+++Börsen-Ticker+++ - Dow Jones schafft neunten Tag in Folge Kursplus

Die US-Börsen sind mit Kursgewinnen in die Woche gestartet. Der Dow-Jones-Index schliesst den neunten Tag in Folge mit einem Plus.
07.08.2017 22:30
Wieder auf Allzeithoch geschlossen: Händler an der Wall Street freuen sich über den Rekordlauf des Dow-Jones-Index.
Wieder auf Allzeithoch geschlossen: Händler an der Wall Street freuen sich über den Rekordlauf des Dow-Jones-Index.
Bild: Bloomberg

22:30

Die Wall Street profitiere weiter von den starken Arbeitsmarktdaten, die am Freitag vorgelegt wurden, sagen Händler. Für gute Stimmung hätten auch die jüngsten Geschäftszahlen gesorgt, sagt Kim Forrest, Aktienanalystin bei Fort Pitt Capital Group. "Ich habe eine Menge Firmen gesehen, die ihren Umsatz stärker gesteigert haben als erwartet." Von Reuters befragte Analysten gehen davon aus, dass die 500 grössten Unternehmen im Schnitt ihren Umsatz in den vergangenen drei Monaten um 12 Prozent und den Gewinn um 9,3 Prozent gesteigert haben. Zugleich werden aber auch Stimmen laut, die vor einer Überhitzung warnen. So werden die Aktien der Unternehmen im S&P mit dem 18-fachen des Gewinns gehandelt - im zehnjährigen Durchschnitt liegt dieses Verhältnis bei 14.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schliesst 0,1 Prozent fester bei 22'118 Punkten und damit auf einem Rekordhoch. Der breiter gefasste S&P 500 rückt um knapp 0,2 Prozent auf 2480 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legt 0,5 Prozent zu auf 6383 Punkte. Vor allem die Aktien von Technologiefirmen wie Apple oder Facebook notieren höher und treiben damit den Index an.

Viele Investoren suchten auch nach Sektoren, die noch als unterbewertet gelten. Sie nahmen dabei insbesondere Einzelhändler in den Blick: Diese dürften kurz vor Schulbeginn in den USA davon profitieren, dass sich Teenager mit neuer Kleidung eindeckten, sagt Rick Meckler, Präsident von LibertyView Capital Management.

Bei den Einzelwerten geben die Aktien von Tesla 0,5 Prozent nach. Der Elektroautopionier will über Firmenanleihen rund 1,5 Milliarden Dollar einsammeln. Damit hätte der Konzern aus dem kalifornischen Palo Alto eine grössere finanzielle Flexibilität, um die Produktion des Model 3 hochzufahren, mit dem Tesla in den Massenmarkt einsteigen will.

2,5 Prozent bergab gehts für die Anteilsscheine von United Technologies. Der US-Industriekonzern ist Insider-Informationen zufolge an einer Übernahme des Flugzeugzulieferers Rockwell Collins interessiert. United habe Rockwell bereits eine Offerte unterbreitet, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Freitag. Das Unternehmen mit einem Börsenwert von gut 19 Milliarden Dollar habe eine Investmentbank hinzugezogen, um das Gebot zu prüfen. Die Titel von Rockwell Collins springen hingegen fast 7 Prozent in die Höhe.

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17:40

Die Schweizer Börse hat am Montag leicht nachgegeben. Vor allem Kursverluste der Index-Schwergewichte drückten den Markt ins Minus. Der SMI verliert bis Börsenschluss 0,2 Prozent auf 9155 Zähler. Am Morgen hatte der Leitindex vorübergehend bei 9198 Punkten den höchsten Stand seit zwei Jahren erreicht.

Bei den Grossbanken verlieren UBS 0,6 Prozent an Wert, während Credit Suisse sich schliesslich halten können. Auch Vermögensverwalter Julius Bär kann 0,3 Prozent zulegen. Die Aktien der Versicherer tendieren mehrheitlich etwas höher. Einzig Swiss Re liegen geringfügig in der Verlustzone.

Auch die Titel der Index-Schwergewichte lasten auf dem Markt. Pharmawert Novartis sinkt um 0,7 Prozent und die Genussscheine von Rivalin Roche verlieren 0,2 Prozent. Die Anteile des Lebensmittelkonzerns Nestlé ermässigen sich um 0,1 Prozent.

