+++Börsen-Ticker+++ - Russland-Affäre macht US-Börsen zu schaffen

Drohender neuer Ärger für US-Präsident Donald Trump in der Russland-Affäre hat die US-Anleger am Freitag verschreckt. Die Aussicht auf eine Einigung im Senat auf eine Steuersenkung verhinderte aber stärkere Einbussen.
01.12.2017 22:20
Donald Trump und seine vermutete Russland-Connection: Die Wall Street scheut politische Ungewissheit wie der Teufel das Weihwasser.
Donald Trump und seine vermutete Russland-Connection: Die Wall Street scheut politische Ungewissheit wie der Teufel das Weihwasser.
Bild: Bloomberg

22:20

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte geht 0,2 Prozent niedriger aus dem Handel bei 24'231 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verliert ebenfalls 0,2 Prozent auf rund 2642 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsst 0,4 Prozent auf 6848 Stellen ein.

Ausgelöst wurden die Kursverluste durch einen Bericht des Senders ABC News, wonach Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn aussagen wolle, Trump habe ihn angewiesen, mit Russland in Kontakt zu treten. Der Sender NBC News meldete unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Trumps Schwiegersohn Jared Kushner der Anstifter gewesen sein soll. "Die Märkte mögen es nicht, solche Ungewissheiten einzupreisen", erklärt Analyst Art Hogan von Wunderlich Securities in New York die Kursverluste. "Wir haben ein Informationsvakuum."

Zuvor waren auch die Börsen in Europa in die Tiefe gerauscht. "Stimmt der Bericht, wird es ungemütlich für Trump", sagt ein Börsianer. Dies könne sogar die geplante Senatsabstimmung über die Steuerreform beeinflussen. Die Aussicht auf Steuersenkungen hat den Börsen lange Auftrieb gegeben. Die Republikaner im US-Senat haben nach den Worten ihres Mehrheitsführers Mitch McConnell die notwendige Mehrheit für die Verabschiedung zusammen.

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18:15

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag nachgegeben. Der SMI startete freundlich in die Sitzung, fiel dann aber rasch in die negative Zone zurück. Ab Mittag erholte sich der Leitindex wieder und kam mit Unterstützung der fester eröffnenden US-Börsen am späteren Nachmittag nahe an sein Jahreshoch vom Vortag heran. In einer nervösen Schlussphase wechselte der SMI dann das Vorzeichen noch einmal und die Schlussauktion brachte weitere Abgaben. Für eine gewisse Verunsicherung sorgte am Schluss das Geständnis von Donald Trumps ehemaligem Sicherheitsberater Michael Flynn, der vor einem Bundesgericht Falschaussagen über Konversationen mit einem russischen Botschafter zugegeben hatte.

Als bremsend für die Stimmung unter den Investoren erwies sich insbesondere die Verschiebung einer geplanten Abstimmung über die Steuerreform in den USA. Die Hoffnung auf ein baldiges Durchwinken des Reformvorhabens habe dadurch einen gewissen Dämpfer erhalten, heisst es. Die Verschiebung der Abstimmung im Senat zeige, dass die Reform noch immer scheitern oder in nur sehr abgeschwächter Form in Kraft treten könne. Und derzeit hänge der Gang der Dinge an der Börse zu einem guten Teil von dieser Frage ab.

Der SMI schliesst 0,5% tiefer bei 9275 Punkten. Im Wochenvergleich ergibt sich ein Minus von 0,6%, dies nach zuvor zwei positiven Wochen. Der 30 Aktien umfassende SLI gibt 0,6% auf 1486 Punkte nach und der breite SPI 0,5% auf 10'618 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln schlossen bis auf 3 Alle im Minus.

Logitech (-3,1%) fallen am Berichtstag mit Abstand am meisten zurück. Hier seien US-Fonds als Verkäufer aufgetreten, heisst es in Marktkreisen. Allerdings sei das Weihnachtsgeschäft solide angelaufen, was die Abgaben als nicht sehr logisch erscheinen lasse.

Klarere Abgaben verzeichnen darüber hinaus weitere Zykliker wie Lafarge-Holcim (-1,9%), Kühne+Nagel (-1,6%) oder Adecco (-1,6%).

