+++Börsen-Ticker+++ - Fallende Ölpreise setzen US-Börsen zu

Fallende Ölpreise haben den US-Börsen zum Wochenschluss Kursverluste eingebrockt. Vor allem Aktien von Energiefirmen gerieten unter Druck.
24.11.2018 00:14
Trader in der Börse an der Wallstreet in New York.
Trader in der Börse an der Wallstreet in New York.
Bild: Bloomberg

22:00

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss im verkürzten Handel 0,7 Prozent tiefer bei 24.286 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,7 Prozent auf 2633 Zähler ab. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 6939 Punkte. Auf Wochensicht sackte der S&P um 3,8 Prozent ab. Er notiert inzwischen mehr als zehn Prozent tiefer als vor zwei Monaten. Der Dow verlor seit Wochenbeginn 4,4 Prozent, der Nasdaq-Index 4,3 Prozent. Das ist der grösste Wochenverlust seit März. In Frankfurt war der Dax dagegen 0,5 Prozent höher bei 11.192 Zählern aus dem Handel gegangen.

Energiewerte wie Exxon und Chevron büssten jeweils rund drei Prozent ein. Am Rohstoffmarkt kostete die Ölsorte Brent aus der Nordsee mit 59,24 Dollar pro Fass (159 Liter) über fünf Prozent weniger und war damit so billig wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Grund für den Preisrutsch waren Spekulationen auf eine Abkühlung der Weltkonjunktur, unter anderem wegen des Zollstreits zwischen den USA und China. Gleichzeitig steigen die Fördermengen in den USA auf immer neue Rekordhochs.

Ebenfalls im Fokus standen Einzelhandelsaktien. In den Vereinigten Staaten gilt der Brückentag nach dem Thanksgiving-Feiertag - der "Black Friday" - als umsatzträchtigster Tag des Jahres und Start ins Weihnachtsgeschäft. Viele Geschäfte und Online-Shops locken mit Sonderangeboten. Papiere von Walmart gewannen knapp ein Prozent. Die Anteilsscheine von Amazon gaben dagegen fast ein Prozent nach.

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18:20

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag dank einer starken Kurserholung am Nachmittag im Plus geschlossen. Allerdings blieb das Geschehen über weite Strecken bei ausbleibenden Impulsen weitgehend richtungslos. Der Swiss Market Index (SMI) schloss um 0,74 Prozent im Plus bei 8'845,90 Punkten und damit praktisch auf dem Tageshoch. Auf Wochensicht resultiert aber immer noch ein Minus von rund 1,2 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 0,71 Prozent auf 10'358,24 Punkte zu und der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) stieg 0,69 Prozent auf 10'358,24 Zähler. Von den 30 Blue Chips schlossen 26 im Plus, einer (Clariant) unverändert und nur drei im Minus.

Die deutlichsten Gewinne entfielen auf die Aktien des Logistikkonzerns Kühne+Nagel (+3,7%). Diese erhielten Rückenwind von einer Hochstufung durch das UBS-Research, das die Titel neu zum Kauf empfiehlt. Zudem kündigte der Konzernchef in Interviews mit diversen Medien an, auch grössere Akquisitionen ins Visier zu nehmen. Deutliche Kursanstiege gab es auch auf für die Aktien des Hörgeräteherstellers Sonova (+2,9%) und die volatilen AMS (+1,3%).

Angeführt wurde die Erholung am späten Nachmittag aber von den SMI-Schwergewichten Roche (+1,3%), Novartis (+0,7%) und Nestlé (+0,8%). Das Vontobel-Research bekräftigte am Freitag seine Kaufempfehlung für Roche mit etwas höherem Kursziel. Derweil konnte Novartis eine Zulassung in der EU für eine Gen-Therapie zur Behandlung einer seltenen Form von vererbbarem Sehverlust vermelden.

