+++Börsen-Ticker+++ - Handelsstreit vergrault US-Anleger

Präsident Donald Trump hat den US-Aktienmärkten am Montag eine weitere kalte Dusche verpasst.
25.06.2018 22:42
Ein Trader an der Börse in New York blickt sorgenvoll auf die Bildschirme.
Ein Trader an der Börse in New York blickt sorgenvoll auf die Bildschirme.
Bild: Bloomberg

22:30

Die Anleger befürchteten eine weitere Verschärfung des weltweiten Handelskonflikts, denn die Regierung will US-Medien zufolge den Verkauf bestimmter Technologiefirmen an chinesische Investoren unterbinden. Dies sorgte vor allem bei Tech-Aktien für massive Verluste.

Der Dow Jones Industrial sackte zeitweise um mehr als 2 Prozent ab, gab seinen gesamten Juni-Gewinn auf und erreichte den tiefsten Stand seit Anfang Mai. Im späten Handel dämmte der Leitindex aber sein Minus ein. Grund dafür waren Aussagen von Peter Navarro, Chef des Nationalen Handelsrats. Dieser dämpfte Befürchtungen, wonach der Handelskonflikt die US-Wirtschaft schädigen werde. Letztlich verlor der Dow 1,33 Prozent auf 24 252,80 Punkte.

Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,37 Prozent auf 2717,07 Punkte nach unten. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 7000 Punkten und schloss mit einem Abschlag von 2,21 Prozent bei 7038,17 Zählern.

Unter den Einzelwerten waren die Aktien von Intel mit einem Minus von 3,4 Prozent das Schlusslicht im Dow. Das Analysehaus Nomura hatte seine Kaufempfehlung für die Titel des Halbleiterkonzerns einkassiert.

Die Anteilscheine von Apple gaben um 1,5 Prozent nach. Der Computerkonzern räumte ein, dass Tastaturen seiner neueren Macbook-Laptops anfällig für Probleme sein können und repariert sie kostenlos.

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18:13

Aus Angst vor einer Ausweitung des Handelsstreits haben die Anleger an der Schweizer Börse am Montag Aktien auf den Markt geschmissen.  Der SMI fiel um 1,8 Prozent auf 8459 Punkte. Das ist das grösste Tagesminus im zweiten Quartal. Zudem rutschte der Leitindex unter die charttechnisch wichtige Marke von 8500 Zählern, was weitere Verkäufe provozieren könnte, sagten Händler. Die Verunsicherung der Anleger kommt auch in der gestiegenen Volatilität zum Ausdruck. Das "Angstbarometer" schnellte zwölf Prozent hoch.

Auf die Stimmung drückte die Androhung von US-Präsident Donald Trump vom Freitag, 20-prozentige Einfuhrzölle auf alle europäischen Autos erheben zu wollen. Auch im Handelsstreit mit China droht eine weitere Eskalation. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" erwägt das US-Finanzministerium Einschränkungen für chinesische Investoren und plant Regeln, die den Export von US-Technologie nach China untersagen sollen.

"Damit stehen wir wohl am Anfang eines 'Wie-du-mir-so-ich-dir'-Prozesses, bei dem es nur Verlierer geben wird", sagte ein Händler. Burkhard Varnholt, Anlagestratege bei Credit Suisse (Schweiz), setzt auf rationales Kalkül: Der Sturm sollte sich aufgrund der überwiegenden wirtschaftlichen Eigeninteressen wieder legen, erklärte er in einem Marktkommentar.

Für Nervosität sorgte zudem der rückläufige Ifo-Geschäftsklimaindex sowie der am Donnerstag bevorstehende EU-Gipfel, auf dem die Flüchtlingspolitik und die Reform der Währungsunion auf dem Programm stehen.

Sämtliche Standardwerte büssten Terrain ein. Die stärksten Verluste verzeichneten Aktien von zyklischen Firmen wie den Luxusgüter-Herstellern Swatch und Richemont, dem Elektrotechnikkonzern ABB und dem Personalvermittler Adecco. Sie sanken um drei Prozent und mehr.

Mit einem Kursabschlag von 0,5 Prozent hielt sich der als krisensicher geltende Lebensmittelkonzern Nestle vergleichsweise gut. Die Roche-Scheine, die dem Abwärtstrend lange getrotzt hatten, verloren schlussendlich 1,2 Prozent. Das Roche-Krebsmittel Tecentriq erwies sich in einem spätklinischen Test der Phase III zur Behandlung einer speziellen Form von Lungenkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie als wirksam. Vontobel-Analyst Stefan Schneider erhöhte das Roche-Kursziel und bekräftigte die Kaufempfehlung.

