+++Börsen-Ticker+++Schwache Jobdaten brocken Wall Street Verluste ein

Die US-Börsen haben wegen enttäuschender Konjunkturdaten am Donnerstag mit Kursverlusten geschlossen. Die US-Firmen heuerten im Juni weniger Personal an als erwartet.
06.07.2017 22:39
Trader in der Börse an der Wallstreet in New York.
Trader in der Börse an der Wallstreet in New York.
Bild: Bloomberg

22:30

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent tiefer auf 21.320 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,9 Prozent auf 2409 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um ein Prozent auf 6089 Punkte.

Bei den Einzelwerten standen die Aktien des Elektroauto-Bauers Tesla auf den Verkaufslisten der Börsianer. Die Papiere brachen 5,6 Prozent ein. Zuvor hatte das Tesla-Modell S bei Sicherheitstests nicht die besten Noten bekommen.

+++

17:30

An der Schweizer Börse waren die Pessimisten in der Überzahl. Die Unsicherheit über das weitere Tempo der Zinserhöhungen in den USA und der Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm trübten die Stimmung, sagte ein Händler.

Nach enttäuschenden US-Jobzahlen rutschten die Kurse m Nachmittag noch tiefer ins Minus. Der SMI fiel um 0,8 Prozent auf 8887 Punkte.

Die Versandapotheke Zur Rose legte ein glänzendes Börsendebüt hin. Die Aktien stiegen um mehr als 13 Prozent auf 159,90 Franken.

Auf dem Markt lasteten insbesondere die beiden Pharma-Schwergewichte. Grund dafür waren negative Analystenkommentare. Vergleichsweise gut hielten sich Finanzwerte.

Den ausführlichen Schlussbericht lesen Sie hier.

+++

17:19

Die Rohölbestände der USA sind in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen. Die Vorräte sanken um 6,3 Millionen auf 502,9 Millionen Barrel (je 159 Liter), wie das Energieministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 1,8 Millionen Barrel erwartet.

Die überraschend stark gesunkene Öllagerbestände der USA haben die Preise für Rohöl am Donnerstag in die Höhe getrieben. Die Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich zeitweise um 2,9 Prozent auf 49,18 Dollar. US-Leichtöl WTI kletterte um 3,1 Prozent auf 46,53 Dollar.

+++

15:45

Die US-Börsen haben wegen durchwachsener Konjunkturdaten am Donnerstag mit leichten Kursverlusten eröffnet.  Der Dow-Jones-Index der Standardwerte startete bei 21.418 Punkten und damit 0,3 Prozent tiefer in den Handel. Der breiter gefasste S&P-500 verlor ebenfalls 0,4 Prozent auf 2422 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,7 Prozent auf 6105 Punkte.

Die US-Firmen heuerten im Juni weniger Personal an als erwartet. Es entstanden nur 158'000 neue Jobs, wie der Personaldienstleister ADP zu seiner Umfrage unter Privatunternehmen mitteilte. Ökonomen hatten hingegen mit 185'000 Stellen gerechnet. "Aber unterm Strich sind die Zahlen auch nicht so schlecht", sagte Analyst Naeem Aslam vom Finanzdienstleister Think Markets.

Bei den Einzelwerten waren die Aktien des Elektroauto-Bauers Tesla bei Investoren weniger gefragt. Die Papiere lagen 2,8 Prozent im Minus. Zuvor hatte das Tesla-Modell S bei Sicherheitstests nicht die besten Noten bekommen. Am Mittwoch hatten Tesla-Aktien bereits rund sieben Prozent verloren.

+++

12:56

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag ein wenig von ihren Vortagesverlusten erholt. Bis zum Mittag stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September auf 48,41 US-Dollar. Das waren 63 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung stieg um 64 Cent auf 45,77 Dollar.

+++

12:45

Die Rendite der zehnjährigen Staatsobligationen der Schweiz steigt weiter an. Die Rendite der zehnjährigen Staatsobligationen der Schweiz steigt weiter an. Die Rendite der zehnjährigen Obligationen der Eidgenossenschaft beträgt am Donnerstag 0 Prozent. Damit rentieren die Papiere erstmals seit Ende März nicht mehr negativ. Der Anstieg der Renditen bei erstklassigen Staatsobligationen ist auch anderswo zu beobachten. Die Rendite des deutschen Bund klettert auf ein 17-Monate-Hoch.

+++

12:40

An der Schweizer Börse waren am Donnerstag die Pessimisten in der Überzahl. Die Unsicherheit über das weitere Tempo der Zinserhöhungen in den USA und der Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm lasteten auf der Stimmung. Der SMI rutschte 1,1 Prozent ab und notierte um die Mittagszeit bei 8858 Punkten. Am Mittwoch hatte der Leitindex 0,2 Prozent eingebüsst.

