+++Börsen-Ticker+++ - Politik-Chaos verunsichert die Wall Street

US-Investoren haben wegen Personalquerelen im Weissen Haus am Montag Vorsicht walten lassen. Kopfschmerzen bereitete ihnen zudem das gemeinsame Manöver der USA und Südkoreas.
21.08.2017 22:30
Da bleibt nur noch der Griff an den Kopf: Die politische Lage bereitet den Händlern an der Wall Street am Montag Kopfzerbrechen.
Da bleibt nur noch der Griff an den Kopf: Die politische Lage bereitet den Händlern an der Wall Street am Montag Kopfzerbrechen.
Bild: Bloomberg

22:30

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un betrachtet derartige Übungen als Bedrohung. Dies schürte die Furcht vor einem bewaffneten Konflikt mit Nordkorea.

Die drei wichtigsten Indizes der Wall Street kamen kaum vom Fleck. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte geht mit plus 0,1 Prozent bei 21'703 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 legt 0,1 Prozent auf 2428 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verzeichnet dagegen ein Minus von 0,1 Prozent und schliesst bei 6213 Stellen.

Investoren seien noch mit der Analyse der jüngsten Kursrücksetzer beschäftigt, sagt Andre Bakhos, Geschäftsführer des Vermögensberaters Janlyn. "Sie sind sich noch nicht sicher, ob dies der Anfang vom Ende der Börsenrally oder die Gelegenheit zum Einstieg ist." Am Freitag hatte Trump seinen Chef-Strategen Steve Bannon gefeuert. Zuvor hatten sich zahlreiche Wirtschaftsbosse wegen des Streits um den Umgang mit den rechtsextremen Ausschreitungen in Virginia vom US-Präsidenten distanziert.

Zudem hielten sich Händler zufolge viele Anleger auch wegen des bevorstehenden alljährlichen Treffens wichtiger Notenbank-Vertreter zurück. Von der dreitägigen Konferenz, die am Mittwoch in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming beginnt, werden Hinweise auf die künftige Geldpolitik erwartet.

Bei den Einzelwerten stechen die Aktien von Fiat Chrysler hervor. In den USA klettern die Papiere um 6,9 Prozent Great Wall Motor hat ein Auge auf den Autobauer geworfen. Der Mutterkonzern des Geländewagenanbieters Jeep hat nach eigenen Angaben aber bislang keinen Kontakt zum chinesischen Konkurrenten.

Nike-Aktien verlieren 2,4 Prozent an Wert. Jeffries senkte seine Bewertung und das Kursziel für die Papiere.

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17:45

Die Schweizer Börse ist am Montag im späten Handel wieder etwas zurückgefallen. Nach einer schwächeren Eröffnung der Wall Street schritten die Anleger zu Gewinnmitnahmen, sagen Händler. Ein Anstieg des Index-Schwergewichts Nestlé verhinderte ein Abrutschen ins Minus. Der SMI steht zum Börsenschluss noch 0,1 Prozent höher als am Freitag bei 8884 Zählern.

Händlern zufolge hielten sich die Anleger auch wegen des bevorstehenden alljährlichen Treffens wichtiger Notenbank-Vertreter zurück. Von der dreitägigen Konferenz, die am Mittwoch in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming beginnt, werden Hinweise auf die künftige Geldpolitik erwartet. Allerdings dürfte EZB-Chef Mario Draghi einem Insider zufolge keine Aussagen zur erwarteten Drosselung der Wertpapierkäufe machen.

Auch die US-Politik bereitete den Marktteilnehmer weiter Kopfzerbrechen. Viele Investoren bezweifelten, dass Präsident Donald Trump das Wirtschaftswachstum wie versprochen ankurbeln kann. "Das Personal-Chaos von Präsident Trump weckt diesbezüglich schon Befürchtungen", sagt ein Börsianer. Für Nervosität sorgen auch die gemeinsamen Manöver der USA und Südkoreas.

