+++Börsen-Ticker+++ - Dow scheitert mit halbherzigem Erholungsversuch

Der Dow Jones Industrial hat sich am Dienstag nur mit wenig Überzeugung gegen den jüngsten Abwärtstrend gestemmt. Folgerichtig stand zum Schluss des Handels ein Minus zu Buche.
13.11.2018 22:47
Trader in der Börse von New York.
Trader in der Börse von New York.
Bild: Bloomberg

22:30

Der Dow beendete den Tag mit einem Abschlag von 0,40 Prozent auf 25 286,49 Punkte. Der S&P 500 verlor 0,15 Prozent auf 2722,18 Zähler. An der technologielastigen Nasdaq-Börse stieg der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,03 Prozent auf 6830,91 Punkte.

Die Aktien von Boeing lasteten mit einem Abschlag von gut zwei Prozent besonders auf dem Dow. Zwei Wochen nach dem Absturz einer in Jakarta gestarteten Maschine des Typs 737-800-Max mit 189 Toten lösten Details zum Unfallgeschehen heftige Kritik an den US-Flugzeughersteller aus. Boeing habe die Piloten angeblich nicht darauf aufmerksam gemacht, dass das neue Modell mit einer Flugsoftware ausgerüstet sei. Zudem hätten Anweisungen für das Verhalten in Notfällen gefehlt.

Home Depot beendeten den Handel nach einigen Schwankungen ein knappes Viertelprozent tiefer. Der Baumarktkonzern hatte zwar ein starkes drittes Quartal absolviert. Der als vorsichtig empfundene Ausblick des Unternehmens habe aber für Zweifel an einer Fortsetzung gesät, hiess es am Markt.

Die Aktien des Lebensmittelherstellers Tyson Foods büssten mehr als fünfeinhalb Prozent ein. Der Hersteller von "Bosco's Pizza" und Wurst der Marke "Wunderbar" hatte mit seinem Umsatz im vierten Geschäftsquartal die Erwartungen verfehlt und zudem einen schwachen Ausblick gegeben.

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17:45

Die Schweizer Börse hat am Dienstag angesichts der Hoffnung auf eine Entspannung im Handelskonflikt zugelegt.  Der SMI schloss 0,35 Prozent im Plus bei 9015 Zählern. Die Anleger setzten laut Händlern auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Berichten zufolge bereitet der chinesische Verhandlungsführer einen USA-Besuch vor. Ende November wollen sich dann US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping am Rande des G20-Gipfels in Argentinien treffen. Die beiden Wirtschaftsmächte überziehen sich seit Monaten mit Strafzöllen.

An die Spitze der Schweizer Bluechips waren konjunkturzyklische Werte. Die Aktien des Bauchemieunternehmens Sika gewannen 1,7 Prozent an Wert. Der Luxusgüterkonzern Swatch, der Elektrokonzern ABB und der Prüfkonzern SGS legten jeweils rund ein Prozent zu.

Die Anteile von LafargeHolcim schlossen 0,4 Prozent fester. Der Zementproduzent zieht sich aus Indonesien zurück und verkauft seine 80,6-Prozent-Beteiligung an Holcim Indonesia an den lokalen Baustoffhersteller Semen Indonesia. Einschliesslich Schulden beläuft sich der Wert des Geschäfts auf 1,75 Milliarden Dollar.

Das als eher defensive Anlage geltende Pharma-Schwergewicht Roche schloss 0,8 Prozent höher. Die US-Arzneimittelbehörde FDA will die Immuntherapie Tecentriq in Kombination mit der Arznei Abraxane in einem beschleunigten Zulassungsverfahren zur Behandlung von Patientinnen mit einer bestimmten Form von Brustkrebs prüfen. Die Novartis-Anteile stiegen um 0,3 Prozent.

Der dritte SMI-Riese Nestle büsste hingegen 0,3 Prozent ein. Der Nahrungsmittelkonzern prüft in der Tiernahrungssparte Purina Pet Care die Streichung von rund 200 Stellen sowie den Verkauf eines Werks in Frankreich, wie ein Sprecher erklärte.