Uneinheitlich zeigten sich die Aktien zyklischer Firmen: Oerlikon sind am Tag vor der Zwischenbilanz um 1 Prozent tiefer. Händler spekulieren, dass die Firma neben den Quartalszahlen auch Angaben zur Neuausrichtung machen könnte.

Die Titel des Zementproduzenten Lafarge-Holcim, der Sanitärtechnikfirma Geberit, des Personalvermittlers Adecco, der Inspektionsfirma SGS und des Luxusgüterhersteller Richemont gewinnen an Wert. Die Aktien des Uhrenkonzerns Swatch schwächen sich ab.

Die Clariant-Aktien rücken 1,1 Prozent vor. Der Chemiekonzern Clariant und Rivale Huntsman erhalten Rückendeckung für ihre geplante Fusion. Der Hedgefonds Atlantic Investment Management hält den Zusammenschluss für sinnvoll.

Die Aktien von Coltene sind geringfügig leichter. Der Hersteller von dentalen Verbrauchsmaterialien hatte am Freitag Halbjahreszahlen veröffentlicht. "Der erstarkte Euro gegenüber dem Franken dürfte einen positiven Effekt auf Umsatz, EBIT und Gewinn haben", erklären die Analysten der ZKB.

Die Kardex-Titel ziehen 6,1 Prozent an. Die Lagerlogistikfirma legt am Donnerstag den Halbjahresbericht vor. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Montag.)

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15:45

Die US-Börsen sind am Montag mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Die Wall Street profitiere weiter von den starken Arbeitsmarktdaten, die am Freitag vorgelegt wurden, sagen Händler. Politische Themen rückten in den Hintergrund. So zeigten sich Investoren unbeeindruckt von den verschärften Sanktionen gegen Nordkorea wegen der jüngsten Raketentests.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte steigt in den ersten Minuten leicht auf 22'106 Punkte, womit er ein Allzeithoch markiert. Der breiter gefasste S&P 500 steht bei 2477 Zählern praktisch unverändert. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöht sich um 0,2 Prozent auf 6361 Punkte. Am vergangenen Freitag hatte der Dow den achten Tag in Folge mit einem Rekord geschlossen.

Bei den Einzelwerten geben die Aktien von Tesla 0,9 Prozent nach. Der Elektroautopionier will über Firmenanleihen rund 1,5 Milliarden Dollar einsammeln. Damit hätte der Konzern aus dem kalifornischen Palo Alto eine grössere finanzielle Flexibilität, um die Produktion des Model 3 hochzufahren, mit dem Tesla in den Massenmarkt einsteigen will.

Fast 2 Prozent bergab gehts für die Anteilsscheine von United Technologies. Der US-Industriekonzern ist Insider-Informationen zufolge an einer Übernahme des Flugzeugzulieferers Rockwell Collins interessiert. United habe Rockwell bereits eine Offerte unterbreitet, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Freitag. Das Unternehmen mit einem Börsenwert von gut 19 Milliarden Dollar habe eine Investmentbank hinzugezogen, um das Gebot zu prüfen. Die Titel von Rockwell Collins springen hingegen rund 6 Prozent in die Höhe.

Berkshire-Hathaway-Scheine lassen 1,3 Prozent Federn. US-Starinvestor Warren Buffett hat mit seiner Beteiligungsgesellschaft einen kräftigen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Überschuss fiel im zweiten Quartal binnen Jahresfrist um 15 Prozent auf rund 4,3 Milliarden Dollar.

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12:55

Der Schweizer Aktienmarkt tendiert zur Mittagszeit am Montag etwas unterhalb des Freitagsschlusses. Am Morgen hat noch die Freude über gut ausgefallene US-Jobdaten vom Freitag nachgehallt. Der SMI war mit leicht festeren Kursen in den Handel gestartet und hatte das erst am Freitag markierte Jahreshoch erneut übertroffen (9198,45). Der Aktienmarkt profitiert auch von der Frankenschwäche: Der EUR/CHF-Kurs stieg im Laufe der Woche über die Marke von 1,15 - erstmals seit Aufhebung des Mindestkurses im Januar 2015. Aktuell steht er bei 1,1485 Franken.

