+++Börsen-Ticker+++ - Firmenbilanzen überzeugen US-Anleger nicht

Nach der jüngsten Rekordjagd haben die US-Börsen am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Die Quartalsergebnisse grosser Unternehmen wie AT&T und Boeing überzeugten die Anleger nicht.
25.10.2017 22:25
Für einmal rückwärts statt vorwärts: Händler an der Wall Street am Mittwoch.
Für einmal rückwärts statt vorwärts: Händler an der Wall Street am Mittwoch.
Bild: Bloomberg

22:25

Der Standardwerte-Index Dow Jones schliesst 0,5 Prozent niedriger auf 23'329 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 geht um 0,5 Prozent auf 2557 Punkte zurück. Die Technologiebörse Nasdaq gibt 0,5 Prozent auf 6563 Zähler nach.

Händlern zufolge durchforsten die Investoren nach den jüngsten Höchstständen die Quartalsbilanzen mit besonderer Aufmerksamkeit. "Wir stehen wahrscheinlich vor einer Pause", sagt Brent Schutte, Chefinvestmentstratege vom Finanzdienstleister Northwestern Mutual Wealth Management Company. "Derzeit sind steigende Unternehmensgewinne Lebenselixier für den Markt." Andre Bakhos, Geschäftsführer des Vermögensverwalters Janlyn sagt: "Der Markt wartet auf frische Impulse - sei es durch Geschäftszahlen oder eine Steuerreform." US-Präsident Donald Trump plant umfangreiche Steuersenkungen zur Ankurbelung der Konjunktur. Fraglich ist allerdings, ob und wann er die Pläne durch den Kongress bekommt.

Bei den Einzelwerten gehts für die AT&T-Papiere um knapp 4 Prozent abwärts. Eine starke Online-Konkurrenz und die jüngsten Wirbelstürme in den USA hinterliessen ihre Spuren in der Bilanz des zweitgrössten US-Mobilfunkanbieters. Boeing-Aktien verlieren knapp 3 Prozent. Dem Flugzeugbauer machen andauernde Probleme beim Tankflugzeug KC-46 zu schaffen. Die Papiere von Chipotle stürzen um knapp 15 Prozent ab. Die auf mexikanische Speisen spezialisierte Schnellrestaurant-Kette steigerte den Quartalsumsatz um 1 Prozent und damit weniger als gedacht.

Dagegen legen die Aktien von Visa knapp 1 Prozent zu. Dank des ungebrochenen Trends zu bargeldlosen Käufen steigerte der Kreditkartenanbieter seinen Quartalsgewinn um 11 Prozent auf 2,14 Milliarden Dollar.

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17:45

Massive Kurseinbussen der schwergewichtigen Pharmawerte und von Nestlé haben die Schweizer Börse am Mittwoch tief ins Minus gedrückt. Am Tag vor der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) hielten sich die Marktteilnehmer aber vor allem bedeckt. "Bis zur EZB-Pressekonferenz will keiner vorpreschen. Da können gerade die Pharmatitel noch so günstig aussehen", sagt ein Börsianer. Zudem fehlten auch von Firmenseite Impulse, da nur wenige Unternehmen Zwischenberichte vorlegten. Der SMI fällt um 1,2 Prozent auf 9084 Punkte.

Die Novartis-Aktien verlieren nach dem Kurseinbruch am Dienstag weitere 2,5 Prozent. Der Pharmakonzern hatte die erhoffte Entscheidung über die Zukunft seiner Augenheilsparte Alcon vertagt. Die Roche-Anteile geben 2 Prozent nach. Mit Nestlé verliert auch das dritte Indexschwergewicht 1,6 Prozent an Wert. Die drei Werte stehen seit der Veröffentlichung ihrer Bilanzen auf den Verkaufszetteln.

Auch Finanzwerte rutschten ins Minus, nachdem Spekulationen, dass die EZB die geldpolitischen Zügel strafft und deswegen mit anziehenden Renditen zu rechnen sei, vorübergehend für höhere Notierungen gesorgt hatten. Die Aktien der Grossbank Credit Suisse büssen 0,7 Prozent ein und die der UBS sind um 1 Prozent tiefer.

Zu den Kursgewinnern gehört die Bank Vontobel, deren Aktien um 3,3 Prozent klettern. Der Vermögensverwalter hat den Wachstumskurs im dritten Quartal 2017 fortgesetzt. Die betreuten Kundenvermögen stiegen bis Ende September auf den Rekordwert von 175,3 Milliarden Franken. "Wir gehen weiterhin von einem soliden Geschäftsjahresabschluss aus", betont Bankchef Zeno Staub. Die ZKB-Analysten sprechen von einem soliden Bericht. Der Titel von Rivalin Julius Bär ziehen 0,3 Prozent an.