Das schwache Abschneiden des Gesamtmarkts ist zu einem guten Teil auch auf Nestlé zurückzuführen, die letztlich um 0,6% tiefer aus dem Handel gehen. Am Nachmittag lag der Titel noch klar im Plus. Auch die beiden Pharmaschwergewichte Roche (-0,1%) und Novartis (-0,5%) fallen erst am Ende der Sitzung in den roten Bereich. Für Novartis hat Morgan Stanley das Kursziel etwas erhöht. Angesichts der Möglichkeit, sich von der Augensparte Alcon oder dem GSK-Joint-Venture zu trennen, biete Novartis eine attraktive Perspektive, heisst es dazu. Roche gehören mit dem knappen Minus gar zu den Top 4 unter dem SMI/SLI-Werten.

An der Spitze landen Aryzta mit einem Plus von 2,0%. Diese legten damit den zwölften Handelstag in Folge zu. Am stärksten waren die Avancen am vergangenen Montag im Anschluss an die Publikation der Erstquartalszahlen.

Das Podium wird von Richemont (+1,1%) und Swatch (+0,6%) ergänzt. Für Richemont hat Exane BNP die Einstufung auf "Outperform" von "Neutral" erhöht. Richemont sei Swatch klar vorzuziehen, da der Konzern viele Pfeile im Köcher habe, heisst es dazu.

Im breiten Markt landen Temenos (+3,1%) nach der vorzeitigen Beendigung des Aktienrückkaufprogramms klar im Plus und Basilea (+1,1%) erhalten von einer Lizenzvereinbarung mit Pfizer etwas Rückenwind. Diese veranlasst das Unternehmen die Guidance für das Gesamtjahr anzuheben.

Zu den grössten Verlierern gehören Schaffner (-5,3%) im Vorfeld der Bilanzmedienkonferenz von kommender Woche oder Orell Füssli (-5,2%). (Lesen Sie den ausführlichen Börsenkommentar zum Freitag.)

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15:45

Sorgen um Verzögerungen bei der von Investoren ersehnten Steuerreform in den USA trüben die Stimmung an der Wall Street. "Anleger sind zurückhaltend, weil den Steuerplänen Stolpersteine im Weg liegen", sagt Andre Bakhos, Geschäftsführer beim Broker Janlyn Capital. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verliert 0,1 Prozent auf 24'249 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 notiert unverändert, der Index der Technologiebörse Nasdaq rutscht um 0,4 Prozent ab.

Der US-Senat vertagte die mit Spannung erwartete Abstimmung wegen des anhaltenden Widerstands in den eigenen Reihen. Die geplanten Steuererleichterungen für Firmen und Privatleute sind eines der der zentralen Wahlversprechen von US-Präsident Donald Trump. Anleger erhoffen sich von den Steuersenkungen einen Schub für die Konjunktur.

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12:40

Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Freitag zur Mittagszeit relativ klar im Minus. Zwar war er am Morgen noch mit leicht positiven Vorzeichen in den Handel gestartet, fiel dann aber schnell in die Verlustzone. Im Handel wundert man sich derweil etwas, dass die Börse weder vom Vortagesrally an der Wall Street noch von der Publikation der Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone oder der Schweiz profitieren kann. In Grossbritannien beispielsweise war dieser Wert für den Novmeber auf den höchsten Stand seit rund vier Jahren hochgeschnellt.

Als Belastung wird von Händlern allerdings moniert, dass der US-Senat in der vorherigen Nacht überraschend seine Abstimmung über die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump verschoben hat. Die Hoffnung auf ein baldiges Durchwinken des Reformvorhabens habe sich somit eingetrübt. Als Bremse wurde zudem der schwache Caixin-Einkaufsmanagerindex der Industrie in China gewertet. Und dass es am Nachmittag noch etwas Schwung geben wird, sei eher fraglich. Allenfalls könnten Reden der regionalen Fed-Präsidenten James Bullard und Robert Kaplan noch einmal etwas Bewegung bringen.

