+++Börsen-Ticker+++ - Ölpreis und Banken bremsen die Wall Street aus

Belastet von einem Ölpreisrückgang und Kursabschlägen im Bankensektor haben die US-Börsen am Mittwoch leicht nachgegeben.
31.05.2017 22:30
In den USA wird Öl gefördert wie seit Jahren nicht mehr - der Preis fällt.
In den USA wird Öl gefördert wie seit Jahren nicht mehr - der Preis fällt.
Bild: Pixabay

22:30

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 21’008 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 trat bei 2412 Zählern in etwa auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,1 Prozent auf 6198 Punkte.

Öl verbilligte sich um knapp 3 Prozent, was zu Kursverlusten bei Energie-Aktien wie Exxon führte. "Offensichtlich wiegt die Enttäuschung über den Ausgang des Opec-Treffens noch immer schwer", konstatierten die Analysten der Commerzbank. Die vom Exportkartell beschlossene Verlängerung der Förderbremse fiel mit neun Monaten kürzer aus als erwartet. Gleichzeitig pumpen die USA so viel Öl aus dem Boden wie seit Jahren nicht.

J.P. Morgan und Bank of America schickten mit enttäuschenden Prognosen zur Entwicklung der Handelseinnahmen die Aktien von US-Banken auf Talfahrt. Der S&P-500-Banken-Index gab 1,7 Prozent nach. Die Anteilsscheine von Bank of America, Citigroup und J.P. Morgan liessen zwischen 1,8 und 2,1 Prozent Federn. J.P. Morgans Finanzchefin Marianne Lake hatte zuvor auf einer Investorenkonferenz gesagt, dass die Handelseinnahmen des Geldhauses im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals um 15 Prozent gefallen seien. Bank of America warnte, dass die Handelseinnahmen in dem Vierteljahr niedriger als im Vorjahresquartal ausfallen dürften.

Bei den Einzelwerten gaben Papiere von Michael Kors 8,5 Prozent nach. Der Luxusmoden-Hersteller ist in die roten Zahlen gerutscht und will bis zu 125 seiner weltweit 860 Filialen schliessen.

Zu den Verlierern zählten auch Anteilsscheine von Kohlekonzernen. Peabody Energy liessen trotz der drohenden Abkehr der USA aus dem Pariser Klimavertrag 2,2 Prozent Federn. Marktteilnehmer befürchten, dass durch einen US-Ausstieg die amerikanische Kohleindustrie einen Imageschaden im Ausland erleiden könnte.

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17:40

Die Schweizer Börse hat zum Monatsende fester tendiert. Vor allem die Kursgewinne der beiden Index-Schwergewichte Nestlé und Novartis hielten den Markt im Plus. Das Geschäft verlief Händlern zufolge mangels klarer Impulse in weitgehend ruhigen Bahnen. Die sinkenden Ölpreise bremsten den Anstieg im späteren Geschäft.

Der SMI legt 0,1 Prozent auf 9017 Punkte zu und besiegelt damit den siebten Gewinnmonat in Folge. Das ist die längste Periode steigender Kurse seit Mai 2013.

Gefragt war Meyer Burger. Die Aktien, die seit Mitte Mai rund ein Fünftel an Wert gewonnen haben, steigen um 4,9 Prozent auf 1,08 Franken. Der Solarzulieferer hat von zwei Kunden aus Asien Aufträge mit einem Gesamtwert von rund 80 Millionen Franken erhalten.

Eine Aktienplatzierung schickte VAT auf Talfahrt. Die Titel der Vakuumventile-Firma fallen um 5,1 Prozent auf 119,90 Franken. Die Investoren Capvis und Partners Group haben 2,75 Millionen Aktien zum Preis von 120 Franken je Titel veräussert.

Die grösste Stütze des Marktes ist Novartis mit einem Kursplus von 0,9 Prozent. Der Chef des Pharmakonzerns, Joseph Jimenez, hat seine ablehnende Haltung gegenüber einer Grossübernahme bekräftigt. "Wir brauchen keinen grossen Deal", sagte der Amerikaner auf einer Investorenveranstaltung in Boston.

