+++Börsen-Ticker+++ - Dow Jones klettert auf Allzeithoch

Eine Erholung bei Technologieaktien hat die Wall Street auf einen Rekordstand getrieben. Die Börsenbarometer Dow Jones und S&P 500 beendeten die Sitzung am Dienstag auf einem Allzeithoch.
13.06.2017 22:35
Gefragter Online-Händler, am Dienstag gefragte Aktie: Amazon.
Gefragter Online-Händler, am Dienstag gefragte Aktie: Amazon.
Bild: ZVG

22:35

Der Dow Jones der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher auf 21'328 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte 0,4 Prozent auf 2440 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 6220 Punkte.

Nach deutlichen Kursverlusten seit Freitag zogen Technologiewerte wieder an. "Der Tech-Ausverkauf ging wohl etwas weiter als erwartet. Deswegen sind in dem Sektor wieder einige Schnäppchenjäger unterwegs", sagte Rick Meckler, Präsident der Investmentfirma LibertyView Capital Management. Apple-Aktien etwa legten 0,8 Prozent zu und Amazon.com 1,6 Prozent.

Gefragt waren auch Finanzwerte, die im Schnitt 0,4 Prozent gewannen. Die US-Regierung hatte Pläne zur Lockerung der Bankenregulierung vorgelegt.

Ihr Hauptaugenmerk richteten Börsianer allerdings auf die Beratungen der Fed am Mittwoch. Eine Zinserhöhung gilt als sicher. "Gleichzeitig dürfte die US-Notenbank ihre Prognosen zu Inflation und Arbeitslosigkeit herunterschrauben, während die Wachstumsaussichten unverändert bleiben dürften", sagte Portfoliomanager Dave Chappell vom Vermögensverwalter Columbia Threadneedle. Ausserdem hoffe der Markt auf Signale zum Abbau der billionenschweren Wertpapierbestände.

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17:40

Die Schweizer Börse hat am Dienstag auf breiter Front zugelegt. Nach dem Ausverkauf vor allem von Technologiewerten zu Wochenbeginn schwenkte der Markt auf einen Erholungskurs ein. Die Abgaben seien übertrieben gewesen, sagen Händler. "Das gibt uns etwas Raum für eine technische Gegenbewegung."

Der SMI steigt um 0,7 Prozent auf 8867 Punkte. Der grosse Verfall an der Terminbörse Eurex am Freitag und die vierteljährliche Prüfung der Index-Zusammensetzung sorgten zusätzlich für etwas frischen Wind in einem ansonsten eher ruhigen Geschäft, sagt ein Marktteilnehmer.

Am Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank und wegen der unklaren politischen Situation in Grossbritannien hielten sich die Anleger aber zurück. Ökonomen erwarten von der Fed mehrheitlich eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte. "Aber Überraschungen können nie ausgeschlossen werden", sagt ein Börsianer. Entscheidend seien zudem die Ausführungen von Fed-Chefin Janet Yellen.

Auf Erholungskurs befinden sich vor allem Anteile von Technologiefirmen, die am Montag unter Abgabedruck gestanden waren - ausgelöst von kritischen Analystenkommentaren zur Bewertung von Technologieunternehmen und einem Bericht über mögliche Chip-Probleme von Apple. Die Aktien von U-Blox, Kudelski, AMS und Logitech holen die Einbussen zum Teil auf.

Meyer Burger steigen um 7,8 Prozent. Die Anleger griffen laut Händlern animiert von einem positiven Bericht über eine starke Erhöhung der Produktionskapazitäten für Solarpanels in China auf der Internetplattform Digitimes.com kräftig zu.Bei den Standardwerten steigen vor allem die Titel von zyklischen Firmen und Finanzwerten zum Teil kräftig. Die Luxusgüterfirmen Swatch und Richemont, der Personalvermittler Adecco und die Prüffirma SGS gewinnen mehr als 1 Prozent an Wert.

