+++Börsen-Ticker+++ - Rekordjagd der Wall Street geht weiter - Fed-Chef Powell bekräftigt lockere Geldpolitik

An der Wall Street haben der Dow und der S&P 500 die Woche mit neuen Rekordständen beendet.
09.04.2021 22:45
Jerome Powell, Präsident der amerikanischen Notenbank Fed.
Jerome Powell, Präsident der amerikanischen Notenbank Fed.
Bild: imago images / ZUMA Wire

22:45

An der Wall Street haben der Dow und der S&P 500 die Woche mit neuen Rekordständen beendet. Der US-Standardwerteindex Dow Jones schloss am Freitag 0,9 Prozent höher bei 33.800 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 stieg um 0,8 Prozent auf 4.128 Zähler. Der technologielastige Nasdaq gewann ebenfalls hinzu und schloss 0,5 Prozent im Plus bei 13.900 Punkten. In Europa waren Dax und EuroStoxx50 zuvor fast unverändert aus dem Handel gegangen.

US-Notenbankchef Jerome Powell hatte bei einer Podiumsdiskussion des Internationalen Währungsfonds (IWF) bekräftigt, dass die Fed an ihrer bisherigen Geldpolitik auf absehbare Zeit nicht rütteln wird. Außerdem legte US-Präsident Joe Biden dem Kongress seinen ersten Haushaltsentwurf vor, der Börsianer vor allem wegen der geplanten zusätzlichen billionenschweren Konjunkturhilfen interessiert.

Bei den Unternehmen rückte Turquoise Hill ins Rampenlicht. Die in den USA notierten Aktien der kanadischen Bergbaufirma stiegen um 4,3 Prozent, nachdem sich das Unternehmen mit seiner Mutter Rio Tinto auf die Finanzierung zum Ausbau der Mine "Oyu Tolgoi" in der Mongolei geeinigt hatte. Dort liegt eine der weltweit größten bekannten Gold- und Kupferlagerstätten. Explodierende Kosten hatten einen Streit zwischen Rio Tinto und Turquoise Hill ausgelöst.

Die Titel von Lucira gewannen 2,9 Prozent. Ein Corona-Test der Medizintechnikfirma erkennt den Angaben zufolge mindestens 99,9 Prozent aller Coronavirus-Varianten, inklusive der "Doppel-Mutante" aus Indien.

Fortschritte bei der Entwicklung eines Medikaments zur Behandlung von Coronavirus-Patienten bescherte den Aktien von RedHill Biopharma ein Kursplus von 8,9 Prozent. Ein unabhängiges Expertengremium sprach sich den Angaben zufolge einstimmig für eine Fortsetzung der Tests mit dem Mittel aus.

 

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17:35

Der SMI rückte um 0,28 Prozent vor auf 11'238.52 Punkte. Im Wochenabstand resultierte ein Plus von 0,9 Prozent. Händler erklärten, angesichts der anhaltenden Corona-Sorgen scheuten Investoren grössere Engagements am Aktienmarkt und würden eher Kursgewinne sichern. Grundsätzlich bleibe das Umfeld für Aktien aber positiv.

Tagessieger waren mit einem Plus von 1,9  Prozent die Titel des Arzneimittel-Auftragsfertigers Lonza. Der Aromenhersteller Givaudan profitierte von einer Kurszielerhöhung der UBS-Analysten und gewann 1,74 Prozent. Schweiter legten 1,94 Prozent zu. Die Verbundwerkstoff-Firma hat 40 Prozent der Anteile des polnischen Windkraftanlagen-Bausätzeherstellers JMB Wind Engineering erworben.

Auf der Verliererseite standen vor allem Finanzwerte. Händler erklärten, angesichts der voraussichtlich weiterhin tiefen Zinsen würden die Anleger die Finger von der Branche lassen. Credit Suisse litten unter einer Rückstufung durch den Broker Morgan Stanley und verloren 2,33 Prozent. Vorübergehend hatte die Titel ein Jahrestief markiert. Der Versicherer Zurich ermässigten sich im Zuge der Dividendenausschüttung um 4,67 Prozent.

Zum ausführlichen Bericht geht es hier. 

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17:30

Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 63,19 US-Dollar. Das war ein Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte bei 59,60 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Handel vor dem Wochenende. Auf Wochensicht sind die Ölpreise gesunken. Am Markt wurde auf Aussagen aus Saudi-Arabien verwiesen. Das führende Opec-Land verteidigte den jüngsten Beschluss der in der Opec+ zusammengefassten Förderstaaten zur schrittweisen Ausweitung der Fördermenge.