Angesichts der hohen Bewertungen an den Aktienmärkten - auch an der Wall Street hatte der Dow Jones Industrial sein Rekordrally nach dem Arbeitsmarktbericht der Regierung fortgesetzt - gibt es mittlerweile auch etwas pessimistischere Stimmen: "In den kommenden Tagen und Wochen muss die Frage entschieden werden, ob es sich bei den US-Daten nur um eine Eintagsfliege handelte oder ob die Sorgen über einen wirtschaftlichen Abschwung tatsächlich verfliegen", lautet ein Kommentar am Montag.

Der SMI gibt gegen Mittag 0,3% auf 9146 Punkte ab. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verliert 0,3% auf 1463 Zähler und der breite SPI 0,3% auf 10'416. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren mittlerweile 20 im Minus, 9 im Plus und 1 unverändert.

Von Unternehmensseite ist es zu Wochenbeginn sehr ruhig. Erst am Dienstag nimmt die Berichtssaison wieder deutlich Fahrt auf, wobei diese sich in dieser Woche auf Dienstag, Donnerstag und Freitag konzentriert. Von den Bluechips legen Vifor (-0,2%), Adecco (+0,2%) und Zurich (+0,1%) Zahlen vor.

Die aktuell grössten Einbüssen unter den SMI/SLI-Titeln verzeichnen aktuell Lindt&Sprüngli (-1,5%) sowie Swatch (-1,2%). Richemont (-0,2%) geben leicht ab. Beide Luxusgütertitel hatten in der Vorwoche mit jeweils mehr als 4% kräftig zugelegt.

Zu den grösseren Verlierern gehören zudem noch ABB, Sika (je -0,7%) und Partners Group (-0,6%). Und alle drei Schwergewichte - also Nestlé (-0,5%), Roche (-0,3%) und Novartis (-0,2%) - belasten mittlerweile den Index. In der vergangenen Woche konnten alle drei klar zulegen, wobei besonders Roche stark performte.

Grösste Gewinner sind hingegen weiterhin Clariant (+1,0%). Nachdem Huntsman-CEO Peter Huntsman zuletzt verschiedene Interviews gab mit zuversichtlichen Tönen bezüglich der Fusion Clariant, erhielt diese nun auch Rückendeckung vom Hedgefonds Atlantic Investment Management, einem der wichtigen Investoren beider Konzerne.

Klar zulegen können auch Lafarge-Holcim (+0,9%). Internationale Investoren würden sich in den Titeln engagieren, weil das Kurspotenzial beim Konkurrenten Heidelberg-Cement inzwischen als weniger attraktiv eingeschätzt werde, sagen Händler.

Am breiten Markt verlieren etwa Starrag (-2,8%), Dottikon (-2,7%) und Carlo Gavazzi (-2,4%) deutlicher, während unter anderem Edisun (+4,1%), VP Bank (+3,1%) und Orascom (+2,9%) avancieren. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:40

Die Schweizer Börse hat am Montag anfänglich den Aufwärtstrend der Vorwoche fortgesetzt und ist auf den höchsten Stand seit knapp zwei Jahren gestiegen. Danach fiel sie wieder zurück. Der SMI steht inzwischen 0,1 Prozenttiefer bei 9169 Punken, das bisherige Tageshoch liegt bei 9198,45 Zählern. In der Vorwoche hatte er nicht zuletzt dank eines unerwartet guten Berichts vom US-Arbeitsmarkt um 1,7 Prozent zugelegt.

Impulse sind zu Wochenbeginn dünn gesät. Erst im Laufe der Woche dürften Firmenergebnisse und Konjunkturzahlen dem Markt Schwung verleihen. Allerdings werden von den SMI-Firmen nur der Personalvermittler Adecco und der Versicherer Zurich ihre Halbjahresbilanzen veröffentlichen. "Das Feld gehört nun den Firmen aus der zweiten Reihe", sagt ein Börsianer. Am Dienstag werden die Gesundheitskonzerne Vifor und Galenica, der Anlagenbauer Oerlikon und die Online-Bank Swissquote ihre Zahlen vorlegen.