Uneinheitlich zeigen sich Anteile von zyklischen Firmen. Der Elektrotechnikkonzern ABB verliert am Tag vor der Quartalsbilanz 0,2 Prozent an Wert. Die Titel der Sanitärtechnikfirma Geberit verlieren 0,6 Prozent. Die Aktien des Zementproduzenten Lafarge-Holcim, der am Freitag über das dritte Quartal informieren will, sinken um 1,1 Prozent. Von Reuters befragte Analysten erwarten einen höheren Betriebsgewinn.

Die Aktien des Personalvermittlers Adecco und des Prüfkonzerns SGS ziehen leicht an.

Die Aktien der Luxusgüterkonzerne Richemont und Swatch steigen nach einem unerwartet guten Zwischenbericht des französischen Rivalen Kering um 1,7 und 1,9 Prozent. Zudem äusserte sich die Beratungsfirma Bain positiv zur Branche. Chinesische Kunden und E-Commerce dürften die Verkäufe weltweit anschieben, heisst es in einer Studie.

Am breiten Markt steigen die Aktien von Meyer Burger um weitere 4,7 Prozent. Die Käufer hoffen Händlern zufolge, dass der Solarindustriezulieferer mit dem jüngsten Grossauftrag aus Italien den Durchbruch geschafft hat.

Die Oerlikon-Titel steigen um 0,6 Prozent. Zwischenzeitlich erreichten sie bei 16 Franken den höchsten Stand seit neun Jahren. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Mittwoch.)

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15:40

Durchwachsene Firmenbilanzen haben die Wall Street am Mittwoch ausgebremst. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 kamen zur Eröffnung kaum vom Fleck. "Der Markt wartet auf frische Impulse - sei es durch Geschäftszahlen oder eine Steuerreform", sagt Andre Bakhos, Geschäftsführer des Vermögensverwalters Janlyn. US-Präsident Donald Trump plant umfangreiche Steuersenkungen zur Ankurbelung der Konjunktur. Fraglich ist allerdings, ob und wann er die Pläne durch den Kongress bekommt.

Zu den Favoriten der US-Anleger zählt Walgreens. Dank eines florierenden Versandgeschäfts machte die Drogeriekette mehr Umsatz und Gewinn im Quartal. Die Aktie legt 4,2 Prozent zu.

Die Papiere von Chipotle fallen dagegen um gut 13 Prozent auf ein Fünf-Jahre-Tief. Die auf mexikanische Speisen spezialisierte Schnellrestaurant-Kette, die auch in Deutschland präsent ist, steigerte den Quartalsumsatz um 1 Prozent und damit weniger als am Markt erwartet. Ausserdem bremst das Unternehmen den Ausbau des Filialnetzes.

Bei AMD löste ein pessimistischer Ausblick ebenfalls einen Ausverkauf aus. Die Titel des Chip-Herstellers brechen um mehr als 10 Prozent ein, nachdem der Intel-Rivale für den Jahresabschluss den ersten Umsatzrückgang seit sieben Quartalen angekündigt hatte.

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13:15

Kurz vor 12.00 Uhr erreicht der Euro kurzzeitig die Marke bei 1,17 Franken. Steigt der Euro-Franken-Kurs gar bald wieder auf 1,20? Lesen Sie dazu auch die heutige cash-Insider-Kolumne.

Euro-Franken-Kursentwicklung im heutigen Handel, Quelle: cash.ch

12:45

Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich Mittwochmittag wenig verändert. Der Leitindex SMI bewegte sich am Vormittag ohne klare Richtung in einer engen Bandbreite von 30 Punkten. Gleichzeitig schwächt sich der Franken ab. Händler sprechen von einem "langweiligen Börsentag". Es fehlten europaweit die Impulse für klare Bewegungen, meinen sie. Solche seien im Tagesverlauf auch kaum mehr zu erwarten. Eine Belastung für den Gesamtmarkt ist die unterdurchschnittliche Performance der Schwergewichte.

