+++Börsen-Ticker+++ - Erholung an der Wall Street geht weiter

Die US-Börsen haben am Donnerstag ihren Aufwärtstrend fortgesetzt.
15.02.2018 22:35
An der Wall Street hat der Dow Jones am Donnerstag die 25'000-Punkte-Marke wieder zurückerobert - zur Freude der Händler.
An der Wall Street hat der Dow Jones am Donnerstag die 25'000-Punkte-Marke wieder zurückerobert - zur Freude der Händler.
Bild: Bloomberg

22:35

"Wir sehen weiterhin eine Erholung von dem jüngsten Ausverkauf", sagte ein Händler. Viele der Verkäufer hätten ihre Aktien bereits abgestossen, und deshalb gebe es nun mehr Käufer und weniger Verkäufer am Markt, sagte ein Börsianer. Ausserdem hätten die Börsen die Zinsängste abgeschüttelt. Spekulationen auf schneller als erwartet steigende US-Zinsen hatten zu einem Ausverkauf geführt. Denn die Aktienmärkte hängen seit der Finanzkrise vor zehn Jahren am Tropf der Notenbanken, die nur vereinzelt und behutsam die Geldflut verringert haben.

Der Dow Jones schloss 1,2 Prozent höher auf 25'200 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 2731 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,6 Prozent auf 7256 Punkte.

Von der US-Konjunktur kamen uneinheitliche Signale. Die Produzentenpreise stiegen ohne Lebensmittel und Energie gegenüber dem Vormonat mit 0,4 Prozent stärker als erwartet. Die Gesamtrate fiel mit ebenfalls 0,4 Prozent zwar wie gedacht aus. Aber die Konjunkturindizes für die Grossräume New York und Philadelphia waren durchwachsen. Zudem schrumpfte im Januar die Industrieproduktion überraschend.

Bei den Einzelwerten standen Cisco Systems mit einem Plus von fast 5 Prozent hoch im Kurs. Der Netzwerkausrüster wies erstmals seit mehr als zwei Jahren einen höheren Quartalsumsatz aus.

Starinvestor Warren Buffett baute seine Beteiligung an Apple aus. Ende des vergangenen Jahres summierte sich das Aktienpaket auf 28 Milliarden Dollar, wie aus einer Pflichtmitteilung von Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hervorgeht. Damit ist Apple nun Berkshires grösste Aktienanlage, knapp vor der skandalgebeutelten US-Bank Wells Fargo. Apple-Aktien verteuerten sich um 3,3 Prozent.

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19:30

Die Kryptowährung Bitcoin ist am Donnerstag erstmals seit zwei Wochen wieder über 10'000 Dollar gestiegen. Am Donnerstag kletterte der Kurs der wichtigsten Digitalwährung auf der Handelsplattform Bitstamp um 8,7 Prozent auf 10'097 Dollar. Er setzte damit seine jüngste Erholung fort. Am 6. Februar war er noch zeitweise unter 6000 Dollar gefallen. Seither hat der Bitcoin um fast 70 Prozent zugelegt.

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17:45

Die Schweizer Börse hat am Donnerstag an den Aufwärtstrend vom Mittwoch angeknüpft. Verkäufe bei der schwergewichteten Nestlé-Aktie haben den Leitindex aber ausgebremst. Die Hoffnung auf eine prosperierende Wirtschaft überwog Inflationssorgen und sorgte für gute Stimmung. Gefragt waren Aktien von zyklischen Firmen und Banken. Dass der Markt aber der Entwicklung in Europa hinterher hinkte, liegt laut Händlern am Marktschwergewicht Nestlé, das nach einem enttäuschenden Jahresergebnis aus den Depots gekippt wurde.

Der SMI notiert zum Handelsschluss mit 8916 Zählern um 0,2 Prozent höher. Am Mittwoch war der Leitindex um 1,7 Prozent gestiegen. Der Volatilitätsindex ermässigte sich um 5,5 Prozent und notiert damit deutlich unter der Marke von 20 Zählern.

Wenig Impulse gingen von den US-Konjunkturdaten aus. Weder die US-Produzentenpreise noch die Konjunkturindizes aus New York und Philadelphia oder die Industrieproduktion konnten die Kurse stärker bewegen. Auch am Vortag perlte der Anstieg der US-Inflation an den Märkten ab und die Kurse legten zu.

