+++Börsen-Ticker+++ - Nevörse Anleger schicken US-Börsen auf Talfahrt

Nach der jüngsten Rekordjagd hat aufkeimende Nervosität vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed den New Yorker Börsen am Dienstag zugesetzt.
30.01.2018 22:45
Seit langem wieder einmal besorgte Händler an der Wall Street.
Seit langem wieder einmal besorgte Händler an der Wall Street.
Bild: Bloomberg

22:45

Sie schlossen den zweiten Tag in Folge mit Verlusten. Die Anleger seien etwas in Sorge, dass die Fed bei ihrem Zinserhöhungskurs aggressiver vorgehen könnte, sagten Analysten. Zudem blieben sie vor der Kongressrede von Präsident Donald Trump zur Lage der Nation in der Nacht auf Mittwoch vorsorglich in der Deckung.

Daneben drückte ein Ausverkauf von Krankenversicherern auf die Stimmung. Auslöser war die Ankündigung des weltgrössten Internethändlers Amazon, der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway der Investorenlegende Warren Buffett und der grössten US-Bank J.P. Morgan, eine unabhängige Krankenversicherung für ihre US-Mitarbeiter zu gründen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Minus von 1,4 Prozent bei 26'076 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 gab 1,1 Prozent auf 2822 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,9 Prozent auf 7402 Punkte.

Für Unsicherheit sorgte auch der Anstieg der Renditen an den US-Anleihemärkten. "Die grosse Angst im Markt ist, dass sich die US-Notenbank morgen etwas restriktiver präsentieren wird", konstatierte Marktanalyst Jochen Stanzl vom Onlinebroker CMC Markets. Eine Zinserhöhung durch die Notenbanker um Janet Yellen am Mittwoch wurde zwar generell nicht erwartet. Ihre letzte geldpolitische Sitzung könnte die scheidende Fed-Chefin aber nutzen, um stärkere Signale für eine Straffung zu setzen.

Dies könnte laut Börsianern vor allem der Fall sein, wenn Trump in seiner Rede vor beiden Kammern des Kongresses den Dollar mit protektionistischen Äusserungen schwächen sollte. Der Euro stieg zeitweise um gut einen halben US-Cent auf 1,2453 Dollar und pendelte am Abend um 1,24 Dollar. Damit blieb er in Sichtweite seines in der vergangenen Woche erreichten Drei-Jahre-Hochs von 1,2536 Dollar. Für Europas Exporteure ist der hohe Wechselkurs eine Absatzbremse.

In New York stürzten die Papiere des grössten US-Krankenversicherers Unitedhealth um 4,3 Prozent ab. Amazon, J.P. Morgan und Berkshire Hathaway kündigten die Gründung eines eigenen Unternehmens an, um die Gesundheitskosten für ihre Beschäftigten zu senken. Die Pläne befänden sich aber noch in einer frühen Phase. Sie rissen auch die Papiere der Unitedhealth-Konkurrenten Anthem um mehr als 5 und Cigna um mehr als 7 Prozent in die Tiefe. Auch die Aktien von Drogerie- und Apothekenketten wie CVS und Walgreens Boots sowie von Pharmahändlern wie Cardinal Health und McKesson liessen teils kräftig Federn. Amazon-Aktien stiegen dagegen um 1,4 Prozent.

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17:40

Gewinnmitnahmen haben am Dienstag die Schweizer Börse ins Minus gedrückt. Der anhaltende Renditeanstieg bei den US-Staatsanleihen, der sich auch in Europa immer stärker bemerkbar mache, habe die Anleger aufgeschreckt, sagen Händler. Der SMI büsst bis Handelsschluss 0,3 Prozent auf 9433 Punkte ein. Das Angstbarometer der Börse, der Volatilitätsindex schoss um über 14 Prozent in die Höhe.

Nach dem Rekordanstieg der US-Aktien streichen die Anleger die Gewinne ein. Zusätzlich mache der schwache Dollar den Börsianern Sorgen. "Üblicherweise helfen steigende Zinsen einer Währung", sagt ein Händler. Möglicherweise sorgten sich die Marktteilnehmer, dass die Notenbanken bereits der Entwicklung hinterher sein könnten.