Anziehende Bondrenditen weckten laut Börsianern den Appetit der Anleger auf Bankaktien: Julius Bär klettern um 2,8 Prozent nach oben und UBS ziehen um 1,8 Prozent an. Credit Suisse aber hinken mit einem Plus von 0,1 Prozent deutlich hinterher. Die Versicherungsaktien wurden um mehr als ein halbes Prozent höher gehandelt.

Als Marktstütze erweist sich Index-Schwergewicht Novartis mit einem Kursplus von 0,9 Prozent. Die Anteile der beiden anderen SMI-Riesen Roche und Nestlé gewinnen 0,4 respektive 0,3 Prozent an Wert. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Dienstag.)

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15:45

Unterstützt vor einer Erholung der Technologiewerte haben die US-Börsen am Dienstag zugelegt. Wegen der anstehenden Zinsentscheidung der Notenbank Fed scheuten Investoren allerdings grössere Engagements. Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 legten zur Eröffnung bis zu 0,6 Prozent zu. Amazon, Apple und Co., deren Kursverluste den Börsen am Montag weltweit zugesetzt hatten, gewannen jeweils mehr als 1 Prozent.

Gefragt waren auch Finanzwerte, nachdem die US-Regierung Pläne zur Lockerung der staatlichen Regulierung vorgelegt hat. Citigroup, J.P. Morgan und Goldman Sachs zogen daraufhin um bis zu 1,5 Prozent an.

Ihr Hauptaugenmerk richteten Börsianer allerdings auf die geldpolitischen Beratungen der Fed am Mittwoch. Eine Zinserhöhung um 0,25 Punkte gilt als sicher. "Gleichzeitig dürfte die US-Notenbank ihre Prognosen zu Inflation und Arbeitslosigkeit herunterschrauben, während die Wachstumsaussichten unverändert bleiben dürften", sagte Portfoliomanager Dave Chappell vom Vermögensverwalter Columbia Threadneedle. Ausserdem hofften sie auf Signale zum Abbau der billionenschweren Wertpapierbestände. 

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12:55

Der Schweizer Aktienmarkt legt am Dienstagmittag auf breiter Front zu. Der SMI war mit Aufschlägen gestartet, verlor aber mit zurückfallenden Roche an Schwung und bewegt sich seither in einer eher engen Bandbreite. Impulse aus der Makroebene blieben aus. Zwar trübten sich im für die Schweizer Wirtschaft wichtigen Markt Deutschland die Konjunkturerwartungen der Finanzexperten überraschend ein. Die Aussichten für die Konjunktur des Nachbarlandes seien aber nach wie vor günstig, heisst es.

Der SMI gewinnt gegen Mittag 0,6% auf 8864 Punkte und notiert damit fast auf Tageshoch. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, legt um 0,7% auf 1405 Zähler zu und der breite SPI um 0,7% auf 10'097. Von den 30 wichtigsten Titeln stehen 28 im Plus, Swiss Re im Minus und die Roche-"Bons" unverändert.

Weiterhin haben Julius Bär die Nase vorn, die die Gewinne auf 2,0% ausgebaut haben. Einen starken Lauf haben auch UBS (+1,4%), wohingegen CS (+0,2%) nicht auf Touren kommen. Auch seit Jahresbeginn schneiden die Bär-Titel bislang klar besser ab als die Konkurrenz.

Mit Swatch (+1,8%) und Richemont (+1,7%) sind auch zwei Zykliker ganz vorne mit dabei. Händlern zufolge hätten sich nach der schwachen Entwicklung der beiden Titel in den vergangenen Wochen nun Einstiegsmöglichkeiten aufgetan. Mit grösseren Avancen fallen auch Lonza (+1,4%) auf, die am Vortag noch zu den grössten Verlierern gehört hatten.

Schub gibt aber vor allem das Pharmaschwergewicht Novartis (+1,2%). Hier sorgt ein Gerichtsurteil in den USA zugunsten der Basler für gute Stimmung unter den Investoren. Der Oberste Gerichtshof hob ein Urteil einer niedrigeren Instanz auf, die Novartis vorübergehend am Verkauf des Biosimilars Zarxio gehindert hatte. Zarxio ist das erste in den USA zugelassene Biosimilar.