Zu den schwächeren Bluechips gehörten dagegen die Grossbankentitel CS (+0,4%) sowie UBS (+0,2%), die allerdings ebenfalls vor Börsenschluss noch ins Plus drehten. Die Analysten der Royal Bank of Canada (RBC) nahmen am Freitag ihr Rating für die CS-Titel auf "Sector Perform" von "Outperform" bei tieferem Kursziel zurück. Das Rating für die UBS-Aktien beliessen sie bei ebenfalls gesenktem Kursziel auf "Sector Perform".

Mit Kursabgaben gingen dagegen die Dufry-Aktien (-0,7%) und die Titel der Uhren- und Luxushersteller Swatch (-0,03%) sowie Richemont (-0,3%) aus dem Handel, die damit weiterhin in der Nähe der in der ersten Wochenhälfte erreichten Jahrestiefs verharrten.

Am breiten Markt profitierten Belimo (+0,7%) von einer positiven Ersteinschätzung der Bank Berenberg. Calida (+2,1%) stiegen nach einem Presseinterview mit dem CEO der Schweizer Textilgruppe.

Im Minus schlossen dagegen die Titel von Burckhardt Compression (-0,2%) sowie von Sulzer (-0,5%). Am Markt wurde auf den erneut schwächeren Ölpreis verwiesen. Dieser könnte die Investitionsbereitschaft wichtiger Kunden aus der Öl- und Gasindustrie schmälern, hiess es. Kaum für Erleichterung sorgt die Nachricht der Familie Jacobs als Aktionäre von Barry Callebaut (Titel -0,2%) bezüglich einer Verkaufssperre ihrer verbleibenden Anteile bis Mitte März 2019.

Starke Abgaben gab es auch für die Aktien des Chipherstellers U-Blox (-4,2%), die bereits am Mittwoch nach einer Prognosesnkung kräftig nachgegeben hatten. Händler schlossen nicht aus, dass sich grosse Aktionäre aus den Titeln zurückziehen werden.

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16:26

Die Talfahrt des Ölpreises beschleunigt sich: Spekulationen auf eine geringere Nachfrage drückten die führende Nordseesorte Brent am Freitag um knapp sechs Prozent. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel erstmals seit Oktober 2017 unter 60 US-Dollar. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) 59,13 US-Dollar. Das waren 3,47 Dollar weniger als am Vortag. Noch deutlicher war der Rückgang bei US-Öl. Hier brach der Preis zeitweise um etwa sieben Prozent ein. Zuletzt fiel der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI um 3,72 Dollar auf 50,91 Dollar.

Das weltweit hohe Angebot an Rohöl lastet weiterhin auf dem Markt. Jüngste Zahlen von Saudi-Arabien deuten darauf hin, dass die Fördermenge im führenden Opec-Land ein neues Rekordhoch erreicht hat. Gleichzeitig mehren sich die Signale, dass sich die Weltwirtschaft abschwächt. So waren Konjunkturdaten aus der Eurozone sehr schwach ausgefallen. Eine weniger dynamische Wirtschaft braucht auch weniger Rohöl.

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15:45

Fallende Ölpreise und der anhaltende Handelsstreit haben die Wall Street am Freitag belastet. Nach der Thanksgiving-Pause starteten die US-Börsen schwächer in den verkürzten Handelstag.  Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag 0,8 Prozent tiefer bei 24'288 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,7 Prozent auf 2632 Zähler ab. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 6940 Punkte.

Energiewerte wie Exxon und Chevron büssten jeweils mehr als zwei Prozent ein. Am Rohstoffmarkt kostete die Ölsorte Brent aus der Nordsee mit 59,26 Dollar pro Fass (159 Liter) mehr als fünf Prozent weniger und war damit so billig wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Grund für den Preisrutsch waren Spekulationen auf eine Abkühlung der Weltkonjunktur, unter anderem wegen des Zollstreits zwischen den USA und China. Gleichzeitig steigen die Fördermengen in den USA auf immer neue Rekordhochs.

Ebenfalls im Fokus standen Einzelhandelsaktien. In den Vereinigten Staaten gilt der Brückentag nach dem Thanksgiving-Feiertag - der "Black Friday" - als umsatzträchtigster Tag des Jahres und Start ins Weihnachtsgeschäft. Viele Geschäfte und Online-Shops locken mit Sonderangeboten. Papiere von Amazon legten 0,9 Prozent zu, die Anteilsscheine von Walmart gewannen ein halbes Prozent.