Bis auf wenige Ausnahmen notierten die Standardwerte schwächer. Im Fokus standen die Aktien von Swatch. Nach einem starken Jahresbericht griffen die Anleger zu und der Kurs steigt um 5,1 Prozent und erreicht den höchsten Stand seit August 2015. Der Weltmarktführer hakt dank einer starken Nachfrage im Nahen und Fernen Osten vor allem im Luxusbereich die Krise ab. Der Gewinn stieg 2017 um mehr als ein Viertel auf 755 Millionen Franken. Die Dividende solle um 11 Prozent auf 7,50 Franken je Aktie angehoben werden.

Im Sog von Swatch wurden auch die Anteile des Luxusgüterkonzerns Richemont um 1,3 Prozent höher gehandelt.

Bei den eher als defensive Anlage geltenden Pharmaschwergewichten rücken die Genusscheine von Roche um 0,6 Prozent vor. Roche wird am Donnerstag den Jahresbericht vorlegen. Bei den Aktien von Rivale Novartis weiteten sich die Gewinnmitnahmen aus und der Titel verliert 1,0 Prozent. Der Kurs war in der Vorwoche nach dem Jahresergebnis kräftig gestiegen.

Die Aktien von Lonza rücken 1,8 Prozent vor. Der Pharmazulieferer legt am Mittwoch den Jahresbericht vor.

Die Aktien von zyklischen Firmen konsolidierten die jüngsten Gewinne. Die Papiere des Elektrotechnikkonzerns ABB, des Personalvermittlers Adecco, des Zementhersteller Lafarge-Holcim und der Bauchemiefirma Sika schwächen sich ab.

Die Finanzwerte stimmten in den Rückzug ein. Bei den Versicherern sacken Zurich um 1,7 Prozent ab. Swiss Re und Bâloise schlagen sich mit minus 0,5 und 0,6 Prozent etwas besser. Bei den Grossbanken sind Credit Suisse um 1,4 Prozent tiefer bewertet und UBS sinken um 0,7 Prozent.

Am breiten Markt geben die Aktien von Aryzta 7,4 Prozent nach. Die Titel des Backwarenherstellers wurden mit einem Dividendenabschlag gehandelt.

Auch die Santhera-Titel setzen mit 4,9 Prozent Abschlag die Talfahrt der vergangenen Tage fort. Die Pharmafirma musste jüngst beim Schlüsselmedikament Raxone einen schweren Rückschlag einstecken.

Gewinnmitnahmen drücken die Titel des Tourismuskonzerns Orascom, der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und des Solarzulieferers Meyer Burger kräftig ins Minus. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Dienstag.)

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15:50

Die steigenden Renditen am Anleihemarkt und die Talfahrt von Apple belasten am Dienstag die Wall Street. Der Dow-Jones-Index mit den Standardwerten verliert zur Eröffnung 0,9 Prozent auf 26'194 Punkte, der S&P 500 fällt um 0,8 Prozent auf 2829 Zähler und der Nasdaq-Composite büsst an der Technologiebörse 1,1 Prozent auf 7388 Punkte ein. "Das ist eine ganz einfache Frage, die sich die Investoren stellen", sagt ein Börsianer. "Warum sollte ich in Aktien bleiben, wenn ich bei Anleihen wieder dieselbe Rendite machen kann?"

Anleger machen auch vor der "State of the Union"-Rede von US-Präsident Donald Trump Kasse. Zudem fürchten einige Börsianer eine verbale Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Fed. Zinserhöhungen werden bei den letzten Beratungen unter Leitung von Janet Yellen aber nicht erwartet. Die Ergebnisse werden am Mittwochabend (MEZ) veröffentlicht.

Bei den Einzelwerten stehen Apple mit einem Abschlag von über 1 Prozent im Fokus. Schon am Montag hatten die Aktien als Reaktion auf einen Bericht über Absatzprobleme beim iPhone X 2 Prozent eingebüsst.