Die Titel von Lafarge-Holcim rutschen 0,6 Prozent ab. Der Zementkonzern startet am Donnerstag mit dem Rückkauf eigener Aktien. Dieses Jahr und 2018 sollen Titel über eine zweite Handelslinie für bis zu einer Milliarde Franken erworben werden.

Die Anteile des Elektrokonzerns ABB legen leicht zu, die Anteile des Personalvermittlers Adecco schwächen sich leicht ab. Die Titel des Chemikalienherstellers Clariant büssen 2,1 Prozent ein. Die Aktien von Richemont steigen um 0,4 Prozent, während Rivalin Swatch 0,7 Prozent an Wert verliert.

Weiter unter Druck standen Aktien von Banken: Credit Suisse verlieren 1,2 Prozent an Wert und UBS 1,7 Prozent. Händler verweisen auf die Probleme von Italiens Banksektor und die politischen Unsicherheiten, die einen stärkeren Anstieg der Renditen bremsten. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Mitwoch.)

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16:25

Spekulationen auf eine anhaltende Ölschwemme setzen den Preis für den Rohstoff unter Druck. Nordseeöl der Sorte Brent fiel am Mittwoch um 3,9 Prozent auf 49,81 Dollar je Barrel (159 Liter) und notierte damit so niedrig wie zuletzt am 10. Mai. Börsianern zufolge könnte die in der vergangenen Woche beschlossene Verlängerung der Förderbremse durch den Ölboom in den USA ausgehebelt werden. Zudem fördert Libyen, das sich wegen der dortigen Unruhen nicht an der Förderbremse beteiligen muss, wieder mehr Öl.

Die 50-Dollar-Marke gilt technisch und psychologisch als wichtig. Im November vorigen Jahres hatte die Opec mit ihrer Förderbremse den Preis wieder über diese Hürde gehievt. Doch die nun beschlossene Verlängerung der Kürzungen enttäuschte all jene Anleger, die mit einer stärkeren und längeren Förderbremse gerechnet hatten. Daher steht der Preis seit letzter Woche unter Druck.

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15:45

Die US-Börsen haben am Mittwoch etwas höher eröffnet. Nach dem Feiertag zu Wochenbeginn und dem geringen Aktienumsatz am Dienstag kämen die Märkte nun wieder auf Betriebstemperatur. "Und deshalb könnten wir eine Rückkehr zu den kräftigen Käufen sehen, wie es sie schon in der Vorwoche gab", sagt Andre Bakhos, Geschäftsführer bei Janlyn Capital. 

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,1 Prozent höher bei 21'039 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um ebenfalls 0,1 Prozent auf 2415 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,3 Prozent auf 6219 Stellen zu.

Öl verbilligte sich um knapp 3 Prozent, was zu Kursverlusten bei Energie-Aktien wie Exxon führte. Hintergrund ist der Anstieg der Ölproduktion in Libyen. Dieser schürt Sorgen, die Opec-Einigung auf eine Verlängerung der Förderbremse könne von Ländern unterlaufen werden, die nicht zu dem Teilnehmerkreis gehören.

Bei den Einzelwerten gaben Papiere von Michael Kors 7,5 Prozent nach. Der Luxusmoden-Hersteller ist in die roten Zahlen gerutscht und will bis zu 125 seiner weltweit 860 Filialen schliessen.

Amazon verteuerten sich um weitere 0,4 Prozent. Am Dienstag hatten die Papiere erstmals in ihrer Geschichte die Marke von 1000 Dollar übersprungen. Google stehen kurz vor dieser Schwelle. Die Anteilsscheine notierten 0,2 Prozent im Plus bei 998,25 Dollar. Gemessen am Börsenwert liegt der Internet-Konzern aber deutlich vor dem Online-Händler.