Die Grossbankentitel schwächen sich ab. Credit Suisse und UBS verlieren 0,8 Prozent. Die Vermögensverwalter Julius Bär und EFG International gebenb ebenfalls leicht nach, während Vontobel leicht vorrücken.

Die Aktien der Versicherer tendieren mehrheitlich fester. Die Marktschwergewichte gehen unterschiedliche Richtungen. Der Pharmatitel Novartis steigt um 0,4 Prozent. Der Genussschein von Roche verliert 0,2 Prozent und der Lebensmittelwert Nestlé steht ebenfalss 0,2 Prozent tiefer.

Bei den Anteilen zyklischer Firmen überwiegen höhere Notierungen. Die Gewinne halten sich jedoch in Grenzen: Der Zementkonzern Lafarge-Holcim und der Sanitärtechniker Geberit gewinnen 0,5 und 0,2 Prozent.

Der Anteil von Clariant steigt um 0,8 Prozent. Die geplante Fusion des Chemiekonzerns mit dem Rivalen Huntsman, der noch immer ein steifer Wind entgegenbläst, ist weiterhin das Thema am Markt. Der aktivistische Investor White Tale fordert weiterhin einen lukrativeren Deal. Der Hedgefonds Atlantic Investment Management hält dagegen den Zusammenschluss für sinnvoll.

Der CEO des US-Chemiekonzerns Huntsman, Peter Huntsman, sieht den Weg frei für die Fusion mit Clariant.

Die Aktien von Coltene rücken um 2,7 Prozent vor. Der Hersteller von dentalen Verbrauchsmaterialien hatte am Freitag den Halbjahresbericht veröffentlicht. "Der erstarkte Euro gegenüber dem Franken dürfte einen positiven Effekt auf Umsatz, EBIT und Gewinn haben", kommentiert die ZKB. 

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09:05

Der Swiss Market Index (SMI) beginnt die Woche bein 9191 Punkten (+0,2 Prozent). Die Freude über gut ausgefallene US-Jobdaten vom Freitag dürfte zu Beginn der neuen Woche nachhallen, heisst es. Auch die meisten asiatischen Börsen reagierten am Morgen positiv darauf, dass in den USA der Wirtschaftsmotor rund läuft. Dieser Optimismus habe sich auch auf die Rohstoffmärkte übertragen - mit steigenden Notierungen etwa am Rohölmarkt, schreibt ein Marktbeobachter. 

Indes ist es von Unternehmensseite zu Wochenbeginn zunächst sehr ruhig. Erst am Dienstag nimmt die Berichtssaison wieder deutlich Fahrt auf, wobei diese sich in dieser Woche auf Dienstag, Donnerstag und Freitag konzentriert. Von den Blue Chips legen Vifor (+0,2 Prozent), Zurich (-0,1 Prozent) und Adecco (+0,5 Prozent) Zahlen vor.

Nestlé (+0,2 Prozent), Novartis (+0,2 Prozent) und Roche (+0,3 Prozent) zeigen sich im frühen Handel moderat fester. Alle drei Schwergewichte konnten in der vergangenen Woche klar zulegen, wobei besonders Roche stark performte. Die Banken Credit Suisse (unverändert), Julius Bär (+0,2 Prozent) und UBS (-0,1 Prozent) starten ohne grosse Veränderungen. In der vergangenen Woche hatten UBS und CS jeweils knapp 1 Prozent zugelegt, Bär gar 2,6 Prozent.

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08:30

Neuigkeiten vom Markt für Digitalwährungen: Bitcoin erreichte am Montagmorgen ein neues Allzeithoch. Die bekannteste und liquideste aller Cryptocurrencies stieg bis auf 3246 Dollar. Diese Aufwertung erfolgt trotz einer Aufspaltung des Bitcoin-Netzwerks in zwei Währungen.

Neu gibt es nebst herkömmlichen Bitcoins auch noch Bitcoin Cash zu kaufen. Hintergrund der Aufspaltung war ein Richtungsstreit innerhalb der Bitcoin-Community. Dabei ging es unter anderem um die Aufhebung technischer Einschränkungen.

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08:23

Mittlerweile sind die Börsen in Asien geschlossen.  Vor allem die japanischen und australischen Börsen stiegen - so sprang der Nikkei 225 in Tokio wieder über die viel beachtete Marke von 20'000 Punkten. Zurückhaltender waren die Anleger in Festland-China.