Am breiten Markt stehen Basilea (+5,9%) im (positiven) Fokus. Das Biopharma-Unternehmen erhält von der US-Behörde Barda zusätzliche 54,8 Millionen Dollar zur Finanzierung des Phase-III-Programms zum Produktkandidaten Ceftobiprol.

Zu den grossen Gewinnern zählen auch die am Vortag noch sehr schwachen Meyer Burger (+6,9%). Die Techwerte AMS (+1,0%), Temenos (+2,0%) und Logitech (+1,0%) erholen sich etwas vom Einbruch zu Wochenbeginn. Gesucht sind auch GAM (+2,3%). Der Asset Manager befinde sich auf einem Erholungspfad, schreibt die UBS in einem aktuellen Kommentar. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht am Mittag.)

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10:25

Die Schweizer Börse tendiert am Dienstagmorgen im Einklang mit anderen europäischen Märkten freundlich. Am Tag vor der US-Zinsentscheidung wagten sich die Anleger aber nicht recht aus der Deckung, sagen Händler. Es werde zwar mehrheitlich mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte gerechnet. "Aber Überraschungen können nie ausgeschlossen werden", sagt ein Marktteilnehmer. Zudem komme es auch darauf an, mit welchen Worten die Fed-Chefin Janet Yellen die Entscheidung kommentiere.

Der SMI notiert mit 8859 Punkten um 0,6 Prozent höher. Am Montag war der Leitindex um 0,4 Prozent gefallen.

Während sich bei den Standardwerten die Kurse um weniger als 2 Prozent bewegen, fallen am breiten Markt die Aktien von Panalpina mit einem Minus von 3,1 Prozent auf. Der Logistikkonzern sieht sich mit einer anhaltenden Margenerosion konfrontiert.

Gefragt sind dafür die Papiere von Basilea. Sie rücken um 4,9 Prozent vor. Die Arzneimittelfirma erhält vom US-Gesundheitsministerium zusätzliche 54,8 Millionen Dollar zur Finanzierung einer klinischen Studie mit dem Wirkstoff Ceftobiprol gegen Infektionen.

Bei den Bluechips verzeichnen die Aktien von Julius Bär einen Kursgewinn von 1,3 Prozent. Damit holt der Vermögensverwalter den Vortagesverlust nahezu auf. Die Anteile der Grossbanken gewinnen ebenfalls Terrain: UBS steigen um 1,2 Prozent und Credit Suisse um 0,5 Prozent. Die Versicherer gewinnen etwa 1 Prozent.

Aktien zyklischer Firmen, die am Vortag im Sog schwacher US-Technologiewerte unter Druck gestanden waren, setzten zu einer Erholung an. Der Personalvermittler Adecco gewinnt 1,5 Prozent an Wert. Die Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch steigen ebenfalls um 1,3 und 1,6 Prozent.

Lafarge-Holcim steigen um 0,5 Prozent. Die Affäre um Schutzgeldzahlungen im syrischen Bürgerkrieg hat für den Zementriesen ein juristisches Nachspiel. Frankreich hat im Zusammenhang mit den Geschäften des Weltmarktführers in Syrien eine Rechtsuntersuchung eröffnet, wie Reuters am Dienstag aus Juristenkreisen erfuhr.

Als Stützen des Marktes erweist sich das Pharmaschwergewicht Novartis mit einem Zugewinn von 0,9 Prozent. Rivalin Roche hinkt mit plus 0,1 Prozent hinterher. Die Anteile von Nestlé, einem weiteren Schwergewicht, legen um 0,1 Prozent zu.

Am breiten Markt klettern die Aktien von Meyer Burger 2,6 Prozent. AMS, die am Vortag zweitweise um mehr als 10 Prozent eingebrochen waren, stabilisieren sich und legen wieder 1 Prozent zu. Logitech, die im Zuge des Ausverkaufs von Technologiewerten gefallen waren, steigen um 1,6 Prozent.