Der SMI notiert gegen Mittag 0,3% tiefer bei 9291 Punkten. Vom am Vortag erzielten Jahreshoch (9370) hat sich der Index damit schon wieder relativ weit entfernt. Auf Wochensicht verliert er aktuell 0,4%. Der 30 Aktien umfassende SLI sinkt um 0,4% auf 1489 Punkte und der breite SPI liegt am Freitagmittag +0,3% tiefer auf 10'640 Stellen. Von den 30 wichtigsten Titeln notieren noch 6 im Plus, dafür 23 im Minus und 1 (Swatch) unverändert.

Zu den wenigen Bluechips im positiven Bereich gegen Mittag gehören CS (+0,3% auf 16,71 Franken), die aber deutlich stärker in den Handel gestartet waren. Schon am Vortag waren sie anlässlich des Investorentages der grosse Gewinner im SMI. Am Tag danach erhöhen nun diverse Analystenhäuser ihre Kursziele für die Aktie. So etwa J.P. Morgan auf 19,50 von 16,40 Franken, UBS auf 19,00 von 18,00 Franken, RBC auf 18,50 von 18,00 Franken, Morgan Stanley auf 20,00 von 17,00 Franken und Independent Research auf 20,00 von 17,00 Franken. Am Vortag hatte das CS-Papier schon kurzfristig die Marke von 17 Franken überschritten. Laut Marktkreisen gibt es derzeit viele Umschichtungen aus anderen Bankaktien in die CS-Papiere. Ein schnelles Ende der Kurserholung sei daher nicht in Sicht, meint ein Händler.

Auch Richemont (+0,7% auf 85,25 Franken) tendieren noch positiv. Hier hat Exane BNP die Einstufung auf "Outperform" von "Neutral" erhöht. Das Kursziel setzt der Analyst auf 102 Franken. Die Papiere von Branchennachbar Swatch (unv.) stagnieren derweil. Der zuständige Analyst sieht für letztere ein höheres Risikoprofil.

Mit den grössten Abschlägen notieren inzwischen zyklische Titel, allen voran Logitech (-2,0%). Doch auch Lafarge-Holcim, Adecco (je -1,3%) oder Schindler (-1,0%) verlieren. Zurich (-0,9% auf 294,70 Franken) tendieren negativ, obwohl Kepler Cheuvreux das Kursziel auf 315 von 300 Franken erhöht hat. Der Versicherer verfüge über eine sehr starke Kapitalposition, weshalb man auf eine Dividendenerhöhung für das laufende Jahr hoffe, hiess es.

Im breiten Markt stehen Basilea (+1,2%) im Plus, wobei die Titel die Gewinne aus dem frühen Handel nicht ganz halten können. Das Pharmaunternehmen erweitert eine Lizenzvereinbarung mit Pfizer über Cresemba und kann dadurch die Guidance für das Gesamtjahr anheben. News gab es auch von Swiss Prime Site (SPS) (ebenfalls +1,2%). Die Immobilienfirma gab die Akquisition von drei Gebäuden in der Nähe des Bahnhofs in Winterthur bekannt. (Lesen Sie den ausführlichen Börsenbericht zum Mittag.)

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10:30

Die Schweizer Börse schwächt sich am Freitagvormittag ab. Die Anleger seien etwas enttäuscht, weil der US-Senat trotz stundenlangem Ringen die Abstimmung über die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump auf heute Freitag verschoben habe, sagt ein Händler. "Schliesslich hat die Hoffnung auf den grossen Wurf mit dem Steuerpaket die Märkte zuletzt beflügelt und auf neue Höchstwerte getragen."

Der SMI notiert mit 9289 Punkten um 0,3 Prozent niedriger. Am Donnerstag war der Leitindex um 0,2 Prozent gestiegen.

Die Stimmung sei auch gedämpft, weil der chinesische Caixin-Einkaufsmanagerindex gesunken ist. Daher könnten sich die Anleger trotz neuer Rekordgewinne an der Wall Street nicht zu Käufen entschliessen, heisst es am Markt.

Impulse dürften auch von den Einkaufsmanagerindizes PMI aus Deutschland, der Eurozone und den USA ausgehen. Das Schweizer Barometer stieg um 3,2 Zähler auf 65,1 Punkte - der höchste Stand seit rund sieben Jahren.