Die Aktien des dritten defensiven SMI-Riesen Novartis sackten 1,8 Prozent ab.

Weit oben auf den Verkaufszetteln standen Finanzwerte. Die Aktien der Credit Suisse fielen um 3,4 Prozent und die der UBS um 2,8 Prozent. Beide Werte waren am Freitag stark gestiegen, nachdem die Grossbanken den ersten Teil des US-Stresstests bestanden hatten. Ebenso trennten sich die Anleger von Versicherungstiteln. Swiss Re verlor 1,6 Prozent an Wert und Zurich 1,9 Prozent.

Gegen den Trend stiegen die Aktien des Chemiekonzerns Clariant um 2,8 Prozent. Händler führten einen positiven Kommentar einer US-Grossbank ins Treffen.

Lalique gab sein Debüt an der SIX. Die Aktien waren mit 53,50 Franken um 4,9 Prozent mehr wert als zuletzt an der Berner Börse. Die Luxusgüterfirma nützte eine Kapitalerhöhung zum Wechsel an die grösste Schweizer Börse.

Zu den raren Kursgewinnern gehörte auch Polyphor mit einem Kurszuwachs von sechs Prozent auf 31,75 FrankenUBS hat die Analyse der Pharmafirma mit der Empfehlung "Buy" und Kursziel 43 Franken aufgenommen.

Angesichts drohender US-Strafzölle trennten sich Anleger von den Aktien der Autozulieferer AutoneumFeintoolGeorg Fischer und Oerlikon

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16:25

Lufthansa fallen um fünf Prozent auf 21,59 Euro und sind damit im Dax das Schlusslicht. "Die Schlagzeilen zuletzt waren nicht sehr positiv, und heute steht der ganze Sektor unter Druck", begründete ein Händler die Kursverluste. Die Aktien des Rivalen Air France-KLM verloren 3,5 Prozent, der gesamte europäische Sektor zwei Prozent. Zum Teil machten die Anleger Kasse: 2017 hatten die Lufthansa-Aktien mit einem Plus von 150 Prozent so viel wie kein anderer Dax-Wert gewonnen.

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15:45

In New York sind die Aktienanleger am Montag wie auch in Europa auf Tauchstation gegangen. Der Dow Jones und der S&P 500 verloren je etwa ein halbes Prozent, der Nasdaq gab 0,8 Prozent nach. Einem Zeitungsbericht zufolge erwägt das US-Finanzministerium Einschränkungen für chinesische Investitionen in US-Technologiefirmen. "Das wäre eine weitere Eskalation des Streits, der bald auch die Weltwirtschaft erreichen könnte", sagte ein Händler. Schon in der vergangenen Woche hatte der Dow Jones zwei Prozent verloren und damit die schwächste Kursentwicklung seit Ende März aufgewiesen.

Die EU hat mit Gegenzöllen gedroht - unter anderem auf Motorräder der Firma Harley Davidson. Der Hersteller der Kult-Motorräder will nun wegen der höheren Zölle in Europa Teile seiner US-Produktion ins Ausland verlagern, was zu höheren Kosten führt. Die Aktien verloren über zwei Prozent.

Gegen den Trend waren dagegen die Papiere von Campbell Soup mit einem Plus von über acht Prozent gefragt. Die "New York Post" berichtete unter Berufung auf einen Insider Kraft Heinz habe Interesse an dem Suppenhersteller. Analysten äußerten sich allerdings skeptisch. Die Titel von Kraft Heinz legten knapp ein Prozent zu.

Dow drops more than 160 points as Trump reportedly plans to curb Chinese investments in US tech https://t.co/EHpDxDtNQq pic.twitter.com/qRBO50AxXX

— CNBC Now (@CNBCnow) 25. Juni 2018

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14:52

Osram-Aktien fallen bei hohem Umsatz um 9,5 Prozent auf 42,10 Euro und notieren damit so niedrig wie seit Februar 2016 nicht mehr. Im MDax halten sie die rote Laterne. "Die Aktien sind charttechnisch unter Druck geraten, zudem leiden sie unter dem Abverkauf bei Auto- und Techwerten", sagte ein Händler.