Die Aktien der Banken erholten sich von zwischenzeitlichen Verlusten: Credit Suisse schlossen 0,2 Prozent höher. Die Genfer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Grossbank wegen der möglichen Verstrickung in einen Geldwäschefall um türkische Kunden. Einem Bericht des "Tages-Anzeiger" zufolge geht es dabei um Verluste von türkischen Investoren als Kunden eines kleinen Genfer Vermögensverwalters berichtet. Die Credit Suisse fungierte als Depotbank des Vermögensverwalters, beriet die Kunden aber nicht. Die Bank lehnt jegliche strafrechtliche Verantwortung entschieden ab.

Julius Bär legten 0,6 Prozent zu und UBS beendeten die Sitzung 0,5 Prozent höher.

Die Aktien des Telekomkonzerns Swisscom schlossen 0,4 Prozent fester. Die italienische Tochter Fastweb übernimmt die Fixed-Wireless-Sparte von Tiscali sowie ein Frequenzspektrum. Der Wert der Transaktion beträgt rund 198 Millionen Euro. Die Erhöhung um 45 Millionen Euro im Vergleich zur Ankündigung Ende Juli reflektiert Swisscom zufolge die jüngste Marktdynamik.

Am breiten Markt sanken die Comet-Titel um 1,8 Prozent. Der Hersteller von Komponenten für Röntgen- und Hochfrequenzgeräte schliesst die im Juli bekanntgegebene Neuausrichtung ihres ebeam-Geschäfts mit dem Verkauf der Aktivitäten des US-Standorts Davenport rascher ab als geplant. Das weitergeführte ebeam-Komponenten- und Modulgeschäft dürfte 2019 bei einem Umsatz von rund 15 Millionen Franken einen Betriebsverlust (Ebitda) von rund fünf Millionen Franken einfahren.

Valiant profitierte von einem positiven Analystenkommentar. Die Credit Suisse stufte die Regionalbank auf Neutral von Underperform hoch und setzte das neue Kursziel bei 115 Franken. Die Aktie legte daraufhin gut drei Prozent auf 110 Franken zu.

Die Aktien des Flughafen Zürich stiegen um 1,5 Prozent auf 173,3 Franken. Die Credit Suisse hat die Empfehlung auf "Outperform" von "Neutral" angehoben, das Kursziel lautet 192 Franken.

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17:18

Der Kurs des Euro hat seine Talfahrt der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt und am Dienstag zu einer leichten Gegenbewegung angesetzt. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei einem Tageshoch von 1,1279 US-Dollar gehandelt. Am Vorabend war der Kurs noch zeitweise bis auf 1,1216 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Juni 2017.

Auch zum Franken legte der Euro wieder leicht auf 1,1369 Franken zu, nach 1,1353 am Morgen. Der Dollar wiederum verlor zum Franken leicht. Ein Dollar kostete am Nachmittag noch 1,0081 Franken, nach 1,0103 am Morgen.

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17:05

Die Ölpreise rutschen nach einem Appell von US-Präsident Donald Trump zur Beibehaltung der derzeitigen Ölfördermengen weiter ab: Brent verbilligt sich um fünf Prozent und kostet mit rund 67 Dollar so viel wie im April dieses Jahres. WTI notiert bei weniger als 57 Dollar und rund fünf Prozent im Minus.

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16:00

 Nach dem Einbruch zum Wochenanfang haben sich die Kurse an der Wall Street am Dienstag zu Handelsbeginn etwas erholt.  Der Dow Jones legte in den Anfangsminuten 0,2 Prozent auf 25.440 Zähler zu, nachdem er am Montag 2,3 Prozent verloren hatte. Der S&P 500 und der Nasdaq-Composite stiegen um 0,6 und ein Prozent. Händler erklärten, Anleger setzten auf Fortschritte im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit. Einer chinesischen Zeitung zufolge könnte der Chef-Unterhändler des Landes bald nach Washington reisen, um das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping beim G20-Gipfel Ende des Monats vorzubereiten.

Im Fokus blieben die Aktien von Apple, die 0,3 Prozent nachgaben. Am Montag hatten sie rund fünf Prozent verloren, nachdem ein iPhone-Zulieferer seine Gewinn- und Umsatzprognose gedrosselt hatte.

