+++Börsen-Ticker+++ - Dow kräftig im Aufwind - Bankenwerte gefragt

Angeführt von Finanz- und Bankenwerten haben die US-Börsen am Montag an ihre Gewinne vor dem Wochenende angeknüpft.
09.07.2018 23:00
Wegweiser zur US-Börse in New York.
Wegweiser zur US-Börse in New York.
Bild: Pixabay

22:30

Der Dow Jones Industrial beendete den Handel mit einem Aufschlag von 1,31 Prozent auf 24 776,59 Punkte. Mit Blick auf den Jahresanfang befindet sich der US-Leitindex damit wieder im positiven Terrain. Zudem schloss er über der 90-Tage-Linie, die in Kombination mit der viel beachteten 200-Tage-Linie unter charttechnisch interessierten Anlegern als Trendindikator gilt.

"Allgemein hilft den Märkten momentan, dass die US-Wirtschaft stärker und stärker wächst, ohne dass die Inflation deutlich zulegt. Das haben die Arbeitsmarktdaten letzten Freitag gezeigt", kommentierte Händler Markus Huber von City of London Markets. Zudem gab es keine weiteren negativen Meldungen zum Thema Handelsstreit zwischen den USA und China sowie Europa.

Der marktbreite S&P 500 rückte am Montag um 0,88 Prozent auf 2784,17 Punkte vor. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,95 Prozent auf 7276,00 Punkte hoch.

US-Bankenwerte legten vor dem Auftakt der Berichtssaison, die am Freitag mit den Zahlen von JPMorgan , Citigroup und Wells Fargo startet, besonders deutlich zu. Nach dem überstandenen Stresstest dürfte der Blick auf den Handelsergebnissen liegen. Zudem wird allgemein damit gerechnet, dass die Ausschüttungen an die Anleger wegen der Auswirkungen der Steuerreform kräftig angehoben werden.

Die JPMorgan-Aktien gewannen 3,1 Prozent und zählten damit zu den Dow-Favoriten. Goldman Sachs legten um 2,8 Prozent zu und im S&P 100 rückten die Papiere von Citigroup, Morgan Stanley und Bank of America um zwischen 2,8 und 3,6 Prozent vor.

Die Anteilscheine von Procter & Gamble gaben als Schlusslicht im Dow hingegen um 1,8 Prozent nach. Jefferies-Analyst Kevin Grundy hatte sein Kauf-Urteil für die Papiere des Konsumgüterkonzerns gestrichen.

Die Aktien von Twitter büssten an der New Yorker Börse 5,4 Prozent ein, nachdem sie zeitweise sogar um knapp 10 Prozent abgesackt waren. Anleger seien besorgt, dass sich das Nutzerwachstum des Kurznachrichtendienstes durch dessen ausgeweiteten Kampf gegen "Fake"-Nutzerkonten verlangsamen könnte, hiess es am Markt.

+++

17:30

Gute Auslandsvorgaben und die Spekulation auf gute Halbjahresabschlüsse: Die Schweizer Börse hat die neue Handelswoche mit Kursgewinnen begonnen.  Der SMI zog am Montag 0,7 Prozent auf 8759 Punkte an. Impulse von Unternehmensseite waren rar. In der Schweiz ist der dritten Börsengang des Jahres geplatzt. Der Anlagenbauer Oerlikon machte die Unsicherheit an den Finanzmärkten dafür verantwortlich, dass er die Aktienemission seiner Getriebe-Tochter GrazianoFairfield abblies. Die Anlegern stiessen sich am Scheitern des Börsengangs nicht: Die Oerlikon-Aktien stiegen um 1,3 Prozent.

Allerdings erhielt die Schweizer Börse SIX am Montag trotzdem Neuzugang - den achten im laufenden Jahr. Die Aktien der Rohstoffgesellschaft Blackstone Resources gaben ihren Einstand am Parkett und notierten bei 13,50 Franken.

Die Standardwerte waren mit wenigen Ausnahme auf der Gewinnerseite zu finden. An die Spitze setzten sich konjunktursensitive Werte. Die Anteile des Luxusgüterherstellers Richemont, des Uhrenkonzerns Swatch, der Sanitärtechnikfirma Geberit und des Elektrotechnikkonzerns ABB zogen um bis zu 1,8 Prozent an. Auch die Aktien der Privatbank Julius Bär (+3 Prozent) und des Pharmazulieferers Lonza (+2,2 Prozent) gehörten in die Spitzengruppe.

Auchdie  Credit Suisse-Papiere warem gesucht und legten 1,7 Prozent zu. Die UBS-Papiere hinkten dem Markt etwas nach und legten bloss 0,3 Prozent zu.  Zurich Insurance und Swiss Re entwickelten sich im Rahmen des Marktes.