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13:26

Der Eurokurs hat am Montag nach der Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimas zugelegt. Gegen Mittag kostet die europäische Gemeinschaftswährung 1,1668 US-Dollar und damit etwas mehr als noch am Morgen. Auch zum Franken steigt der Euro leicht an.Am Mittag geht die Gemeinschaftswährung bei 1,1527 Franken um, nach 1,1504 am Morgen. Aus technischer Sicht befinde sich das Währungspaar kurzfristig im Seitwärtstrend, schreibt die ZKB im Kommentar. Solange das Niveau von 1,147 nicht unterschritten werde, bleibe der mittel- bis langfristige Aufwärtstrend weiter gegeben. Der US-Dollar kostet am Montagmittag, zum Morgen praktisch unverändert, 0,9877 Franken.

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13:05

In hohem Bogen haben die Anleger am Montag die Aktien von Prysmian aus ihren Depots geworfen. Die Aktien des weltweit grössten Kabelherstellers fielen an der Mailänder Börse um mehr als acht Prozent auf 21,31 Euro und notierten damit so niedrig wie zuletzt im November 2016. Im italienischen Leitindex hielten sie damit die rote Laterne. Der Spezialist für Erd- und Unterwasserkabel für die Energie- und Telekommunikationsbranche erwartet für das laufende Geschäftsjahr nur noch einen Gewinn (EBITDA) von 860 bis 920 Millionen Euro nach bislang 910 bis 970 Millionen Euro. Analysten kritisierten, dass die nun kassierte Gewinnprognose erst vor kurzem ausgegeben worden sei.

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12:45

Unter den türkischen Anlegern ist am Montag die Euphorie über den Wahlsieg von Recep Tayyip Erdogan bei der türkischen Präsidentenwahl schnell verflogen.  Nachdem an der Istanbuler Börse der Leitindex ISE 100 zu Handelsbeginn noch um bis zu 3,7 Prozent nach oben gesprungen war, büsste er seine Gewinne am späten Vormittag wieder komplett ein. Zuletzt gab das Börsenbarometer leicht nach. Damit folgte der ISE 100 den Verlusten an den internationalen Aktienmärkten, die mit den anhaltenden Sorgen um die weltweiten Handelskonflikte zusammenhingen.Insofern hat sich der anfängliche Optimismus der türkischen Anleger Börsianern zufolge als kurzlebig erwiesen. Das Land habe weiterhin mit Herausforderungen zu kämpfen, sagte Händler Ozgur Yasar von der Raiffeisen Centrobank. Deshalb würden sich die Investoren nun darauf konzentrieren, welche Schritte die Regierung jetzt tatsächlich ergreifen werde, um die Probleme anzugehen. Im Fokus stünden nun die Namen der neuen Minister, die sich nun um Wirtschafts- und Finanzfragen kümmerten.

Der ISE 100 hatte im frühen Handel noch das Niveau von Anfang Juni erreicht. Wegen der politischen Unsicherheit vor der Wahl steht seit Jahresbeginn gerechnet aktuell ein Minus von mehr als 17 Prozent zu Buche.

Die türkische Lira lag am späten Vormittag zum amerikanischen Dollar und zum Euro nur noch weniger als 1 Prozent im Plus. Die Rendite zehnjähriger, auf US-Dollar lautender Staatsanleihen des Landes legte zuletzt wieder zu, was im Gegenzug die Anleihepreise unter Druck setzte.

Turkey's lira turns lower against the dollar after rallying earlier in the session https://t.co/6AlL1Nfqe1 pic.twitter.com/BQCPy2MTQF

— Bloomberg Markets (@markets) 25. Juni 2018

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11:30

Der Leitindex SMI hat seine Auftaktverluste gleich zu Handelsbeginn schnell ausgeweitet und sich dann in etwa auf dem aktuellen Niveau gehalten. Eine leichte Abstützung bieten die Genussscheine von Roche, die zwar volatil sind, sich aber klar besser als der Gesamtmarkt halten.

Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 11.10 Uhr 1,04 Prozent auf 8'527,04 Punkte. Er steht damit nur knapp über seinem bisherigen Tagestief von 8'522 Punkten.

Dass der Leitindex nicht noch tiefer im Minus steht, ist vornehmlich dem Schwergewicht Roche zu verdanken, das aktuell unverändert bei 219,80 Franken steht. Nach einem leicht schwächeren Start sind die Titel dann in der Spitze um 0,6 Prozent gestiegen. Auslöser sind positive Studienergebnisse mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq.

Mit den Papieren von Sonova (+0,3%) gewinnt noch ein weiterer Vertreter aus der Gesundheitsbranche hinzu. Auch im breiten Markt können mit Polyphor (+7,5%), Zur Rose (+2,9%) und Tecan (+0,9%) einige Branchenmitglieder stärker als der Gesamtmarkt zulegen. Bei Polyphor treiben Analystenkommentare den Wert.