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17:00

Der Euro ist am Freitag etwas unter Druck geraten. Am Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,1893 US-Dollar. Im frühen Handel war sie noch über 1,19 Dollar gehandelt worden.

Auch zum Schweizer Franken gibt die Gemeinschaftswährung leicht nach, hält sich aber mit 1,1001 Franken noch über der Marke von 1,10, unter die sie im frühen Geschäft vorübergehend gesunken war. Der Dollar notiert derweil mit 0,9253 Franken wenig verändert.

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16:10

Der US-Leitindex Dow Jones stieg um 0,29 Prozent auf 33'599,26 Punkte. Auf Wochensicht zeichnet sich damit ein Plus von 1,3 Prozent ab. Der marktbreite S&P 500 rückte am Freitag nach einer knappen halben Stunde um 0,16 Prozent auf 4103.63 Punkte vor. Wirtschaftsoptimismus und billiges Geld der Notenbank treiben insbesondere die Standardwerte unvermindert an.

Mit minus 0,17 Prozent auf 13'734,73 Punkte notierte hingegen der Nasdaq . Inflationssorgen halten an der Nasdaq die Kurse etwas im Zaum. In den USA stiegen die Erzeugerpreise im März stärker als erwartet und auch in China hatte sich der Anstieg im März fortgesetzt. Steigen mit einer zunehmenden Inflation auch die Renditen an den Kapitalmärkten, dann können sich Kredite für Unternehmen verteuern. Das wiederum trifft Technologiekonzerne stärker, die auf Investitionen in IT und Software angewiesen sind. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen tendierte am Freitag zeitweise wieder in Richtung 1,7 Prozent, zuletzt betrug sie 1,67 Prozent.

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15:35

Der Dow Jones startet am Freitag mit einem Plus von 0,2 Prozent. Der Nasdaq verliert hingegen 0,3 Prozent. Der S&P 500 startet unverändert. 

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14:30

Die Talfahrt der Credit Suisse-Aktie setzt sich auch am Freitag fort. Sie sinkt auf neue Jahrestiefstände. Sie notieren 2,1 Prozent im Minus bei 9,82 Franken. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus der CS-Aktien nun 14 Prozent, seit dem Jahreshoch von Ende Februar sind die Titel gar um 27 Prozent abgesackt. 

Die Morgan Stanley-Analystin Magdalena Stoklosa hat am Freitag nach zahlreichen anderen Instituten ihr Rating und Kursziel für die CS-Titel ebenfalls deutlich nach unten angepasst. Allerdings liegt sie mit einem Kursziel von 11 Franken noch immer über dem derzeitigen Kursniveau. Wie andere Beobachter wünscht sich die Morgan Stanley-Expertin eine baldige Klärung von offenen Fragen. So sei zum einen unklar, ob sich die Verluste wegen Archegos auch in das zweite Quartal hineinziehen würden. Zum anderen erwarte sie auch weitere Informationen zur Abwicklung der "Greensill-Fonds". Bezüglich der Greensill-Fonds bleibt ungewiss, ob die in den Medien zwischen 1 und 3 Milliarden geschätzten Verluste aus der Auflösung der mit Greensill Capital erstellten "Lieferketten-Finanzierungsfonds" von den Investoren getragen werden. Zuletzt hatten Medien berichtet, dass die CS-Führung keine Absicht habe, ihre Kunden für Verluste zu entschädigen.

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14:25

Die Hoffnung auf eine kraftvolle Erholung der Weltwirtschaft von den Folgen der Coronavirus-Pandemie wächst immer weiter. Im Gegenzug fallen die Volatilitätsindizes VDax und VStoxx, die die Nervosität der Anleger messen, auf 17,18 beziehungsweise 15,96 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit Ende Februar 2020, als die Corona-Krise die weltweiten Börsen erfasste. Gleiches gilt für den US-Volatilitätsindex, der auf 16,20 Punkte zurückgeht.

