+++Börsen-Ticker+++ - Dow Jones rutscht leicht ins Minus

Wenig verändert und ohne klare Richtung haben die US-Aktienmärkte am Dienstag geschlossen.
19.03.2019 22:46
Trader an der Börse in New York.
Trader an der Börse in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

Der Dow Jones Industrial notierte fast den gesamten Handelstag im Plus und erklomm gegen Mittag sein Tageshoch bei 26 109 Punkten. Am Nachmittag bröckelte der Leitindex jedoch sukzessive ab und fiel im späten Handel knapp ins Minus. Grund dafür war ein Medienbericht über mangelnde Fortschritte bei den US-chinesischen Handelsgesprächen.

Letztlich verlor der Dow 0,10 Prozent auf 25 887,38 Punkte. Der marktbreite S&P 500 büsste minimale 0,01 Prozent ein auf 2832,57 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es hingegen um 0,31 Prozent auf 7349,28 Zähler nach oben.

Vor der Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch herrschte allgemeine Zuversicht am Markt. Die meisten Experten rechnen damit, dass Fed-Chef Jerome Powell nur eine weitere Zinserhöhung bis zum Jahresende in Aussicht stellen und damit grünes Licht für eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik in diesem Jahr geben wird. Einen Zinsschritt erwartet auf der Sitzung kaum jemand.

Unter den Einzelwerten im Dow standen erneut die Boeing-Aktien im Fokus. Nach einem Kursanstieg von zunächst 1 Prozent büssten die Papiere des problembelasteten Flugzeugbauers an Wert ein und endeten rund 0,3 Prozent im Plus. Auslöser für den abbröckelnden Kurs war die Meldung, dass die US-Regierung eine Überprüfung angeordnet hat, ob es bei der Sicherheits-Zertifizierung der neuen 737-Max-Flugzeuge im Jahr 2017 mit rechten Dingen zugegangen ist. Am 10. März war eine Boeing 737 Max 8 der Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Erst im Oktober war eine Maschine gleichen Typs der Fluggesellschaft Lion Air in Indonesien abgestürzt.

Die Titel von Fiat Chrysler profitierten von neuen Übernahmespekulationen im europäischen Autosektor und kletterten um 4 Prozent nach oben. Diverse Medien berichteten am Dienstag von einer möglichen Fusion zwischen dem Fiat Chrysler und dem französischen PSA-Konzern . Auslöser dafür war ein Interview von Robert Peugeot, wonach die Familienholding FFP als PSA-Grossaktionär einer möglichen Fusion mit einem anderen Autobauer wie Fiat Chrysler offen gegenüber stehe.

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17:30

Die Schweizer Börse hat am Dienstag zugelegt und damit gleichzeitig ein neues Jahreshoch markiert. Gefragt waren vor allem Firmen mit einem konjunkturabhängigen Geschäftsmodell und Bankaktien.  Der Leitindex SMI stieg 0,3 Prozent auf 9526 Zähler. Zuvor hatte er bei 9583 Punkten den höchsten Stand seit Januar 2018 erreicht.

Grösste Gewinner waren die Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont mit einem Plus von 3,1 und 1,7 Prozent. Grund dafür waren Zuwächse bei den Schweizer Uhrenexporten im Februar. "Die Uhrenexporte im Februar in Schweizer Franken sind besser als erwartet ausgefallen", resümierten die Analysten der "Zürcher Kantonalbank".

Auch andere zyklische Aktien standen auf den Kaufzetteln, darunter die Bauchemiefirma Sika, der Personalvermittler Adecco und die Sanitärtechnikfirma Geberit.

Die Aktien von UBS legten 1,4 Prozent zu - trotz einer Strafe von umgerechnet knapp 37 Millionen Franken der britischen Regulierungsbehörde FCA wegen fehlerhafter Transaktionsberichte im Zuge der Anlegerschutzrichtlinie MiFID. Die UBS hat für die Busse nach eigenen Angaben bereits Rückstellungen gebildet. Die Titel der Konkurrentin Credit Suisse legten 0,7 Prozent zu.