Auf der gut gefüllten Verliererliste geben allen voran Aryzta-Aktien um 4,8 Prozent nach. Besonders deutlich fallen auch die Aktien der beiden Grossbanken Credit Suisse (-2,4%) und UBS (-1,9%). Aber auch Zykliker wie ABBLogitech und Dufry geben mit Abschlägen zwischen 2,1 und 1,8 Prozent überdurchschnittlich nach.

 

Der Euro hat am Montag nach der Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimas gegenüber dem US-Dollar zugelegt. Am späten Vormittag kostet die europäische Gemeinschaftswährung 1,1662 US-Dollar. Am Morgen war sie noch bis auf 1,1629 Dollar gefallen.

 

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09:12

Der Schweizer Aktienmarkt startet erneut leichter in die neue Handelswoche. Einzig Roche hält sich aus dem Leitindex im Plus. Der Swiss Market Index (SMI) gibt kurz nach Börsenstart um 0,6 Prozent auf 8564 Punkte nach. An der Wall Street gaben die Kurse am Freitag gegen Handelsschluss deutlich nach. In Asien sind die Kurstafeln überwiegend rot.

Grund für die erneute Schwäche ist nach wie vor der Handelskonflikt zwischen den USA auf der einen und China und Europa auf der anderen Seite. Bereits am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump mit 20-prozentigen Zöllen auf EU-Autoimporte gedroht. An diesem Montag gibt es nun Berichte, wonach auch der Handelsstreit mit China nochmals verschärft werden könnte. Laut Medienberichten planen die USA eine massive Einschränkung chinesischer Investitionen in den Vereinigten Staaten. Im Auge behalten sollten Investoren zudem den Ölpreis, nachdem sich die OPEC auf eine Erhöhung der Fördermenge geeinigt hat.

Dass der Leitindex nicht noch grössere Verluste aufweist, ist einzig den Kursgewinnen von Roche zu verdanken, die um 0,5 Prozent höher stehen. Der Pharmakonzern hat in seiner Phase-III-Studie IMpower133 bei der Behandlung von Lungenkrebs-Patienten die gesteckten Ziele erreicht. Für Analysten wie Bruno Bulic von Baader Helvea wird der Konzern mit seinem Immuntherapeutikum Tecentriq damit konkurrenzfähiger.

Derweil geht es für die übrigen SMI-Blue-Chips abwärts. Besonders deutlich fallen dabei die Aktien der beiden Grossbanken UBS (-1,1 Prozent) und Credit Suisse (-1,4 Prozent) sowie Swatch (-1,2 Prozent) und ABB (-1,3 Prozent).

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08:40

Die Aktienmärkte in Asien sind am Montag im Bann des schwelenden Handelsstreits geblieben. Medienberichte über eine weitere Runde im Konflikt der USA mit China trübten die Aussichten für die den US-Aktienmarkt. Dies schlug sich auch in weiten Teilen Asiens nieder.

So fiel der Nikkei 225 um 0,79 Prozent auf 22 338,15 Punkte. Der Tokioter Leitindex litt auch unter dem starken Yen, der die Exportaussichten japanischer Unternehmen trüben kann.

Auch in China trübte sich die Stimmung ein. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Aktien vom chinesischen Festland enthält, verlor zuletzt 0,69 Prozent. Die USA wollen den Handelskonflikt mit China offenbar in dieser Woche mit einer massiven Einschränkung chinesischer Investitionen in den Vereinigten Staaten weiter verschärfen. Der Hang Seng in Hongkong büsste kurz vor Handelsschluss mehr als 1 Prozent ein.

Der #Handelskonflikt zwischen #China und den #USA geht in eine neue Runde. Einem Zeitungsbericht zufolge erwägt das US-Finanzministerium Einschränkungen für chinesische Investoren. https://t.co/lpspuvbsJ2 pic.twitter.com/zlYguejC8M

— cash (@cashch) 25. Juni 2018

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) liegt in der von Julius Bär berechneten Vorbörse 0,2 Prozent im Minus. Am Freitag schloss der Leitindex noch mit einem deutlichen Plus von 1,85 Prozent und ging mit einem Tageshoch von 8'617 Punkten aus dem Handel.