Der Nikkei 225 stieg nun am Montag bis zum Handelsschluss um 0,5 Prozent auf 20'055,89 Punkte. Dabei half der schwächere Yen, nachdem die guten US-Jobdaten den Dollar gestärkt hatten. Eine schwächere Währung erleichtert den Export. Zudem hatte Japans Autoindustrie ihre Muskeln spielen lassen: Toyota und Mazda hatten sich verbündet und bauen gemeinsam ein neues US-Werk. Toyota hatte zudem gute Geschäftszahlen präsentiert.

In China notierte der CSI 300 mit den wichtigsten Werten des Festlands zuletzt 0,2 Prozent im Plus bei 3'715,59 Punkten. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte im späten Handel ein knappes halbes Prozent zu.

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär 0,2 Prozent im Plus bei 9193 Punkten starten. In der letzten Börsenwoche legte der Leitindex 1,8 Prozent zu. Besonders auffällig zeigen sich sich die Aktien von ABB, Adecco und Credit Suisse (je +0,3 Prozent). Am breiten Aktienmarkt fallen Kühne+Nagel (+0,7 Prozent) auf.

An der Wall Street hatten sich die US-Indizes nach Börsenschluss in Deutschland kaum bewegt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,3 Prozent und der Nasdaq 0,2 Prozent höher. Der S&P500 stieg ebenfalls um 0,2 Prozent. In Tokio zog der Nikkei-Index am Montag um 0,6 Prozent auf 20.065 Zähler an. Der chinesische Shanghai Composite stieg um 0,1 Prozent auf 3267 Punkte. 

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07:19

Die Ölpreise sind am Montag leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 52,23 Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im September fiel um 16 Cent auf 49,42 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Wochenauftakt. Die Anleger am Ölmarkt hielten sich vor einem Treffen von Vertretern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderer wichtiger Förderländer zurück. Bei dem Treffen in Abu Dhabi, dass im Verlauf des Tages beginnen soll und auf zwei Tage angesetzt ist, geht es um Fragen der Umsetzung einer beschlossenen Förderkürzung.

 

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07:10

Der Kurs des Euro hat sich am Montag etwas von den deutlichen Verlusten vom Freitag erholt. Am Morgen wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1795 Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Freitagabend. Gegenüber dem Franken zeigt sich der Euro nach der starken Aufwärtsbewegung der letzten Tage über das Wochendende stabil. Die Gemeinschaftswährung legte etwas zu und geht am Montagmorgen bei 1,1465 CHF um.

Bei den Devisen-Experten der Commerzbank schaut man gespannt auf die Juli-Inflationszahlen der Schweiz, die an diesem Morgen veröffentlicht werden. Sie erwarten dabei, dass die Teurungsrate weiterhin an der Nulllinie bleibe. Die aktuelle Franken-Schwäche werde sich, wenn überhaupt, erst später auf die Konsumentenpreise übertragen heisst es. Der US-Dollar schwächte sich zum Franken etwas ab. Er geht am aktuell bei 0,9721 CHF um.

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06:45

Die starken Arbeitsmarktdaten aus den USA vom Freitag ermutigten die Anleger. Zudem stimme sie optimistisch, dass Toyota Ende der vergangenen Woche seine Jahresprognose angehoben habe, sagte Analyst Hikaru Sato vom Broker Daiwa Securities. Der Leitindex Nikkei stieg bis kurz vor Handelsschluss um 0,6 Prozent auf 20.078 Punkte. Auch an den anderen Aktienmärkten in Asien ging es bergauf. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans lag 0,5 Prozent im Plus.

Die Aktien von Toyota kletterten um 2,2 Prozent. In ihrem Sog notierten die Titel des Rivalen Nissan 0,7 Prozent höher. Ein weiterer grosser Gewinner war Toshiba mit einem Aufschlag von mehr als sechs Prozent. Einem Zeitungsbericht zufolge sind die Buchprüfer nun bereit, grünes Licht für die mehrmals verschobene Vorlage der Bilanz für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr 2016/17 zu geben. Damit würde die Gefahr sinken, dass der angeschlagene Industriekonzern von der Börse genommen werden muss.

(cash/Reuters/AWP)