U.S. markets open lower after Thanksgiving break https://t.co/qM7hBAEgxy pic.twitter.com/xkJiUuwluS

— Bloomberg Markets (@markets) 23. November 2018

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13:23

Die Schweizer Börse ist am Freitag in einem bedächtigen Handel kaum vom Fleck gekommen. «Es ist ruhig mit sehr geringem Volumen», sagte ein Händler. Der SMI rutschte bis zum Mittag 0,2 Prozent ab auf 8764 Zähler. Am Donnerstag hatte der Leitindex 0,7 Prozent nachgegeben.

Zu den Gewinnern an der Börse in Zürich zählten konjunktursensible Aktien und Finanzwerte. Die Ausschläge nach oben hielten sich jedoch mit weniger als einem Prozent in Grenzen. Gefragt waren die Aktien der Versicherer Swiss Re und Zurich. Zudem griffen die Anleger zu den Papieren des Personalvermittlers Adecco und des Zementriesen LafargeHolcim.

Auf der Verliererseite standen die Indexschwergewichte: Der Lebensmittelriese Nestle und die Pharmatitel Roche und Novartis sackten etwas ab. Dabei gab es positive Neuigkeiten für die Novartis-Gentherapie Luxturna zur Behandlung einer erblich bedingten Augenerkrankung: Die EU gab grünes Licht für die Behandlung. Die Betroffenen leiden meist bereits in früher Kindheit unter einem eingeschränkten Sehvermögen und können später ganz erblinden. Die Experten der Zürcher Kantonalbank rechnen mit ersten Umsätzen im zweiten Halbjahr 2019 - abhängig von den Verhandlungen über die Zahlungen durch die Krankenkassen. In den USA kostet die Therapie rund 850'000 Dollar pro Patient.

Am breiten Markt profitierten die Titel des Logistikkonzerns Kühne+Nagel von einer neuen Anlageempfehlung der UBS: Die Grossbank stufte die Aktie auf Buy von Neutral hoch und setzte das neue Kursziel bei 169 Franken. Die Papiere legten gut drei Prozent auf 138 Franken zu.

Konkurrent Ceva Logistics notierte unverändert bei 29,50 Franken - obwohl die UBS ihre Empfehlung auf Neutral von Buy gesenkt hat. Grund dafür sei das in Aussicht gestellte Übernahmeangebot des Grossaktionärs CMA CGM zu 30 Franken je Aktie. Dieses stütze die Aktie, sagte ein Börsianer.

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13:15

Der Eurokurs ist am Freitag nach enttäuschenden Konjunkturdaten unter Druck geraten. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im Tief mit 1,1338 US-Dollar gehandelt, zuletzt wurden 1,1350 Dollar bezahlt. Am Morgen hatte der Euro noch über der Marke von 1,14 Dollar notiert.

Der Franken war indes wieder stärker gefragt. Ein Euro kostete entsprechend nur noch 1,1316 nach 1,1352 Franken im frühen Handel. Laut den Devisenexperten der Commerzbank dürfte der Franken in der aktuellen Gemengelage mit Brexit, Italien-Streit und globalem Handelskonflikt immer wieder als sicherer Hafen gesucht sein. Der Dollar zog derweil auf 0,9968 nach 0,9944 Franken an.

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11:57

Nach unerwartet schwach ausgefallenen Konjunkturdaten aus Deutschland und der Euro-Zone sinken die Inflationserwartungen. Das für die EZB-Geldpolitik wichtige Barometer, der sogenannte Five-Year-Five-Year-Forward, fällt auf 1,6423 Prozent und erreicht den tiefsten Stand seit Oktober 2017.

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10:02

Die Talfahrt des Ölpreises geht weiter: Die Sorte Brent aus der Nordsee kostete am Freitag mit 61,52 Dollar pro Fass (159 Liter) 1,7 Prozent weniger als am Vortag und war damit so billig wie noch nie in diesem Jahr.