Home Depot fielen nach der Vorlage von Geschäftszahlen um zwei Prozent.

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12:00

Mit leichten Kursgewinnen steuert der Schweizer Aktienmarkt am Dienstag den deutlichen Kursverlusten vom Wochenauftakt entgegen. Allerdings ist der SMI von seinen Tageshöchsständen bereits wieder zurückgefallen. Für den Swiss Market Index (SMI) steht gegen 12 Uhr ein Plus von 0,2 Prozent auf 9'005 Punkte zu Buche.

Die Aktien mit der grössten Handelsspanne sind an diesem Vormittag die Anteilsscheine von AMS. Aktuell geben sie 3,7 Prozent auf 28,7 Franken nach. Am Vortag hatte die Gewinnwarnung eines Apple-Zulieferers die Titel um mehr als ein Fünftel einbrechen lassen.

Die Gewinnwarnung hat aber nicht nur AMS belastet. Hierzulande hatten am Montag weitere Technologieaktien wie Temenos, Logitech, VAT und U-Blox unter der angeschlagenen Branchenstimmung gelitten und deutlich Federn gelassen. In den USA und an diesem Morgen dann in Asien setzte sich der Ausverkauf der Branche weiter fort. Dem können sich Logitech-Titel (+0,4%) widersetzen, während Temenos mittlerweile knapp ins Minus gerutscht sind. Im breiten Markt fallen VAT (-0,5%) und U-Blox (-3,9%) nach anfänglichen Gewinnen wieder zurück.

Als Gegenpol und deutliche Stützen für den Markt erweisen sich dagegen die Aktien der beiden Pharmaschwergewichte Roche (+0,8%) und Novartis (+0,5%). Roche kann mit einer Zusage der US-Gesundheitsbehörde FDA punkten, wonach sie den Zulassungsantrag für eine Kombinationstherapie beschleunigt bearbeiten wird.

Darüber hinaus gehören Pharmawerte neben Versicherern in dem aktuellen Umfeld laut Händlern zu den bevorzugten defensiven Alternativen der Investoren. Swiss Re (+0,2%) und Zurich (+0,2%) gewinnen denn auch beide hinzu.

Zu auffälligen Kursbewegungen tragen im breiten Markt noch Analystenkommentare bei. So sorgt eine Kurszielsenkung bei Arbonia für Kursverluste von 2,4 Prozent, während eine Hochstufung bei Valiant die Papiere um 4,7 Prozent anschiebt.

Der Röntgenspezialist Comet (-2,9%) steht unter Druck, nachdem das Unternehmen aus Anlass des Investorentages mitteilte, auf eine Zielsetzung für die Jahre 2019 und 2020 zu verzichten.

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11:37

Ein Aufruf von US-Präsident Donald Trump zur Beibehaltung der Ölfördermengen setzt Börsianern zufolge dem Ölpreis zu. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich am Dienstag um zwei Prozent auf 68,73 Dollar je Barrel. Damit summiert sich das Minus seit Anfang Oktober auf rund 20 Prozent.

Trump appellierte per Twitter an Saudi-Arabien und die Opec, ihre Produktion nicht zu drosseln. Wegen einer sinkenden Nachfrage hatte der saudi-arabische Ölminister Chalid al-Falih am Montag einen solchen Schritt für 2019 signalisiert. Nach Einschätzung der ING Bank ist dies angesichts eines zu erwartenden Überangebots unausweichlich.

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10:34

Die Flughafen-Zürich-Aktien zeigen sich am Dienstag leicht erholt. Am Vortag hatte der Vorschlag des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) für eine neue Gebührenordnung heftige Turbulenzen ausgelöst. In der ersten Handelsstunde legen die Aktien um 2,6 Prozent auf 175,30 Franken zu. Damit können sie die am Vortag erlittenen Verluste aber nur teilweise wettmachen. Am Montag hatten die Titel bis zum Handelsschluss um mehr als 15 Prozent nachgegeben.