Im Fokus der Anleger stehen die Aktien von Basilea, die um 1,6 Prozent auf 76,65 Franken anziehen. Die Pharmafirma hat die bestehende Lizenzvereinbarung mit Pfizer zum Antimykotikum Cresemba auf China und den asiatisch-pazifischen Raum erweitert. Im Zuge dessen hat das Unternehmen Anspruch auf bis zu 226 Millionen Dollar an zusätzlichen Abschlags- und Meilensteinzahlungen. Zudem wurde die Prognose für 2017 angehoben. Neu erwartet Basilea einen durchschnittlichen Betriebsverlust von einer Million pro Monat statt bislang zwei Millionen Franken.

Bei den Anteilen der schwergewichtigen Rivalen sind Novartis leicht höher und Roche geben um 0,4 Prozent nach. Morgan Stanley hat das Kursziel für Novartis auf 92 von 88 Franken erhöht und empfiehlt die Aktie zum Kauf.

Die Anteile von Nestlé, dem dritten Schwergewicht, sinken um 0,5 Prozent.

Die Anteile zyklischer Firmen zeigen sich uneinheitlich. Die Titel des Personalvermittlers Adecco, des Prüfkonzerns SGS und der Zementfirma Lafarge-Holcim sind schwächer. Der Anteil der Chemiefirma Clariant und der des Luxusgüterwerts Richemont legen zu. Exane hat das Kursziel für die zwei Uhrenfabrikanten erhöht und Richemont auf "Outperform" von "Neutral" hochgestuft.

0,9 Prozent fester sind die Anteile der Credit Suisse. Mehrere Analysten haben sich nach dem Investorentag positiv über die Grossbank geäussert. Morgan Stanley, RBC und UBS haben das Kursziel erhöht.

Die Titel der Rivalin UBS stehen 0,4 Prozent tiefer. Julius Bär sinken um 1,0 Prozent und Vontobel um 0,3 Prozent. Die Versicherer büssen ebenfalls mehrheitlich Terrain ein.

Gewinnmitnahmen belasten am breiten Markt die Aktien von Meyer Burger um 1,7 Prozent. Der Anteil des Solarzulieferers war am Vortag nach Angaben zum Geschäftsverlauf kräftig gestiegen.

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09:15

Der Swiss Market Index steigt am Freitag nach Handelsstart 0,15 Prozent. Am Vortag hatte der SMI das Jahreshoch weiter nach oben geschoben, war dann aber nur knapp im grünen Bereich aus dem Handel gegangen. Für den heutigen Handelstag fallen die Vorgaben uneinheitlich aus. Während die Wall Street ihre Rekordjagd wieder aufgenommen und den Dow-Jones-Index erstmals über die Marke von 24'000 Punkten geschickt hatte, gaben dafür die chinesischen Festlandbörsen nach. Der Nikkei wiederum zog etwas an.

Mit zahlreichen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone, einzelnen EU-Staaten sowie den USA ist die Agenda von Konjunkturseite her zu Wochenschluss wiederum gut gefüllt. Am Nachmittag folgen aus den USA noch die Bauausgaben für Oktober. Aus Nordamerika gab es zuvor einen Dämpfer, weil die Abstimmung im Senat über die ersehnte Steuerreform verschoben wurde. Trotzdem herrsche unter Börsianern Optimismus, dass es mit dem Projekt bald weitergeht.

Für die Aktie von Zurich (minus 0,4 Prozent) erhöht Kepler Cheuvreux das Kursziel auf 315 von 300 Franken und belässt die Einstufung auf "Hold". Der Versicherer verfüge über eine sehr starke Kapitalposition, weshalb man auf eine Dividendenerhöhung für das laufende Jahr hoffe, hiess es. Credit Suisse (plus 1,3 Prozent) wiederum waren schon am Vortag anlässlich des Investorentages der grosse Gewinner im SMI. Am Tag danach erhöhen nun diverse Analystenhäuser ihre Kursziele für die Aktie. 