Das Index-Schwergewichte Nestle verteuerte sich leicht, während die und Novartis- und Roche-Titel nachgaben. Die US-Behörde FDA hat klinische Studien zu dem Krebsmittel Venclexta des Partners AbbVie teilweise gestoppt. In den USA wird das Mittel von Roche und AbbVie gemeinsam verkauft.

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16:00

Spekulationen auf Lieferengpässe treiben den Preis für Palladium in immer neue Höhen. Das im Autokatalysatoren-Bau benötigte Edelmetall verteuerte sich am Dienstag um bis zu 1,4 Prozent auf ein Rekordhoch von 1606 Dollar je Feinunze. Platin war ebenfalls gefragt und verteuerte sich um bis zu 3,1 Prozent auf 855,33 Dollar. "Es gibt Gerüchte, denen zufolge Russland den Export bestimmter Altmetalle beschränken will", sagte Philip Newman, Manager bei der Beratungsfirma Metals Focus. Da das Palladium-Angebot bereits knapp sei, könnten derartige Nachrichten die Kurse deutlich bewegen. Schliesslich übersteige die Nachfrage das Angebot seit längerem. Die russische Regierung denkt nach eigenen Angaben über einen Exportstopp für recycelte Edelmetalle nach. Das Land ist ein wichtiger Anbieter von Platin und Palladium.

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14:55

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag an ihren freundlichen Wochenstart angeknüpft.  Der Dow Jones Industrial stieg im frühen Handel über die vielbeachtete Marke von 26 000 Punkten und lag zuletzt 0,49 Prozent höher bei 26 040,59 Zählern. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,37 Prozent auf 2843,30 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,41 Prozent auf 7356,39 Zähler nach oben.

Die Anleger warten zuversichtlich auf die geldpolitischen Entscheidungen und Aussagen der Notenbank (Fed) an diesem Mittwoch. Die Fed wird voraussichtlich ihren abwartenden geldpolitischen Kurs bestätigen. Angesichts einer sich abschwächenden Konjunktur hatte Notenbankchef Jerome Powell zuletzt ein "geduldiges" geldpolitisches Vorgehen in Aussicht gestellt. Einen Zinsschritt erwartet auf der Sitzung kaum jemand.

Unter den Einzelwerten standen erneut die Boeing-Aktien als zweibester Dow-Wert mit einem Plus von 1,6 Prozent im Fokus. Nach dem Absturz zweier baugleicher Flugzeuge vom Typ 737 Max in Äthiopien und Indonesien innerhalb eines halben Jahres warb Boeing-Chef Dennis Muilenburg bei Passagieren und Airlines um Vertrauen. "Sicherheit ist der Kern dessen, wofür wir bei Boeing stehen", schrieb der Vorstandschef des US-Flugzeugbauers in einem Brief an Passagiere und Luftfahrtbranche.

Rupert Murdochs Fox-Konzern besteht ab diesem Dienstag im Wesentlichen nur noch aus dem Nachrichten-Flaggschiff Fox News und einigen grossen Sportsendern, die in eine neue Gesellschaft abgespalten werden. Der Grossteil des Film- und Fernsehgeschäfts geht für 71 Milliarden Dollar an den Unterhaltungsriesen Disney . Fox und 21st Century Fox seien ab heute alleinstehende Unternehmen, teilte Fox mit. Die neuen A-Aktien von Fox notierten zuletzt 2,5 Prozent im Minus.

Der Rechtsstreit zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und Tesla -Chef Elon Musk um dessen Social-Media-Aktivitäten eskaliert weiter. Musks Argumentation, warum er für seine umstrittenen Tweets nicht belangt werden solle, "grenzt ans Lächerliche", hiess es in einem in der Nacht zum Dienstag von der SEC eingereichten Gerichtsdokument. Die Aufsicht liegt schon länger mit Musk im Clinch und wirft ihm vor, gegen Auflagen eines Vergleichs verstossen zu haben, der ihm eigenmächtige marktbewegende Tweets verbietet. Tesla-Aktien stagnierten zuletzt auf Vortagesschluss.