Im Fokus standen die Aktien von Nestlé, die um 2,1 Prozent nachgaben, was den SMI aufgrund der hohen Gewichtung im Leitindex um über 30 Zähler drückte. Der Lebensmittelkonzern hat 2017 ein um Sondereffekte bereinigtes organisches Wachstum von 2,4 Prozent verzeichnet und damit die Schätzungen der Analysten von 2,7 Prozent verfehlt. Zudem brach der Gewinn wegen einer Abschreibung im Hautgesundheitsgeschäft um knapp 16 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken ein. "Das Wachstum ist eine Riesenenttäuschung", sagt ein Händler.

Die Anteile der beiden Pharma-Konzerne Novartis und Roche rücken um 0,4 Prozent vor.

Die Bankenaktien notieren unter ihrem Tageshoch fester. Höhere Anleihenrenditen verhiessen bessere Ertragsaussichten, heisst es am Markt. Credit Suisse legen 0,6 Prozent zu. Am Vortag veröffentlichte das Institut einen über den Erwartungen liegenden Jahresabschluss. Mehrere Analysten hoben ihr Kursziel an. Die Titel der Rivalin UBS und Julius Bär legten um 0,6 beziehungsweise 1,3 Prozent zu.

Am breiten Markt fallen die Aktien von Addex mit einem Kursplus von 8,4 Prozent auf. Der Arzneimittelhersteller will das Kapital um 40 Millionen Franken erhöhen und hat sich dafür die Zusage von US-Investoren gesichert.

Santhera klettern um 5,6 Prozent nach oben. Die Pharmafirma geht mit Polyphor eine Lizenzvereinbarung für den Entwicklungskandidat POL6014 ein, der bei Krankheiten wie Mukoviszidose und anderen Lungenbeschwerden zum Einsatz kommt. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Donnerstag.)

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15:45

Wie schon in Europa haben auch die Anleger an der Wall Street zur Handelseröffnung am Donnerstag die zuletzt aufkeimenden Inflationsängste abgeschüttelt. Der Dow Jones steigt um 0,9 Prozent auf 25'114 Zähler, der S&P 500 legt 0,7 Prozent auf 2117 Punkte zu und der Nasdaq gewinnt 0,8 Prozent auf 7200 Punkte. Selbst der Anstieg der Renditen am Rentenmarkt bringe den Markt nicht aus der Ruhe, sagt ein Börsianer. "Bei dem Ausverkauf vorige Woche wurde schon einiges eingepreist, was jetzt erkennbar ist." Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries erreichte zeitweise mit über 2,94 Prozent den höchsten Stand seit gut vier Jahren.

Die US-Produzentenpreise waren im Januar in der Kernrate unter anderem ohne Lebensmittel und Energie gegenüber dem Vormonat mit 0,4 Prozent stärker als mit 0,2 Prozent erwartet gestiegen. Die Gesamtrate fiel mit ebenfalls 0,4 Prozent wie gedacht aus. Die Konjunkturindizes für die Grossräume New York und Philadelphia fielen durchwachsen aus, bewegten die Kurse zunächst ebenso wenig wie der überraschende Rückgang der Industrieproduktion.

Mit einem Run auf die im Dow gelisteten Aktien von Cisco reagieren die Anleger auf den erste Anstieg eines Quartalsumsatzes seit mehr als zwei Jahren. Die Titel schiessen um 7 Prozent in die Höhe auf 45,13 Dollar. Das war der höchste Stand seit Dezember 2000. Zahlreiche Analysten erhöhten ihre Kursziele für die Aktien.

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14:35

Die Aufnahme der Analyse durch die Royal Bank of Canada hat Anleger zu Aktien von Molecular Partners gelockt. Die Titel der Biotechnologiefirma legen in einem freundlichen Markt um 7,8 Prozent auf 26,40 Franken zu. RBC startete die die Abdeckung mit dem Rating "Outperform" und dem Kursziel 41,75 Franken.