Viele Investoren hätten vor dem morgigen EZB-Zinsentscheid eine abwartende Haltung eingenommen, heisst es weiter. Dass das Volumen des Anleihenkaufprogramm verringert wird, gilt unter Experten als ausgemachte Sache. Naturgemäss ist diese Prognose jedoch mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Leicht positiv ist die Entwicklung am Devisenmarkt, wo der Euro am Vormittag mit fast 1,17 Franken auf den höchsten Stand seit Aufhebung der Untergrenze stieg. Das ist für die Schweizer Exportfirmen eine gute Nachricht.

Der SMI steht kurz vor Mittag praktisch unverändert auf 9'193,19 Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI gewinnt derweil 0,2% auf 1495 und der breite SPI steigt minimal auf 10'5522 Stellen. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 21 im Plus, 8 im Minus und 1 unverändert.

Eine Belastung für den Gesamtmarkt sind die drei Schwergewichte Nestlé (-0,7%), Roche (-0,2%) und Novartis (-0,1%). Schon in den letzten Tagen hätten diese den Schweizer Markt im Vergleich zu anderen Handelsplätzen relativ stark zurückgebunden, meinen Analysten.

So war Novartis am Vortag mit Einbussen von 3% hauptverantwortlich für das moderate Minus des Gesamtmarktes. Belastend wirkt sich nun eine Rating-Senkung von Barclays auf "Underweight" aus. Die Analysten des Instituts zeigen sich enttäuscht von den Nachrichten vom Vortag - etwa, dass der Alcon-Entscheid vertagt wurde.

Abgesehen von den "drei Grossen" erleiden noch Aryzta (-0,6%), Vifor Pharma (-0,3%) und Lafarge-Holcim (-0,2%) Verluste.

Auf der anderen Seite legen Logitech (+1,4%), die am Vortag nach der Zahlenvorlage markant einbüssten, am stärksten zu. Analysten hatten sich damals über diese Verluste gewundert, weil die Zahlen eigentlich besser ausfielen als erwartet. Dass es nun zu einer Gegenbewegung kommt, ist somit keine grosse Überraschung.

Dahinter folgen Richemont (+1,0%) und Julius Bär (+0,9%). Auch weitere Finanztitel wie CS (+0,7%), Partners Group (+0,7%), UBS (+0,5%) und Zurich (+0,4%) finden sich bei den Gewinnern wieder. Das gilt auch für Swiss Re (+0,9%). Die Papiere profitieren von einer Rating-Erhöhung durch Barclays auf "Overweight". Nach hohen Schadenkosten im dritten Quartal halte er die Branche für gut gewappnet, um die Gewinne wieder auf das Niveau von vor der Hurrikan-Saison zu hieven, schreibt der zuständige Analyst.

Am breiten Markt ist etwas mehr los. So hat etwa Vontobel (+3,4%) Zahlen vorgelegt. "Der Bericht zum dritten Quartal liest sich gut", kommentiert die Zürcher Kantonalbank den Abschluss. Die Angaben von Vontobel seien allerdings wenig aussagekräftig und schwierig zu interpretieren, meint ein Berufskollege. Positiv kommen ausserdem die Zahlen der Glarner Kantonalbank (+1,1%) an, während der Zwischenabschluss von HBM (-0,4%) keine Begeisterung auslöst.

Das Augenmerk der Investoren richtet sich ausserdem nochmals auf AMS (-1,8%), nachdem die Papiere des österreichischen Chipherstellers am Vortag um fast 22% in die Höhe geschnellt waren. Hier kommt es nun offensichtlich zu bescheidenen Gewinnmitnahmen. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:50

Die Schweizer Börse tendiert am Mittwochmorgen wenig verändert. Vor der mit Spannung erwarteten Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag wollen die Anleger keine Risiken eingehen. "Bis zur Pressekonferenz mit Mario Draghi werden sich die Anleger auf Spezialsituationen beschränken", sagt ein Händler. Dazu zählen vor allem die Aktien der Firmen, die über ihr Geschäft informierten.

Der SMI notiert mit 9179 Zählern um 0,2 Prozent tiefer. Am Dienstag hatte der Leitindex vor allem wegen der starken Kursverluste bei den schwergewichtigen Novartis-Aktien um 0,6 Prozent nachgegeben.

Novartis hatte am Vortag den Quartalsbericht veröffentlicht und die Abspaltung der Augenheilsparte Alcon frühestens für 2019 in Aussicht gestellt. Die Aktie des Pharmariesen, die am Dienstag um 3 Prozent tiefer schloss, verliert weitere 0,4 Prozent.

Die Anteile von Rivale Roche sind 0,3 Prozent im Minus. Der Nahrungsmittelwert Nestlé sinkt um 0,7 Prozent.