Zu den Verlierern zählen nach Zahlen auch Pfizer mit einem Minus von 1,3 Prozent. McDonald's kann mit seinen Geschäftszahlen ebenfalls nicht punkten und fällt um 1,2 Prozent.

Gefragt sind dagegen die auch in Toronto gelisteten Aktien von Thomson Reuters, die um rund 10 Prozent zulegen. Insidern zufolge verhandelt der Informationskonzern mit Blackstone über einen Verkauf seiner Finanzmarktsparte. Blackstone geben 1,5 Prozent nach.

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12:40

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag seine frühen Verluste schnell abgeschüttelt und präsentiert sich gegen Mittag unverändert mit leichten Gewinnen. Damit lassen die schwachen Vorgaben aus den USA und Asien die hiesigen Anleger kalt. Dort hatte der zunehmende Druck auf den Anleihemarkt die Anleger verunsichert, erklären Börsianer. Parallel dazu zieht der Schweizer Franken deutlich an. Während Finanzwerte mehrheitlich nachgeben, stützen die defensiven Schwergewichte den Gesamtmarkt.

Der SMI steht kurz vor Mittag 0,1% höher bei 9469 Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI legt um 0,1% auf 1553 zu und der breite SPI um 0,1% auf 10'686 Zähler. Bei den 30 wichtigsten Titeln stehen 17 im Plus und 13 im Minus.

Im Rampenlicht stehen Swatch (+3,0%) mit der Zahlenvorlage für das vergangene Geschäftsjahr. Der Uhrenkonzern hat mehr umgesetzt und vor allem deutlich mehr verdient. Der Anstieg ist in beiden Fällen zudem stärker als von Analysten im Vorfeld prognostiziert ausgefallen. Auch die Dividende steigt wieder und im Ausblick schlägt der Uhrenhersteller wie gewohnt optimistische Töne an. Im Schlepptau von Swatch ziehen Richemont um 1,3% an.

Clariant steigen um 1,3%. Hintergrund ist der Wechsel des 25%-Aktienpakets von White Tale zur saudischen Sabic vergangene Woche. Händlern zufolge wird nun im Handel spekuliert, Sabic könnte demnächst auch den zweigrössten Clariant-Aktionär auskaufen. Das sind die ehemaligen Südchemie-Aktionäre mit einem Anteil knapp 14%.

Einen Blick wert sind zudem Lonza (+3,0%) und Julius Bär (-0,9%), die sich am Vortag der Ergebnispublikation in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Händlern zufolge hat Merrill Lynch die Abdeckung von Lonza mit einer Kaufempfehlung aufgenommen, was die Aktien des Lifescience-Konzerns anschiebe.

Am Donnerstag folgen dann Roche (+0,7%) mit Jahreszahlen, die zusammen mit Nestlé (+0,3%) den Leitindex nachhaltig stützen, während Novartis (-0,4%) mittlerweile nach unten gedreht haben.

Am breiten Markt richtet sich der Blick auf den österreichischen Motorradhersteller KTM (-1,2%), der am Vorabend erste Kennzahlen für 2017 geliefert hatte. Trotz mehr Umsatz ist dort der Gewinn gesunken. Zudem hat der KTM-Hauptaktionär angekündigt, einen begrenzten Teil seiner Beteiligung zu platzieren. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:40

Die Schweizer Börse tendiert am Dienstagmorgen ungeachtet schwacher Vorgaben aus den USA und Fernost fester. Die Anleger greifen Händlern zufolge zu den als krisenresistent geltenden Indexschwergewichten. Anteile aus dem Pharma- und Lebensmittelsektor hinken den zyklischen und Finanzwerten kursmässig hinterher, heisst es. Der SMI steigt um 0,4 Prozent auf 9497 Punkte. Am Montag war der Leitindex um 0,6 Prozent gesunken.

Vor der mit Spannung erwarteten Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation am Abend und der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch überwiege bei den Anleger allerdings die Zurückhaltung, heisst es weiter. Beide Ereignisse dürften die Anleiherenditen und den Dollarkurs beeinflussen.