Ihren Blick richten die Investoren vor allem in die USA, erklärten Händler. Dort bereitet die hartnäckig niedrige Inflation der US-Notenbank mit Blick auf die angepeilte weitere Zinserhöhung in diesem Jahr zusehends Kopfschmerzen.

Zunächst warten die Anleger aber auf Signale zur Lage am US-Arbeitsmarkt vor der für Freitag vorgesehenen offiziellen Jobstatistik: Am Donnerstag stehen bereits die Juni-Daten des privaten Anbieters ADP auf der Agenda, sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

In der Schweiz legte die Versandapotheke Zur Rose ein glänzendes Börsendebüt hin. Die Aktien stiegen in der Spitze um mehr als 13 Prozent auf bis zu 159 Franken.

Den ausführlichen Mittagsbericht lesen Sie hier.

+++

10:15

Während geo- und geldpolitische Sorgen auf die Börsenstimmung drückten, fehlten den Anlegern derzeit positive Impulse, so ein Händler.

Der Swiss Market Index dümpelt weiterhin rund 0,2 Prozent tiefer vor sich hin.

Das Börsengeschehen bleibt von der Konsolidierung der Index-Schwergewichte geprägt. Novartis (-0,6%), Roche (-0,5%) und Nestlé (-0,2%) belasten den Gesamtmarkt.

Den ausführlichen Bericht zur Börseneröffnung finden Sie hier.

+++

09:10

Die Schweizer Börse startet am Donnerstag negativ in den Handel. Für Abwärtsdruck sorgen die Pharma-Aktien sowie zyklische Titel. Zudem steht der Börsengang von Zur Rose im Fokus.

Der Swiss Market Index (SMI) startet mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 8933 Punkten in den Handel. Während geo- und geldpolitische Sorgen auf die Börsenstimmung drücken, fehlten den Anlegern nach wie vor richtungsweisende Impulse, so ein Händler. Am Nachmittag könnte der ADP-Bericht für Bewegung sorgen. Er gilt als Gradmesser für den offiziellen Arbeitsmarktbericht vom kommenden Freitag.

Belastet wird der Gesamtmarkt von den Abgaben von Nestlé (-0,2 Prozent), Novartis (-0,8 Prozent) und Roche (-0,4 Prozent). Dabei leiden die Genussscheine des Pharmakonzerns Roche unter einer Ratingabstufung der UBS auf "Neutral" von zuvor "Buy". Der zuständige Analyst rechnet in der Onkologie mit stärkerer Konkurrenz für Roche.

Die Bankaktien von UBS und Credit Suisse gewinnen je 0,2 Prozent, jene des Versicherers Zurich verlieren 0,2 Prozent. Dabei ist die Zurich auf der Suche nach einem Nachfolger für den Verwaltungsratspräsidenten Tom de Swaan fündig geworden. Den Aktionären wird an der Generalversammlung im kommenden Jahr die Zuwahl des früheren Swiss-Re-CEO Michel Liès vorgeschlagen.

Bei den Zyklikern verlieren ABB und Adecco je 0,4 Prozent und Lonza 0,7 Prozent. Der Lifesciencekonzern hat die im Dezember angekündigte, 5,5 Mrd USD teure Übernahme des amerikanischen Mitbewerbers Capsugel abgeschlossen.

Am breiten Markt steht das Börsendebut der Versandapotheke Zur Rose im Fokus. Die Titel erfreuten sich während der Bookbuilding-Periode einer guten Nachfrage: Nachdem die ursprüngliche Preisspanne zunächst von 120-140 CHF auf 135-140 CHF eingegrenzt worden war, hat Zur Rose den Angebotspreis schlussendlich am oberen Ende der Bandbreite bei 140 CHF festgesetzt. Das Orderbuch sei "mehrfach überzeichnet" worden, hiess es. Kurz nach Börseneröffnung stand die Aktie bei 156 Franken.

Weiter hat die Kudelski-Tochter Conax (Kudelski-Kurs: +1,5 Prozent) mit dem US-Kommunikationskonzern AT&T und dem chinesischen Telekommunikationsausrüster ZTE namhafte Partner für den Vertrieb von Lösungen in den Bereichen Video-Verteilung bzw. IPTV-Sicherheit gewonnen. Logitech (+0,4 Prozent) legen nach der Publikation einer Analystenstudie entgegen dem Trend ebenfalls zu.