Die Standardwerte stehen mehrheitlich leicht im Plus. Nestlé legt 0,6 Prozent zu und unterstützt den SMI merklich. Das andere Index-Schwergewicht Novartis legt leicht zu, während Roche 0,4 Prozent nachgeben.

Die grössten Kursgewinne unter den Bluechips verzeichnen die Aktien der Sanitärtechnikfirma Geberit mit 1,2 Prozent Zuwachs. Swisscom legen 1 Prozent zu. Der Telekomkonzern gilt als defensives Investment. Auch die Titel des Bauchemieunternehmens Sika und des Pharmazulieferers Lonza stehen besser als der Markt.

Auf der Verliererseite zu finden sind die beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS mit Kursabschlägen von 0,8 und 0,7 Prozent. Die Anteile der Versicherer können sich knapp im positiven Terrain halten.

Die Vontobel-Anteil schwächen sich um 0,2 Prozent ab. Die Privatbank übernimmt von der Raiffeisen-Tochter Notenstein La Roche zu einem ungenannten Preis ein Osteuropa-Portfolio mit rund zwei Milliarden Franken verwalteten Vermögen.

Die Aktien von Schweiter klettern 2,1 Prozent nach oben. UBS bekräftigte nach einem als gut eingestuften Zwischenbericht die Kaufempfehlung. Eine UBS-Kaufempfehlung und -Kurszielerhöhung schob Aktien von Lindt & Sprüngli 3,4 Prozent hoch. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Montag.)

 

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15:45

Aus Verunsicherung über den wirtschaftspolitischen Kurs von Präsident Donald Trump fassen Anleger US-Aktien am Montag erneut nur mit spitzen Fingern an. Kopfschmerzen bereitete ihnen ausserdem das gemeinsame Manöver der USA und Südkoreas. Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un betrachtet derartige Übungen als Bedrohung. Die US-Indizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 kommen zur Eröffnung jeweils kaum vom Fleck.

Investoren seien noch mit der Analyse der jüngsten Kursrücksetzer beschäftigt, sagt Andre Bakhos, Geschäftsführer des Vermögensberaters Janlyn. "Sie sind sich noch nicht sicher, ob dies der Anfang vom Ende der Börsenrally oder die Gelegenheit zum Einstieg ist." Am Freitag hatte Trump seinen Chef-Strategen Steve Bannon gefeuert. Zuvor hatten sich zahlreiche Wirtschaftsbosse wegen des Streits um den Umgang mit den rechtsextremen Ausschreitungen in Virginia vom US-Präsidenten distanziert.

Unterdessen steigen die in den USA notierten Aktien von Fiat Chrysler auf ein Rekordhoch von 13,19 Dollar. Great Wall Motor hat ein Auge auf den Autobauer geworfen. Der Mutterkonzern des Geländewagenanbieters Jeep hat nach eigenen Angaben aber bislang keinen Kontakt zum chinesischen Konkurrenten.

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12:40

Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnet am Montag zur Mittagszeit leichte Gewinne. Der SMI eröffnete die Sitzung zunächst kaum verändert, konnte dann aber zulegen und die Marke von 8900 Punkten zurückerobern. Insgesamt verläuft der Handel zum Wochenstart in ruhigen Bahnen, was auch die ganze Woche angesichts weniger bedeutender Makro-Daten - besonders in den USA - anhalten dürfte. Der grösste Event der Woche wird wohl das jährliche Treffen der Notenbanker in Jackson Hole, das allerdings erst am Donnerstag beginnt. Allzu viel sollte man davon jedoch nicht erwarten, heisst es. Hierzulande geht derweil die Berichtssaison weiter, wobei die meisten grossen Unternehmen allerdings bereits durch sind.

Der SMI notiert gegen Mitag 0,4% höher bei 8910 Punkten, nachdem es die vergangenen zwei Handelstage deutlich runterging. Der 30 Aktien umfassende SLI, in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, gewinnt aktuell ebenfalls 0,4% auf 1422 und der breite SPI ebenfalls 0,4% auf 10'165 Stellen. Von den 30 SMI/SLI-Titel liegen zur Berichtszeit 25 im Plus, 4 im Minus und 1 unverändert.