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12:45

Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Mittwochmittag in einem ruhigen Handel mit leichten Aufschlägen. Der Leitindex SMI kann die Marke von 9000 Punkten verteidigen und befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Derzeit würden Impulse fehlen, um eine eindeutige Tendenz in die eine oder andere Richtung auszubilden, heisst es im Handel.

Der SMI notiert gegen Mittag 0,2% höher bei 9026 Punkten. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, notiert unverändert mit 1419 Zählern und der breite SPI gewinnt 0,2% auf 10'264 Punkte hinzu. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren 16 im Plus und 14 im Minus.

Vifor (-3,5%, 113,40 Franken) leiden deutlich unter einer Analysten-Herabstufung. Die UBS hat die Bewertung auf "Neutral" ("Buy") und das Kursziel auf 119 (130) Franken gesenkt. Der Analyst hat seine Erwartungen für das Medikament Veltassa reduziert.

Credit Suisse (-1,3%) und UBS (-1,2%) tendieren ebenfalls tiefer. Die Bankentitel werden weiter durch Sorgen um die politische Situation in Italien und die Lage der italienischen Banken gedrückt, heisst es.

Der SMI erhält von den Schwergewichten Rückenwind, allen voran von Nestlé (+0,8%). Auch die Roche-Genussscheine (+0,2%) geben dem Gesamtmarkt Stütze. Marktteilnehmer sprechen von höherer Nachfrage durch US-Fondsinvestoren.

Novartis (+0,1%) rechnet damit, ab 2018 auf den Wachstumspfad zurückzukehren. An einer Investoren-Veranstaltung in Boston wurde der Fokus auf Innovation und Produktivität betont und auf die mit fortgeschrittenen Kandidaten gefüllte Pipeline verwiesen.

Stärkste Bluechips sind Sika (+1,3%), gefolgt von Richemont (+1,2%), Swatch (+0,8%), Kühne+Nagel und Geberit (je +0,7%).

Am breiten Markt hat Meyer Burger (+3,9%) weitere Aufträge im Volumen von 80 Milionen Franken für seine Upgrade-Zelltechnologie MB-Perc aus Asien erhalten. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

Meyer Burger hat von zwei bestehenden asiatischen Kunden weitere Aufträge im Wert von 80 Millionen Franken erhalten.

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10:45

Die Schweizer Börse legt am Mittwochmorgen leicht zu. Käufe in den schwergewichtigen Papieren von Nestlé und Roche verhelfen dem Markt zu einer positiven Tendenz. Die Vorgaben seien aber kaum richtungsweisend und die Anleger seien vorsichtig und konzentrierten sich auf Spezialsituationen, sagen Händler. Möglicherweise unterstützten auch Käufe zum Monatsultimo den Markt, heisst es weiter.

Der SMI notiert mit 9029 Punkten um 0,2 Prozent höher. Am Dienstag war der Leitindex um 0,3 Prozent gesunken. Damit steuert der SMI auf den siebten Monat hintereinander mit Kursgewinnen zu.

Gefragt sind die Aktien von Meyer Burger. Die Aktie legt 2,9 Prozent zu. Der Solarzulieferer hat Aufträge von zwei asiatischen Kunden im Gesamtumfang von rund 80 Millionen Franken erhalten. Um mit der erhöhten Nachfrage mitzuhalten, werde Meyer Burger die Produktionskapazitäten in dem Bereich vorübergehend ausbauen.

Dagegen sausen die Aktien der VAT Group um 4,8 Prozent auf 120,20 Franken hinunter. Die Investoren Capvis und Partners Group haben 2,75 Millionen Aktien zu je 120 Franken je Titel bei Investoren platziert.

Stützen des Marktes sind die Anteile des Lebensmittelkonzerns Nestlé mit einem Kursplus von  0,6 Prozent. Die Titel des Pharmariesen Roche legen 0,5 Prozent zu. Die Aktien von Roche-Rivalin Novartis werden um 0,3 Prozent höher gehandelt.