Gestern gab der Flughafen nachbörslich die Zunahme der Anzahl Flugpassagiere für den Oktober 2018 bekannt. Diese stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,3 Prozent an, womit sich das Wachstum seit Anfang Jahr auf 5,8 Prozent summiert. Weit stärker im Fokus steht aber derzeit die Diskussion über die neue Gebührenordnung.

Der Vorschlag des BAZL diesbezüglich sei für den Flughafen signifikant schlechter als ursprünglich erwartet, schrieb Julius Bär in einem Kommentar und bestätigte damit die ersten Einschätzungen von gestern. Der definitive Ausgang des laufenden Vernehmlassungsverfahren sei zwar schwierig abzuschätzen, aber die Unsicherheit bei der Gewinnentwicklung werde derzeit weiterhin auf der Kursentwicklung lasten.

Einen anderen Ansatz verfolgt die Credit Suisse: Mit der Publikation des BAZL-Vorschlags liege das Worst-Case-Szenario nun auf dem Tisch. Aufgrund des grossen Potenzials durch den Ausbau des Nicht-Fluggeschäfts und mit dem Grossprojekt "The Circle" rät der zuständige Experte die Kursschwäche als Einstiegspunkt zu nutzen und stuft die Titel auf "Outperform" von zuvor "Neutral" hoch. Dies allerdings bei einem reduzierten Kursziel von 200 Franken (zuvor 215).

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10:26

Der Euro hat am Dienstag die Talfahrt der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt und gegenüber dem US-Dollar zu einer leichten Erholung angesetzt. Am Vormittag wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1233 US-Dollar gehandelt. Am Vorabend war der Kurs noch zeitweise bis auf 1,1216 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Juni 2017. Zum Franken hält sich der Euro bei einem Stand von 1,1357 vergleichsweise stabil, während der US-Dollar mit 1,0110 Franken seine jüngsten gewinne verteidigt.

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09:10

Nach den Verlusten vom Montag zeigt sich die Schweizer Börse heute positiv. Der SMI ist wieder bei über 9000 Punkten. Der Swiss Market Index (SMI) legt unmittelbar nach Börseneröffnung 0,4 Prozent auf 9018 Punkte zu. 

Trotz der leichten Gegenbewegung zum schwachen Vortag haben Themen wie Italien, Brexit, Ölpreis und Handelsstreitigkeiten weiter Bestand, heisst es von Händlern. Allerdings sorge die sich abzeichnende Gesprächsbereitschaft zwischen China und den USA aktuell für einen Hoffnungsschimmer, heisst es von einem Börsianer. Vor allem Italien dürfte an diesem Tag für Gesprächsstoff sorgen: Die EU-Kommission erwartet an diesem Dienstag Antwort aus Rom auf ihre Bedenken über die Schuldenpläne der dortigen Regierung. Marktteilnehmer gehen derzeit davon aus, dass die italienische Regierung den Entwurf ohne grosse Änderungen wieder bei der EU-Kommission einreichen wird.

Das Pharmaschwergewicht Roche gewinnt 0,7 Prozent. Die US-Gesundheitsbehörde wird den Zulassungsantrag des Pharmakonzerns für eine Kombinationstherapie zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs beschleunigt bearbeiten. Noch deutlicher im Plus sind Adecco (+0,8 Prozent) und LafargeHolcim (+1,2 Prozent).

Die Anteilsscheine von Swisscom legen mit plus 0,1 Prozent unter dem Marktschnitt zu. Fastweb, die italienische Tochtergesellschaft von Swisscom, hat sich mit Tiscali endgültig über die Konditionen zur Übernahme der Fixed-Wireless-Sparte und der Eigentümerschaft am 3,5 Ghz-Frequenzspektrum von Tiscali geeinigt. Dieses Frequenzband dürfte bei der nächsten Mobilfunkgeneration 5G eine wichtige Rolle spielen.

AMS verlieren 1,6 Prozent. Gestern brach der Apple-Zulieferer um 22 Prozent ein, nach einer Gewinnwarnung eines US-Sensorenherstellers. Ebenfalls negativ sind Comet (-1,1 Prozent), die heute einen Investorentag abhalten.