"Am Markt herrscht derzeit ein Überangebot", schrieben die Analysten der Investmentbank Jefferies. Daher sei die Talsohle noch nicht erreicht. Daten des Anbieters Refinitiv zufolge übertrifft seit Anfang Oktober das Angebot die Nachfrage. In diesem Zeitraum sank der Ölpreis um knapp ein Drittel.

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09:56

Ein Medienbericht über drohende hohe Kosten im Abgasskandal hat am Freitag die Aktien von Volkswagen belastet. Die Titel fielen im frühen Handel zeitweise um 1,5 Prozent auf 149,60 Euro und waren unter den schwächsten Werten im deutschen Leitindex Dax. Händler verwiesen auf einen Artikel in der "Bild"-Zeitung, wonach der Autobauer laut einem Urteil des Landsgerichts Augsburg erstmals einem Kunden den vollen Kaufpreis für seinen von Abgasmanipulation betroffenen VW Golf zurückzahlen soll. "Im schlimmsten Fall könnte das für VW wirklich sehr teuer werden, weil Millionen von Autos betroffen sind", sagte ein Börsianer.

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09:10

Die Schweizer Börse eröffnet am Freitag leicht negativ. Es fehlen die Vorgaben aus den USA und Japan. Der SMI geht mit einem Minus von knapp 0,2 Prozent bei 8772 Punkten in den Handel. Die Impulse von der Wall Street fehlen und auch in Japan sind die Märkte wegen eines Feiertages geschlossen. Zudem findet in den USA zum Wochenausklang nur ein verkürzter Handel statt. Derweil kam es in China besonders im Technologiesektor zu deutlichen Verlusten. Anleger täten sich derzeit einfach schwer, die Sorgen um eine Abschwächung des globalen Handels abzuschütteln, heisst es aus dem Handel.

Bei den Bluechips erhielten Novartis (Aktie -0,1 Prozent) die EU-Zulassung für die Gen-Therapie Luxturna für eine seltenen Form von vererbbarem Sehverlust. Konkurrent Roche sind mit -0,1 Prozent ebenfalls negativ, wie auch das dritte Schwergewicht Nestlé (-0,3 Prozent).

 

Für die Credit Suisse geht es nach einer Abstufung durch die Royal Bank of Canada um 0,3 Prozent nach oben. Die UBS-Aktien (-0,2 Prozent) kamen mit einer leichten Kurszielsenkung davon. Kühne+Nagel (+2,4 Prozent) profitieren von einer Hochstufung durch die UBS auf Kaufen. Derweil hält der Logistiker gemäss Aussagen von Konzernchef Detlef Trefzger gegenüber Bloomberg Ausschau nach Grossakquisitionen.

In der zweiten Reihe könnten Belimo (+2,8 Prozent) von einer positiven Ersteinschätzung der Privatbank Berenberg profitieren. Die Experten stufen die Aktie mit "Buy" ein und sehen entsprechendes Kurspotenzial. Für Bobst (+0,2 Prozent) ging es nach einem positiven Kommentar der Bank Vontobel bereits am Donnerstag um 6,7 Prozent nach oben.

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08:50

Börsianer in Asien haben vor dem Wochenende die Bremse gezogen. Die Aktienmärkte in Shanghai und Shenzen gaben rund zwei Prozent nach, die Leitindizes in Hongkong und Südkorea verloren je ein halbes Prozent. An den Börsen in Japan wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Anleger scheuten sich vor allem wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China vor Investitionen in Aktien, sagte Marktanalyst Prakash Sakpal von der Bank ING. Unter Druck gerieten vor allem Technologieaktien nach einem Bericht des "Wall Street Journal".

Die Zeitung schrieb, dass die US-Regierung ihre Verbündeten dazu bringen wolle, Produkte des Telekommunikations-Ausrüsters Huawei zu meiden. Einer der grössten Verlierer waren die Titel von ZTE. Die in China gelisteten Papiere verloren 2,5 Prozent, an der Börse in Hongkong gaben sie 1,7 Prozent nach. ZTE stand schon häufiger im Fokus: im April hatten die USA Strafmassnahmen gegen den Technologiekonzern verhängt, weil das Unternehmen gegen Iran- und Nordkorea-Sanktionen verstossen haben soll.