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14:15

Die Warnung der Europäischen Zentralbank (EZB) vor Verzögerungen bei der Auszahlung des EU-Wiederaufbaufonds zur Bewältigung der Coronavirus-Folgen löst Verkäufe italienischer Staatsanleihen aus. Dies treibt die Rendite der zehnjährigen Titel auf ein Fünf-Wochen-Hoch von 0,755 Prozent. Die Regierung in Rom scheine aber entschlossen, die Wirtschaft notfalls mit Hilfe neuer Schulden anzukurbeln, sagt Analystin Annalisa Piazza vom Vermögensverwalter MFS.

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13:00

Die US-Börsen werden uneineheitlich eröffnen. Darauf deuten die Terminkontrakte der entsprechenden Indizes hin. Während die Futures auf den Dow Jones leicht steigen, sind die Terminkontrakte auf dem Nasdaq leicht im Minus.

Ermutigende Ergebnisse von Versuchen mit einem Corona-Test bescheren Lucira den grössten Kurssprung der Firmengeschichte. Die Aktien der Medizintechnikfirma steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 16 Prozent. Der Test erkennt den Angaben zufolge mindestens 99,9 Prozent aller Coronavirus-Varianten, inklusiver der "Doppel-Mutante" aus Indien.

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11:45

Der SMI 0,06 Prozent hinzu auf 11'213 Punkte und notiert damit etwas deutlicher im Plus als noch zur Eröffnung. 

Die gute Stimmung an den Finanzmärkten wird einhellig dem Fed-Chef Jerome Powell zugeschrieben. Der oberste Währungshüter der Vereinigten Staaten hatte am Donnerstag auf einer digitalen Podiumsdiskussion auf dem Frühjahrstreffen des Internationalen Währungsfonds erneut erklärt, dass die US-Notenbank an der ultralockeren Geldpolitik festhalten werde. Die zuletzt gestiegene Inflation sei auf Engpässe in den Lieferketten zurückzuführen und dürfte nach seiner Meinung nur vorübergehend sein. Im Laufe des Handelstages stehen in den USA noch Produzentenpreise auf der Agenda. In China hatten sie am Morgen auf die Stimmung gedrückt. Der Preisanstieg könnte möglicherweise Inflationssorgen neu aufköcheln lassen.

Die schlechteste Aktie im SMI ist die Credit Suisse. Sie verliert 2 Prozent auf 9,82 Franken. Die Liste der Gewinner ist bunt durchmischt. So gehört der Pharmazulieferer Lonza (+2,6%) oder der Aromen- und Duftstoffersteller Givaudan (+1,6%) ebenso zu den grössten Gewinnern wie der Personaldienstleister Adecco (+1,0%). Bei Givaudan schürt ein aktuellen Kommentar der UBS die Hoffnung auf einen guten Zahlenkranz in der kommenden Woche. Der Genfer Konzern ist damit dann auch der erste Blue Chip, der sich über den Geschäftsgang im ersten Quartal zu Wort meldet. Erst in der Woche drauf gewinnt die Bilanzsaison dann auch hierzulande deutlich Fahrt.

Der Personalvermittler Adecco wiederum profitiert laut Händlern von der Konkurrenz. Der Personaldienstleister Michael Page hatte am Morgen einen optimistischen Ausblick gegeben und stellt für 2021 einen Betriebsgewinn in Aussicht, der rund fünf Mal so hoch ausfallen dürfte wie 2020. Neben Lonza sind mit Straumann, Sonova, Roche und Novartis noch weitere Vertreter der Gesundheitsbranche gesucht. Sie ziehen zwischen 1,7 und 0,7 Prozent an.

Bis der Uhrenhersteller Richemont (+1,1%) Zahlen im Mai vorlegt, dauert es zwar noch etwas, doch auch hier mache sich schon eine gewisse Phantasie bemerkbar. So hatten sich gerade erst am Vortag verschiedene Analysten zuversichtlich über die anstehenden Jahreszahlen geäussert. Aber auch Branchenkollege Swatch (+1,2%) wird zum Wochenschluss verstärkt gesucht. Derzeit findet die Branchenmesse "Watches & Wonders" virtuell statt.

Fester als der Markt präsentieren sich auch LafargeHolcim (+0,6%). Auch bei Lafarge stützen einerseits Analystenkommentare. Gleichzeitig hat der Baustoffkonzern mit der Nachricht von sich reden gemacht, er solle künftig wieder "Holcim Ltd" heissen. Dem stehen Verluste von 1,4 Prozent auf 9,89 Franken bei der Credit Suisse gegenüber. Damit notieren die Papiere auch wieder unter der 10-Franken Marke. Morgan Stanley hat am Morgen Bewertung und Kursziel für die Aktien der Grossbank gesenkt.