VORBÖRSE SCHWEIZ: $SMI -0,17%. $ROG +1,4% (Studienergebnisse) der Fels in der Brandung. $ABBN$ADEN$CSGN und $UBSG neigen hingegen zur Schwäche. $AMS -1% und $YPSN -1,4% mit grösseren Kursbewegungen bei den Nebenwerten. Übrige Aktien tiefer gestellt.

— cashInsider (@cashInsider) 25. Juni 2018

Einziger positiver SMI-Wert ist mit plus 1,4 Prozent Roche. Patienten, die an einer bestimmten Form von Lungenkrebs erkrankt sind, haben bei einer Anwendung des Mittels Tecentriq in Kombination mit Chemotherapie deutlich länger überlebt, als bei einer Chemotherapie allein. Das habe eine Phase III Studie (IMpower133) gezeigt. Roche wolle die Daten nun den Gesundheitsbehörden FDA und EMA darlegen. 

Alle anderen Titel geben nach, am stärksten UBS (-0,7 Prozent) sowie ABBAdecco und Credit Suisse (alle -0,6 Prozent).

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07:50

Der Euro hat sich am Montagmorgen gegenüber dem US-Dollar weitgehend stabil präsentiert. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1645 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Freitag. Zum Franken tendiert der Euro leicht schwächer und steht mit seinen 1,1504 Franken nur knapp über seinem bisherigen Tagestief bei 1,1501. Der US-Dollar wiederum zeigt sich bei einem Stand von 0,9881 Franken auch in dieser Kombination nur wenig verändert seit Freitag.

Deutlichere Kursgewinne verzeichnet am Montagmorgen der ebenfalls als sicherer Hafen geltende japanische Yen. Auslöser ist ein Medienbericht, wonach die US-Regierung plant, verschärft gegen chinesische Investitionen in den USA vorzugehen. Sollten die Pläne wahr werden, würde sich der Handelskonflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt weiter verschärfen.

Auftrieb erhält auch die türkische Lira. Gegenüber US-Dollar und Euro legt sie um jeweils knapp ein Prozent zu. Am Markt wird als Grund der eindeutige Ausgang der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom Wochenende genannt. Nach Angaben der Wahlkommission hat Präsident Recep Tayyip Erdogan die Präsidentenwahl gewonnen, während seine Partei AKP eine absolute Mehrheit der Mandate im Parlament erringen konnte.

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06:40

Auf die Stimmung drückte ein Bericht, wonach US-Präsident Donald Trump vielen chinesischen Unternehmen den Kauf von US-Technologiefirmen verbieten will. "Bis vergangene Woche gab es einen vorsichtigen Optimismus, dass wir irgendwie durch diese Sache durchkommen", sagte Hirokazu Kabeya, Chefstratege bei Daiwa Securities. "Aber wenn die USA jetzt nicht ihre Waffen niederlegen, sieht es so aus, als ob es immer chaotischer wird."

Der #Handelskonflikt zwischen #China und den #USA geht in eine neue Runde. Einem Zeitungsbericht zufolge erwägt das US-Finanzministerium Einschränkungen für chinesische Investoren. https://t.co/lpspuvbsJ2 pic.twitter.com/zlYguejC8M

— cash (@cashch) 25. Juni 2018

Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,6 Prozent. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte am Nachmittag 0,5 Prozent schwächer bei 22.414 Punkten. Investoren blieben wegen befürchteter Verwerfungen im weltweiten Handel und den möglichen Auswirkungen auf die von Exporten abhängige japanische Wirtschaft vorsichtig, sagte Hikaru Sato, technischer Analyst bei Daiwa Securities. Unter Druck gerieten die Sharp-Aktien, nachdem das Unternehmen eine Kapitalerhöhung angekündigt hatte. Die Papiere gaben fast fünf Prozent nach.

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06:30

Der Ölpreis ist nach der Einigung der wichtigsten Ölförderländer auf eine höhere Förderung unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete am Montag mit 73,97 Dollar über zwei Prozent weniger.

Die Opec hatte sich bereits am Freitag auf eine höhere Öl-Produktion geeinigt. Wichtige Kunden der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) wie die USA, China und Indien hatten eine höhere Produktion gefordert. Auch Nicht-Opec-Länder kündigten an, ihre Förderung zu steigern. Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih sagte, dass Opec- und Nicht-Opec-Länder in den kommenden Monaten zusammen etwa eine Million Barrel Öl pro Tag zusätzlich fördern wollten.

Iran's oil minister blames Trump for high oil price https://t.co/2yaIkZlAgF via @CNNMoney

— MoonAngelWings (@MoonAngelWings) 25. Juni 2018

(cash/AWP/Reuters)u