Etwas weniger gefragt waren als defensive Anlagen geltenden Unternehmen: Pharmaschwergewicht Novartis legte 0, 5 Prozent zu und die Aktien des Lebensmittelkonzerns Nestle büssten leicht an Wert ein. Roche zogen 0,6 Prozent an.

Am breiten Markt schnellten die Aktien von Molecular Partners 6,4 Prozent hoch, nachdem RBC die Titel der Biotech-Firma als "Top Pick" auf seine Liste der besten Ideen bei kleinen und mittelgrossen Unternehmen gesetzt hatte.

+++

16:21

Anleger des Kurznachrichtendienstes Twitter sind zu Wochenbeginn auf Tauchstation gegangen. Die Aktien des US-Unternehmens brachen um mehr als sechs Prozent auf 43,67 Dollar ein. Händler verwiesen auf einen Bericht der "Washington Post", wonach Twitter im Kampf gegen die Verbreitung von Falschmeldungen über seine Plattform in den vergangenen Monaten mehr als eine Million Nutzerkonten pro Tag gesperrt hat. Einem Insider zufolge könnte dies im zweiten Quartal zu einem seltenen Rückgang der monatlichen Nutzerzahl geführt haben, wie die Zeitung weiter berichtete. Twitter habe sich dazu nicht äussern wollen.

+++

16:20

Das Pfund Sterling fällt um 0,2 Prozent auf 1,3263 Dollar. Der überraschende Rücktritt des britischen Außenministers Boris Johnson mache die Anleger nervös, sagten Händler. An der Londoner Börse weitete der Leitindex "Footsie" dagegen sein Plus aus und notierte bei 7655 Punkten 0,5 Prozent höher. Anleger setzten auf höhere Gewinne der Unternehmen, wenn das Pfund abwertet.

+++

16:00

Tesla steigen um über zwei Prozent. Einem Branchendienst zufolge hat der E-Auto-Pionier seine Preise in China wegen der Zölle drastisch erhöht. Tesla hatten in der vergangenen Woche 11,7 Prozent verloren, da Anleger am Produktionstempo des Schlüssel-Models 3 zweifelten.

+++

15:45

Zu Beginn der neuen Handelswoche haben die Anleger in New York den amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt beiseitegeschoben und auf sprudelnde Unternehmensgewinne gesetzt.  Beginn der neuen Handelswoche haben die Anleger in New York den amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt beiseitegeschoben und auf sprudelnde Unternehmensgewinne gesetzt. Der Dow Jones legte 0,7 Prozent zu, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite gewannen ebenfalls mehr als ein halbes Prozent. "Nach den guten US-Jobdaten hat sich die Stimmung wieder verbessert", sagte ein Händler. Dem am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktbericht zufolge waren im Juni in den USA mehr Stellen als erwartet geschaffen worden.

In dieser Woche beginnt zudem die Berichtssaison. Schon am Dienstag wird PepsiCo seinen Quartalsbericht veröffentlichen, ehe am Freitag Großbanken wie JP Morgan Chase, Wells Fargo und Citigroup die Anleger in die Bücher schauen lassen.

Unter den Einzelwerten standen Groupon mit einem Plus von über 13 Prozent auf 4,96 Dollar im Rampenlicht. Dem Tech-Blog "Recode" zufolge soll das Schnäppchenportal verkauft werden.

Apple stiegen um rund ein Prozent. Die Analysten vom Finanzdienstleister Elazar Advisors erhöhten ihre Schätzungen für den Umsatz des Smartphone-Herstellers im dritten Quartal.

Paypal legten ebenfalls etwa ein Prozent zu. Der Online-Bezahldienst strebt milliardenschwere Zukäufe an, wie Firmenchef Dan Schulman dem "Handelsblatt" sagte.

+++

14:05

Rocket-Internet-Aktien steigen um 3,3 Prozent auf 29,38 Euro und notieren damit so hoch wie zuletzt im Dezember 2015. Die Analysten von JP Morgan versahen ihre bekräftigte Kaufempfehlung mit einem auf 33 von 29,90 Euro erhöhten Kursziel. Trotz der jüngsten Kursgewinne seien die Aktien noch "billig", begründeten sie die Entscheidung. Die Papiere haben seit Jahresbeginn aktuell rund 40 Prozent gewonnen, der MDax liegt dagegen etwa ein halbes Prozent im Minus.

+++

13:57

Spekulationen über einen möglichen Verkauf haben am Montag im vorbörslichen US-Handel Groupon in die Höhe getrieben. Die Aktien des Schnäppchenportals stiegen um etwa elf Prozent. Der US-Tech-Blog "Recode" berichtete unter Berufung auf Insider, Manager des Unternehmens und Banker im Auftrag von Groupon hätten zuletzt versucht, Interesse bei verschiedenen Unternehmen zu wecken. Als mögliche Käufer werden der chinesische Internetkonzern Alibaba und der Mutterkonzern des Partnervermittlungskonzerns Match, IAC, genannt. Alibaba hält bereits 5,8 Prozent an Groupon, IAC-Chef Joey Levin sitzt im Board von Groupon. Die Firma war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

+++

12:52

Die Ölpreise haben am Montagmittag keine klare Richtung gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 77,81 US-Dollar und damit 70 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel hingegen um 15 Cent auf 73,65 Dollar.