Lindt&Sprüngli (+2,6% auf 65'890 Franken) bleiben mit Abstand die grössten Gewinner, nachdem die Namenaktien von der UBS neu zum Kauf empfohlen werden. Das Kursziel erhöhte die Bank deutlich auf 75'000 von zuvor 66'000 Franken. Die Titel hätten sich nun seit zwei Jahren schwächer als der SPI entwickelt, heisst es. 2018 sollte das organische Umsatzwachstum nun jedoch wieder anziehen und zurück in den Bereich der mittelfristigen Ziele des Schokoladenherstellers finden.

Lindt & Sprüngli: Mutige Empfehlung für eine teure Aktie

Deutlich fester - ohne besondere Neuigkeiten - stehen zudem Swisscom (+1,8%), Aryzta (+1,3%) und Partners Group (+1,1%).

Etwas legen auch Adecco (+0,6%) zu - nach einer Kurszielerhöhung durch Goldman Sachs. Die Einstufung bleibt "Neutral". Im zweiten Quartal habe sich das organische Wachstum zwar nicht beschleunigt, aber der Trend sei stabil geblieben, heisst es. Dieses Tempo dürfte auch im zweiten Halbjahr gehalten werden.

Unter den Schwergewichten legen Nestlé (+0,7%) und Novartis (+0,5%) zu, während Roche unverändert tendieren.

Die grössten Verlierer sind mittlerweile Credit Suisse (-0,4%) und UBS (je -0,4%). Europaweit hinken Bankenwerte aktuell hinterher. Die Schweizer Grossbanken sind zudem von einer Sammelklage in den USA betroffen. Dabei werfen Pensionsfonds verschiedenen Instituten Absprachen bei der Kreditvergabe vor, um so Wettbewerb zu verhindern. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:50

Die Schweizer Börse startet mit leicht festeren Kursen in die neue Woche. Vor dem dem alljährlichen Treffen wichtiger Notenbankvertreter seien die Anleger aber kaum bereit, sich stärker zu exponieren, sagen Händler. Von der dreitägigen Konferenz, die am Mittwoch in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming beginnt, werden Hinweise auf die künftige Geldpolitik erwartet. Allerdings dürfte EZB-Chef Mario Draghi einem Insider zufolge keine Aussagen zur erwarteten Drosselung der Wertpapierkäufe machen. Auch die US-Politik bereite den Marktteilnehmer weiter Kopfzerbrechen. Viele Investoren bezweifeln, dass Präsident Donald Trump das Wirtschaftswachstum wie versprochen ankurbeln kann. Für Nervosität sorgen auch die geplanten gemeinsamen Manöver der USA und Südkoreas.

Der SMI notiert am Montag nach knapp zwei Stunden um 0,3 Prozent höher bei 8900 Punkten. Zum Wochenschluss war der Leitindex um 0,8 Prozent gefallen.

Der Volatilitätsindex legt nach dem Sprung von Freitag weitere 1,5 Prozent zu. Das erhöhte Niveau des Angstbarometers deutet nach Ansicht der Credit-Suisse-Experten darauf hin, dass der Terroranschlag in der spanischen Stadt Barcelona vom vergangenen Donnerstag, die geopolitischen Risiken im Zusammenhang mit Nordkorea und die Unsicherheit hinsichtlich der US-Geldpolitik die Stimmung der Anleger weiterhin dämpfen.

Die Standardwerte ziehen mehrheitlich an, wobei die Aufschläge meist unter 1 Prozent bleiben. Mit einem Kursplus von 1,9 Prozent führt der Telekomkonzern Swisscom die Gewinnerliste an. Dahinter folgen die Aktien der Uhrenkonzerne Swatch und Richemont, des Bauchemieunternehmens Sika und des Personaldienstleisters Adecco mit Zuwächsen von mehr einem halben Prozent und mehr. Die Index-Schwergewichte Nestlé und Novartis steigen ebenfalls um rund ein halbes Prouent, während der dritte SMI-Riese Roche 0,2 Prozent nachgibt.