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14:50

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und haben damit an die Kursgewinne vom Vortag angeknüpft. Am frühen Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,07 US-Dollar. Das waren 53 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 35 Cent auf 59,44 Dollar.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank reagierten Ölpreise positiv auf jüngste Beschlüsse der "OPEC+", einem Zusammenschluss von Vertretern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) mit verbündeten Förderstaaten. Die aktuell gültigen Produktionskürzungen sollen demnach bis Ende Juni weiterlaufen, allerdings über das vereinbarte Niveau hinausgehen.

Allerdings zeigten sich in der "Opec+" auch Anzeichen von Spannungen. Bei der Zusammenkunft in Baku, der Hautstadt von Aserbaidschan, war ein ursprünglich für April geplantes Treffen zur Entscheidung über eine mögliche Verlängerung der zuletzt beschlossenen Förderkürzung am Montag abgesagt worden.

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12:12

Die Aussicht auf eine anhaltend geringe Förderung der Opec-Staaten und ihrer Verbündeter verteuert Rohöl. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee steigt um 0,9 Prozent auf ein Vier-Monats-Hoch von 68,16 Dollar je Barrel. Die Opec sagte ihr für April geplantes Treffen ab, wodurch die aktuellen Förderquoten bis mindestens zum nächsten Treffen im Juni vorerst weiter gelten.

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11:45

Die Schweizer Börse zeigt sich am Dienstag erneut von ihrer freundlichen Seite. Positive Vorgaben aus den USA ermuntern die Marktteilnehmer zu Käufen.  Der Swiss Market Indes (SMI) erklimmt ein neues Jahreshoch, die Lücke zu dem Anfang 2018 gesetzten Höchststand (9'616) ist damit auf rund 64 Zähler geschrumpft. Händler warnen jedoch vor zu grosser Euphorie. Die Brexit-Thematik und der Handelsstreit zwischen den USA und China seien nicht einfach verschwunden. Je nach Nachrichtenlage könnte es schnell zu Gewinnmitnahmen im grösseren Stil kommen, meinte ein Marktteilnehmer.

Der SMI steht um 11.45 Uhr 0,7 Prozent höher bei 9'559 Punkten. Bei 9'570,55 Zählern markierte der Blue-Chips-Index zwischenzeitlich ein Jahreshoch. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,58 Prozent auf 1'474,62 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,54 Prozent auf 11'299,68 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln notieren 25 im Plus und vier schwächer; Sonova sind unverändert.

Bei den Standardwerten fallen Partners Group (-2,2%) nach Zahlen negativ auf. Der auf alternative Anlagen spezialisierte Assetmanager hat 2018 mehr Gewinn erzielt und will die Dividende erhöhen. Da es für einmal keine weiteren positiven Überraschungen gab, nehmen Anleger Gewinne mit. Die Papiere hatten davor in diesem Jahr um mehr als ein Fünftel zugelegt.

Bankaktien sind hingegen gefragt: Credit Suisse (+0,9%), Julius Bär (+0,9%) und UBS (+1,5%) setzen den positiven Trend vom Montag fort. Zu Wochenbeginn hatten vor allem die Fusionsgespräche der deutschen Grossbanken Commerzbank und Deutsche Bank die Kurse angeheizt. Die Zuversicht der Anleger sei im Vorfeld der Q1-Berichterstattung zurückgekehrt, sagten Händler.

Swiss Re fallen hingegen um 0,3 Prozent zurück. Der Rückversicherer hatte am Vortag bestätigt, man gehöre zum Konsortium, das sowohl den Flugzeughersteller Boeing als auch die Ethiopian Airlines versichert hat. Auf Swiss Re somit nach dem Absturz eines Boeing-Flugzeugs Schadenersatzforderungen zukommen.

Deutlich nach oben geht es mit den Aktien der Uhrenhersteller Swatch (+3,2%) und Richemont (+2,2%). Die Schweizer Uhrenexporte sind im Februar um nominal 3,4 Prozent gestiegen. Dabei wuchs der sehr wichtige Markt China vergleichsweise stark.