Die Aufnahme der Analyse mit dem Rating "Buy" durch Kepler Cheuvreux hat den Aktien der VAT Group Auftrieb gegeben. Die Papiere der auf die Herstellung von Vakuum-Ventilen spezialisierten Firma legen um 3,4 Prozent auf 141,90 Franken zu. Als Kursziel nannte Kepler Cheuvreux 160 Franken.

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12:45

Die Schweizer Börse tendiert am Donnerstagmittag weiterhin positiv. Dabei kann sie ihren Erholungskurs des Vortages fortsetzen, wobei 28 von 30 Bluechips im Plus sind. Allerdings wird der Leitindex SMI vom Indexschwergewicht Nestlé ausgebremst und um etwa 49 Punkte nach unten gedrückt. Das Westschweizer Unternehmen hatte am Morgen seinen Zahlenkranz vorgelegt und damit teilweise enttäuscht. Immerhin liegt der SMI aber wieder über der Schwelle von 8900 Punkten.

Der SMI gewinnt bis am Mittag 0,4% auf 8936 Punkte hinzu. Der 30 Aktien umfassende SLI legt deutlicher um 1,0% auf 1471 Zähler zu und der breite SPI um 0,4% auf 10'291 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren nur zwei (Nestlé, Swisscom) im Minus.

Die grossen Verlierer sind auch zur Mittagszeit Nestlé (-2,6%), deren Kurserholung vom Vortag sich somit als Strohfeuer erweist. Grund für die Abschläge ist, dass der traditionsreiche Nahrungsmittelkonzern aus Vevey auf ein eher verhaltenes Geschäftsjahr zurückblickt. Sowohl in Bezug auf das organische Umsatzwachstum als auch auf die Margenentwicklung wurden die jeweiligen Analystenerwartungen verfehlt. Dies nicht zuletzt, weil hohe einmalige Kosten anfielen. Für Gesprächsstoff sorgen am Markt zudem die vorsichtig formulierten Zielvorgaben für 2018.

Clariant (+1,8%) tendieren dafür nach einem verhaltenen Start wieder klar positiv, nachdem sie am Vortag nach der Vorlage ihrer Zahlen Tagesverlierer gewesen waren. Heute wurde diesbezüglich noch bekannt, dass Bernstein die Einstufung auf "Underperform" und Goldman Sachs die ihrige auf "Buy" belässt.

Erneut positiv entwickeln sich die Finanztitel. Die Vortagesgewinner Credit Suisse (+2,5%) stehen im SMI/SLI-Tableau weiterhin ganz weit vorne, doch auch Julius Bär (+2,2%) oder UBS (+1,9%) sind klar im grünen Bereich. Zu Credit Suisse gab es im Nachgang zur gestrigen Zahlenpräsentation einige Rating- und Kurszielanpassungen.

Inzwischen an der Spitze des SLI stehen jedoch Logitech (+3,0%), gefolgt von den volatilen Aryzta (+2,7%) sowie Dufry (+2,4%), Adecco (+2,2%), Sika oder ABB (je +2,1%).

Im breiten Markt liegt die Aufmerksamkeit ebenfalls auf der Berichtssaison. Phoenix Mecano (+2,4%) hat im Geschäftsjahr 2017 Umsatz und den bereinigten Gewinn gesteigert, wird jedoch von Einmalaufwendungen belastet. Gut kommen bei den Investoren auch die Zahlen der St. Galler Kantonalbank (+2,4%) und von Tornos (+2,2%) an.

Durch die Decke gehen nach einer angekündigten Kapitalerhöhung schliesslich die Valoren von Addex (+11,4%). Santhera (Aktie +5,6%) wiederum hat von Polyphor eine weltweite Exklusivlizenz zur Entwicklung und Vermarktung eines klinischen Prüfmedikaments gekauft. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:20

Die Schweizer Börse legt am Donnerstagmorgen leicht zu. Die Stimmung sei dank positiver Vorgaben aus den USA und aus Fernost gut, so dass sich Erholung fortsetze, sagen Händler. Die Wall Street hatte trotz überraschend hoher US-Konsumentenpreise zugelegt. Doch Kursverluste beim Marktschwergewicht Nestlé dämpfen einen stärkeren Anstieg und die Schweiz bleibt kursmässig hinter anderen europäischen Märkten etwas zurück. Der SMI notiert mit 8913 Zählern um 0,2 Prozent höher. Am Mittwoch war der Leitindex um 1,7 Prozent gestiegen.