Bei den Aktien der Grossbanken sind UBS leicht höher und Credit Suisse legen 0,6 Prozent zu.

Vontobel aber klettern um 2,1 Prozent nach oben. Der Vermögensverwalter hat den Wachstumskurs im dritten Quartal 2017 fortgesetzt. Die betreuten Kundenvermögen stiegen bis Ende September auf den Rekordwert von 175,3 Milliarden Franken. Zur Jahresmitte waren es noch 164,7 Milliarden Franken. Vontobel habe bei vermögenden Privatkunden und bei Profi-Anlegern neues Geld eingesammelt. "Wir gehen weiterhin von einem soliden Geschäftsjahresabschluss aus", betonte Bankchef Zeno Staub. Die Zürcher Kantonalbank spricht von einem soliden Bericht.

Die Anteile der Versicherer legen mehrheitlich zu. Swiss Re gewinnen 0,9 Prozent. Barclays und die Deutsche Bank empfahlen die Aktie des Rückversicherers zum Kauf und hoben das Kursziel an.

Uneinheitlich sind die Aktien der zyklischen Firmen: Die Anteile des Elektrotechnikkonzerns ABB sind am Tag vor dem Quartalsbericht gehalten. Der Titel des Zementriesen Lafarge-Holcim, der am Freitag über das dritte Quartal berichtet, sinken um 0,4 Prozent.

Am breiten Markt setzen die Aktien von Meyer Burger den Aufwärtstrend um 2,9 Prozent auf 1,75 Franken fort. Die Käufer hoffen laut Händlern, dass der Zulieferer der Solarindustrie mit dem Grossauftrag aus Italien, über den die Firma am Montag informierte, den Durchbruch geschafft hat.

Die Aktien von Schmolz+Bickenbach sinken um 2,1 Prozent. Credit Suisse hat die Empfehlung für die Titel des Stahlherstellers auf "Underperform" von "Neutral" herabgesetzt.

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09:15

Die Schweizer Börse geht mit einem leichten Minus bei 9187 Punkten in den Handel. Generell mangelt es zum Börsenstart an klaren Impulsen. Laut Händlern besteht eine gewisse Tendenz zu Gewinnmitnahmen, weil am Donnerstag die Europäische Zentralbank (EZB) die neusten geldpolitischen Entscheide verkünden wird - was naturgemäss mit Unsicherheit behaftet ist. 

Leicht positiv ist hingegen die Entwicklung am Devisenmarkt, wo der Euro in der Nacht mit knapp 1,1662 Franken den auf den höchsten Stand seit Aufhebung der Untergrenze stieg. Zu den einzelnen Blue Chips liegen keine bedeutenden Nachrichten vor. Die meisten Papiere notieren im Rahmen des Gesamtmarktes.

Im Fokus sind vor allem jene Titel, zu denen es am Vortag Zahlen gab. Dies gilt insbesondere für die schwergewichtigen Novartis (Aktie -0,2 Prozent), die am Vortag mit einem Minus von 3 Prozent hauptverantwortlich für das moderate Minus des Gesamtmarktes waren. Belastend dürfte eine Ratingsenkung von Barclays auf 'Underweight' sein; die Analysten des Instituts zeigen sich enttäuscht von den Nachrichten vom Vortag - etwa, dass der Alcon-Entscheid vertagt wurde.

Aus dem gleichen Grund richtet sich das Augenmerk auch auf Logitech (+1 Prozent), die nach der Zahlenvorlage am Vortag ebenfalls markant einbüssten. Gewinne verzeichnen Swiss Re (+0,9 Prozent), Sonova (+0,1 Prozent) sowie die Luxusgüterpapiere von Swatch (+0,4 Prozent) und Richemont (+0,5 Prozent). Zu Swiss Re und Sonova liegen neue Analysteneinschätzungen vor. 

Abgesehen davon rücken jene Valoren ins Blickfeld, zu denen am Donnerstag und Freitag Zwischenergebnisse erwartet werden. Es sind dies ABB (-0,2 Prozent), Lonza (-0,2 Prozent) und Sika (+0,5 Prozent) sowie Lafarge-Holcim (-0,1 Prozent) und UBS (Aktie unverändert) am Freitag.

Am breiten Markt ist etwas mehr los. So haben etwa Vontobel (+2,1 Prozent), die Glarner Kantonalbank (+0,2 Prozent) und HBM (-0,3 Prozent) Zahlen vorgelegt. Das Augenmerk der Investoren dürfte sich ausserdem nochmals auf AMS (-0,8 Prozent) richten, nachdem die Papiere des österreichischen Chipherstellers am Vortag um fast 22 Prozent in die Höhe geschnellt waren.