Andere Zykliker wie Dufry (+1,8%), Sika (+1,2) oder Kühne+Nagel (+0,9%) stehen ebenfalls auf den Einkaufslisten. Von den Vortagesverlusten erholt zeigen sich die Papiere des Halbleiterproduzenten AMS (+2,7%), während die Underperformance in anderen Technologietiteln wie Logitech und Temenos (je +0,1%) anhält.

Die defensiven Schwergewichte halten nicht ganz mit, stehen dem Anstieg des SMI aber nicht grundsätzlich im Wege. Nestlé gewinnen 0,7 Prozent, Novartis 0,4 Prozent und Roche 0,2 Prozent. Roche profitiere nur wenig von den positiven Apothekermeldungen, heisst es am Markt. Die US-Tochter Genentech hat von der US-Zulassungsbehörde FDA grünes Licht für eine Kombinationstherapie zur Behandlung einer bestimmten Form von Lungenkrebs erhalten.

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11:14

Übernahmespekulationen haben am Dienstag den Aktienkurs von Fiat Chrysler beflügelt. Die Papiere gewannen an der Mailänder Börse vier Prozent. Händlern zufolge könnte sich die Peugeot-Familie für den italienisch-amerikanischen Autobauer interessieren. Auslöser war ein Interview in der französischen Tageszeitung "Les Echos" mit dem Präsidenten der Familienholding FFP, Robert Peugeot. Dieser sagte, die Familie würde eine neue Akquisition unterstützen, sollte sich eine Gelegenheit bieten. Dem Blatt zufolge wird Fiat Chrysler häufig als Kandidat für eine etwaige Firmenfusion genannt. Die Aktien des Opel-Mutterkonzerns PSA Peugeot Citroen lagen in Paris 1,4 Prozent höher.

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10:40

Die Aktien der Schmuck- und Uhrengruppen Swatch und Richemont sind am Dienstag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet und führen bei den Schweizer Blue Chips die Gewinner an. Getragen werden die Uhrentitel von überraschend gut ausgefallenen Exportdaten.

Bis um 10:40 Uhr rücken die Papiere der Swatch Group um 2,4 Prozent auf 296,9 Franken und jene des Genfer Kontrahenten Richemont um 2,1 Prozent auf 73,7 Franken vor. Der Gesamtmarkt (SMI) liegt derweil mit 0,7 Prozent im Plus.

Im Februar sind die Schweizer Uhrenexporte trotz einer hohen Vorjahresbasis um 3,4 Prozent angestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit einer stabilen oder gar rückläufigen Entwicklung gerechnet.

Eine positive Überraschung sei der starke Anstieg des Exportvolumens nach Grossbritannien gewesen, meint René Weber von der Bank Vontobel. Das sei mit der Sorge vor einem ungeordneten Brexit zu erklären. Ohne Grossbritannien wären die Exporte um 0,7 Prozent gewachsen. Positiv sei auch die Entwicklung in China zu werten.

Das Wachstum habe nur in den oberen Preissegmenten stattgefunden, wogegen sich die Exporte von günstigeren Uhren stark rückläufig waren, blickt ZKB-Analyst Patrik Schwendimann auf die Entwicklung in den verschiedenen Preisklassen. Eine Folge daraus sei der enttäuschende Rückgang um 8,6 Prozent der Stückzahlen.

Vor allem Swatch ist im tiefen und mittleren Preissegment verankert, während Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC das Luxussegment bedient.

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09:37

Die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank büssen einen Grossteil ihrer Gewinne vom Wochenauftakt wieder ein. Die im Dax notierten Deutsche-Bank-Titel verlieren 3,4 Prozent auf 7,86 Euro, Commerzbank geben im MDax 4,6 Prozent auf 7,31 Euro nach. Am Montag hatten Deutsche Bank in Folge von Fusionsspekulationen 4,1 Prozent und Commerzbank 7,2 Prozent höher geschlossen.