Impulse erhoffen sich die Anleger von US-Konjunkturdaten: Erwartet werden unter anderem der Wochenbericht vom Arbeitsmarkt, die Statistik zu den Erzeugerpreisen und die Konjunkturindizes für die Grossräume New York und Philadelphia sowie die Industrieproduktion für Januar.

Die Nestlé-Aktien fallen um 2,4 Prozent. Da sie rund ein Fünftel der Marktkapitalisierung des SMI ausmacht, macht sich das Kursminus des Lebensmittelwerts mit gut 35 Zählern im SMI negativ bemerkbar.

Nestlé hat 2017 ein um Sondereffekte bereinigtes organisches Wachstum von 2,4 Prozent verzeichnet und damit die Schätzungen der Analysten von 2,7 Prozent verfehlt. Der Gewinn fiel wegen einer Abschreibung im Hautgesundheitsgeschäft um knapp 16 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken. Die Aktionäre sollen mit einer etwas höheren Dividende von 2,35 (Vorjahr 2,30) Franken je Titel getröstet werden. Für das laufende Jahr erwartet Nestlé ein organisches Wachstum zwischen 2 und 4 Prozent.

Die Anteile der beiden Pharmariesen Novartis und Roche geben leicht nach.

Die Aktien der Banken legen dagegen kräftig zu. Die höheren Anleihenrenditen weckten die Hoffnung auf bessere Erträge, heisst es am Markt. Credit Suisse legen 2,6 Prozent zu. Am Vortag veröffentlichte das Institut einen über den Erwartungen liegenden Jahresabschluss. Mehrere Analysten äusserten sich positiv und hoben ihr Kursziel an. Die Titel von Rivalin UBS und von Julius Bär legen 2,2 und 1,8 Prozent zu.

Mehrheitlich fester zeigen sich die Aktien zyklischer Firmen. Die Aktie des Elektrotechnikkonzerns ABB steigt 1,8 Prozent. Die Papiere des Personalvermittlers Adecco ziehen um 2,1 Prozent an und der Zementriese Lafarge-Holcim gewinnt 1,0 Prozent an Wert.

Am breiten Markt fallen die Aktien von Addex mit einem Kursplus von fast 10 Prozent auf. Der Arzneimittelhersteller will das Kapital um 40 Millionen Franken erhöhen und hat sich dafür die Zusage von Investoren aus dem Gesundheitsbereich gesichert.

Der Anteil von Phoenix Mecano legt 2,8 Prozent zu. Der Komponentenhersteller hat 2017 den Bruttoumsatz um 7,6 Prozent auf 627,6 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn sank auf 22 von 23 Millionen Euro. 2018 werde eine Steigerung von Umsatz und Betriebsergebnis erwartet.

Die Aktien der St. Galler und der Waadtländer Kantonalbank steigen um 2,6 und 0,9 Prozent. Die Geldhäuser haben im vergangenen Jahr den Gewinn gesteigert und gehen wiederum von einem guten Jahr aus.

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09:08

Der Swiss Market Index (SMI) startet unverändert bei  8899 Punkten. Nach guten Vorgaben aus Übersee ist die Stimmung an den Märkten grundsätzlich positiv. Am Vortag hatten die Aktienmärkte in den USA sich nämlich trotz einer unerwartet hohen Inflationsrate und steigender Anleiherenditen kräftig erholt.

Gebremst wird der Leitindex SMI allerdings vom Indexschwergewicht Nestlé (-2,4 Prozent). Das Westschweizer Unternehmen hat am Morgen seinen Zahlenkranz vorgelegt und damit teilweise enttäuscht.

Leicht negativ sind auch die Papiere von Roche (-0,2 Prozent) , während Novartis (+0,2 Prozent) leicht zulegen kann.

Deutlich im Plus die Finanztitel. Sowohl Vortagesgewinner Credit Suisse (+2,2 Prozent), wie auch UBS (+1,2 Prozent) oder Julius Bär (+1,3 Prozent) sind klar im grünen Bereich.