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08:25

Der Ausverkauf von Technologieaktien an der Wall Street hat Kreise gezogen bis nach Japan. Der Leitindex Nikkei ging am Dienstag mit einem Minus von 2,1 Prozent auf 21.810 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index gab ebenfalls zwei Prozent nach. Spekulationen über neue Gespräche zwischen China und den USA über den Handelsstreit halfen jedoch, die Verluste einzugrenzen.

An den Börsen in Shanghai und Shenzen überwog deshalb die Zuversicht, sie notierten gut ein Prozent fester. Ende November wollen sich US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping am Rande des G20-Gipfels in Argentinien treffen. In Japan rutschten vor allem Tech-Werte ab, nachdem an der Börse in New York Apple unter die Räder gekommen war.

Grund dafür waren Gewinnwarnungen von Zuliefererbetrieben wie Lumentum, die für die Technologie hinter der Gesichtserkennung des iPhones verantwortlich sind. Zudem kürzte der japanische Bildschirm-Hersteller Japan Display seine Prognose, die Papiere brachen um 9,5 Prozent ein. Die Aktien der Elektronikkonzerne TDK Corp und Tokyo Electron gaben 6,3 und 1,8 Prozent nach. Unter Druck standen auch die Titel von Autoherstellern wie Toyota, Nissan und Honda. Sie verloren jeweils rund zwei Prozent.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) legt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,2 Prozent zu. Im gestrigen Handel sank der Leitindex um knapp ein Prozent auf 8984 Punkte.

Am deutlichsten legen vorbörslich aus dem Leitindex Roche mit 0,6 Prozent zu. Die US-Gesundheitsbehörde wird den Zulassungsantrag für eine Kombinations-Therapie von Roche zur Behandlung einer bestimmten Form von Brustkrebs beschleunigt bearbeiten.

Nach einer Herunterstufung gibt Swisscom 0,4 Prozent nach. Aus dem breiteren Markt verliert Ceva nach Zahlen 0,3 Prozent. 

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07:55

Die Ölpreise haben am Dienstag trotz einer am Wochenende angestossenen Debatte über Produktionskürzungen nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 69,40 US-Dollar. Das waren 72 Cent weniger als am Montag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 78 Cent auf 59,15 Dollar.

Die Ankündigung des Öl-Giganten Saudi-Arabien, seine Ölausfuhren im Dezember zu reduzieren, sowie dessen Forderung weitergehender Produktionskürzungen sind auf Widerspruch von US-Präsident Donald Trump gestossen. Am Montagabend drückte Trump über den Nachrichtendienst Twitter seine Hoffnung aus, dass Saudi-Arabien seine Produktion nicht kürzen werde. "Die Ölpreise sollten angesichts des Angebots viel niedriger sein!", twitterte der Präsident.

Am Wochenende und zum Wochenauftakt hatten Saudi-Arabien, das von ihm faktisch geführte Ölkartell Opec sowie weitere grosse Förderer zwiespältige Signale ausgesendet. Während Saudi-Arabien eine Produktionskürzung um eine Million Barrel je Tag ins Gespräch brachte, äusserte sich der zweite Öl-Riese Russland wesentlich zurückhaltender. Ob der Opec-Plus-Verbund, zu dem neben der Opec auch andere Förderer wie Russland gehören, seine Förderung im nächsten Jahr tatsächlich zurückfahrt, ist daher ungewiss.

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06:35

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 3,2 Prozent im Minus bei 21.554 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sackte um 2,8 Prozent ab.

In den USA hatten am Montag Gewinnwarnungen von Zulieferern wie Lumentum, die für die Technologie hinter der Gesichtserkennung des iPhones verantwortlich sind, für fallende Kurse gesorgt. Die Firma hatte erklärt, wegen der Orderkürzung eines Großkunden seine Umsatz- und Gewinnziele nicht erreichen zu können. Lumentum-Aktien verloren fast ein Drittel an Wert.In Japan kappte der Bildschirm-Hersteller Japan Display seine Prognose, die Papiere fielen um 7,6 Prozent.

06:30

Ein Euro wurde am Dienstag im asiatischen Handel mit 1,1235 Dollar bewertet und damit etwas höher als im späten New Yorker Handel. 

(cash/AWP/Reuters)