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09:55

BAK Basel hat ihre BIP-Prognose für die Schweiz für das laufende Jahr gesenkt. Neu rechnet das Prognoseinstitut für 2017 mit einem BIP-Wachstum von 1,4% nach zuvor 1,6%. Für 2018 wird weiterhin von einem Wachstum von 1,8% ausgegangen.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) geht mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 8832 Punkten in den Handel. Die Vorgaben von den US-Leitbörsen sind wenig berauschend. Die Verkaufswelle bei den Technologiewerten setzte sich bei gebremsten Tempo fort. Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkten haben sich nach dem Rückschlag zum Wochenbeginn gefangen.

Frische Impulse könnten im Tagesverlauf die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland sowie am Nachmittag die US-Produzentenpreise liefern. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwochabend.

Auffällig zeigen sich unter den SMI-Werten Novartis, die um 0,5 Prozent höher starten. Für gute Stimmung unter den Investoren sorgt ein Gerichtsurteil in den USA zugunsten der Basler. Roche startet ebenfalls höher (+0,6 Prozent), während Nestlé praktische unverändert in den Handel geht.

Die Nachrichtenlage ist ansonsten überschaubar, und die restlichen SMI-Werte treten mehrheitlich auf der Stelle. Die Bankenwerte CS (-0,2 Prozent) und UBS (+0,1 Prozent) stehen einmal mehr unter grösserer Beobachtung, nachdem das US-Finanzministerium Pläne für eine weitreichende Reform der Regeln des Finanzsystems vorgestellt hatte. Unter anderem sollen Beschränkungen für Banken bei deren Handelsaktivitäten gelockert werden.

Die im SLI-gelisteten Titel von Sonova (+0,4 Prozent) könnten im Nachmittagshandel etwas Interesse auf sich ziehen, wenn der Hörgerätehersteller seine ordentliche Generalversammlung durchführt. Am Vortag war der Titel zwischenzeitlich auf ein neues Allzeithoch geklettert, konnte die Gewinne bis zum Handelsschluss allerdings nicht halten.

Am breiten Markt sind die Anteilsscheine von Panalpina mit Abgaben von 2,4 Prozent im Blick. Der Logistikkonzern hatte am Vorabend eine Gewinnwarnung publiziert. Im ersten Halbjahr 2017 würden die Ergebnisse im Vergleich zur Vorjahresperiode tiefer ausfallen, hiess es. Die Volumen entwickelten sich zwar weiterhin stark, die im ersten Quartal verzeichnete Margenerosion hält jedoch an.

Positiv fallen Basilea auf (+2,5 Prozent). Das Biopharma-Unternehmen erhält von der US-Behörde BARDA zusätzliche 54,8 Mio USD zur Finanzierung des Phase-III-Programms zum Produktkandidaten Ceftobiprol. AMS (+1,8 Prozent) werden am Berichtstag mit Dividendenabschlag gehandelt. Am Vortag war der Titel im Zuge der Ausverkaufswelle bei den Techwerten um 13 Prozent zurückgefallen. Auch Logitech und Temenos standen unter starken Abgabedruck. Am Dienstag deutet sich eine leichte Erholung an: Logitech werden 0,7 Prozent und Temenos 0,2 Prozent höher gehandelt.

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08:30

Die Aktienmärkte in Fernost haben sich am Dienstag angesichts des Ausverkaufs von Technologiewerten in den USA behauptet. Die heimischen Aktien stünden auf einer relativ soliden Basis, sagte etwa der Chefstratege von Sumitomo Mitsui Asset Management, Hitoshi Ishiyama, mit Blick auf Japan. In Tokio ging der Nikkei-Index wenig verändert 0,05 Prozent leichter mit 19.898 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,12 Prozent auf 1593 Zähler.