Die Papiere des Versicherers Zurich weisen dagegen nur optisch einen Verlust von 4,9 Prozent (-19,0 Fr.) auf. Die Aktien werden an diesem Tag ex Dividende (20,00 Fr.) gehandelt. Daneben gehören auch die Swiss Re, Partners Group, die UBS und Julius Bär mit Abgaben zwischen 0,3 und 0,1 Prozent zu den wenigen Verlieren. Sie waren schon am Vortag unter Druck gekommen. Die Aussicht auf anhaltend rekordtiefe Zinsen laste auf der Branche, heisst es dazu im Handel.

Im breiten Markt fallen Ems-Chemie nach Zahlen mit einem Plus von 1,4 Prozent positiv auf. Der Spezialchemiekonzern ist im ersten Quartal 2021 deutlich gewachsen.

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10:45

Die UBS erhöht das Kursziel für VAT auf 300 von 280 Franken und belässt die Einstufung auf "Buy". Er sehe ein Aufwärtsrisiko von 5 bis 10 Prozent für den Gewinnkonsens, schreibt der zuständige UBS-Analyst in einer Studie. Dies hänge mit der starken Halbleiterindustrie (etwa 70 Prozent des VAT-Umsatzes) zusammen. Insgesamt führten die zunehmenden maschinell generierten Daten und die Einführung von künstlicher Intelligenz in verschiedenen Branchen und Endmärkten zu einer steigenden Nachfrage nach Halbleiterchips, was das Wachstum des Halbleitersektors über den Zyklus hinweg begünstige. Die Chipnachfrage werde dabei zunehmend von verschiedenen Endmärkten getrieben, während es vor 5 bis 10 Jahren nur eine Reihe von Schlüsselendmärkten gegeben habe.

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09:35

Der Franken notiert zum ersten Mal seit fast sechs Wochen wieder unter der Marke von 1,10 pro Euro. Die Einheitswährung fällt kurzzeitig auf 1,0992 Franken. Im Intraday-Handel passierte dies zuletzt am 1. März 2021.

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09:10

Zum Wochenschluss startet der Schweizer Aktienmarkt zunächst ohne klare Richtung. Die Vorgaben aus Übersee sind mehrheitlich freundlich. Während die Wall Street am Donnerstag nach zwei Tagen mit angezogener Handbremse ihren Aufwärtstrend wieder aufgenommen hat, ist das Bild in Asien etwas durchwachsener. Vor allem der deutliche Anstieg der Produzentenpreise in China im März lastet auf der Stimmung. Der Preisanstieg könnte möglicherweise Inflationssorgen neu aufköcheln lassen. Dem steht das erneute Bekenntnis der US-Notenbank Fed zu einer ultra-lockeren Geldpolitik vom Vorabend gegenüber, das die US-Börsen angeschoben hatte.

SMI tritt gegen 09:10 Uhr mit -0,03 Prozent auf der Stelle bei 11'202,96 Punkten. Die Frage ist, ob der Markt sein Vor-Corona-Hoch von 11'270 nun in Angriff nehmen könnte. Der breite SPI gewinnt um 0,18 Prozent bei 14'280 Zählern. 

LafargeHolcim (+0,5%) und Givaudan (+0,75%) können zulegen. In beiden Fällen haben sich einerseits Analysten im Vorfeld der anstehenden Zahlen zuversichtlich geäussert. Der Baustoffkonzern hat zudem mit der Nachricht von sich reden gemacht, er solle künftig wieder "Holcim Ltd" heissen. Dies schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 4. Mai 2021 vor.

Grösster SMI-Gewinner zum Handelsstart sind die Titel von Lonza (+1,5%).

Dem stehen Verluste von 0,9 Prozent bei der Credit Suisse gegenüber. Morgan Stanley ist am Morgen den zahlreichen anderen Analysehäusern gefolgt und hat die Bewertung und das Kursziel für die Aktien der Grossbank gesenkt.

Die Papiere des Versicherers Zurich weisen dagegen nur optisch einen Verlust von 4,6 Prozent auf. Die Aktien werden an diesem Tag ex Dividende (20,00 Fr.) gehandelt.