Die stärksten Verluste verzeichnen die Anteile der Grossbanken Credit Suisse und der UBS, die sich um 0,5 und 0,2 Prozent abschwächen. Auch die Inspektionsfirma SGS verliert leicht an Wert, während der Zementproduzent Lafarge-Holcim unverändert ist.

Die Sonova-Aktien steigen um 0,3 Prozent. Der Hörgerätehersteller rechnet in nächster Zeit im Markt nicht mit grossen Übernahmen, wie Firmenchef Lukas Braunschweiler der "Finanz und Wirtschaft" sagte: "Kleinere Arrondierungen will ich nicht ausschliessen."

Die Anteile von Dufry sind um 0,6 Prozent höher. Die chinesische HNA-Gruppe kontrolliert über eine Kaufposition insgesamt 20,9 Prozent des Duty-free-Shop-Betreibers. HNA und Dufry wollen Bereiche für eine Zusammenarbeit ausloten, um das Geschäft mit chinesischen Kunden auszuweiten.

Gewinnmitnahmen drücken die Aktien von Tecan 1,3 Prozent ins Minus. Der Laborausrüster hatte nach dem Zwischenbericht in der Vorwoche stark an Wert gewonnen.

Die Vontobel-Anteil sind um 0,1 Prozent höher. Die Privatbank übernimmt von der Raiffeisen-Tochter Notenstein La Roche zu einem ungenannten Preis ein Osteuropa-Portfolio mit rund zwei Milliarden Franken verwalteten Vermögen.

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09:10

Der Swiss Market Index fällt im frühen Handel am Montag um 0,1 Prozent. Auf der Stimmung laste nach wie vor das "gefühlte politische Chaos" in der US-Regierung, heisst es. Zuletzt seien vor allem die Zweifel gestiegen, ob US-Präsident Donald Trump seine vollmundigen Wahlversprechen in grösseren Umfang durchsetzen könne.

In den USA gingen die wichtigen Indizes im Vergleich zum Europa-Schluss am Freitagabend denn auch noch klar zurück. An den Börsen Asiens lief es derweil zwar durchwachsen, grössere Ausschläge gab es dabei aber nicht. Ansonsten geht es zum Wochenstart zunächst eher ruhig zu. Auf Konjunkturseite ist es zudem in der gesamtem Woche recht ruhig. Das grösste Event dürfte das Treffen der Notenbanker in Jackson Hole von Donnerstag bis Samstag werden. Unter anderem werden Fed-Chefin Janet Yellen und EZB-Chef Mario Draghi sprechen; es werden aber keine bedeutenden Aussagen erwartet.

Positive Ausreisser sind Lindt&Sprüngli (+1,8 Prozent). Die Namenaktien werden von der UBS neu zum Kauf empfohlen. Das Kursziel erhöhte die Bank deutlich auf 75'000 von zuvor 66'000 Franken (zum cash-Artikel). Etwas fester sind zudem Adecco (+0,1 Prozent) gestellt, nach einer Kurszielerhöhung durch Goldman Sachs. Die Einstufung bleibt "Neutral". 

Credit Suisse (-0,3 Prozent) und UBS (-0,2 Prozent) sind derweil von einer Sammelklage in den USA betroffen. Dabei werfen Pensionsfonds verschiedenen Grossbanken Absprachen bei der Kreditvergabe vor, um so Wettbewerb zu verhindern.

Auch die Schwergewichte Nestlé (-0,1 Prozent) sowie Roche (-0,4 Prozent) haben tiefer eröffnet. Nestlé sieht sich in den USA einer Klage zum Wassergeschäft ausgesetzt. In einer Sammelklage von Kunden werde dem Lebensmittelkonzern Marketing-Betrug bei der Mineralwassermarke "Poland Spring" vorgeworfen, schreibt das Wall Street Journal.