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09:10

Die Schweizer Börse eröffnet am heutigen Dienstag freundlich. Swatch und Richemont profitieren von einem Anstieg der Uhrenexporte. Der Swiss Market Index (SMI) legt unmittelbar nach Börseneröffnung um 0,2 Prozent auf 9520 Punkte zu. Positive Vorgaben aus den USA bilden eine gute Stütze. Allzu aktiv erwarten die Börsianer das Geschäft aber nicht. "Heute beginnt die Sitzung der US-Notenbank. Darauf warten alle gespannt", sagt ein Händler. Die Marktteilnehmer seien zuversichtlich, was die geldpolitischen Entscheidungen und Aussagen der Notenbank (Fed) am Mittwoch angeht. Es werde grossmehrheitlich keine Zinsänderung erwartet. "Aber die Anleger hoffen auf milde Worte der Fed betreffend der weitere Geldpolitik", so die Einschätzung.

Swiss Life geben nach einer Ratingsenkung um 0,5 Prozent nach. JP Morgan hat die Empfehlung auf 'Neutral' gesenkt. Negativ sind auch die Titel von Swiss Re (-0,3 Prozent) und Givaudan (-0,2 Prozent).

Die Aktien der beiden Uhrenhersteller Richemont (+1,2 Prozent) und Swatch (+1,5 Prozent) reagieren positiv auf den Anstieg der Uhrenexporte im Februar um nominal 3,4 Prozent auf 1,76 Milliarden Franken.

Bei den Standardwerten fallen Partners Group (-2,1 Prozent) negativ auf. Und dies obwohl der auf alternative Anlagen spezialisierte Assetmanager 2018 mehr Gewinn erzielt hat und die Dividende erhöhen will.

Die Aktien von Bâloise (+2,3 Prozent) werden nach der Hochstufung auf 'Overweight' von 'Neutral' durch JP Morgan gesucht.

Im Fokus sind auch Firmen aus der zweiten und dritten Reihe. Dazu zählen etwa der Stromkonzern BKW (+1,7 Prozent) und der Kabelspezialist Huber+Suhner (-0,3 Prozent) sowie der Glasverpackungshersteller Vetropack (+0,5 Prozent). Beim in die Schlagzeilen geratenen Milchpulverproduzent Hochdorf ist der Gewinn 2018 auf 8,7 von 40,8 Millionen Franken eingebrochen (noch kein Kurs).

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08:40

Die Börsen Asiens haben nach den hohen Kursgewinnen am Montag überwiegend leicht nachgegeben. So verlor in China der CSI 300 am Dienstag 0,46 Prozent. Der Index enthält die 300 wichtigsten Werte an den Festlandsbörsen. Auch der Hang Seng in Hongkong stand zuletzt moderat im Minus.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 bewegte sich mit minus 0,08 Prozent auf 21 566,85 Punkte kaum vom Fleck. Aktien von Basiskonsumgütern mussten in Tokio die deutlichsten Verluste hinnehmen, während Finanzwerte besonders stark gefragt waren.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) legt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,2 Prozent zu. Im gestrigen Handel verlor der Leitindex 0,1 Prozent auf 9474 Punkte.

Einzig negativer Wert aus dem Leitindex ist vorbörslich die Swiss Life mit minus 0,6 Prozent. Die Bank JP Morgan stuft die Aktie herunter. Am deutlichsten im Plus sind Geberit (+0,6 Prozent) und Roche (+0,4 Prozent).

Im breiteren Markt fallen AMS nach einem angekündigten Joint Venture (+1,7 Prozent) Baloise nach einer Heraufstufung (+2,2 Prozent) und Partners Group nach Zahlen (+1,2 Prozent) positiv auf.

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06:35

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,3 Prozent tiefer bei 21.528 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab ebenfalls 0,3 Prozent nach auf 1608 Stellen. Die Umsätze blieben allerdings gering. Händler verwiesen auf eine Zurückhaltung bei den Investoren im Vorfeld des Zinsentscheids der US-Notenbank.

Ein Euro wurde etwas tiefer mit 1,1335 Dollar bewertet.

Unter den Einzelwerten in Japan gaben Tokyo Electron und Panasonic je rund ein Prozent nach. Am Montag hatten beide Werte noch zu den Gewinnern gehört.

(cash/AWP/Reuters)