Der Preis für US-Öl sei durch jüngste Daten zur Entwicklung der aktiven Bohrlöcher in den USA belastet worden, hiess es von Marktbeobachtern. Am Freitagabend hatte die amerikanische Ölausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 5 auf 863 gestiegen war. Es war der erste Anstieg nach zwei Rückgängen in Folge.

+++

11:32

Der Euro hat am Montag nach erneut besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus Deutschland gegenüber dem US-Dollar etwas zugelegt. Im Vormittagshandel wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1776 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Freitagabend. Zeitweise legte der Euro nach den deutschen Daten bis auf ein Tageshoch bei 1,1781 Dollar zu. Im Mai hatte die deutsche Exportwirtschaft mehr Waren verkaufen können als erwartet.

Gegenüber dem Schweizer Franken schwächt sich der Euro zum Wochenstart etwas ab. Die Gemeinschaftswährung geht am Montag-Vormittag bei 1,1613 Franken um. In einem Kommentar zur Schweizer Währung meinen die Experten der Deutschen Bank, dass der Franken nicht mehr länger "hoch bewertet" sei und widersprechen damit der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Der Franken sei mittlerweile auf seinem langfristigen Durchschnitt angekommen und sei nahe seinem Fairen Wert. Dieser Trend sollte sich in naher Zukunft auch nicht ändern, schreiben die Experten weiter.

Auch der US-Dollar sinkt zum Franken etwas ab. Er verliert gegenüber dem Freitag-Abend beinahe einen halben Rappen und kostet am Vormittag 0,9861 Franken.

+++

10:50

Die Aktien des Bankensoftware-Unternehmens Temenos sowie jene des Halbleiterherstellers Ams sind am Montag positiv in den Handel gestartet.  Die Valoren profitieren dabei von einer Aufnahme in den Swiss Leaders Index (SLI). Entsprechend müssen sich indexorientierte Händler nun mit den beiden Titeln eindecken.

Gegen 10:50 Uhr notieren Temenos um 1,9 Prozent im Plus, Ams ziehen um 2,1 Prozent an. Der Gesamtmarkt (SPI) steht derweil 0,30 Prozent höher. Die beiden Titel profitieren zudem von einer generellen Erholung der Tech-Werte nach dem jüngsten Kursrutsch.

Beim SLI handelt es sich um den zweitwichtigsten Index der Schweizer Börse. Er enthält die 30 liquidesten und grössten Titel des Schweizer Aktienmarktes. Temenos und Ams ersetzen Bâloise (unverändert) und Aryzta (+0,4%) in dem Index; die Anpassungen werden am 21. September nach Handelsschluss vorgenommen.

Damit treten die Änderungen am 24. September in Kraft. Insbesondere die Aryzta-Aktien hatten zuletzt einen sehr schweren Stand bei den Anlegern. Seit Jahresbeginn haben die Titel beinahe zwei Drittel ihres Wertes eingebüsst.

+++

10:07

Renault fallen um 2,6 Prozent auf 72,51 Euro und halten damit im Pariser Leitindex die rote Laterne. Der japanische Partner Nissan erklärte, die Methode von Abgasmessungen basiere auf einem vorbestimmten Testumfeld. Die Papiere von Nissan waren zuvor in Tokio mit minus 4,6 Prozent im Nikkei-Index das Schlusslicht. Renault hält 43 Prozent an dem japanischen Autohersteller.

+++

09:10

Der Swiss Market Index steigt im frühen Handel am Montag um 0,4 Prozent auf 8732 Punkte. Die Vorgaben von der Wall Street und aus Asien sind freundlich. Die Sorgen um den Handelsstreit zwischen den USA und China sind etwas in den Hintergrund getreten, nachdem er sich über das Wochenende zumindest nicht weiter verschärft hat.

Gleichzeitig warnen Marktteilnehmer aber vor Sorglosigkeit. Die Stimmung sei derzeit fragil und könne jederzeit umschwingen. Ansonsten ist die Agenda zumindest für den Wochenstart praktisch leer. Erst im weiteren Wochenverlauf beginnt dann die Berichtssaison.