Am breiten Markt legten am Montag einzig Metall Zug Halbjahreszahlen (-2 Prozent) vor. Im Blick sind zudem noch Basilea (-0,3 Prozent), nachdem Franklin Templeton die Beteiligung auf unter 5 Prozent reduzierte nach zuvor gut 9 Prozent.

Europaweit sind nach dem Terroranschlag in Spanien vom Freitag vor allem Aktien aus der Flugbranche und dem Tourismus unter Druck: 

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08:15

Asiens Aktienmärkte haben den Handel beendet, die aus Sorge vor einer wirtschaftlichen Schwächung der USA und einer Ausweitung des Nordkorea-Konflikts eher negativ waren. "Investoren befürchten, dass die Politik von Trump zerbrechlich bleiben wird und dass seine Möglichkeiten, die Wahlversprechen umzusetzen, begrenzt sind", sagte Analyst Masahiro Ichikawa vom Vermögensverwalter Sumitomo Mitsui Asset Management. Der Nikkei schloss 0,4 Prozent tiefer bei 19'393,13 Punkten. Zeitweise war er auf den tiefsten Stand seit 16 Wochen geruscht. Der breiter gefasste Topix verlor 0,1 Prozent. 

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08:10

Der SMI lässt vorbörslich um 0,2 Prozent nach und sinkt damit auf 8857 Punkte. Wie schon an den asiatischen Märkten zu beobachten war, verlieren die Anleger das Vertrauen in eine wirtschaftsfreundlichere US-Politik unter Präsident Donald Trump. Zudem verunsicheren amerikanisch-südkoreanische Militärmanöver die Märkte. Diese werden von Nordkorea kritisiert, was neue Ängste um eine Nuklear-Eskalation im ostasiatischen Meer aufkommen lässt. Am Freitag war der Leitindex um 0,8 Prozent gefallen. Auch das dreitägige Treffen der Notenbanker im US-amerikanischen Jackson Hole ab Mittwoch werde die Risikobereitschaft kaum fördern, hiess es.

Dabei trifft der Downturn die Banken und Zykliker etwas stärker als den übrigen Markt (zu den vorbörslichen Kursen). UBS (-0,25 Prozent) und Credit Suisse (-0,21 Prozent) gehören zu einer Gruppe von Banken, die, wie heute morgen bekanntgeben, einer weiteren US-Klage wegen Kreditabsprachen ausgesetzt sind. Einzig SMI-Aktie, die vorbörslich im Plus steht, ist Adecco (+0,06 Prozent). 

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07:30

Die Ölpreise haben zum Wochenbeginn ihre deutlichen Gewinne vom Freitag gehalten und sich im frühen Handel kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Montagmorgen 52,67 Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. 

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06:40

Viele Investoren zweifeln offenbar, ob Präsident Donald Trump wie versprochen das Wirtschaftswachstum ankurbeln kann. "Jeden Tag kommt etwas Neues, das den Markt beunruhigt", sagte der Analyst Hikaru Sato von Daiwa Securities.

Anleger zeigten sich deswegen risikoscheu. Zuletzt feuerte Trump seinen rechten Chefstrategen Steve Bannon. Für weitere Nervosität sorgten am Montag gemeinsame Militärübungen der USA und Südkorea, die Nordkorea scharf kritisiert hat.

Der Nikkei mit den 225 Standardwerten gibt 0,3 Prozent auf 19'403 Punkte nach. Auf den Verkaufslisten standen etwa Finanzwerte. So gaben die Papiere von Mitsubishi UFJ 1,3 Prozent und die von Nomura 1,8 Prozent ab.

Der Dollar zeigte sich zum Euro kaum verändert und notierte mit 1,1753. Im Vergleich zur japanischen Währung kostete der Greenback 109,22 Yen.

(Reuters)