Eine Stimme von Analysten gab es schliesslich auch zu Richemont (plus 0,9 Prozent). Hier hat Exane BNP die Einstufung auf 'Outperform' von 'Neutral' erhöht. Das Kursziel setzt der Analyst auf 102 Franken.

Sonova (plus 0,5 Prozent) tendieren vorbörslich mit dem Gesamtmarkt. Der Hörgerätehersteller hat das vor drei Jahren gestartete Aktienrückkaufprogramm per Freitag beendet. Im breiten Markt sorgen Basilea (plus 2,4 Prozent) für ein Ausrufezeichen. Das Basler Pharmaunternehmen erweitert eine Lizenzvereinbarung mit Pfizer über Cresemba und hebt die Guidance für das Gesamtjahr an. Temenos (minus 1,5 Prozent) hat sein Aktienrückaufprogramm beendet.

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08:10

Der Swiss Market Index wird im vorbörslichen Handel wenig verändert bei 9312 Punkten indiziert. Die Aktie von Zurich notiert als einzige Aktie relativ deutlich im Plus (0,4 Prozent). Bei den Mid Caps steigt die Aktie von Basilea um 3 Prozent. Hier der Grund:

Der Freitag steht ganz im Zeichen der Stimmung der Einkaufsmanager: Auf dem Terminplan stehen die Barometer aus Deutschland, der Eurozone und den USA.

An der Wall Street waren die Anleger am Donnerstag von einem Erfolg von Präsident Donald Trumps Steuerplänen ausgegangen. Die Euphorie trug den Dow Jones erstmals über die Marke von 24'000 Punkten. Allerdings verschob der US-Senat nach stundenlangem Ringen anschließend überraschend seine Abstimmung über die Steuerreform auf Freitag.

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08:05

Die asiatischen Börsen haben zum Wochenschluss keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Auf die Stimmung drückte die verschobene Senatsabstimmung über die US-Steuerreform. Auftrieb gaben hingegen Kursgewinne aus den Sektoren Öl, Stahl und Maschinenbau. Sie hievten den japanischen Nikkei-Index 0,4 Prozent ins Plus auf 22.819 Punkte. Damit stieg er den dritten Tag in Folge. Der breiter gefasste Topix kletterte um 0,3 Prozent auf 1796 Zähler. Bei den Einzelwerten sprangen die Aktien von Sharp 7,9 Prozent in die Höhe. Der Elektronikkonzern hatte mitgeteilt, dass seine Anteilsscheine vom 7. Dezember an wieder in der ersten Sektion der Tokioter Börse gehandelt würden. Die übrigen asiatischen Handelsplätze traten mehr oder weniger auf der Stelle. Die Sorge über ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum lastete in China auf den Kursen. 

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06:45

Der Euro steigt am Freitag gegen den Franken auf den höchsten Stand seit der Aufhebung der SNB-Kursuntergrenze im Januar 2015. Das Währungspaar notiert bei 1,1731 Franken pro Euro. Zum Dollar notiert der Franken bei 98,37 Rappen.

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06:42

Nach der Einigung auf eine Verlängerung der Opec-Förderbremse sind die Ölpreise auch am Freitag gestiegen. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 62,90 Dollar, der Preis für ein Barrel US-Öl der Sorte WTI stieg um 0,3 Prozent auf 57,59 Dollar. Das Förderkartell Opec und andere Staaten wie Russland hatten sich am Donnerstag darauf geeinigt, die Förderbremse um neun Monate bis Ende 2018 zu verlängern. Der Schritt war erwartet worden. Mit der Förderbremse sollen die weltweiten Lagerbestände abgebaut und der Preisverfall an den Ölmärkten gestoppt werden.

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06:40

Der Nikkei der 225 führenden Werte in Japan gab bis zum späten Vormittag (Ortszeit) um 0,1 Prozent nach. Zuletzt notierte er aber fast 0,5 Prozent im Plus bei 22'850 Punkten. Bei den Einzelwerten sprangen die Aktien von Sharp sieben Prozent in die Höhe. Der Elektronikkonzern hatte zuvor mitgeteilt, dass seine Anteilsscheine ab 7. Dezember wieder an der ersten Sektion der Tokioter Börse gehandelt würden.

(cash/AWP/Reuters)