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08:24

Am Rohölmarkt hat der Sinkflug der Preise auch am Freitag angehalten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 61,86 US-Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel noch deutlicher um 1,37 Dollar auf 53,26 Dollar. Seit Freitag vor einer Woche ist der Preis für US-Öl damit um mehr als drei Dollar gesunken.

Die Rohölpreise werden nach wie vor durch zwei Entwicklungen bestimmt. Zum einen lastet auf dem Markt ein hohes Angebot. Das Ölkartell Opec dürfte deshalb auf seiner nächsten Zusammenkunft Anfang Dezember über eine Kürzung seiner Förderung diskutieren. Zum anderen stehen die Ölpreise wegen anhaltender Wachstumssorgen unter Druck. Immer wieder enttäuschen wichtige Konjunkturdaten aus grossen Industrieländern. Dies deutet auf eine schwächere Nachfrage nach Rohstoffen wie Erdöl hin, was die Preise drückt.

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08:15

Der Euro ist am Freitag leicht im Kurs gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1417 Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Zum Franken verteuerte sich der Euro auf 1,1352 nach 1,1343 Franken am Vorabend. Der Dollar verharrte quasi und kostete zuletzt 0,9944 Franken.

Vor dem Wochenende stehen in Europa wie in den USA die Einkaufsmanagerindizes des Forschungsinstituts Markit auf dem Programm. Die Unternehmensumfrage gibt Hinweise auf die tatsächliche Wirtschaftsentwicklung. Angesichts bestehender Konjunktursorgen dürften die Indikatoren auf grosses Interesse stossen.

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08:06

Der Swiss Market Index (SMI) wird vorbörslich von der Bank Julius Bär bei 8792 Punkten (+0,12 Prozent) berechnet. Das grösste Plus unter den SMI-Titeln verzeichnen Novartis (+0,3 Prozent). Der Pharmakonzern darf die Gentherapie Luxturna gegen Sehverlust in der EU auf den Markt bringen. Branchennachbar Roche (+0,07 Prozent) wird knapp positiv berechnet.

Die Grossbanken CS (-0,38 Prozent) und UBS (-0,15 Prozent) dürften negativ in den Handel starten. Am breiten Markt fallen Bobst (+5,1 Prozent) und Kühne+Nagel (1,85 Prozent) auf. Letztere hegen offenbar Pläne für eine Grossübernahme.

 

Das Thema Italien treibt Anleger weiter um. Zudem wirft der EU-Sondergipfel am Wochenende seine Schatten voraus. Dort sollen die Staats- und Regierungschefs den ausgehandelten Brexit-Deal absegnen. Die Wall Street liefert dem deutschen Aktienmarkt keine Impulse. Die US-Börsen blieben am Donnerstag wegen eines Feiertags geschlossen und schliessen am Freitag vorzeitig. In Tokio wurde zum Wochenschluss ebenfalls nicht gehandelt.

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06:45

Die chinesische Index Hang Seng notierte zur Mittagszeit 0,3 Prozent tiefer bei 25'941 Punkten. Vor demn Treffen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) nächster Woche halten sich die Anleger zurück, heisst es am Markt. In Buenos Aires dürfte es zu einem Treffen zwischen Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping kommen, wo der Handelsstreit ein wichtiges Thema sein wird.

In den USA waren die Aktienmärkte wegen Thanksgiving am Donnerstag geschlossen. Auch in Japan wird am Freitag wegen eines Feiertages nicht gehandelt.

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06:36

Am Devisenmarkt zeigt sich wenig Bewegung: Der Euro steht zum Dollar bei 1,1413 (+0,05 Prozent) und zum Franken bei 1,1348 (+0,05 Prozent). Der Dollar-Franken-Kurs  notiert bei 0,9944 ebenfalls praktisch unverändert.

(cash/Reuters/AWP)