Insgesamt hielten sich die Anleger vor der zweitägigen Zinssitzung der US-Notenbank zurück. Die Erholung des Technologiesektors liess den MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans um 0,5 Prozent steigen. In Südkorea legte der Index 0,7 Prozent zu. Unter anderem zog Schwergewicht Samsung Electronics wieder an. Der technologielastige Index in Taiwan lag ebenfalls im Plus. Apple-Zulieferer Hon Hai Precision machte einen Teil seiner Vortagsverluste wieder wett. Auch in China notierten die Kurse höher. In den USA hatte sich der Ausverkauf bei Technologieaktien dagegen zu Wochenbeginn fortgesetzt.

 

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär 0,2 Prozent höher bei 8826 Punkten gehandelt. Am Montag ging der Leitindex bei 8808 Punkten (-0,4 Prozent) aus dem Handel.

Am Tag vor der US-Zinsentscheidung dürften sich die Anleger zurückhalten, sagten Händler. Es werde mehrheitlich mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte gerechnet. "Aber Überraschungen können nie ausgeschlossen werden", sagte ein Marktteilnehmer. 

Unter den SMI-Einzeltiteln fallen Novartis (+0,6 Prozent) auf. Das Tochterunternehmen Sandoz hat vor dem US-Supreme Court eine Klage wegen Biosimilars gewonnen.

Die restlichen SMI-Titel gewinnen rund 0,1 Prozent dazu. Am breiten Markt fallen Basilea (+2,6 Prozent) und GAM (+0,8 Prozent) positiv auf. Negativ reagieren hingegen Panalpina (-3,4 Prozent) auf eine Gewinnwarnung.

An der Wall Street hatten sich die grossen Indizes am Montag nach Handelsschluss in Europa kaum mehr bewegt: Der Dow-Jones- und der S&P500-Index schlossen 0,2 und 0,1 Prozent niedriger. Der Nasdaq-Composite ging mit einem Minus von 0,5 Prozent aus dem Handel. Apple hatte seine Verluste etwas eingegrenzt, das Minus lag aber immer noch bei mehr als zwei Prozent.

In Fernost tendierten die Börsen am Dienstag uneinheitlich. In Tokio war der Nikkei-Index kaum verändert, während in Shanghai der Composite leicht im Plus lag. 

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07:35

Für die Ölpreise ist es auch am Dienstag leicht nach oben gegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 48,50 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 18 Cent auf 46,26 Dollar.

 

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07:05

Der Kurs des Euro hat sich am Dienstagmorgen bei der Marke von 1,12 US-Dollar stabilisiert. Am Montagabend lag die Notierung bei 1,1208 USD verglichen zu 1,1202 am Nachmittag. Zum Schweizer Franken notiert der Euro aktuell mit 1,0849 CHF nach 1,0858 am Montagnachmittag wenig verändert. Der Dollar hat sich zum Franken mit 0,9692 CHF nicht verändert.

Gestützt wurde der Euro durch Wahlergebnisse in den wichtigen Euroländern Frankreich und Italien. In Italien hatte die populistische Fünf-Sterne-Bewegung in einigen Städten einen herben Rückschlag bei Kommunalwahlen einstecken müssen. In Frankreich hatte die Partei des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der ersten Runde der Parlamentswahlen einen Erdrutschsieg errungen.

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06:45

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte kurz vor Handelsschluss 0,1 Prozent im Minus bei 19.885 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,17 Prozent auf 1594 Zähler. Insgesamt hielten sich die Anleger vor der zweitägigen Zinssitzung der US-Notenbank zurück. Die heimischen Aktien stünden auf einer relativ soliden Basis, sagte der Chefstratege von Sumitomo Mitsui Asset Management, Hitoshi Ishiyama.

Am Markt herrsche zudem der Eindruck vor, dass es bei US-Tech-Aktien derzeit zu unvermeidlichen Kursberichtigungen komme. Auslöser des Verkaufs von Technologiewerten war unter anderem ein Medienbericht, in dem von Problemen mit einem Chip im neuen iPhone von Apple die Rede war. 

 

(cash/AWP/Reuters)