Clariant (+0,4 Prozent) müssen vorerst keine weiteren Abschläge mehr befürchten, nachdem sie am Vortag nach der Vorlage ihrer Zahlen Tagesverlierer waren. Heute wurde diesbezüglich noch bekannt, dass Bernstein die Einstufung auf "Underperform" und Goldman Sachs die ihrige auf "Buy" belässt.

Im breiten Markt liegt die Aufmerksamkeit ebenfalls auf der laufenden Berichtssaison. So stehen Straumann (+1,9 Prozent) im Fokus. Der Dentaltechniker hat 2017 den Umsatz erneut zweistellig erhöht und die Grenze von einer Milliarde überschritten.

Phoenix Mecano (+2,6 Prozent) hat im Geschäftsjahr 2017 Umsatz und den bereinigten Gewinn gesteigert. Die Waadtländer Kantonalbank (BCV) (+0,4 Prozent) wiederum hat die Gewinnzahlen leicht verbessert und schüttet eine Dividende auf Vorjahresniveau aus.

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08:40

Kursgewinne an der Wall Street haben auch Asiens Börsen am Donnerstag nach oben gezogen. Der Nikkei-Index legte 1,5 Prozent auf 21.464 Zähler zu. Der MSCI-Index für Aktien aus der Region Asien/Pazifik mit Ausnahme Japans kletterte um 1,3 Prozent.

Anleger zeigten sich ermutigt von den positiven Vorgaben der US-Aktienmärkte. An der Wall Street schürten Inflationsdaten zwar am Mittwoch zunächst Spekulationen auf schneller steigende Zinsen, dann jedoch drehte die Stimmung und die Börsenbarometer zogen an. Händlern zufolge herrschte Erleichterung darüber, dass die Preise nicht noch stärker gestiegen waren.

Zu den Gewinnern im Nikkei-Index zählten unter anderem Aktien aus der Versicherungs- und Bankenbranche. So legten etwa die Papiere von Dai-ichi Life Holdings fünf Prozent zu, die Titel der Mitsubishi UFJ Financial Group und Mitsui Sumitomo Financial Group kamen jeweils auf ein Plus von 1,8 beziehungsweise 1,7 Prozent.

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) liegt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse um 0,1 Prozent im Plus. Im gestrigen Handel legte der Leitindex um 1,7 Prozent auf 8899 Punkte zu.

Einziger negativer SMI-Wert ist vorbörslich Nestlé (-1,6 Prozent). Der Nahrungsmittelriese verbuchte ein um Sondereffekte bereinigtes organisches Wachstum von 2,4 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit 2,7 Prozent gerechnet.

Die restlichen Aktien zeigen sich freundlich. Am deutlichsten legen dabei UBS und ABB (beide +0,7 Prozent) sowie Adecco, CS, Lafarge-Holcim und Givaudan (alle +0,6 Prozent) zu.

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08:05

Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre deutlichen Gewinne vom Vortag ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 65,13 US-Dollar. Das waren 77 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 93 Cent auf 61,53 Dollar.

Am Mittwoch hatten die Ölpreise kräftig zugelegt. Seither belaufen sich die Gewinne auf etwa zweieinhalb Dollar. Am Markt werden mehrere Gründe für die Entwicklung genannt. Zum einen wird auf den durchweg schwächeren US-Dollar verwiesen. Ein schwacher Dollar vergünstigt Rohöl für Anleger, die in anderen Währungsräumen als dem Dollarraum beheimatet sind. Erdöl wird weit überwiegend in der US-Währung gehandelt.

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06:35

In Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,6 Prozent auf 21.501 Punkte. Der MSCI-Index für Aktien aus der Region Asien/Pazifik mit Ausnahme Japans legte 1,2 Prozent zu. Anleger zeigten sich ermutigt vom Anstieg der US-Aktienmärkte am Mittwoch. In New York schürten Inflationsdaten zwar zunächst Spekulationen auf schneller steigende Zinsen, aber dann drehte die Stimmung - und die Börsenbarometer zogen an.

An den Devisenmärkten in Fernost blieb der Dollar unter Druck. Der Euro notierte 0,1 Prozent höher mit 1,2457 Dollar. Zum Yen gab die US-Währung 0,4 Prozent nach auf 106,60 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9285 Franken je Dollar und 1,1565 Franken je Euro gehandelt.

(cash/AWP/Reuters)