Die Titel Lafarge-Holcim ermässigen sich um 0,3 Prozent. Der Zementkonzern startet am Donnerstag mit seinem Aktienrückkaufprogramm. Schwächer tendieren die Anteile des Elektrokonzerns ABB, des Chemiekalienherstellers Clariant und des Personalvermittlers Adecco.

Weiter unter Druck stehen die Titel der Banken: Credit Suisse verlieren 1,4 Prozent und UBS schwächen sich um 0,8 Prozent ab. Julius Bär und Vontobel bröckeln ebenfalls ab. Auch die Assekuranzwerte neigen zur Schwäche.

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09:15

Der Swiss Market Index (SMI) geht mit einem knappen Plus bei 9022 Punkten in den Handel. Dem hiesigen Markt würden Impulse fehlen, um eine eindeutige Tendenz in die eine oder andere Richtung auszubilden, heisst es im Handel. Die Vorgaben aus den USA sind eher neutral, während die asiatischen Börsen etwas leichter notieren.

Die Titel der Schwergewichte Novartis und Roche gewinnen rund 0,2 Prozent dazu. Das Pharmaunternehmen Novartis rechnet damit, ab 2018 auf den Wachstumspfad zurückzukehren. An einer Investoren-Veranstaltung in Boston wurde der Fokus auf Innovation und Produktivität betont und auf die mit fortgeschrittenen Kandidaten gefüllte Pipeline verwiesen. Zudem wurden positive Ergebnisse für CTL119 zusammen mit Ibrutinib gemeldet und die Tochter Sandoz hat in der EU die Zulassung für Adalimumab und Infliximab beantragt.

Die Finanzwerte zeigen sich nach den gestrigen deutlicheren Abgaben erneut negativ. Die Bankentitel waren durch Meldungen zur Stabilität italienischer Banken belastet worden. Credit Suisse (-1 Prozent) und UBS (-0,5 Prozent) verlieren spürbar. Letztere plant die Verlagerung hunderter Stellen von Zürich nach Biel, um Kosten zu sparen. Welche Funktionen umziehen werden, werde derzeit geprüft, heisst es.

Lafarge-Holcim (+0,1 Prozent) hat den Start des Geplanten Aktienrückkaufprogramms von bis zu 1 Mrd CHF für den morgigen Donnerstag angekündigt. Die zurückgekauften Aktien sind zur Vernichtung vorgesehen. Auf der anderen Seite steigen die Uhren-Aktien Richemont (+0,9 Prozent) und Swatch (+0,6 Prozent) deutlich an.

Die Aktien des Backwarenkonzerns Aryzta (-1,5 Prozent) schliessen an die gestrigen deutlichen Verluste von 8,0 Prozent an. Das Unternehmen hatte am Vortag Zahlen vorgelegt. Im Nachgang haben nun Société Générale, CS und Goldman Sachs ihre Kursziele gesenkt.

Einige Neuigkeiten gibt es derweil vom breiten Markt. So haben etwa die VAT-Grossaktionäre (VAT-Aktie -7,4 Prozent) Partners Group (-0,3 Prozent) und Capvis Aktienpakete platziert und Meyer Burger (+3,9 Prozent) weitere Aufträge für seine Upgrade-Zelltechnologie aus Asien erhalten.

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09:01

In Tokio gab der Nikkei-Index um 0,14 Prozent auf 19.650 Punkte nach. Gegen den Trend konnten die Panasonic-Papiere um knapp zwei Prozent zulegen, nachdem das Unternehmen vor Analysten eine langfristige Wachstumsstrategie vorgestellt hatte.

Angesichts der Turbulenzen in Europa flüchteten Anleger in den Yen als sichere Anlage. Der Kurs der japanischen Währung stieg, das belastete insbesondere exportorientierte Unternehmen in dem Land. Für positive Impulse sorgte der Industrie- und Dienstleistungssektor in China. Der Industrie-Einkaufsmanagerindex für Mai lag mit 51,2 Punkten gleichauf mit dem Wert des Vormonats und damit deutlich oberhalb der 50-Punkte-Marke, die Wachstum signalisiert. Auch der Dienstleistungssektor zeigte sich in guter Verfassung. 

