffen die Anleger zu. "Es gab eine Reihe von Fehlstarts", sagte Vishnu Varathan, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Mizuho Bank in Singapur. "Die Tatsache, dass das Abkommen jetzt wirklich Fahrt aufnimmt ist der beste Beweis, dass die Probleme gelöst werden. Das treibt den Optimismus an." Gestützt wird das Vertrauen der Anleger durch die chinesischen Konjunkturdaten, die im Dezember steigende Im- und Exporte verzeichneten. Außerdem gab die US-Regierung gab bekannt, dass sie China nicht mehr der Währungsmanipulation bezichtige.

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06:05

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 110,09 Yen und gab 0,3 Prozent auf 6,8731 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9709 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1135 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0815 Franken an. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2990 Dollar

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06:03

Der Goldpreis verliert im asiatischen Handel 0,77 Prozent und liegt neu bei 1536 Dollar pro Unze. Silber verliert ebenfalls 1,12 Prozent und steht nun bei 17,756 Dollar pro Unze.

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06:00

Der Dow legte um 0,29 Prozent auf 28'907,05 Punkte zu. Erst am Freitag hatte das bekannteste Börsenbarometer der Welt erstmals die Marke von 29'000 Punkten übertroffen. Der marktbreite S&P 500 stieg am Montag um 0,70 Prozent auf 3288,13 Punkte und schloss damit auf Rekordhoch. Der Nasdaq 100 als technologielastiger Index zog um 1,16 Prozent auf 9070,65 Punkte an.

An der Index-Spitze zogen die Anteilscheine des Elektroautobauers Tesla um 9,77 Prozent an. Bereits im frühen Handel hatten sie erstmals die Marke von 500 US-Dollar übersprungen.

(cash/AWP/Reuters)

 

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