In den hinteren Reihen sind noch die Ems-Titel (+0,3%) im Fokus, nachdem der Spezialchemiekonzern zum Jahresauftakt 2021 deutlich gewachsen ist. Währungsbereinigt fand der Nettoumsatz bereits wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurück.

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08:10

Julius Bär berechnet den Swiss Market Index vorbörslich 0,03 Prozent tiefer. 18 von 20 SMI-Aktien sind im Plus. Negativ tendieren die Credit Suisse 0,8 Prozent und Zurich (-3,5 Prozent wegen des Dividendenabschlages). Am breiten Markt steigen Ems-Chemie nach der Bekanntagbe der Erstquartalszahlen 1,7 Prozent. 

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07:30

Neue Kursziele für Schweizer Aktien:
VAT: UBS erhöht auf 300 (280) Fr. - Buy
LafargeHolcim: Jefferies erhöht auf 57,40 (51,40) Fr. - Hold
LafargeHolcim: Barclays erhöht auf 60 (57) Fr. - Overweight
Givaudan: UBS erhöht auf 4'240 (4'150) Fr. - Buy
Credit Suisse: Morgan Stanley senkt auf 11 (14) Fr.

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06:45

Die IG Bank berechnet den Swiss Market Index vorbörslich 0,23 Prozent höher.

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06:30

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,4 Prozent höher bei 29'820 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,5 Prozent und lag bei 1962 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,8 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 1,3 Prozent.

Japanische Aktien stiegen am Freitag auch wegen der wachsenden Erwartungen, dass Unternehmen in den kommenden Tagen gesunde Gewinne melden und optimistische Prognosen herausgeben werden. "Dies ist erst der Anfang des Aktien-Zyklus. Er wird investitionsgetrieben sein und ein grösserer Zyklus als bisher. Japanische Unternehmen sind bei Investitionsgütern sehr stark. Im Allgemeinen sollte der Maschinensektor davon profitieren", sagt Junichi Inoue, Leiter des Bereichs japanische Aktien bei Janus Henderson Investors.

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06:15

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 109,27 Yen und stagnierte bei 6,5524 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9244 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1903 Dollar und gab 0,1 Prozent auf 1,1006 Franken nach. Das ist ein Stand, der seit Mitte März nicht mehr erreicht wurde.

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03:00

Das erneute Bekenntnis der US-Notenbank Fed zu einer ultra-lockeren Geldpolitik treibt die Kurse an der Wall Street weiter an. Der breit gefasste Leitindex S&P 500 schloss am Donnerstag 0,4 Prozent höher mit 4097 Zählern und damit nur minimal unter seinem im Handelsverlauf erreichten Rekordhoch. Der technologielastige Nasdaq-Index gewann ein Prozent, der Dow Jones legte 0,2 Prozent zu.

(cash/Reuters/Bloomberg/AWP)

 
Aktuell+/-%
DOW JONES34'360.26+1.00%
S&P 5004'170.45+1.41%
DAX15'416.64+1.43%
NASDAQ13'393.69+2.05%
EURO STOXX 504'017.44+1.64%
Rio Tinto Rg61.35-2.68%
Gold 1 Uz1'838.29+0.62%
SMI11'120.77+0.79%
Lonza Grp N564.20+1.04%
Givaudan N3'827.00+0.84%
UBS Group N13.890+0.65%
Schweiter Technol I1'458.00+2.53%
CS Group N9.308+0.89%
Roche Hldg G303.45+0.80%
Zurich Insur Gr N381.90+0.74%
CieFinRichemont N94.34+0.98%
SPI14'265.70+0.87%
Morgan Stanley Rg86.96+2.47%
Ölpreis (Brent)68.48+2.27%
USD/JPY109.4340-0.01%
Ölpreis (WTI)63.81-3.08%
EUR/USD1.2139+0.47%
EUR/CHF1.0955+0.11%
PageGroup Rg5.915+0.08%
Straumann Hldg N1'327.50-0.08%
Sonova Hldg N255.60+0.27%
Novartis N80.49+0.55%
The Swatch Grp I290.20-0.68%
Holcim N54.06+0.19%
Swiss Re N88.12+1.10%
Part Grp Hldg N1'300.00+1.05%
Julius Baer Grp N59.30+3.53%
EMS-CHEM HLDG N806.50+0.81%
VAT Group N253.20+2.51%
Barclays Rg1.807+1.40%
NIKKEI28'084.47+2.32%
ABB N30.71+2.64%

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