Das kam an der Börse gut an, in Shanghai tendierte der Index etwas fester. Mehrere andere Märkte in der Region traten dagegen auf der Stelle. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte 0,1 Prozent im Minus.

 

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08:25

Der Euro hat am Mittwoch im frühen Handel zum US-Dollar etwas nachgegeben. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,1175 USD etwas weniger als am Vorabend, nachdem sie gestern kurzzeitig über die Marke von 1,12 USD gestiegen war. Gegenüber dem Schweizer Franken notiert der Euro wie schon am Vorabend mit 1,0901 CHF knapp über der Marke von 1,09 CHF. Der Dollar legt zum Franken leicht zu auf 0,9754 von 0,9743 CHF am Vorabend.

Die britische Währung fiel um 0,5 Prozent auf 1,2790 Dollar. Der Euro zog um 0,3 Prozent auf 0,8722 Pfund an. Nach einer am Dienstagabend veröffentlichten Erhebung des Instituts YouGov für die "Times" könnten die Konservativen nur noch auf 310 Mandate von bisher 330 kommen. Damit würden sie die bei 326 Sitzen liegende absolute Mehrheit um 16 Mandate verfehlen (mehr dazu hier).

 

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) dürfte laut vorbörslichen Indikatoren der Bank Julius Bär kaum verändert bei 9011 Punkten starten.

Die SMI-Einzeltitel notieren in der Region von +0,1 Prozent. Am breiten Markt fallen Aryzta (-0,7 Prozent)  auf.

Ihr Hauptaugenmerk richten Investoren nun auf die europäischen Inflationsdaten. Um 20.00 Uhr (MESZ) legt zudem die US-Notenbank Fed ihren Konjunkturausblick vor. Von ihm erhoffen sich Börsianer Hinweise auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten Zinserhöhungen. 

An der Wall Street hatten sich die grossen Indizes nach Handelsschluss in Europa am Dienstag kaum mehr bewegt: Der Dow-Jones- und der S&P500-Index gingen mit Abschlägen von 0,2 und 0,1 Prozent aus dem Handel, der Nasdaq-Composite verlor ebenfalls 0,1 Prozent. In Tokio tendierte die Börse am Mittwoch leichter. Der Nikkei-Index lag 0,3 Prozent im Minus. In Shanghai war der Composite-Index 0,2 Prozent im Plus.

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07:30

Die Preise für Rohöl stehen am Mittwochmorgen unter Druck. Die Sorte Brent verliert 0,4 Prozent auf 51,6 Dollar. WTI-Öl kostet 49,34 Dollar (-0,5 Prozent). Am Markt war die Rede von einem ruhigen Handel ohne besondere Impulse. Von ihrem Preisrutsch in der vergangenen Woche haben sich die Ölpreise bislang nur ein Stück weit erholt. Der Preisrückgang kam zustande, obwohl das Ölkartell Opec gemeinsam mit anderen Fördernationen seine Produktionsgrenze zeitlich verlängert hatte.

 

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06:45

Der starke Yen-Kurs wirkte ebenfalls dämpfend, wie Händler erklärten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte kurz vor Handelsschluss 0,3 Prozent im Minus bei 19.621 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,2 Prozent auf 1570 Zähler. Gegen den Trend konnte Panasonic um 2,3 Prozent kräftig zulegen, nachdem das Unternehmen vor Analysten eine langfristige Wachstumsstrategie vorgestellt hatte.

Zum Yen verlor der Dollar fast auf ein Zweiwochentief von 110.665 Yen. Der Euro erholte sich von seinem Tief am Dienstag und notierte bei 1,176 Dollar. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9762 Franken je Dollar und 1,0901 Franken je Euro gehandelt.

 

(cash/AWP/Reuters)