Im Mittelpunkt steht Swatch. Die Aktien des Uhrenkonzerns steigen um 2,9 Prozent. Swatch hakt dank einer starken Nachfrage im Nahen und Fernen Osten vor allem im Luxusbereich die Krise ab. Der Gewinn stieg 2017 um mehr als ein Viertel auf 755 Millionen Franken. Die Dividende solle um 11 Prozent auf 7,50 Franken je Aktie angehoben werden. Zudem stiegen die Schweizer Uhrenexporte 2017 erstmals nach zwei Jahren wieder.

Im Sog von Swatch werden auch die Anteile des Luxusgüterkonzerns Richemont um 1,7 Prozent höher gehandelt.

Das als eher defensive Anlage geltende Pharmaschwergewicht Novartis legt 0,1 Prozent zu, Rivale Roche 1,0 Prozent. Die Aktien des ebenfalls schwergewichteten Lebensmittelkonzerns Nestlé ziehen 0,6 Prozent an.

Die Aktien von Lonza rücken 2,6 Prozent vor. Der Pharmazulieferer legt am Mittwoch den Jahresbericht vor.

Gewinnmitnahmen drücken die Aktien von zyklischen Firmen wie dem Elektrotechnikkonzern ABB, dem Personalvermittler Adecco und dem Zementhersteller Lafarge-Holcim leicht ins Minus. Titel der Bauchemiefirma Sika legen 0,4 Prozent zu.

Bei den Finanzwerten werden die Versicherer Zurich und Swiss Life sowie die Grossbank Credit Suisse jeweils 0,3 Prozent tiefer bewertet. Die UBS-Aktien sind knapp gehalten.

Am breiten Markt geben die Aktien von Aryzta 3,1 Prozent nach. Die Titel des Backwarenherstellers werden mit einem Dividendenabschlag gehandelt.

Die Santhera-Titel setzen mit 3,3 Prozent Abschlag die Talfahrt der vergangenen Tage fort. Die Pharmafirma musste jüngst beim Schlüsselmedikament Raxone einen schweren Rückschlag einstecken.

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09:10

Der SMI eröffnet 0,1 Prozent im Minus bei 9446 Punkten. Der hiesige Börsenplatz folgt damit wohl den US-Börsen nach unten, die am Montag nach ihrer Rekordserie einen Rücksetzer erlebten. Der zunehmende Druck auf den Anleihemarkt verunsichert auch die Investoren an den Aktienmärkten, erklären Börsianer. Daher seien viele Anleger zu Gewinnmitnahmen übergegangen, heisst es.

Im Rampenlicht stehen Swatch (+3,1 Prozent) mit der Zahlenvorlage für das vergangene Geschäftsjahr. Der Uhrenkonzern hat deutlich mehr umgesetzt und verdient. Im Schlepptau von Swatch ziehen Richemont um 0,7 Prozent an. 

Zur Grossbank UBS (-0,1 Prozent) wurde am Vorabend bekannt, dass sie und andere Institute sich in den USA betreffend angeblich unsauberen Praktiken bei Terminmarkt-Geschäften auf Busszahlungen geeinigt haben.

Einen Blick wert sein dürften auch Lonza (+0,6 Prozent) und Julius Bär (-0,4 Prozent), die am morgigen Mittwoch ihre Jahreszahlen präsentieren werden. Am Donnerstag folgen dann Roche (+0,1 Prozent). Aryzta stechen mit minus 1,5 Prozent heraus, die Papiere der Backwarenherstellers werden allerdings Ex-Dividende gehandelt. Ausbezahlt werden 0,3489 Franken je Anteil - und zwar in Aktien.

Am breiten Markt richtet sich der Blick auf den österreichischen Motorradhersteller KTM (-0,7 Prozent), der am Vorabend erste Kennzahlen für 2017 geliefert hatte. Zudem hat der KTM-Hauptaktionär angekündigt, einen begrenzten Teil seiner Beteiligung zu platzieren. Der Versicherer Helvetia (-0,7 Prozent) hat derweil die Vakanz an der Spitze des VR-Präsidiums mit Doris Russi Schurter besetzt. Die Position war frei geworden, nachdem der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz zurückgetreten war.