Die Aktien der Rohstoffgesellschaft Blackstone Resources sind bei Debüt an der Schweizer Börse SIX mit 13,50 Franken gestartet. Auf Basis der 42,7 Millionen gelisteten Titel ist das Unternehmen damit 576 Millionen Franken wert. Mit der Notierung an der SIX will die Firma mit Sitz in Baar die Voraussetzung für eine Kapitalaufnahme zur Finanzierung von Zukäufen schaffen und ihren Bekanntheitsgrad steigern. Blackstone Resources ist der bislang achte Neuzugang am Börsenparkett in Zürich im laufenden Jahr.

Die grössten Gewinner im SMI sind konjunktursensitive Titel. Adecco steigen 1,1 Prozent, ABB 0,9 Prozent. Sie waren in der Vorwoche noch einer der grössten Verlierer unter den Blue Chips. Auch die Aktien der Credit Suisse sind mit einem Plus von 0,7 Prozent deutlich positiv. UBS-Aktien (+0,1 Prozent) folgen in einigem Abstand. 

Von den Index-Schwergewichten steht der Roche-Genusschein mit einem Plus von 0,4 Prozent am besten da.

Die grössten Bewegungen sind aber in den hinteren Reihen zu finden. So ziehen Temenos (+2 Prozent) und AMS (+2,2 Prozent) überdurchschnittlich an. Sie werden ab September neu im Swiss Leader Index (SLI) gelistet sein. Sie ersetzen damit Bâloise und Aryzta.

Stark bewegt sind auch die Anteilsscheine von Cosmo mit einem Verlust von 3 Prozent. Das Pharmaunternehmen hat einen weiteren Rückschlag erlitten: Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die generische Version von Cosmos Uceris zugelassen.

+++

08:55

Der Kupferpreis geht auf Erholungskurs. Das Industriemetall kostet in der Spitze mit 6438 Dollar je Tonne 2,5 Prozent mehr. Am Freitag war der Preis um knapp zwei Prozent abgerutscht. 

+++

08:10

Der Swiss Market Index wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,37 Prozent höher geschätzt. Die Aktien der Grossbanken UBS (+0,5) und Credit Suisse (+0,9 Prozent) steigen dabei am deutlichsten. Am breiten Markt fallen Comet mit einem Plus von 1 Prozent auf. AMS steigen 1,2 Prozent.

Oerlikon bringt die Getriebesparte GrazianoFairfield nun doch nicht diese Woche an die Schweizer Börse - wegen der «aktuellen Unsicherheit an den Finanzmärkten».

Anleger werden vor allem den Handelsstreit zwischen den USA und China im Blick behalten. Der Konflikt zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten schaukelte sich zuletzt mit Zöllen und Gegenschlägen hoch. 

Ein brummender Jobmotor in den USA hatte am Freitag ein deutliches Minus beim SMI noch verhindert. In den USA wurden im Juni 213'000 neue Stellen geschaffen und damit deutlich mehr als von Analysten erwartet. Der Leitindex ging 0,3 Prozent höher bei 12.496 Punkten ins Wochenende. Die Wall Street schloss am Freitag im Plus, die asiatischen Börsen legten am Montag ebenfalls zu.

Am Nachmittag dürfte die Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments in den Mittelpunkt rücken.

+++

08:00

Die Ölpreise sind am Montag etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 77,42 US-Dollar und damit 31 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg um 33 Cent auf 74,13 Dollar.

Nach wie vor werden die Ölpreise durch die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA gestützt. Ende vergangener Woche hatten die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt neue Strafzölle auf Waren des jeweils anderen Landes verhängt und damit die Furcht vor einem Abflauen der Weltwirtschaft verstärkt.

Gebremst werden die Ölpreise allerdings durch jüngste Daten zur Entwicklung der aktiven Bohrlöcher in den USA. Am Freitagabend hatte die amerikanische Ölausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der Bohrlöcher in der vergangenen Woche um 5 auf 863 gestiegen war. Es war der erste Anstieg nach zwei Rückgängen in Folge.

+++

06:30

Der Nikkei der 225 führenden Werte stieg bis zum späten Vormittag um 1,3 Prozent auf 22'063 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 1,1 Prozent auf 1709 Zähler.

Die im Nikkei notierten Eisai-Titel schossen um 16 Prozent in die Höhe. Der Pharmakonzern, der mit dem US-Unternehmen Biogen zusammenarbeitet, erzielte einen Studienerfolg mit einem Mittel gegen Alzheimer. Etliche Broker stuften die Aktie daraufhin auf "kaufen" hoch.

Die Anteilsscheine von Panasonic gaben dagegen um 0,7 Prozent nach. Der Elektronikkonzern hatte zuvor mitgeteilt, dass ein Werk wegen des Unwetters im Westen Japans nicht zu erreichen sei.

+++

06:25

Der Euro behauptete sich im fernöstlichen Handel zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1760 Dollar. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9885 Franken je Dollar und bei etwa 1,1623 Franken je Euro

(cash/AWP/Reuters)