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08:29

Mittlerweile sind die Börsen in Asien geschlossen. Nach einer freundlichen Eröffnung drehten in Tokio die Kurse ins Minus. Nach 17 Tagen Gewinnen in Folge sei es an der Zeit gewesen, einige Gewinne einzustreichen, sagten Börsianer. Der Nikkei-Index fiel um 0,5 Prozent auf 21.707 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,3 Prozent auf 1751 Zähler. Die chinesischen Börsen tendierten dagegen behauptet. In Hongkong lag der Hangseng-Index 0,4 Prozent höher, auf dem Festland legten die großen Indizes etwa je 0,2 Prozent zu.

In Peking bestimmte die Kommunistische Partei ihr Machtzentrum neu. Von den sieben Mitgliedern im Ständigen Ausschuss des Politbüros wurden fünf neu bestimmt, da ihre Vorgänger in den Ruhestand gehen. Lediglich Präsident Xi Jinping und Ministerpräsident Li Keqiang behielten ihre Ämter. 

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär 0,2 Prozent im Minus bei 9180 Punkten gehandelt. Anleger dürften ihren Fokus bereits auf die diversen am Donnerstag anstehenden Firmenbilanzen richten. Wegen der ebenfalls am Donnerstag anstehenden EZB-Ratssitzung werden sie sich ansonsten bedeckt halten.

Unter den SMI-Einzeltiteln fallen Swiss Re (+0,5 Prozent) positiv auf. Ansonsten fallen die Titel meist im Bereich von 0,2 Prozent. Novartis verlieren erneut, nachdem die Anleger bereits am Dienstag die Aktien mehrheitlich verkauften. 

Die Wall Street hatte am Dienstag ihren Rekordkurs fortgesetzt. Der Dow Jones behauptete nach Handelsschluss in Europa seine Gewinne knapp und ging mit einem Plus von 0,7 Prozent in den Feierabend. Der Nasdaq und der S&P 500 schlossen 0,2 Prozent höher.

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07:51

Die Ölpreise haben sich am Mittwochmorgen kaum verändert. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete im frühen Handel 58,41 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank dagegen um fünf Cent auf 52,42 Dollar.

Am Mittwochnachmittag wird das US-Energieministerium seine wöchentlichen Daten zu den amerikanischen Lagerbeständen an Rohöl und Ölprodukten veröffentlichen. Analysten rechnen mit einem abermaligen Abbau der Erdölbestände. Es wäre der fünfte Rückgang in Folge, allerdings von vergleichsweise hohem Niveau aus. Fallende Lagerbestände sind ein Hauptziel des Ölkartells Opec, das zusammen mit anderen grossen Produzenten eine Fördergrenze vereinbart hat, um die Ölpreise anzuheben.

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07:15

Der Euro bewegt sich zum Schweizer Franken weiter über 1,16. Aktuell steht Euro-Franken bei 1,1645. Am Dienstagabend hatte das Devisenpaar bis auf 1,1661 CHF somit den höchsten Stand seit der Aufhebung der Mindestgrenze durch die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015 zugelegt. Der Dollar kostet 0,9905 Franken. Der Euro-Dollar-Kurs steht bei 1,176.

Laut Händlern wartet der Markt schon auf die Sitzung des Rats der EZB am Donnerstag. Analysten rechnen damit, dass die Notenbank ihre Wertpapierkäufe ins kommende Jahr hinein verlängern wird, allerdings in geringerem monatlichen Umfang. 

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06:45

Der Nikkei-Index der 225 Standardwerte steigt kurz vor Handelsschluss um 0,1 Prozent auf 21'826 Punkte zu und ist damit auf Kurs für einen Rekord von 17 Tagen mit Gewinnen in Folge. Der breiter gefasste Topix-Index legte ebenfalls um 0,2 Prozent zu auf 1759 Zähler. "Solange es an der Wall Street läuft, folgt Tokio auf dem Fuss", sagte ein Analyst. Ein weiter starker Dollar unterstützte abermals exportorientierte Unternehmen.

Der Dollar notierte mit 113,81 Yen weiter in Sichtweite zu einem Dreimonatshoch. Der Euro zeigte sich in Fernost behauptet und notierte bei 1,1655 Dollar. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9911 Franken je Dollar und 1,1655 Franken je Euro gehandelt. 

(cash/Reuters/AWP)