+++

08:45

Mittlerweile sind die asiatischen Märkte geschlossen. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent niedriger bei 19.994 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,2 Prozent auf 1615 Zähler. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Unsicherheit über die künftige US-Zinspolitik hat am Donnerstag die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten gedämpft.

 

Zudem spielten die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel eine Rolle. Die USA erklärten, sie seien im extremen Fall dazu bereit, das Militär in der Nordkorea-Krise einzusetzen. Auch andernorts in Fernost gaben die Kurse leicht nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um 0,1 Prozent. In Shanghai grenzten die chinesischen Leitindizes im Verlauf ihre Verluste ein und notierten kaum verändert.

+++

08:25

Der Euro hat sich am Donnerstag zunächst kaum bewegt. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1336 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Auch zwischen anderen wichtigen Währungen fielen die Kursschwankungen gering aus, wie sich etwa beim EUR/CHF-Währungspaar zeigt. Es notiert bei 1,0943 nahezu exakt auf dem Vorabendniveau. Auch der US-Dollar hat sich seit Mittwochabend gegenüber dem Franken nur unwesentlich bewegt und kostet aktuell 0,9653 CHF.

+++

08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird laut vorbörslichen Daten der Bank Julius Bär 0,1 Prozent tiefer bei 8950 Punkten gehandelt. Die hartnäckig niedrige Inflation bereitet der US-Notenbank Fed mit Blick auf die angepeilte weitere Zinserhöhung in diesem Jahr zusehends Kopfschmerzen. 

Anleger warten nun vor allem auf erste Signale zur Lage am US-Arbeitsmarkt vor dem für Freitag erwarteten offiziellen Bericht. Am Donnerstag stehen bereits die Juni-Daten des privaten Anbieters ADP auf der Agenda, sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Ausserdem wird der ISM-Service-Index für Juni erwartet.

Unter den SMI-Einzeltiteln wird die Mehrheit mit einem Abschlag von rund 0,2 Prozent gehandelt. Die Novartis-Aktie (+0,4 Prozent) dürfte von einer Zulassungserweiterung in der EU profitieren. Am breiten Markt gilt die Aufmerksamkeit dem Börsengang der Versandapotheke Zur Rose.

An der Wall Street hatten sich am Mittwoch der Dow-Jones- und der S&P500-Index nach Handelsschluss in Europa und der Veröffentlichung des Fed-Protokolls kaum mehr bewegt. Der Nasdaq-Composite hatte seine Gewinne auf 0,7 Prozent etwas ausgeweitet. In Fernost überwog am Donnerstag die Unsicherheit über das Tempo der weiteren Zinserhöhungen in den USA. In Tokio tendierte die Börse schwächer. Der Nikkei-Index lag 0,5 Prozent im Minus. An der Börse in Shanghai fielen die Indizes ebenfalls um je etwa ein halbes Prozent.

 

+++

07:20

Die Ölpreise erholen sich am Donnerstagmorgen etwas von ihren Abschlägen. Die Nordseesorte Brent kostet 48,11 Dollar (+0,7 Prozent). Die Sorte WTI kostet aktuell 45,45 Dollar (+0,7 Prozent). Am Mittwochabend hatten Aussagen von Russland betreffend Produktionskürzungen die Preise belastet. Eine weitere Kürzung der Fördermengen wäre das falsche Signal, hiess es mit Bezug auf russische Regierungsvertreter.

 

+++

06:45

Die hartnäckig niedrige Inflation bereitet der US-Notenbank Fed mit Blick auf die angepeilte weitere Zinserhöhung in diesem Jahr zusehends Kopfschmerzen. Zudem wollen die Hüter des Dollar später den Startschuss für den Abbau der in der Weltfinanzkrise auf 4,5 Billionen Dollar angeschwollenen Bilanz geben, wie aus den am Mittwoch vorgelegten Protokollen der jüngsten Zinssitzung hervorgeht. "Mit den gemischten Tönen von den Protokollen und der Verschiebung der Ankündigung des Bilanzabbaus ist es keine Überraschung, dass wir eine zurückhaltende Reaktion an den Märkten sehen", sagte Jingyi Pan, Marktstratege von IG in Singapur.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte kurz vor Handelsschluss 0,5 Prozent schwächer bei 19.990 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,2 Prozent auf 1616 Zähler. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Zudem spielten die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel eine Rolle. Die USA erklärten, sie seien im extremen Fall dazu bereit, das Militär in der Krise einzusetzen.

Ausserhalb Japans gaben die Kurse ebenfalls nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,1 Prozent, die chinesischen Börsen notierten schwächer.

 

(cash/Reuters/AWP)