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08:36

Mittlerweile sind die Aktienmärkte in Fernost geschlossen. Börsianer in Asien haben nach der jüngsten Kursrally die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen genutzt. Auslöser für die Verkaufswelle waren Kursverluste an der Wall Street. Dort hatte vor allem Börsenschwergewicht Apple mit seinem gut zweiprozentigen Kursrückgang auf die Stimmung gedrückt. Der Konzern hat einem Medienbericht zufolge Absatzprobleme mit seinem neuesten Modell. Das brachte vor allem die Apple-Zulieferindustrie in Japan unter Druck.

Der 225 Werte umfassende Leitindex der Börse in Tokio rutschte um 1,4 Prozent auf 23.291 Punkte ab. Die wichtigsten Indizes in China verloren je rund ein Prozent. Der MSCI-Index für Aktien ausserhalb Japans fiel um 1,3 Prozent, nachdem er in den vergangenen Tagen von einem Rekordhoch zum nächsten gelaufen war.

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut Angaben der Bank Julius Bär vorbörslich 0,2 Prozent tiefer bei 9442 Punkten gehandelt. An der Wall Street hatten die US-Indizes nach Börsenschluss in Europa ihre Verluste ausgeweitet. 

Im Fokus stehen die Titel von Swatch (+2,9 Prozent). Der Uhrenhersteller steigert den Gewinn um ein Viertel. Auch Branchennachbar Richemont (+1,2 Prozent) legt vorbörslich zu. Die restlichen SMI-Titel stehen alle im negativen Bereich. Besonders deutlich sind die Abschläge bei ABB, Adecco, CS und UBS (alle -0,4 Prozent). Am breiten Markt fallen Aryzta (-3,1 Prozent) auf.

Auf der Konjunkturseite könnten die ersten Schätzung zum Wirtschaftswachstum in Frankreich und Spanien und anschliessend für die gesamte Euro-Zone im vierten Quartal von Interesse sein.

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07:38

Am Morgen wird die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,235 Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Zum Franken pendelt der Euro in einer engen Spanne um die Marke von 1,16 und steht mit zuletzt 1.15 CHF knapp darunter. Der US-Dollar nähert sich bei einem Kurs von 0,9382 CHF langsam wieder der 0,94er Marke an.

Zum Wochenauftakt hatte noch eine deutliche Gegenbewegung den Euro belastet, nachdem der Kurs der Gemeinschaftswährung in der Vorwoche zeitweise deutlich über 1,25 Dollar gestiegen war und damit auf den höchsten Stand seit etwa drei Jahren. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern warten die Anleger auf weitere Impulse durch Konjunkturdaten.

Auf dem Programm stehen unter anderem Wachstumsdaten aus der Eurozone für das vierte Quartal 2017 und neue Daten zur Stimmung in den Unternehmen des Währungsraums. Ausserdem werden im Verlauf des Tages Preisdaten aus Deutschland erwartet, die ebenfalls für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen könnten.

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07:11

Die Ölpreise verlieren am Dienstag an Boden. Die Nordseesorte Brent notiert bei 68,94 Dollar (-0,7 Prozent). Ein Barrel der US-Sorte WTI kostet 64,85 Dollar (-1,1 Prozent).

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06:45

Unter Druck standen vor allem Apple-Zulieferer, nachdem es in Medienberichten gehiessen hatte, Apple fahre seine Produktion seines Smartphones iPhone X um die Hälfte herunter. Apple-Aktien hatten daraufhin an der Wall Street knapp 2,1 Prozent nachgegeben. In Tokio lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index im Verlauf 1,5 Prozent tiefer bei 23'264 Punkten.

Die Börse in Shanghai tendierte 0,7 Prozent schwächer. Auch der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,7 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab 0,8 Prozent nach. Ein Euro wurde mit 1,2375 Dollar bewertet und damit minmal günstiger als zum US-Handelsschluss. Zum Yen wurde der Dollar mit 108,97 Yen etwas fester gehandelt.

(cash/Reuters/AWP)